
Am Anfang des Matthäusevangeliums lesen die meisten Leute einfach über eine lange Liste von Namen hinweg. Aber Matthäus wollte uns eigentlich was ganz Besonderes zeigen.
Er teilt die Abstammung Jesu in drei Gruppen zu je vierzehn Generationen auf:
„So waren es insgesamt vierzehn Generationen von Abraham bis David, vierzehn von David bis zur Verbannung und vierzehn von der Verbannung bis zum Messias.“ – Matthäus 1,17
Warum vierzehn? Weil im Hebräischen Buchstaben auch Zahlenwerte haben. Und der Name David hat den Wert 14. David wird im Hebräischen so geschrieben:
דוד
Die Zahlenwerte sind:
ד = 4
ו = 6
ד = 4
Gesamt = 14
Indem Matthäus die Genealogie in Gruppen von 14 strukturiert, betont er gegenüber seinem jüdischen Publikum etwas:
Jesus ist der Sohn Davids.
Der lang erwartete König.
Der versprochene Messias.
Es scheint, als würde Matthäus die Genealogie absichtlich um Davids Zahl herum aufbauen:
• Abraham → David = 14 Generationen
• David → babylonisches Exil = 14 Generationen
• Exil → Messias = 14 Generationen
Es ist wie ein sich wiederholendes Signal, das auf eine Wahrheit hinweist:
David. David. David.
Matthäus listet nicht einfach nur Namen auf. Er zeigt, dass Jesus die Erfüllung der Verheißung Gottes ist, dass ein König aus Davids Geschlecht für immer regieren wird. Die Genealogie selbst wird zu einer Botschaft:
Jesus ist der wahre Sohn Davids.
Der verheißene König.
Der Messias.
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