Dass sie genauso ist wie er oder sich endlich befreit fühlt, da der ständig mit anderen Frauen schlief?
Auf was guckt sie?
In erster Line auf Jehovas Herrlichkeit
Sie hat zwar auch den verkehrten Blick, was genau die Bundeslade ist, sie denkt, ER sei in der Lade– aber ihr war Jehova wichtiger als das mit Eli und ihrem Mann
Andere blicken nur auf das, was sie persönlich und in ihrem Umfeld erlebt haben (der Mann hat mit 50% der jungen Frauen da draußen geschlafen)
Also hatte sie eine völlig andere Einstellung als ihr Mann
Auf der einen Seite waren 30.000 Tote – auf der anderen Seite diejenigen, die zu ihren Zelten flohen.
Hier: Ihr Mann, Schwager und Schwiegervater sind tot und sie denkt an Jehova
Die einen haben Glauben und s
Schutz , bei den anderen ist der Schutz weg
by Jule with no comments yetEli wird als schwer bezeichnet
Wir wissen ja inzwischen, dass nichts umsonst in der Bibel steht, sondern alles seine Bedeutung hat.
Da ansonsten nichts über die Figur der einzelnen Personen erwähnt wird, fragen wir uns, warum in Vers 18 erwähnt wird, dass Eli schwer ist
Im Hebräischen haben die Worte leicht und schwer nicht nur mit dem Gewicht zu tun, sondern auch mit Bedeutsamkeit Wichtigkeit (siehe auch den Artikel im Thoms Blog dazu)
Es hat damit zu tun: Wo liegt meine Priorität?
Eli hatte Fett um die Hüften, also hat er sich scheinbar mit von dem ernährt, was seine Söhne gestohlen hatten. Wir erinnern uns? Das Fett gehört Jehova allein
Der Begriff sagt also mehr aus, als nur, dass Eli alt und schwer war
Er kippt vom Stuhl und stirbt
by Jule with 1 commentIn Vers 15 lesen wir, wie alt der Eli ist = 98 Jahre
Seine Schwiegertochter bringt einen Sohn zur Welt, da war sie also irgendwas zwischen 40 und 16
Nirgendwo lesen wir, wie alt die Söhne waren, wahrscheinlich zwischen 30 und 50. Der Vater ist um die 40 Jahre älter als sie. Wer in dem Alter hört auf einen alten Mann, der nicht sehen kann und auf Hilfe angewiesen ist? Vielleicht dachten sie „Lass den Alten ruhig brabbeln“
Ja, Eli hatte was gesagt, aber die Söhne werden abgelehnt haben, was der Vater sagt
Interessant hierbei ist: Eli fällt erst dann vom Stuhl, als er das von der Bundeslade hört (Vers 18), sie war ihm das wichtigste. Er hatte zwar eine Schwäche für seine Söhne, aber er liebte Jehova
by Jule with 1 commentBeim Lesen von Vers 4 kam folgende Frage auf:
„Ist der Krieg deswegen nicht gesegnet, weil Elis Söhne mit dabei waren und diese bereits von Jehova verurteilt waren?“
In Vers 4 lesen wir, sie holten die Lade und die Priester nach (diese mussten laut mosaischen Gesetz dabei sein, sie mussten die Lade tragen, denn das durfte nicht jeder)
Vielleicht dachten Hophni und Pinehas „als Priester tragen wir Jehova (bringt mehr Glück?) und uns passiert nix“
In Kap 2 lässt Jehova den ungenannte Prophet und Samuel in Kapitel 3 sagen, dass die Söhne auf jeden Fall umkommen werden (auch wenn sie sich an der Lade festhalten, um nicht getötet zu werden)
Wir wissen das, aber das Volk wusste es nicht – obwohl sie bereits wegen denen gelitten haben – daher stellte sich für sie die Frage überhaupt nicht
Die Söhne dachten, Jehova würde sie trotzdem beschützen wegen der Bundeslade – sie betrachteten diese also als so eine Art Glücksbringer
by Jule with no comments yet„In der Schlacht kämpften die Philister verbissen. Und wieder schlugen sie ihre Feinde vernichtend. 30.000 Israeliten fielen, die übrigen flohen und verkrochen sich in ihren Häusern. Unter den Gefallenen waren auch Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis. Die Bundeslade Gottes nahmen die Philister als Beute mit.“
1. Samuel 4:10-11 HFA
Also 30.000 Frauen verlieren ihren Mann und noch mehr Kinder ihren Vater
Aber was hatten wir zuvor gelesen? Sie waren ja alleine in den Krieg gezogen, ER hat sie machen lassen, auf ihre Art und daher ohne seine Hilfe
„Ich selbst werde mich gegen euch wenden, ihr werdet von euren Feinden geschlagen und unterdrückt. Ständig seid ihr auf der Flucht, selbst wenn euch niemand verfolgt!“
3. Mose 26:17 HFA
„Der Herr wird euch euren Feinden ausliefern. Sie werden euch in alle Himmelsrichtungen auseinanderjagen. Mit Grauen werden alle Völker der Welt euer Schicksal verfolgen.“
5. Mose 28:25 HFA
Das hört sich an, als führt er nun selbst Krieg gegen sie, aber er zieht ja nur seine Hand von ihnen zurück und ohne IHN ist immer Verlust angesagt, ohne IHN kannst du es vergessen
Damit sie verstehen, warum sie verlieren
by Jule with no comments yetDie Israeliten waren voller Freude, aber die Philister haben Angst
Warum haben die Philister Angst?
Jehova hatte die Ägypter im eigenen Land geschlagen
Die Philister wussten, dass Jehova die Ägypter geschlagen haben, aber sie wollten Jehova nicht dienen, sich nicht zu Sklaven machen, darum gehen sie in die Offensive
20 Jahre später hat wieder einer eine große Klappe: Goliath
Sie kämpfen, was passiert? Sie gewinnen, da Jehova nicht mit dabei ist (Vers 10)
by Jule with no comments yetDie Shekina zog sich zurück, in 3:21 lesen wir, „Jehova war weiterhin mit Samuel“.
Jehova war also jetzt beim Kriegszug weiterhin bei Samuel, denn er zog sich von den Priestern und aus seinem Wohnzimmer zurück
Das ist jetzt ein ganz wichtiger Punkt, den wir uns einprägen müssen und beim weiteren Lesen im Hinterkopf behalten müssen: Jehova ist nicht in der Lade, sondern mit einzelnen Menschen, er war nicht an die Lade gebunden
by Jule with no comments yetIn der Lade befanden sich die Tafeln mit den zehn Geboten, der Stab von Aaron, der anzeigte, dass er der von Jehova erwählte Hohepriester sein sollte und ein Krug mit Manna
„Haben wir Gott in einer Schachtel auf dem Nachtisch liegen und holen ihn raus, wenn wir ihn brauchen und erwarten dann, dass ER aus der Kiste springt?“
In 1. Chronika 28:18 lesen wir:
Die Cherubin aus Gold bedeckten die Lade des Bundes
Und in Hesekiel 10:1-2 heißt es, „Jehova war über den Cherubinen“
Jehova ist nicht in der Kiste, sondern darüber– über den Häuptern der Cherube zwischen den Flügeln (der 3. Cherub, der schirmende, fehlt), zwischen den dreien ist Jehova
Da der dritte fehlt, ist Jehova zwischen den Flügeln als helles Licht – die Shekina Gottes
Eigentlich klingt es so, als hätten sie Jehova das Auto geklaut oder den Thron, aber ER war nicht mit dabei
Sie dachten, sie könnten Jehova damit beeinflussen
by Jule with 1 commentErste Samuel Kapitel 4
Der Krieg mit den Phillistern – der Segen war weg
Zum besseren Verständnis hatte Thom eine Karte von der Lage des Ortes eingeblendet, an dem die Schlacht stattfindet: Zwischen Silo und Eben-Eser ist ein Gebirge, das Flachland dazwischen ist von den Philistern besetzt
Samuel sprach mit ganz Israel (Vers 1)
Wer denn nun, es sieht doch so aus, als hätten die Philister Israel angegriffen – wie bei den Geschichten in Richter: Israel zog aus, um Krieg gegen die Feinde Jehovas zu führen
Aber wie sollte das eigentlich ablaufen?
Was passiert hier?
Sie gehen auf eigene Faust und merken dann „wir haben ja Gott nicht mit dabei“. Sie dachten, die Bundeslade würde ja reichen
Sie nahmen die Bundeslade als Glücksbringer mit
by Jule with no comments yetErste Samuel Kapitel 4
Kurze Wiederholung
Elkana und Hanna und Pinehas und deren Kinder gehen immer wieder in den Tempel. Eli ist schon alt und kann nicht so richtig einschätzen, wer von Herzen betet und wer betrunken ist (Kapitel 1). Hanna gibt Samuel im Tempel ab als Dankeschön, im Gegenzug schenkt er ihr weitere fünf Kinder.
Ein Prophet kommt zu Samuel und sagt, dass das mit deinen Söhnen nicht in Ordnung ist (Kapitel 2). Später spricht Jehova mit dem jungen Samuel und sagt noch mal das selbe (Kapitel 3).
Warum hatte Jehova sie verworfen?
Weil sie sich gegen ihn und das Volk versündigt hatten. Sie haben Gott bestohlen und lieferten ein falsches Vorbild für das Volk und verhinderten so, dass das Volk ein gutes Verhältnis zu Jehova haben konnte
Wenn wir damals gelebt hätten, dann könnten wir nicht einfach in einen Buchladen gehen und uns eine Bibel kaufen und wir hätten auch keine HandyApps
Der einzige Weg, Jehova kennen zu lernen, waren die Priester
Stellen wir uns vor, dass uns in der Stiftshütte ein Hohepriester erwartet mit einer falschen Einschätzung, ich werde beleidigt und man hält mich für eine Betrunkene. Die Priester würden uns das Opfer nicht so bringen lassen, wie wir das wollen
Wenn gottes Vertreter so doof sind, meidet man eher den Ort
by Jule with no comments yet