
Warum die Hüften?
Manchmal dient Gottes Berührung nicht der Heilung, sondern der Verrenkung.
Warum die Hüfte?
Weil dein Gang, dein Gleichgewicht und deine Fähigkeit, dich mit eigener Kraft und Geschicklichkeit durch das Leben zu bewegen, davon abhängen.
Als Gott Jakobs Hüfte ausrenkte (Genesis 32,25), nahm er ihm nicht den Segen – er nahm ihm seine Unabhängigkeit von ihm.
Jakob konnte nach dieser Begegnung zwar noch gehen, aber er war nicht mehr selbstbestimmt.
Jeder Schritt erforderte nun Gott.
Das ist Gottes tiefere Art zu wirken:
Heilung stellt wieder her, was zerbrochen ist.
Eine Luxation zerstört unsere Abhängigkeit von unserer eigenen Kraft und unseren Fähigkeiten.
Gott heilt Wunden, die den Glauben schwächen,
aber er bricht die Stärke, die versucht, ihn zu ersetzen.
Jakobs Hinken?
Das war keine Schädigung.
Das war Ausrichtung.
Von diesem Moment an konnte Jakob nicht mehr:
• vor Gott herlaufen
• Ergebnisse manipulieren
• sich auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen
Er ging langsamer, aber er ging näher an Gott heran – und im Gleichschritt mit ihm.
Manchmal heilt Gott dich nicht, weil du nicht an der richtigen Stelle gebrochen bist.
Er berührt die Quelle deiner Selbständigkeit, damit dein Weg vollständig ihm übergeben wird.
Es ist besser, mit einem Hinken mit Gott zu gehen
als ganz zu sein, während du immer noch der Held bist.
Nicht jede Berührung Gottes bringt Trost.
Manche sollen unsere Abhängigkeit von uns selbst zerstören.
Ctto: #tupeh
This entry was posted in 1. Mose, Fragen beantwortet, Fundstücke, Gemeinsam die Bibel in einem Jahr lesen and tagged 1. Mose 32 by Jule with 1 commentDu musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
Why the Hips?
Sometimes God’s touch is not meant to heal, but to dislocate.
Why the hip?
Because your walk, your balance, and your ability to move through life using your own strength and skill all depend on it.
When God dislocated Jacob’s hip (Genesis 32:25), He didn’t remove the blessing—He removed Jacob’s independence from Him.
Jacob still walked after the encounter, but he was no longer self-directed.
Every step now required God.
This is God’s deeper way of working:
Healing restores what is broken.
Dislocation shatters our dependence on our own strength and abilities.
God heals wounds that weaken faith,
but He breaks the strength that tries to replace Him.
Jacob’s limp?
That wasn’t damage.
That was alignment.
From that moment on, Jacob could no longer:
• run ahead of God
• manipulate outcomes
• rely on his own skill
He walked more slowly, but he walked closer to—and in step with—the Lord.
Sometimes God doesn’t fix you because you’re not broken in the right place.
He touches the source of your self-reliance so your walk becomes fully surrendered to Him.
It’s better to walk with a limp with God
than to be whole while you’re still the hero.
Not every touch of God brings comfort.
Some are meant to destroy our dependence on ourselves.
Ctto: #tupeh