
Vertraut und verantwortlich
Jesus erzählte das Gleichnis von den Talenten, um eine klare Wahrheit über das Himmelreich zu vermitteln. Er sagte, es sei wie bei einem Mann, der auf Reisen gehen wollte. Bevor er loszog, vertraute er seinen Besitz seinen Dienern an. Jedem gab er einen unterschiedlichen Betrag, je nach dessen Fähigkeiten.
Zwei der Diener machten sich sofort an die Arbeit. Sie nutzten das, was ihnen gegeben worden war, und vermehrten es. Sie wurden nicht miteinander verglichen. Sie waren einfach treu mit dem, was sie bekommen hatten. Aber der dritte Diener reagierte anders. Angst überkam sein Herz. Anstatt das Talent zu nutzen, vergrub er es in der Erde und tat nichts damit.
Als der Herr zurückkam, bat er jeden Diener, Rechenschaft abzulegen. Die treuen Diener wurden gelobt, nicht nur, weil sie mehr gewonnen hatten, sondern weil sie verantwortungsbewusst und gehorsam waren. Sie vertrauten ihrem Herrn und handelten mutig. Der Diener, der sein Talent versteckt hatte, wurde zurechtgewiesen. Sein Versagen lag nicht daran, dass ihm die Fähigkeit fehlte, sondern daran, dass er sich weigerte zu handeln und kein Vertrauen hatte.
Diese Parabel zeigt uns, dass Gott jedem Menschen Gaben, Chancen und Verantwortung anvertraut. Er erwartet nicht von jedem die gleichen Ergebnisse, aber er erwartet Treue. Es geht nie darum, wie viel wir bekommen, sondern darum, was wir mit dem machen, was Gott uns in die Hände legt.
Was vergraben ist, kann niemandem etwas Gutes bringen. Was im Glauben genutzt wird, bringt Wachstum und Freude. Gott fühlt sich geehrt, wenn wir uns trauen, auch wenn wir Angst haben, und das nutzen, was er uns gegeben hat.
„Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat.“
Matthäus 25,29 (ESV)
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Entrusted and Accountable
Jesus shared the parable of the talents to teach a clear truth about the Kingdom of heaven. He said it is like a man who was about to travel. Before leaving, he entrusted his possessions to his servants. To each one, he gave a different amount, according to their ability.
Two of the servants went to work right away. They used what was given to them and made it grow. They were not compared to each other. They were simply faithful with what they received. But the third servant responded differently. Fear took over his heart. Instead of using the talent, he buried it in the ground and did nothing with it.
When the master returned, he asked each servant to give an account. The faithful servants were praised, not only because they gained more, but because they were responsible and obedient. They trusted their master and acted with courage. The servant who hid his talent was corrected. His failure was not because he lacked ability, but because he refused to act and did not trust.
This parable shows us that God entrusts gifts, opportunities, and responsibilities to every person. He does not expect the same results from everyone, but He does expect faithfulness. The issue is never how much we receive, but what we choose to do with what God places in our hands.
What is buried cannot bless anyone. What is used in faith brings growth and joy. God is honored when we step forward, even with fear, and use what He has given us.
“For to everyone who has, more will be given, and he will have an abundance. But from the one who has not, even what he has will be taken away.”
Matthew 25:29 (ESV)