
„Mir scheint,
dass Gott mir
nach und nach
alles wegnimmt,
was mir kostbar war und ist.
Während Falten entstehen
und graue Haare
nicht länger verborgen bleiben,
während Monate
Jahr für Jahr vergehen,
wird mir der Kreis all dessen,
was ich einst so fest umklammert hielt,
genommen.
Es schmerzt.
Es ist schwer.
Es bricht mir das Herz.
Und doch,
inmitten all dessen,
höre ich seine leise Stimme.
„ICH BIN der Herr, dein Gott.“
„ ICH BIN alles, was du brauchst.“
„ ICH BIN derjenige, der dich mit ewiger Liebe liebt.“
„ ICH BIN.“
Und so sehr es auch schmerzt,
und so unnatürlich es auch scheinen mag,
sehe ich in diesem Sich-Entblößen sein Herz.
Ich sehe seine Liebe.
Und obwohl ich
mich niemals
mit Hiob vergleichen könnte,
beginne ich,
mit Hiobs Augen zu sehen.
Mein ganzes Leben lang
habe ich von Gott gehört.
Mein ganzes Leben lang
habe ich versucht,
Gott zu erkennen.
Doch hier,
in dieser herzzerreißenden Entblößung,
beginne ich tatsächlich,
Gott zu sehen.
„Herr, ich fühle mich so allein.“
Und in meinem Herzen
sehe ich ihn dort.
Mit weit geöffneten Armen.
Den Einen,
der war,
der ist,
der immer sein wird.
Den Einen,
der mich niemals verlassen wird.
Den Einen,
der sich mein ganzes Leben lang
danach gesehnt hat,
mein Leben zu sein.
Und ich weiß,
indem er
wegnimmt,
sehnt er sich danach,
zu geben.
Eine klarere Offenbarung.
Eine stärkere Verbindung.
Eine engere Gemeinschaft.
Eine unvergleichliche Vereinigung.
„Nein, mein liebes Mädchen.
Du bist nie allein.
Ich bin.
Ich bin es immer.“
Und ich weiß,
ich werde geliebt
von
ICH BIN. ❤“
~Stacy L. Sanchez
„Ich hatte vorher nur von dir gehört,
aber jetzt habe ich dich mit eigenen Augen gesehen.“
~Hiob 42,5
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