• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Jan. 17thSamson – nicht Delilah war das Problem


      Simsons Fall wird oft vereinfacht dargestellt.

      Delila wird die Schuld gegeben. Die Versuchung wird hervorgehoben. Die Geschichte wird auf eine moralische Warnung vor gefährlichen Beziehungen reduziert.

      Obwohl Delila unbestreitbar eine Rolle bei Simsons Gefangennahme spielte, bietet die Heilige Schrift selbst eine tiefere und beunruhigendere Erklärung.

      Simsons wahre Schwäche war nicht Delila.

      Es war seine langjährige Missachtung seiner Berufung, die ihn auszeichnete.

      Schon vor seiner Geburt war Simsons Leben von göttlichem Plan bestimmt.

      Er wurde zum Nasiräer erklärt, Gott geweiht, gekennzeichnet durch Gelübde, die Absonderung und Hingabe symbolisierten (Richter 13,5).

      Seine außergewöhnliche Stärke wurde nie als natürliche Begabung dargestellt. Immer wieder betont der Text, dass es der Geist des Herrn war, der ihn stärkte. Simson war nur deshalb stark, weil Gott bei ihm war. Doch liest man seine Geschichte genauer, offenbart die Erzählung der Richter nach und nach eine wachsende Diskrepanz zwischen Simsons Berufung und seinem Verhalten. Immer wieder verfolgte er das, was in seinen eigenen Augen richtig war. Er drang ungehemmt in Philistergebiet ein, ging Bindungen ohne Urteilsvermögen ein und behandelte heilige Grenzen als verhandelbar.

      Diese Handlungen waren keine bloßen Ausrutscher, sondern vielmehr ein durchgängiges Muster. Seine Geschichte stürzte sich nicht sofort auf Delila, sondern dokumentiert geduldig Samsons allmählichen Verlust an spiritueller Ernsthaftigkeit.

      Als Samson Delila begegnete, hatte sein Herz bereits gelernt, sich an die Grenzen des Gehorsams zu wagen. Delila führte den Gehorsam nicht in sein Leben ein. Sie konfrontierte ihn an einem Punkt, an dem Kompromisse für ihn bereits zur Normalität geworden waren.

      Seine Bereitschaft, mit der Wahrheit seines Gelübdes zu spielen, spiegelte ein tieferliegendes Problem wider: Er behandelte seine Weihe nicht mehr als heilig. Der ernüchterndste Moment in der Erzählung ist nicht das Abschneiden seiner Haare, sondern der Vers, den die Heilige Schrift schildert: „Er wusste nicht, dass der Herr ihn verlassen hatte“ (Richter 16,20).

      Diese Aussage offenbart, dass Samsons Kraftverlust nicht plötzlich oder willkürlich war. Er war die Folge einer anhaltenden Gleichgültigkeit gegenüber Gottes Gegenwart.

      Samson nahm an, dass ihm Kraft immer zur Verfügung stehen würde, unabhängig von seinem Gehorsam. Er verwechselte Gottes Geduld mit Gottes Zustimmung.

      Delila war daher nicht die Ursache von Samsons Schwäche.

      Sie war das Mittel, durch das seine verborgene Schwäche sichtbar wurde. Was Samson letztendlich zu Fall brachte, war nicht Verführung, sondern ein gespaltenes Herz, ein Leben, das sich auf göttliche Gaben verließ und die Beziehung zu Gott vernachlässigte. Dennoch endet die Erzählung nicht in Verzweiflung. In Blindheit und Demütigung verlor Samson schließlich sein Selbstvertrauen.

      Sein letztes Gebet wurzelte nicht länger in Stolz, sondern in Abhängigkeit.

      Obwohl unvollkommen, erkannte seine letzte Tat an, dass die Macht allein Gott gehört.

      Darin deutet die Geschichte Simsons stillschweigend auf die Notwendigkeit eines größeren Erlösers hin, eines, der dort Erfolg haben würde, wo Simson versagte.

      Christus steht im Gegensatz zu Simson. Wo Simson Gehorsam leichtfertig behandelte, nahm Christus ihn voll und ganz an.

      Wo Simsons Kraft aufgrund von Ungehorsam schwand, offenbarte sich Christi Macht durch die Unterwerfung unter den Willen des Vaters. Simson befreite Israel nur vorübergehend und unvollkommen, Christus befreit vollständig und ewig.

      Bei genauer Betrachtung geht es in Samsons Geschichte nicht primär um eine Frau, die ihn verriet. Sie erzählt von einem Mann, der sich allmählich von seiner Berufung entfernte.

      Sie mahnt uns, dass der spirituelle Niedergang selten mit einer einzigen, dramatischen Sünde beginnt. Viel häufiger fängt er mit kleinen Kompromissen und einer zunehmenden Vertrautheit mit heiligen Dingen an. Delila war nicht Samsons eigentliche Schwäche. Seine nachlässige Beziehung zu Gott war es.


      by Jule with 1 comment
    • März 27thJephtas Tochter und Simson

      Heute lesen wir Richter 10 bis 13. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘

      Wir sehen uns am späten Nachmittag beim OnlineBibelkreis
      Mittwoch 17 – 19 Uhr

      https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09

      Meeting-ID: 955 1335 4603
      Kenncode: 057704

      Du möchtest gerne zu unserem Treffen kommen, kommst aber mit Zoom nicht klar?

      Hier ist die gute Nachricht: du kannst dich auch mit deinem ganz normalen Telefon einwählen und das ganze ist dann wie ein Festnetz Anruf. Ich habe es jetzt mit dem Handy ausprobiert

      Einwählen über 06938079884

      Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 957704# eingeben
      Dann bist du im Raum und drückst *6 und kannst auch reden

      Ist ein ganz normaler Anruf auf Festnetz


      by Jule with 30 comments
    • Apr. 11thEine völlig neue Sichtweise auf die Geschehnisse – die befreit

      Karfreitag

      Wie geht es weiter, nachdem Jesus mit seinen Jüngern das Obergemach verlassen hatte und in den Garten Gethsemane ging?

      Jesus zieht sich etwas zurück, um mit seinem Vater zu reden und Kraft für das zu sammeln, was vor ihm liegt. Seine Jünger schlafen in der Zwischenzeit immer wieder ein. Aber wen wundert‘s? Immerhin haben sie einen langen anstrengenden Tag hinter sich, ein opulentes Festmahl genossen und einige Gläser Wein intus. Nun im lauen Abendwind im ruhigen Garten – wer würde da nicht einschlafen?

      Bald kommt Judas mit den führenden Männern des Volkes und den Priestern und Schriftgelehrten, um ihn zu verraten und Jesus wird festgenommen. Einer der Jünger will Jesus verteidigen und haut dem Diener des Hohepriesters ein Ohr ab. Aber Jesus heißt dies nicht gut und heilt den Mann. Unter anderem auch deshalb, damit dem Jünger nachher nichts geschieht, denn er wäre sicherlich hart bestraft worden. (Matthäus 26)

      Aber auch will er sich nicht vor der Verhaftung drücken, denn er hätte ebenso gut den Vater bitten können, dass dieser ihm Engel zur Hilfe schicken würde. Aber das will er nicht. Alles soll sich so erfüllen, wie vorhergesagt.

      Zwar hatte er den Vater im Garten gebeten, dass „wenn möglich dieser Kelch an ihm vorbei ginge“, aber alles sollte so geschehen, wie es der Wille des Vaters ist

      Nun sind wir bei meinem Problem, das mich all die Jahre gequält hatte: ich habe das, was nun passiert, immer aus dem falschen Blickwinkel gesehen. Ich hatte es bisher immer so verstanden, dass all dies lediglich von dem Vater so beschlossen worden war und dass Jesus als gehorsamer Sohn und weil er uns liebt, eben das macht, was von ihm erwartet wird. Und vor diesem Hintergrund ist all dies extrem schrecklich

      Was aber wirklich passiert ist

      Zum einen müssen wir im Hinterkopf behalten, dass Jesus „der Engel Jehovas“ ist, der immer wieder auf die Erde kommt, um mit den Menschen zu reden (wir hatten dies im vergangenen Jahr immer wieder im AktivGottesdienst bei den unterschiedlichsten Geschichten in der Bibel gelesen, besonders eindeutig ging es aus dem hervor, was die Eltern von Simson erleben, als der Mitter die Geburt eines Sohnes angekündigt wird – Richter Kapitel 13)

      Jesus ist nicht nur derjenige, der all diese Dinge vorhersagt, die ihn betreffen, sondern er selbst ist es, der maßgeblich an der Planung beteiligt ist. Er entscheidet, wann und wie er sterben wird und es hatte uns bereits in den vergangenen Monaten immer wieder fasziniert, dass er ausgerechnet die qualvollste Art zu sterben wählte. Wir persönlich hätten uns eher für eine Hinrichtung mit Gift oder einem Kopfschuss entschieden

      Wenn wir dies jetzt beim Weiterlesen im Hinterkopf behalten, dass Jesus dies nicht nur als „gehorsamer Sohn“ über sich ergehen lässt, sondern die Vorkommnisse selbst geplant hat – achten wir mal darauf, wie er ganz gezielt die Ereignisse lenkt 

      Ich persönlich war bisher immer von der Tatsache abgelenkt, dass ihm so viel Unrecht widerfährt: einer seiner Kumpels verrät ihn und fast alle seine Freunde lassen ihn dann auch noch im Stich. Ein Jünger flieht sogar nackt, lässt sein Gewand in den Händen der Häscher zurück, um schneller weg zu kommen und sein Freund Petrus verleugnet ihn dann auch noch. Er leugnet sogar „diesen Mann“ überhaupt zu kennen. Wie furchtbar 

      Jesus übergibt sich freiwillig 

      Er geht nicht nur freiwillig mit, sondern gibt ihnen immer wieder Handhabe, wenn die Beweise nicht reichen 

      Interessant, dass nur Johannes hiervon berichtet, ich musste nun länger nach diesem Text hier suchen:

      „Jesus fragte sie noch einmal: »Wen sucht ihr?« »Jesus aus Nazareth!«, antworteten sie wieder. »Ich habe euch doch schon gesagt, dass ich es bin«, entgegnete Jesus. »Wenn ihr also nur mich sucht, dann lasst die anderen hier gehen!«“

      ‭‭Johannes‬ ‭18‬:‭7‬-‭8‬ ‭HFA


      by Jule with no comments yet
    • Aug. 7thWer ist “der Engel Jehovas“?

      Gleich zu Anfang vom Bibelbuch Richter lesen wir vom „Engel des Herrn“. Achten wir mal beim Lesen bitte auf die Art, wie er spricht und vergleichen wir es mit dem, wie Engel sonst mit den Menschen sprechen:

      „Der Engel des Herrn kam von Gilgal nach Bochim und sagte zu den Israeliten:
      .
      »Ich habe euch aus Ägypten befreit und in das Land gebracht, das ich euren Vorfahren versprochen habe. Damals schwor ich, meinen Bund mit euch niemals zu brechen. Ich befahl: ›Lasst euch nicht mit den Bewohnern dieses Landes ein! Zerstört ihre Götzenaltäre!‹ Doch was habt ihr getan? Ihr habt nicht auf mich gehört! Darum werde ich diese Völker nicht mehr aus eurem Gebiet vertreiben. Stattdessen wird das eintreffen, wovor ich euch gewarnt habe: Sie werden euch großes Leid zufügen und euch mit ihren Götzen ins Verderben stürzen.«
      Als der Engel des Herrn dies gesagt hatte, begannen die Israeliten laut zu weinen. Sie brachten dem Herrn Opfer dar und nannten den Ort Bochim (»Weinende«).“
      ‭‭Richter‬ ‭2:1-5‬ ‭HFA‬‬

      Wenn normalerweise ein Engel oder ein Prophet stricht, heißt es immer „Jehova sagt ….“

      Aber „der Engel Jehovas“ spricht hier immer in der Ich-Form, ist also Jehova selbst

      Wie wir aus Johannes 1:1 wissen, wird Jesus als „das Wort“ bezeichnet und wir haben in den vergangenen Jahren beim gemeinsamen Lesen in der Bibel festgestellt, dass im AT immer von dem die Rede, den wir heute als Jesus kennen, wenn Jehova spricht

      So ist es Jesus, der bei Abraham zu Besuch ist und mit ihm spricht und auch hier und bei Gideon und später bei Manoach ist es Jesus, der mit Ihnen spricht

      Hier bekommen wir eine Erklärung, wenn wir sehen, was Manoach und seine Frau dachten, mit wem sie geredet hatten. Manoach hatte Angst, dass er sterben würde, denn „niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“

      „»Bitte, bleib noch da«, bat Manoach den Engel des Herrn. »Wir möchten dir einen jungen Ziegenbock zum Essen zubereiten!« Denn er wusste nicht, wen er vor sich hatte.

      .

      Der Engel des Herrn antwortete: »So sehr du mich auch drängst, ich werde nichts essen. Aber wenn du willst, dann bring es dem Herrn als Brandopfer dar!« »Wie heißt du?«, fragte Manoach. »Wir würden uns gern bei dir bedanken, wenn deine Ankündigung eintrifft.« Der Engel erwiderte: »Du fragst nach meinem Namen? Er ist unbegreiflich für dich!« Manoach nahm den jungen Ziegenbock sowie Brot für das Speiseopfer und verbrannte es zu Ehren des Herrn auf einem Felsblock. Da ließ Gott vor ihren Augen ein Wunder geschehen:

      .

      Als das Feuer zum Himmel aufloderte, stieg der Engel des Herrn in der Flamme empor und verschwand. Manoach und seine Frau warfen sich erschrocken zu Boden. Es war ihre letzte Begegnung mit dem Engel des Herrn. Nun begriff Manoach, mit wem sie gesprochen hatten. »Wir müssen sterben!«, rief er. »Wir haben Gott gesehen!«“ ‭‭Richter‬ ‭13:15-22‬ ‭HFA‬‬

      Weitere Gedanken gibt es in einigen Artikeln auf Thoms Seite dazu, aus denen ich euch die Hauptgedanken hier mit rein kopiere

      Die erste Stelle in der Bibel, wo der Engel Jehovas erwähnt ist, ist bei Hagar in der Wüste:

      Und der Engel Jehovas sprach zu ihr: Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Ismael (Gott hört) geben, denn Jehova hat auf dein Elend gehört. …
      Da nannte sie Jehova, der zu ihr redete: Du bist ein Gott, (El) der sich schauen läßt! (O. der mich sieht; W. des Schauens) Denn sie sprach: Habe ich nicht auch hier geschaut, nachdem er sich hat schauen lassen? (W. nach dem Schauen; And üb.: Habe ich auch hier dem nachgeschaut, der mich sieht, oder gesehen hat)
      Elberfelder 1871 – Gen 16,11,13

      Mit wem sprach Hagar? Kannte Hagar die Stimme desjenigen, der mit ihr sprach?

      Warum sprechen die Personen, die den „Engel Jehovahs“ sehen, diesen immer und immer wieder mit Jehovah an? Sind die alle zu „dumm“ zu erkennen, mit wem sie sprechen? Oft wird ja behauptet, der „Engel Jehovahs“ sei nur ein Bote, der im Auftrage Jehovahs eine Botschaft übermittelt. Gut – könnte sein. Aber mal ganz ehrlich: wenn die PostBOTIN dir einen Brief von Tante Helga gibt, sprichst du dann die Postbotin mit „Tante Helga“ an? Und warum wehrt sich der Engel nicht gegen die falsche Ansprache?

      Was aber, wenn Arnold Fruchtenbaum und andere Recht haben sollten, die folgende Ansicht vertreten:

      Vers 7 führt eine neue Einheit ein: Und der Engel Jehovas fand sie.
      .
      Dies ist das erste Erscheinen des Engels Jehovas, eines sehr einzigartigen Individuums in der biblischen Aufzeichnung. Dieses Wesen wird insgesamt achtundfünfzig Mal der Engel Jehovas genannt. Er wird auch insgesamt elf Mal der Engel Gottes genannt.
      .
      Dieser ist kein gewöhnlicher Engel; Dieser ist immer das zweite Mitglied der Triunity. Dies ist immer ein Hinweis auf den vorinkarnierten Messias.
      .
      Rabbi Hertz erklärt in seinem Kommentar, dass der Ausdruck „Engel des Herrn“ manchmal verwendet wird, um Gott selbst zu bezeichnen. In jedem Kontext, in dem er erscheint, wird er als Engel bezeichnet. und irgendwo anders im selben Kontext wird er als Gott bezeichnet.

      Und hier die wichtigsten Gedanken zu diesem Thema mit dem Engel Jehovas aus einem anderen Artikel von Thom:

      Nun gibt es die Möglichkeit, die verschiedenen Theorien nach und nach beim Lesen der Bibel „durch zu testen“. Also zum Beispiel davon auszugehen, dass der „Engel Jehovahs“ im AT vielleicht „nur ein Engel“ war, oder dass er „Michael“ war, und dann dass es „Jehovah selbst“ war …usw usf… – aber wir benötigen wohl einige Jahre, um die Bibel aus den jeweiligen Blickwinkel zu lesen, und zu merken, welche der obrigen Gedankenspiele mehr Fragen aufwerfen, und dann die nur eine wahre Antwort zu finden.

      Die andere Möglichkeit ist, verschiedene Kommentare und Erklärungen zu lesen – aber dabei müssen wir dann darauf achten, verschiedene Meinungen, verschiedene Auslegungen zu lesen – und dabei schon beim Lesen festzustellen, dass viele dieser Auslegungen sehr schwierig zu verstehen sind – und eben auch wieder neue Fragen aufwerfen.

      Und dann gibt es die Möglichkeit sich mit anderen über die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten zu unterhalten.

      Viel Arbeit?

      Ja schon, aber wir lernen nicht nur Jehovah besser kennen, sondern wir verstehen auch, dass andere Christen vielleicht eine andere Auslegung momentan bevorzugen, ABER trotzdem Jehovah lieben können.


      by Jule with no comments yet
    • Juli 24thWieso heisst es, “das war von Gott“?

      In Vers 4 wird gesagt, dass dies von Gott ist – wie das?

      Ist doch gegen sein Gebot?

      Nachdem ich alle möglichen Kommentare gelesen haben, stimme ich wieder Thom zu:

      Jehova benutzt, wen er will, er benutzt auch Immer wieder armenischen, die Schwächen haben. Er benutzt hier die Schwäche, die Simson hat, um dadurch etwas zu erreichen, was er sonst mit jemand anderes nicht erreichen würde 

      Also nicht: Jehova weckt diesen Wunsch in Simson, sondern er nutzt diese Schwäche, um etwas Gutes zu erreichen 

      Die Schwäche hat der Satan besonders gern, er will Simson dadurch zum Straucheln bringen, ihn davon abhalten, das zu tun, was Gott will. Aber Jehova dreht den Spieß um, um SEINEN Plan weiter zu verfolgen 

      Das bedeutet also nicht, dass wir heute Dinge tun sollten, die uns gefallen und gegen Gottes Willen sind – und uns das dann schön reden, dass Jehova uns dazu aufgefordert hätte, damit er uns gebrauchen kann 

      Ja, ich habe eine bestimmte Schwäche und Jehova liebt uns trotzdem. Aber ich sollte nicht so weit gehen, extra solche Dinge zu tun und sie mir schön zu reden


      by Jule with 4 comments
    • Juli 24thWarum nahm sich Simson ausgerechnet eine Frau von den Philistern?

      Hier einige Gedanken, die wir im AktivGottesdienst gemeinsam heraus gearbeitet haben: 

      Warum nimmt sich Simson ausgerechnet eine Frau, die zu den Feinden Jehovas gehört? War das nicht laut mosaischen Gesetz verboten und musste er nicht als Nasiräer besonders gottesfürchtig sein?

      Laut Vers 2 hatte er sie nur gesehen. Er kannte sie nicht, sie hätten nicht miteinander geredet, sie sah einfach nur toll aus – Liebe auf den ersten Blick?

      Auch Eva „sah die Frucht“ und fand, dass sie gut aussah und nahm davon …. obwohl von Jehova verboten  (2. Mose 3)

      Hier: Simson sieht und will haben …


      by Jule with 2 comments
    • Juli 17thEine wichtige Ankündigung für ein kinderloses Paar

      Hier einige Gedanken, die wir im AktivGottesdienst beim Lesen von Richter Kapitel 13 gemeinsam heraus gearbeitet haben

      „Der Engel Jehovas“

      Wer oder was genau ist ein Nasiräer?

      Zu wem kommt Jehova hier?


      by Jule with no comments yet
    • Juli 17thZu wem kommt Jehova hier?

      „Der Engel Jehovas“ kommt zu der Frau und sagt ihr auf den Kopf zu, dass sie keine kinder haben, weil sie unfruchtbar ist. Eigentlich eine peinliche Sache 

      Aber wenn wir genau hinsehen?
      Zu wem kommt der Engel?
      Maniach, ihr Mann bittet, dass ER noch Mal kommen möge – zu wem kommt der Engel diesmal?

      Warum ist das so und was könnten wir daraus schließen?

      Wie reagiert die Frau und wie der Mann, als sie erkennen, mit wem sie da eigentlich gesprochen haben?

      Was könnten wir daraus schließen?

      Obwohl die Frau nicht namentlich erwähnt wird, scheint sie eine wichtige Rolle zu spielen, denn ER kommt beide Male zu ihr und nicht zu dem Mann, der eigentlich das Haupt ist. Bei Abraham und Sarah kommt Jehova zu Abraham …

      Als sie erkennen, dass sie mit Jehova selbst gesprochen haben, bekommt der Mann Angst, „denn niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“. Wie reagiert die Frau?

      Warum?


      by Jule with no comments yet
    • Juli 17thWer oder was genau ist ein Nasiräer?


      Was für besondere Bestimmungen galten für sie?

      Das können wir in 4. Mose 6 nachlesen und das sollten wir uns auf einen extra Zettel schreiben, den wir uns beim Lesen der nächsten Kapitel daneben legen sollten, um zu verstehen, was dort eigentlich passiert


      by Jule with no comments yet
    • Juli 17th„Der Engel Jehovas“

      Interessantes Thema: wieder lesen wir von „dem Engel Jehovas“ und zwar gleich mehrfach. Wir hatten uns bereits bei Josua und bei Gideon gefragt, wer das eigentlich ist. Hier bekommen wir eine Erklärung, wenn wir sehen, was Manoach und seine Frau dachten, mit wem sie geredet hatten. Manoach hatte Angst, dass er sterben würde, denn „niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“

      „»Bitte, bleib noch da«, bat Manoach den Engel des Herrn. »Wir möchten dir einen jungen Ziegenbock zum Essen zubereiten!« Denn er wusste nicht, wen er vor sich hatte.

      .

      Der Engel des Herrn antwortete: »So sehr du mich auch drängst, ich werde nichts essen. Aber wenn du willst, dann bring es dem Herrn als Brandopfer dar!« »Wie heißt du?«, fragte Manoach. »Wir würden uns gern bei dir bedanken, wenn deine Ankündigung eintrifft.« Der Engel erwiderte: »Du fragst nach meinem Namen? Er ist unbegreiflich für dich!« Manoach nahm den jungen Ziegenbock sowie Brot für das Speiseopfer und verbrannte es zu Ehren des Herrn auf einem Felsblock. Da ließ Gott vor ihren Augen ein Wunder geschehen:

      .

      Als das Feuer zum Himmel aufloderte, stieg der Engel des Herrn in der Flamme empor und verschwand. Manoach und seine Frau warfen sich erschrocken zu Boden. Es war ihre letzte Begegnung mit dem Engel des Herrn. Nun begriff Manoach, mit wem sie gesprochen hatten. »Wir müssen sterben!«, rief er. »Wir haben Gott gesehen!«“ ‭‭Richter‬ ‭13:15-22‬ ‭HFA‬‬


      by Jule with no comments yet

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        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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