• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 10thJoseph – vom Knast zum Palast

      JOSEPH: VOM GEFÄNGNIS VOR DEN PALAST
      (Genesis 37–41)

      Josephs Reise fing nicht im Palast an.
      Sie fing mit Verrat an.

      Von seinen eigenen Brüdern verkauft, fälschlicherweise beschuldigt und in eine Gefängniszelle gesperrt, sah Josephs Leben ganz anders aus als die Träume, die Gott ihm gezeigt hatte. Die Ketten waren echt. Die Stille war schwer. Das Warten war lang.

      Doch selbst im Gefängnis schrieb Gott weiter an seiner Geschichte.

      Joseph diente treu dort, wo er war, ohne zu wissen, wer ihn beobachtete. Er deutete Träume in der Dunkelheit, ohne zu ahnen, dass ihm genau diese Gabe eines Tages die Tür zum Thron öffnen würde. Das Gefängnis war keine Strafe, sondern eine Vorbereitung. Die Verzögerung war keine Ablehnung, sondern eine Entwicklung.

      Dann plötzlich – an einem einzigen Tag – veränderte Gott alles.
      Vom Gefangenen zum Premierminister.
      Vom Vergessenen zum Begünstigten.
      Von der Grube zum Palast.

      Josephs Geschichte erinnert uns an diese kraftvolle Wahrheit:
      Was Gott versprochen hat, wird geschehen – auch wenn der Weg dorthin schmerzhaft ist.
      Deine Zeit im Gefängnis ist nicht das Ende. Sie formt deinen Charakter für die Berufung, die vor dir liegt. Bleib treu. Bleib demütig. Bleib bereit.

      Denn wenn Gott entscheidet, dass es Zeit ist, kann kein Gefängnis ein Schicksal im Palast aufhalten.

      Schlüsselvers:
      „Da sprach der Pharao zu Josef: Ich setze dich über das ganze Land Ägypten.“
      – Genesis 41,41


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    • Feb. 10thEsther – für eine Zeit wie diese

      ESTHER – FÜR EINE ZEIT WIE DIESE

      Esther war nicht von Anfang an Königin.
      Sie war ein junges jüdisches Mädchen, das im Exil lebte und von ihrem Cousin Mordechai aufgezogen wurde, ohne Macht, ohne Position und ohne öffentliche Stimme. Doch Gott bereitete sie schon hinter den Kulissen auf ihre Aufgabe vor.

      Als Esther in den Palast des Königs gebracht wurde, wusste niemand, woher sie kam. Sie blieb still, nicht weil sie Angst hatte, sondern weil Weisheit manchmal auf den richtigen Moment wartet (Esther 2,10).

      Dann kam die Krise.

      Ein Dekret wurde unterzeichnet, um alle Juden zu vernichten. Es war legal. Es war besiegelt. Es schien unumkehrbar. Mordechai schickte eine Nachricht an Esther, und hier nimmt die Geschichte eine Wendung. Esther konnte schweigen und in Sicherheit bleiben oder sich zu Wort melden und ihr Leben riskieren.

      Mordechais Worte erschüttern uns noch heute:
      „Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur königlichen Würde gelangt bist?“ (Esther 4,14)

      Esther hat etwas Wichtiges verstanden: Oft zeigt sich der Sinn des Lebens erst unter Druck.

      Bevor sie handelte, hat sie nichts überstürzt. Sie bat um Fasten und Gebet. Drei Tage lang gab es kein Essen, keinen Trost – nur das Vertrauen auf Gott (Esther 4,16). Dann trat sie mutig vor und sagte: „Wenn ich umkomme, dann komme ich eben um.“

      Gott ehrte ihren Glauben.

      Was der Feind heimlich geplant hatte, wurde aufgedeckt.
      Was zur Zerstörung gedacht war, wurde zur Befreiung.
      Haman fiel in genau die Falle, die er für andere vorbereitet hatte (Esther 7,10).

      Esthers Geschichte erinnert uns an diese Wahrheit:
      Gott platziert Menschen strategisch. Deine Position ist kein Zufall. Dein Schweigen oder dein Gehorsam können Generationen beeinflussen.

      Wenn Gott dich dort platziert hat, wo du bist, dann ist das kein Zufall.
      Es könnte für eine Zeit wie diese sein.

      📖 Die ganze Geschichte kannst du im Buch Esther, Kapitel 1–10, nachlesen.


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    • Feb. 10thGott vergaß Bathseba nicht

      Hast du schon mal das Gefühl gehabt, dass ein einziger falscher Moment dein ganzes Leben ruinieren kann?

      Bathseba hat sich wahrscheinlich so gefühlt.

      Ihre Geschichte in der Bibel ist nicht leicht zu lesen. Es ist eine Geschichte voller Schmerz, Fehler und Verlust. Aber es ist auch eine Geschichte voller Gnade und Hoffnung.

      Eines Abends sah König David Bathseba von seinem Dach aus. Dieser Blick führte zu Begierde. Die Begierde führte zur Sünde. Die Sünde führte zu schrecklichen Entscheidungen. Wegen dem, was passiert ist, verlor Bathseba ihren Mann Uria. Später verlor sie auch das Kind, das aus dieser Situation hervorgegangen war.

      Kannst du dir vorstellen, welche Last sie trug?
      Die Scham?
      Die Trauer?
      Das Gefühl, dass ihr Leben nie mehr so sein würde wie zuvor?

      Von außen sah es so aus, als wäre ihre Geschichte zu Ende. Aber Gott war mit ihr noch nicht fertig.

      Der Wendepunkt kam, als der Prophet Nathan zu David sprach und die Wahrheit ans Licht brachte. In 2. Samuel 12,7 NIV sagte er:
      „Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann.“

      Diese Worte brachten David zur Umkehr. Und wo echte Umkehr ist, ist immer Platz für Gnade.

      Psalm 51,17 NIV erinnert uns daran:
      „Mein Opfer, o Gott, ist ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerknirschtes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“

      Gott vergab David. Und Gott vergaß Bathseba nicht.

      Selbst nach all dem Schmerz brachte der Herr Heilung in ihr Leben. Später gebar sie einen weiteren Sohn namens Salomo. Sein Name bedeutet Frieden. Aus ihrer Trauer heraus schenkte Gott ihr neue Freude.

      Durch Salomo entstand die königliche Familie Israels. Und viele Jahre später wurde durch dieselbe Familie Jesus Christus geboren.

      Ist es nicht erstaunlich, wie Gott ein Leben wiederaufbauen kann, das ruiniert scheint?

      Bathseba begann als eine Frau, die von Skandalen umgeben war. Aber sie endete als Königinmutter Israels. Sie wurde geehrt und respektiert. Sie wurde Teil der größten Geschichte der Erlösung.

      Als das Neue Testament die Familie Jesu auflistet, wird ihre Geschichte immer noch erwähnt. In Matthäus 1,6 NIV heißt es:
      „und Jesse, der Vater von König David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau Urias gewesen war.“

      Gott hat ihre Vergangenheit nicht verschwiegen. Stattdessen hat er der Welt gezeigt, was Gnade bewirken kann.

      Ihr Leben lehrt uns etwas sehr Wichtiges. Unsere Fehler müssen nicht das letzte Kapitel sein. Gott kann aus zerbrochenen Teilen etwas Schönes entstehen lassen. Er kann wiederherstellen, was die Sünde beschädigt hat.

      Joel 2,25 NIV gibt diese Verheißung:
      „Ich werde euch die Jahre ersetzen, die die Heuschrecken gefressen haben.“

      Fühlst du dich heute wie Bathseba?
      Trägst du eine Last aus Reue mit dir herum, die dir zu schwer erscheint?
      Fragst du dich, ob Gott dein Leben noch gebrauchen kann?

      Ihre Geschichte antwortet mit einem klaren Ja.

      Gott wirft zerbrochene Menschen nicht weg. Er heilt sie. Er stellt sie wieder her. Er gibt ihnen einen neuen Sinn.

      Deine Vergangenheit mag schmerzhaft sein. Aber mit Gott kann deine Zukunft dennoch voller Hoffnung sein.


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    • Feb. 10th„Während sie gingen, wurden sie rein.“ 

      Lukas erzählt uns, dass, als Jesus in ein Dorf kam, zehn Männer, die an Lepra litten, in einiger Entfernung standen und laut riefen (Lukas 17,12–13).

      Dieses Detail kann man leicht übersehen.
      Sie kamen nicht nah an ihn ran.
      Sie berührten ihn nicht.
      Sie taten, was das Gesetz vorschrieb,
      hielten Abstand (3. Mose 13,45–46).
      Ihre Isolation war nicht nur physischer Natur.
      Sie war auch sozial, religiös und emotional.

      Sie baten um Gnade, nicht um Heilung.
      „Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns.“
      Sie sagten ihm nicht, wie er sie heilen sollte.
      Sie baten einfach darum, gesehen zu werden.

      Die Antwort von Jesus ist zurückhaltend.
      Er heilte sie nicht sofort.
      Er erklärte sie nicht sofort für rein.

      Er sagte: „Geht und zeigt euch
      den Priestern“ (Lukas 17,14).

      Diese Anweisung machte nur Sinn, wenn die Heilung
      bereits stattgefunden hatte oder wenn sie darauf vertrauten, dass sie stattfinden würde.

      Nach dem Gesetz untersuchten die Priester
      die Menschen nach der Reinigung, nicht davor (3. Mose 14).

      Jesus bat sie, sich zu bewegen,
      obwohl sich äußerlich noch nichts verändert hatte.

      Lukas fügt einen leisen, aber entscheidenden Satz hinzu:
      „Während sie gingen, wurden sie rein.“
      Die Heilung geschah unterwegs.
      Der Gehorsam kam vor der Bestätigung.

      Alle zehn wurden geheilt.
      Alle zehn erhielten Gnade.
      Aber die Geschichte verlangsamt sich wieder,
      als einer von ihnen bemerkt,
      was geschehen ist.
      Er kehrt um, lobt Gott
      mit lauter Stimme und fällt
      Jesus zu Füßen (Lukas 17,15–16).

      Lukas erzählt uns, dass er ein Samariter war,
      ein Außenseiter selbst unter Außenseitern.

      Jesus stellt dann drei Fragen,
      von denen keine im Text beantwortet wird:
      „Wurden nicht alle zehn gereinigt? Wo sind die anderen neun?
      Hat sich außer diesem Fremden niemand gefunden, der zurückkam, um Gott zu preisen
      ?“ (Lukas 17,17–18).

      Das Schweigen ist beabsichtigt.
      Die Schrift lässt die Abwesenheit
      der neun unerklärt.

      Was dann passiert, ist echt krass.
      Jesus sagt zu dem, der zurückgekommen ist:
      „Steh auf und geh! Dein Glaube
      hat dich geheilt“ (Lukas 17,19).

      Dabei waren doch alle zehn schon geheilt.
      Das lässt vermuten, dass derjenige, der zurückgekommen ist,
      etwas Tieferes bekommen hat,
      etwas, das weit über die körperliche Heilung hinausgeht.

      Die anderen neun haben den Befehl von Jesus befolgt
      und sind zu den Priestern gegangen.
      Das war nicht falsch.
      Gehorsam war wichtig.

      Aber nur einer erkannte den Geber,
      bevor er mit dem Geschenk weitermachte.
      Nur einer hielt lange genug inne, um zurückzukehren.

      In dieser Geschichte geht es nicht in erster Linie um Undankbarkeit.
      Es geht vielmehr um Anerkennung.
      Heilung kann uns so schnell vorwärtsbringen,
      dass wir nie innehalten, um zurückzuschauen.

      Barmherzigkeit kann unser Leben wiederherstellen,
      ohne unser Bewusstsein wiederherzustellen.

      Der Samariter hat kein anderes Wunder erlebt, sondern eine klarere Beziehung bekommen.

      Und vielleicht hat Lukas deshalb diese Geschichte aufgeschrieben, nicht um die anderen neun zu beschämen, sondern um uns daran zu erinnern, dass Gehorsam ohne Nähe möglich ist und Segen ohne Nachdenken kommen kann.

      Die tiefere Heilung beginnt, wenn wir zurückkehren, nicht weil wir dazu verpflichtet sind, sondern weil wir endlich erkannt haben, wer uns auf dem Weg begegnet ist.


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    • Feb. 10thWenn Autorität spricht, flieht die Dunkelheit

      WENN AUTORITÄT SPRICHT, FLIEGT DIE DUNKELHEIT DAVON (LUKAS 4:31–37)

      In der Stadt Kapernaum ging Jesus an einem ruhigen Sabbat in die Synagoge. Die Leute kamen zusammen und erwarteten die übliche Lehre – aber was sie hörten, war anders als alles, was sie bisher erlebt hatten. Seine Worte hatten Autorität, eine Kraft, die Zweifel zum Schweigen brachte und Ehrfurcht hervorrief.

      Plötzlich schrie ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war: „Ha! Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist – der Heilige Gottes!“

      Aber Jesus zögerte nicht. Mit einer Stimme voller Autorität befahl er: „Sei still! Komm aus ihm heraus!“ Sofort verließ der Geist den Mann, und Frieden kehrte ein.

      Die Menge stand geschockt da und flüsterte sich zu: „Was ist das? Selbst böse Geister gehorchen ihm!“

      Diese Geschichte erinnert uns daran, dass die Autorität Jesu echt, unaufhaltsam und auch heute noch lebendig ist. Was auch immer Angst, Unterdrückung oder Dunkelheit in deinem Leben herrscht, sein Wort spricht immer noch, seine Kraft befreit immer noch und seine Gegenwart beeindruckt immer noch.

      Lukas 4,31–37 – Erlebe die Autorität Jesu, die alles verändert.


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    • Feb. 10thNehemia – Wiederaufbau von dem, was zerstört ist

      NEHEMIA – WIEDERAUFBAU VON DEM, WAS ZERSTÖRT IST

      📖 „Dann sagte ich zu ihnen: ‚Der Gott des Himmels wird uns Erfolg geben. Wir, seine Diener, werden mit dem Wiederaufbau beginnen.‘“ – Nehemia 2,20

      Nehemia war Mundschenk des Königs und lebte komfortabel im Exil, als er die Nachricht erhielt, dass die Mauern Jerusalems in Trümmern lagen. Die Stadt war verwundbar, ihre Bewohner waren demoralisiert, und die Hoffnung schien verloren.

      Aber Nehemia brannte in seinem Herzen für sein Volk und seinen Gott. Er betete nicht nur – er plante, entwickelte Strategien und bat den König um Erlaubnis und Ressourcen, um die Mauern wieder aufzubauen.

      Trotz Spott, Drohungen und Widerstand weigerte sich Nehemia aufzugeben. Tag für Tag, Stein für Stein, Mauer für Mauer, motivierte er die Leute, zusammenzuarbeiten. Sie beteten, sie schützten sich gegenseitig und sie hielten durch.

      Am Ende wurde das, was kaputt war, wiederhergestellt. Die Mauern Jerusalems standen wieder fest, nicht nur als Schutz für die Stadt, sondern auch als Symbol für Glauben, Führungsstärke und Gottes Kraft, das wieder aufzubauen, was zerstört worden war.

      Vielleicht gibt es in deinem Leben heute Mauern, die zerbrochen sind – Beziehungen, Träume, Ziele. Sei mutig. Gott kann wiederherstellen, was verloren ist, und dafür nutzt er oft deinen Mut, dein Gebet und deine Beharrlichkeit.

      💪 Fang noch heute mit dem Wiederaufbau an. Ein Schritt, ein Gebet, ein Stein nach dem anderen.


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    • Feb. 10thPetrus‘ wundersame Flucht aus dem Gefängnis

      KETTEN FALLEN. TORE ÖFFNEN SICH. GOTT RETTET NOCH IMMER

      Petrus‘ wundersame Flucht aus dem Gefängnis – Apostelgeschichte 12,1–19

      Petrus war im dunkelsten Teil des Gefängnisses eingesperrt.
      Mit zwei Ketten gefesselt und von vier Soldaten bewacht, schien seine Lage hoffnungslos. König Herodes wollte ihn am nächsten Morgen hinrichten lassen. Aus menschlicher Sicht gab es kein Entkommen.

      Aber während Petrus zwischen den Soldaten schlief, betete die Gemeinde inbrünstig zu Gott für ihn.

      Dann plötzlich –
      strahlte ein Licht in die Zelle.

      Ein Engel des Herrn stand neben Petrus, schlug ihn in die Seite, weckte ihn auf und sagte:

      „Steh schnell auf!“
      Und die Ketten fielen von Petrus‘ Handgelenken. (Apostelgeschichte 12,7)

      Der Engel sagte: „Zieh deine Kleider und Sandalen an.“
      Petrus gehorchte – immer noch unsicher, ob dies real oder eine Vision war.

      Sie gingen an der ersten Wache vorbei, dann an der zweiten und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führte.

      Das Tor öffnete sich von selbst für sie. (Apostelgeschichte 12,10)

      Schritt für Schritt ging Petrus aus der Gefangenschaft in die Freiheit.
      Erst dann wurde ihm die Wahrheit klar:

      „Jetzt weiß ich ohne Zweifel, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Gewalt des Herodes befreit hat.“ (Apostelgeschichte 12,11)

      Welche Ketten konnten ihn nicht halten.
      Welche Soldaten konnten ihn nicht aufhalten.
      Welche Tore konnten ihn nicht blockieren.

      Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Gefängnistüren Gott nicht aufhalten können.
      Ketten fallen immer noch.
      Tore gehen immer noch auf.
      Und Gott rettet immer noch.

      Wenn er es für Petrus getan hat, kann er es auch für dich tun.
      📖 Apostelgeschichte 12,1–19


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    • Feb. 10thWenn der Glaube gehorcht, bevor er versteht

      DIE MAUERN VON JERICHO – Wenn der Glaube gehorcht, bevor er versteht (Josua 6,1-27)

      Jericho war keine gewöhnliche Stadt.
      Sie war befestigt, erhöht und so gebaut, dass sie einschüchternd wirkte. Ihre Mauern waren ein lautes Zeichen der Unmöglichkeit – sie sagten jedem herannahenden Feind: „Du kommst hier nicht vorbei.“

      Doch Gott misst den Sieg nie an der Höhe der Mauern.

      Anstatt Israel einen Schlachtplan zu geben, der der menschlichen Logik entsprach, gab der Herr ihnen Anweisungen, die absolutes Vertrauen erforderten.

      „Marschiert sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt herum … Am siebten Tag marschiert siebenmal um sie herum, und wenn ihr den Trompetenklang hört, schreit laut.“
      — Josua 6,3–5

      Keine Waffen.
      Kein Geschrei.
      Keine Verhandlungen.

      Nur Gehorsam.

      Sechs Tage lang marschierte Israel schweigend um das herum, was unüberwindbar schien. Jeder Schritt war ein Akt des Glaubens. Jeder stille Marsch erklärte: „Wir vertrauen Gott mehr als dem, was wir sehen.“

      Dann kam der siebte Tag.
      Als die Priester ihre Trompeten bliesen und das Volk seine Stimmen zum Lobpreis erhob, geschah das Unmögliche:

      „Als die Trompeten erklangen, schrie die Armee, und beim Klang der Trompeten, als die Männer laut schrien, stürzte die Mauer ein.“
      — Josua 6:20

      Die Mauern fielen nicht wegen des Lärms.
      Sie fielen, weil der Gehorsam vollkommen war.

      Jericho lehrt uns, dass Gott nicht von uns verlangt, das Wunder zu verstehen – er verlangt von uns, ihm während des Prozesses zu vertrauen. Manche Mauern fallen durch Stärke, andere durch Strategie, aber die größten Durchbrüche kommen durch treuen Gehorsam.

      Wenn du heute vor einem Jericho stehst – etwas, das unbeweglich, einschüchternd und außerhalb deiner Kontrolle zu sein scheint – denk daran:
      Deine Verantwortung ist Gehorsam. Gottes Verantwortung ist das Ergebnis.

      Und wenn Gott handelt, leisten Mauern keinen Widerstand – sie fallen.

      📖 Lies den vollständigen Bericht in Josua Kapitel 6.


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    • Feb. 10thEs wird sich alles gelohnt haben

      ~🐑 Es wird sich alles gelohnt haben! 🐑~
      .
      „Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll“
      Römer 8,18
      .
      Für sich gesehen, können die Leiden der Jetztzeit furchtbar sein.
      Ich denke an die grausamen Leiden der christlichen Märtyrer.
      Ich denke daran, was manche Kinder Gottes in den Konzentrationslagern durchmachen mussten.
      .
      Was sollen wir über die schrecklichen Leiden sagen, die mit Krieg verbunden sind, oder über die entsetzlichen Verstümmelungen und Lähmungen als Folge von Unfällen? Der unaussprechliche Schmerz menschlicher Körper, die von Krebs und anderen Krankheiten gequält werden?
      .
      Und doch ist körperliches Leiden nicht das einzige.
      Manchmal scheint es, dass physischer Schmerz leichter zu ertragen ist als seelische Qual.
      .
      War das nicht auch Salomos Erfahrung, als er schrieb:
      🐑“Eines Mannes Geist erträgt seine Krankheit; aber ein zerschlagener Geist, wer richtet ihn auf?“
      (Sprüche 18,14)
      .
      Da ist das Leiden,
      das Untreue in der ehelichen Beziehung mit sich bringt, oder der Tod eines geliebten Angehörigen,
      oder die Enttäuschung über einen zerbrochenen Traum. Da ist das Herzeleid, von einem engen Freund verlassen und verraten worden zu sein. – Manchmal staunen wir über die Fähigkeit des Menschen, die Schläge, Schmerzen und erdrückenden Leiden des Lebens zu ertragen.
      .
      Für sich gesehen, sind diese Leiden überwältigend.
      Aber im Hinblick auf die zukünftige Herrlichkeit
      erscheinen sie nur wie Nadelstiche.
      .
      Paulus sagt, dass sie
      🐑“nicht wert sind, verglichen zu werden mit der
      zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll“..
      Wenn die Leiden schon so groß sind,
      wie überwältigend groß muss dann
      die Herrlichkeit sein!
      .
      An einer anderen Stelle bricht der Apostel in glückselige Ausrufe mit geistlichen Bildern aus,
      wenn er sagt, dass
      🐑“das schnell vorübergehende Leichte unserer Drangsal
      uns ein über die Massen überschwängliches, ewiges Gewicht
      von Herrlichkeit bewirkt“
      (2. Korinther 4,17).
      .
      Wenn man sie auf die Waagschale legt, sind die Leiden federleicht,
      während die Herrlichkeit unendlich gewichtig ist.
      .
      Am Kalender gemessen, währen die Leiden nur einen Augenblick,
      die Herrlichkeit aber eine Ewigkeit.
      .
      Wenn wir am Ende der Reise den Heiland sehen,
      werden die Leiden dieser gegenwärtigen Zeit
      zu Bedeutungslosigkeit verblassen.
      .
      🐑Es wird sich alles gelohnt haben, wenn wir Jesus erblicken!
      Die Prüfungen des Lebens werden uns so klein erscheinen,
      wenn wir Christus sehen.
      .
      🍃Ein Blick Seines teuren Angesichts wird allen Schmerz a u s l ö s c h e n.
      🍃So lasst uns tapfer den Wettlauf laufen, bis wir den Herrn sehen.
      .
      William MacDonald
      .
      Quelle: evangeliums.net


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    • Feb. 10thGlaube, der voll und ganz auf Gott vertraut

      ABRAHAM UND ISAAK – GLAUBE, DER VOLL UND GANZ AUF GOTT VERTRAUT
      📖 Genesis 22

      Abraham hat jahrelang auf Isaak gewartet. Dieses Kind war nicht nur sein Sohn – es war Gottes sichtbares Versprechen.

      Dann hat Gott etwas Unvorstellbares von ihm verlangt.

      Keine Erklärung. Kein Plan B. Nur die Aufforderung, zu vertrauen.

      Am nächsten Morgen machte sich Abraham mit Isaak auf den Weg zum Berg. Jeder Schritt stellte sein Herz auf die Probe, doch er ging weiter. Er verstand Gottes Forderung nicht, aber er vertraute auf Gottes Charakter.

      Als Isaak fragte, wo das Opfer sei, sprach Abraham Worte, die seinen Glauben offenbarten:
      „Gott selbst wird dafür sorgen.“ (Genesis 22,8)

      Und das tat er auch.

      In dem Moment, als Abraham seinen Gehorsam bewies, hielt Gott ihn auf und sorgte stattdessen für einen Widder. Was wie ein Verlust aussah, wurde zu einer Offenbarung – Gott nahm die Verheißung nicht weg, sondern bestätigte sie.

      Diese Geschichte erinnert uns daran:
      Glaube bedeutet, Gott zu vertrauen, auch wenn der Weg unklar ist.
      Gehorsam öffnet die Tür zu Versorgung.
      Gott sorgt immer für das, was er verlangt.


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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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