• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 26thWenn du denkst, dass Gott Hannah ein Baby geschenkt hat, nur um ihre Scham wegzunehmen, dann verpasst du das tiefere Wunder

      Wenn du denkst, dass Gott Hannah ein Baby geschenkt hat, nur um ihre Scham wegzunehmen, dann verpasst du das tiefere Wunder.

      Viele von uns lesen ihre Geschichte, als wäre sie einfach. Eine gebrochene Frau betet. Gott antwortet. Sie lächelt wieder. Ende der Geschichte.

      Aber ist das wirklich passiert?

      Schlag mal deine Bibel bei 1. Samuel 1 auf und stell dir für einen Moment vor, du wärst in ihrem Haus. Das war kein stilles Leiden. Das war täglicher Schmerz. In der Bibel steht: „Weil der Herr Hannas Gebärmutter verschlossen hatte, provozierte ihre Rivalin sie immer wieder, um sie zu ärgern“ (1. Samuel 1,6, NIV). Das war keine einmalige Beleidigung. Es passierte Jahr für Jahr.

      Stell dir den Tisch während des Abendessens vor. Kinder lachen. Peninna lächelt. Hanna sitzt mit leeren Armen da. Der Klang des Segens eines anderen erfüllt den Raum. Ihr eigenes Herz ist still.

      In der Bibel steht: „Das ging Jahr für Jahr so. Immer wenn Hanna zum Haus des Herrn ging, provozierte ihre Rivalin sie, bis sie weinte und nichts mehr essen konnte“ (1. Samuel 1,7, NIV). Sie war nicht nur traurig. Sie verlor ihren Appetit. Ihr Körper spürte, was ihre Seele durchmachte.

      Hast du das schon mal erlebt? Außen lächelst du, aber innen brichst du zusammen? Du sitzt in Räumen, in denen andere Menschen das feiern, worum du noch betest?

      Als Hannah schließlich zum Tempel geht, spricht sie kein höfliches Gebet. Sie schüttet ihr Herz aus. „In ihrer tiefen Not betete Hannah zum Herrn und weinte bitterlich“ (1. Samuel 1,10, NIV). Das hebräische Bild hier ist tiefe Trauer, keine leisen Tränen.

      Ihre Lippen bewegten sich, aber es kam kein Ton heraus. Der Priester Eli sah sie an und dachte, sie sei betrunken. Stell dir das vor. Du bist am Tiefpunkt angelangt. Du schüttest Gott dein Herz aus. Und dein geistlicher Führer denkt, du hättest getrunken.

      Hast du dich in deinem Schmerz jemals missverstanden gefühlt?

      Aber hör dir genau an, was Hannah als Nächstes sagt. „Allmächtiger Herr, wenn du nur auf das Elend deiner Magd schaust und mich nicht vergisst, sondern deiner Magd einen Sohn schenkst, dann werde ich ihn dem Herrn für alle Tage seines Lebens geben“ (1. Samuel 1,11, NIV).

      Lies das noch einmal.

      Wenn du ihn mir gibst, werde ich ihn zurückgeben.

      Wer betet so?

      Wir lieben den nächsten Teil. „Mit der Zeit wurde Hannah schwanger und gebar einen Sohn. Sie nannte ihn Samuel“ (1. Samuel 1,20, NIV). Wir stellen uns vor, wie sie ihn im Arm hält. Wie sie sein Haar riecht. Wie sie ihn weinen hört. Wie sie ihm beim Laufenlernen zusieht.

      Aber mit dieser Freude war ein Versprechen verbunden.

      Sie behielt ihn, bis er entwöhnt war. Die meisten Gelehrten glauben, dass das etwa drei Jahre waren. Drei Jahre, um „Mama“ zu sagen. Drei Jahre, um ihn nachts zu kuscheln. Drei Jahre, um das Wunder zu lieben, auf das sie so lange gewartet hatte.

      Und dann erinnerte sie sich an ihr Gelübde.

      An dieser Stelle würden viele von uns die Geschichte ändern. Wir würden sagen: Sicherlich versteht Gott das. Sicherlich erwartet er nicht, dass ich das einzige aufgeben, um das ich gebeten habe.

      Aber Hannah änderte ihre Meinung nicht.

      „Als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie den Jungen, so jung er auch war, mit sich, zusammen mit einem dreijährigen Stier, einem Epha Mehl und einem Schlauch Wein, und brachte ihn zum Haus des Herrn in Silo“ (1. Samuel 1,24, NIV).

      So jung er auch war.

      Können Sie sich vorstellen, wie ihr kleiner Sohn ihre Hand hält, während sie zum Tempel gehen? Sie bringt nicht nur ein Opfer dar. Sie bringt ihr Herz dar.

      Sie sagt zu Eli: „Ich habe um dieses Kind gebetet, und der Herr hat mir gegeben, worum ich ihn gebeten habe. Nun gebe ich ihn dem Herrn“ (1. Samuel 1,27–28, NIV).

      Sie gab ihn demselben Priester zurück, der sie einst für betrunken gehalten hatte.

      Sie opferte nicht nur ein Kind. Sie gab ihr tiefstes Verlangen auf. Dann ging sie wieder zurück in ihr stilles Haus.

      Warum sollte Gott das verlangen?

      Weil Gott nicht nur ein Baby brauchte. Israel befand sich in geistiger Finsternis. „In jenen Tagen war das Wort des Herrn selten; es gab nicht viele Visionen“ (1. Samuel 3,1, NIV). Das Volk brauchte einen Propheten, der Gottes Stimme hören konnte.

      Samuel würde im Tempel aufwachsen. „Der Herr war mit Samuel, während er aufwuchs“ (1. Samuel 3,19, NIV). Er würde Könige salben. Er würde eine Nation führen. Er würde Öl auf Davids Kopf gießen.

      Gott hat nicht einfach nur das Gebet einer Frau erhört. Er hat Geschichte geschrieben.

      Peninna hatte Kinder. Aber Hannah hatte sich hingegeben.

      Gott wartete auf eine Frau, die ihn mehr liebte als das Geschenk.

      Wenn du heute weinst, wenn dein Herz sich leer anfühlt, dann hör bitte auf diese Worte: „Der Herr ist nah denen, die zerbrochenen Herzens sind, und rettet die, die im Geist zerschlagen sind“ (Psalm 34,18, NIV). Gott ignorierte Hannah nicht. Er bereitete sie vor.

      Vielleicht ist das, was sich wie eine Verzögerung anfühlt, eine Schulung. Vielleicht formt dich das, was sich wie Stille anfühlt, für etwas Größeres, als du sehen kannst.

      Nachdem Hannah Samuel geboren hatte, vergaß Gott sie nicht. „Und der Herr war Hannah gnädig; sie gebar drei Söhne und zwei Töchter“ (1. Samuel 2,21, NIV). Ihre Geschichte endete nicht mit einem Verlust. Sie wurde erweitert.

      Gott lässt seine Kinder nicht leer zurück. In der Bibel steht: „Dem aber, der weit mehr tun kann, als wir bitten oder verstehen“ (Epheser 3,20, NIV). Er gibt uns mehr, als wir im Moment sehen können.

      Ich möchte dir eine persönliche Frage stellen.

      Wenn Gott genau das verlangen würde, worum du gebetet hast, würdest du ihm dann immer noch vertrauen? Vertraust du ihm nur, wenn er dir etwas gibt? Oder vertraust du ihm auch, wenn er etwas von dir verlangt?

      Hanna lehrt uns diese Wahrheit. Die größten Wunder gehen oft mit der tiefsten Hingabe einher.

      Sie gab einen Sohn für eine gewisse Zeit auf. Gott benutzte diesen Sohn, um eine Nation zu formen. Und er segnete sie über ihre ursprünglichen Vorstellungen hinaus.

      Manchmal liegt das wahre Wunder nicht nur im Empfangen. Es liegt auch im Loslassen.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 10thGott sucht nach Herzen, die hören

      Samuel wuchs nicht in einem besonders religiösen Umfeld auf.

      Das ist wichtiger, als viele denken.

      Die Bibel sagt uns, dass das Wort Gottes damals selten war. Visionen waren nicht weit verbreitet. Selbst unter den Priestern gab es Korruption. Der Ort, an dem Samuel schlief, war heilig, aber die Atmosphäre um ihn herum war von Kompromissen geprägt.

      Und doch sprach Gott.

      Nicht zu den Mächtigen.
      Nicht zu den Söhnen Elis.
      Nicht zu denen, die ihre Position missbrauchten.

      Er sprach zu einem Kind, das gelernt hatte, zuzuhören.

      Samuel lag in der Nähe der Lampe Gottes. Dieses Detail beeindruckt mich immer wieder. Das Licht war noch nicht erloschen. Die Dunkelheit hatte noch nicht vollständig Einzug gehalten. Selbst als die Führung versagte, bewahrte Gott einen Rest Licht.

      Und er rief Samuel bei seinem Namen.

      Das allein sagt uns schon etwas darüber, wie Gott wirkt. Er ist persönlich. Er ist zielgerichtet. Er ist nicht distanziert. Wenn er ruft, ist das nicht vage. Es ist konkret.

      Samuel erkannte seine Stimme zunächst nicht.

      Auch das ist wichtig.

      Gott zu hören, ist nicht immer sofort klar. Manchmal kommt es durch Lernen. Durch Wiederholung. Durch die Anleitung eines Älteren, auch wenn dieser Mensch unvollkommen ist.

      Samuel rannte jedes Mal zu Eli. Er nahm an, dass die Stimme zu der Autorität gehörte, die er kannte. Er hat sie nicht abgetan. Er hat sie nicht ignoriert. Er hat sofort reagiert.

      Diese Haltung des Gehorsams war wichtig.

      Als Eli endlich kapierte, was los war, gab er Samuel eine einfache Anweisung. Keine Theologie. Keine Erklärung. Nur Bereitschaft.

      „Rede, Herr, denn dein Diener hört.“

      Und als Samuel diese Worte sprach, änderte sich alles.

      Die Botschaft, die Gott ihm gab, war schwer. Nicht tröstlich. Nicht ermutigend. Es war ein Urteil. Eine Korrektur. Die Wahrheit, klar ausgesprochen, obwohl Samuel noch jung war. Gott schützte Samuel nicht vor der Last der Verantwortung. Er vertraute sie ihm an.

      So funktioniert Berufung in der Heiligen Schrift.

      Gott wartet nicht, bis seine Diener erwachsen sind, um sie zu formen. Er wartet nicht auf perfekte Umstände. Er spricht dort, wo Herzen bereit sind.

      Samuel hörte zu.
      Samuel sprach.
      Samuel trug das Wort treu weiter.

      Und von diesem Moment an, so sagt die Heilige Schrift, ließ Gott keines von Samuels Worten zu Boden fallen.

      Diese Art von Treue kommt nicht von Talent. Sie kommt von Gehorsam. Davon, dass man zuhört, bevor man spricht. Davon, dass man in der Nähe des Lichts bleibt, auch wenn andere in die Dunkelheit abdriften.

      Gott spiegelt dasselbe Muster wider. Er wuchs still heran. Er hörte auf den Vater. Er sprach nur, was er hörte. Er trug die Wahrheit, auch wenn es ihn viel kostete.

      Samuel steht zwischen zwei Epochen. Zwischen Richtern und Königen. Zwischen Stille und neuer Offenbarung. Und alles beginnt mit einem Kind, das bereit war, zu antworten, als Gott ihn rief.

      Dieses Bild fängt diesen Moment so zärtlich ein. Die Stille. Die Wachsamkeit. Die Unschuld, gemischt mit Verantwortung. Samuel sieht nicht mächtig aus. Er sieht aufmerksam aus.

      Und genau das ist es, was Gott sucht.

      Nicht Perfektion.
      Nicht nach Position.
      Nicht nach Lärm.

      Nur nach Herzen, die bereit sind, zuzuhören.

      Diese Geschichte erinnert mich daran, dass Gott immer noch spricht. Selbst wenn die Kultur laut ist. Selbst wenn die Führung fehlerhaft ist. Selbst wenn die Wahrheit selten erscheint.

      Er spricht zu denen, die in seiner Nähe bleiben und mit Gehorsam antworten.

      Und wenn er deinen Namen ruft, ist die mächtigste Antwort immer noch die einfachste.

      „Sprich, Herr. Dein Diener hört zu.“
      Sarah Jane Axe


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 1stDer „kleine Samuel“ – wie alles begann

      Heute lesen 1. Samuel 1 bis 3. wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘

      Wir sind als Gruppe bereits gemeinsam durch das 1. Buch Samuel gegangen, daher bekommt ihr heute im Anhang die ausgearbeiteten Notizen davon. Viel Freude beim Lesen
      by Jule with 9 comments
    • Nov. 8thWo war Jehova in dem Moment, als die Lade „geklaut“ war?

      Die Shekina zog sich zurück, in 3:21 lesen wir, „Jehova war weiterhin mit Samuel“.

      Jehova war also jetzt beim Kriegszug weiterhin bei Samuel, denn er zog sich von den Priestern und aus seinem Wohnzimmer zurück

      Das ist jetzt ein ganz wichtiger Punkt, den wir uns einprägen müssen und beim weiteren Lesen im Hinterkopf behalten müssen: Jehova ist nicht in der Lade, sondern mit einzelnen Menschen, er war nicht an die Lade gebunden


      by Jule with no comments yet
    • Nov. 8thKurze Wiederholung der ersten drei Kapitel von 1. Samuel

      Erste Samuel Kapitel 4

      Kurze Wiederholung 

      Elkana und Hanna und Pinehas und deren Kinder gehen immer wieder in den Tempel. Eli ist schon alt und kann nicht so richtig einschätzen, wer von Herzen betet und wer betrunken ist (Kapitel 1). Hanna gibt Samuel im Tempel ab als Dankeschön, im Gegenzug schenkt er ihr weitere fünf Kinder.

      Ein Prophet kommt zu Samuel und sagt, dass das mit deinen Söhnen nicht in Ordnung ist (Kapitel 2). Später spricht Jehova mit dem jungen Samuel und sagt noch mal das selbe (Kapitel 3).

      Warum hatte Jehova sie verworfen?

      Weil sie sich gegen ihn und das Volk versündigt hatten. Sie haben Gott bestohlen und lieferten ein falsches Vorbild für das Volk und verhinderten so, dass das Volk ein gutes Verhältnis zu Jehova haben konnte 

      Wenn wir damals gelebt hätten, dann könnten wir nicht einfach in einen Buchladen gehen und uns eine Bibel kaufen und wir hätten auch keine HandyApps

      Der einzige Weg, Jehova kennen zu lernen, waren die Priester 

      Stellen wir uns vor, dass uns in der Stiftshütte ein Hohepriester erwartet mit einer falschen Einschätzung, ich werde beleidigt und man hält mich für eine Betrunkene. Die Priester würden uns das Opfer nicht so bringen lassen, wie wir das wollen 

      Wenn gottes Vertreter so doof sind, meidet man eher den Ort 


      by Jule with no comments yet
    • Okt. 31st„Eli hat seine Söhne mehr geliebt als Jehova“ – kann das auch mich betreffen, wenn ich wegen meiner Familie in einer Gemeinde bleibe, wo nicht alles rund läuft?

      „Darauf sagte der Herr: »Ich will in Israel etwas so Schreckliches tun, dass keiner es ertragen kann, davon zu hören. Bald werde ich Eli und seine Familie schwer bestrafen. Genauso wie ich es mir vorgenommen habe, lasse ich das Unglück über sie kommen. Ich habe es Eli schon gesagt. Denn er wusste genau, dass seine Söhne durch ihre Machenschaften meinen Zorn auf sich ziehen. Trotzdem ließ er sie tun, was sie wollten. Darum sollen sie und ihre Nachkommen für alle Zeiten unter meinem Fluch stehen. Ich habe geschworen: Weder durch Tieropfer noch durch andere Opfergaben sollen die Nachkommen Elis diese Schuld je wiedergutmachen können!«“ ‭‭1. Samuel‬ ‭3‬:‭11‬-‭14‬ ‭HFA‬‬

      Noch mal zu der Frage gestern Abend:

      Es ging ja um Freunde und Familie, die weiterhin innerhalb der Versammlung der ZJ bleiben – also in gewisser Form „diese mehr lieben als Jehova“, denn genau dies wird dort gelehrt im Zusammenhang mit dem Umgang mit Ausgeschlossenen.

      Wenn du als ZJ Umgang mit jemanden hast, der ausgeschlossen wurde oder aus welchen Gründen auch immer selbst ging, dann bekommst du diesen Bibeltext „um die Ohren gehauen“ um Dir klar zu machen, wie schwerwiegend dein Verhalten ist und dass du dein Verhältnis zu Jehova damit zerstörst 

      Vor diesem Hintergrund und dem, was wir morgens im AktivGottesdienst besprochen haben (Link zu den Notizen davon hatte ich hier gepostet) kam dann gestern Abend die Frage, was denn mit denen ist, die zwar Zweifel haben, dass bei den ZJ alles richtig ist, aber dennoch bleiben, weil sie ihre Freunde nicht verlieren wollen 

      Hier muss ganz klar gesagt werden, dass dieser Bibeltext nicht auf diese Situation zutrifft, sondern aus dem Zusammenhang gerissen missbraucht wird 

      Jehova ist deshalb so hart zu Eli, der seine Söhne mehr liebte als IHN,  da Eli in einer Autoritätsposition war. Als Vater hatte er Autorität über seine Söhne und auch die Verantwortung der Erziehung. Als Hohepriester und Prophet Jehovas hatte er das höchste Amt überhaupt inne und die Verantwortung für das, was in der Stiftshütte passierte. 

      Aber genau dieser Verantwortung ist er nicht nachgekommen. Aus menschlicher Schwäche ließ er zu, dass Dinge „im Haus Gottes“ passierten, die Jehova aufs härteste verurteilt. Daher dieses strenge Gericht an Eli (und auch an seine Söhne)

      Wenn du in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas – aber auch in jeder anderen christlichen Gemeinde – als Christ Jehova anbetest und dienst, dann hast du dort nicht die Stellung vor Jehova, die Eli oder seine Söhne inne hatten. Du bist im übertragenen Sinne einer von denen, die zum opfern in die Stiftshütte kommt

      Du bist nicht in der Position, dort etwas zu verändern, denn du trägst dort keine Verantwortung in dem Sinne wie Eli oder seine Söhne

      Wenn du also nicht so ganz mit den Lehren dort einverstanden bist oder Zweifel an der Leitenden Körperschaft oder der Leitung hast und trotzdem bleibst, weil dort dein soziales Umfeld ist – dann trifft nicht das zu, was Jehova zu Eli sagt. Dieser Text wird aus dem Zusammenhang gerissen angewandt, aber es ist nicht das, wie Jehova dich sieht

      Du bist nach wie vor für Jehova annehmbar, er liebt dich und er nimmt deine Anbetung auch an. Er sagt jetzt nicht „neee, so lange, wie du dort in den Reihen bleibst, will ich nix mit dir zu tun haben, da kannst du beten soviel du willst und auch wenn du mit anderen positiv über mich und mein Wort redest, will ich auch nix mit dir zu tun haben, es ekelt mich an“

      So ist Jehova nicht – das ist eine Lüge!!!

      Jehova kennt unser Herz und er kann sehr wohl beurteilen, ob wir ihm mit einem aufrichtigen Herzen und aus den richtigen Beweggründen dienen – weil wir ihn lieben

      Und ja: Paulus sagt in Hebräer, dass wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben sollten (Hebräer 10:25)

      Ja, es ist wichtig, dass wir uns mit anderen Christen austauschen und nicht nur in unserem eigenen Saft vor uns hin köcheln 😉

      Aber nirgendwo wird gesagt, dass wir einer bestimmten Gemeinde angehören müssen. 

      Gemeinde oder Kirche ist kein Ort, kein Haus oder Gebäude und eigentlich auch keine bestimmte Gruppe. Wenn in der Apostelgeschichte oder in den Briefen von Gemeinde die Rede ist, sind die Menschen gemeint, die Jesus von Herzen her lieben und voller Begeisterung über ihn reden und das, was er für uns getan hat 

      Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass es in jeder Gemeinde und jeder christlichen Ausrichtung Menschen gibt, die IHN von Herzen lieben und diese Liebe auch mit anderen teilen

      Und das tollste ist, dass Jehova diese Liebe und Anbetung von jedem einzelnen annimmt,  egal wo er gerade ist 

      Es besteht also kein zwingender Grund, nun die Reihen zu verlassen, in denen wir unser soziales Umfeld haben, denn wir können auch dort Jehova lieben und anbeten.

      Damit fällt der Teil weg, andere mehr zu lieben als Jehova – denn er erwartet nicht von mir, dass ich nun gehe

      Somit fällt aus diesen beiden Gründen der Bezug zu diesem Bibeltext aus 

      • man hat keine Position, in der man Verantwortung für das trägt, was in dieser Organisation passiert und 
      • Es gibt keinen zwingenden Grund, dort raus zu gehen

      Wenn wir dies begriffen haben, dann fällt auch der Druck weg, dass wir andere unbedingt da raus holen wollen

      „Witzigerweise“ ist der Druck auf beiden Seiten der selbe:

      Diejenigen, die noch zur Versammlung gehören haben den Druck, da sie denken, wenn du nicht mehr dazu gehörst, hat Jehova dich für alle Ewigkeit verurteilt und dich erwartet ein hartes Gericht. Aus Liebe zu dir wollen sie dich davor bewahren.

      Also die gleiche Motivation, aus der heraus du den anderen unbedingt da raus haben willst 😇

      Die Bibel sagt „es gibt für alles eine Zeit“ und „Jehova prüft das Herz“ und „Jehova sieht nicht auf das, was vor den Augen ist sondern auf den inneren Menschen“, er kannte mich schon, „als ich noch im Mutterleib war“

      Niemand verlässt von jetzt auf gleich jemanden, in der Regel ist das alles immer ein längerer Prozess. Der eine braucht nur wenig Zeit und der andere braucht etwas länger. Jehova weiß und sieht das – und er gibt uns die Zeit. 

      Wenn du dich also in so einer christlichen Gemeinschaft befindest, wo Dir Zweifel kommen, ob da so alles mit richtigen Dingen zugeht, ist es immer ein Prozess – denn du triffst ja eine umfangreiche Entscheidung, wenn du gehst. So etwas sollte gut überlegt sein und es bringt nix, wenn du einfach so mit anderen mit raus gehst oder weil andere Dir zeigen, was da alles falsch läuft. Es muss deine persönliche und gut durchdachte Entscheidung sein

      Aber was kann ich jetzt tun, wenn ich – noch – Angehörige oder Freunde dort habe?

      Druck machen ist das denkbar schlechteste Mittel, um etwas zu verändern, auch nicht, wenn wir es aus Liebe tun und von Herzen gut meinem 

      Zeige ich demjenigen doch, dass ich ihn liebe und nicht verurteile, weil er noch dort bleibt. Ich kann ihn auch in dieser Konstellation lieben

      Wenn ich jemanden helfen will, der Jehova und sein Wort von Herzen liebt, dann helfe ich ihm am besten, wenn ich für ihn da bin – auch so, wie es jetzt ist, auch wenn er noch dort verbleiben will. Zeige ich ihm, dass es „da draußen“ noch viele andere Christen gibt, die ebenso wie wir selbst für Jehova und sein Wort brennen.

      Und wenn ich mit ihm rede, verzichte ich besser darauf zu zeigen, was dort, wo er noch ist, alles falsch läuft. Konzentriere ich mich doch darauf, wie toll Jehova ist, der Gott, dem wir doch beide lieben und dienen

      Statt ihm irgendwelche Bibelstellen hinzuknallen, die zeigen wo er überall falsch liegt, lesen wir doch mit ihm gemeinsam die Bibel. Ohne alles, nackt und bloß – einfach nur die Bibel als Ganzes, als Buch, als Geschichte aus Gottes Sicht – ohne Auslegungen, Kommentare usw

      Wir lesen ja hier als Gruppe einmal im Jahr die Bibel chronologisch. Also als Buch, also Brief von Gott an uns, in dem er uns erzählt, wie ER ist

      Diesen Plan kann ich auch mit einem noch aktiven ZJ lesen, denn er kann die Kapitel, die wir am Tag lesen, ja in seiner eigenen Bibel lesen. Jeder aufrichtige Christ ist ja daran interessiert, was Gott zu sagen hat und hat eine Bibel und in der Regel hat er auch „Lust“ daran, darin zu lesen. Der Leseplan besteht einzig und allein aus dem Text, den du in deiner Bibel liest, ohne Andacht, Kommentare oder ähnliches

      Wir haben im Laufe der Jahre schon sehr viele unterschiedliche Bibelübersetzungen gelesen, da wir jedes Jahr eine andere genommen haben. Daher wissen wir, dass in jeder Bibel das gleiche steht

      Wenn wir also mit unserem „Freund“ gemeinsam die Bibel lesen, haben wir die Möglichkeit, bei Treffen oder Telefonaten voller Begeisterung zu erzählen, was uns dabei begeistert hat 

      Nun sind wir ja gewohnt, die Bibel wie eine Art Ratgeber zu lesen oder mit dem Blick darauf, was der Einzelne, von dem ich gerade lese, richtig oder falsch macht – um mich und mein Verhalten dann daran zu orientieren 

      Aber lesen wir doch nun die Bibel mal als Buch, als Geschichte aus Gottes Sicht und achten wir beim Lesen darauf, wie ER ist

      Uns ist in diesem Jahr ganz besonders aufgefallen, dass dieser Gott nicht fordernd ist. In vielen Ausrichtungen wird dies aber gelehrt und scheinbar wir auch bei den ZJ gelehrt, dass du dir Jehovas Liebe und Anerkennung verdienen musst

      Wenn du aber „nackt und bloß“ die Bibel liest, und dabei deine Aufmerksamkeit auf IHN richtest und nicht so sehr auf die Akteure, dann fällt immer und immer wieder auf: „ER hat uns zuerst geliebt“, ohne dass wir etwas getan haben

      Denken wir an die Geschichte mit Noah und Abraham. 

      Ja, Noah fiel Jehova ins Auge, weil er der einzige war, der wirklich mit IHM ging. Aber nirgendwo wird gesagt, dass Jehova nicht zuvor auch andere gefragt hat, ob sie eine Arche bauen würden und ob die nicht alle nicht wollten und nur Noah sofort darauf einging. Im Grundkurs wurde der Satz geprägt: „Jehova fragt jeden Menschen im Laufe seines Lebens mehrfach“, er gibt also jedem  immer wieder  eine Chance 

      Besonders deutlich wird bei Abraham, wie Jehova eigentlich ist. Er sucht sich Abraham aus und bittet ihn, sein komfortables Leben zu verlassen und IHM zu folgen, wohin er ihn auch sendet. Abraham wohnte zu der Zeit in Ur und er und seine Familie betete dort wie alle anderen auch falsche Götter an. Abraham hatte also bisher noch nichts getan, womit er es sich verdient hätte

      In dieser Situation kommt der allmächtige Schöpfer und sagt ihm, er solle ausziehen und in Zelten wohnen und ER würde ihn segnen. Dann schließt Jehova mit ihm einem Bund und es kommt zu einem Opfer, das uns verwundert, wenn wir die Szene vor unserem inneren Auge ansehen. Normalerweise gingen beide Bundespartner durch das zerteilte Opfer hindurch und der Sinn war: wer den Bund bricht, dem soll es ebenso ergehen wie diesem Opfertier hier 

      Es ist also ein einseitiger Bund. Jehova verpflichtet sich, Abraham und seine Nachkommen zu segnen und ihnen das verheißene Land zu geben, egal, was diese auch tun

      Wenn wir mit diesem Blick die Bibel als Buch lesen, fällt immer wieder auf, dass Jehova  zuerst segnet, bevor die einzelnen was dazu getan hätten.

      Besonders, wenn wir die zehn Gebote lesen im Zusammenhang. Zuerst hatte Jehova das Volk aus Ägypten befreit, wo sie hart bedrückt worden sind, dann führt er sie zu seinem heiligen Berg und gibt ihnen die Gebote. Wenn wir uns ansehen, was dort im Urtext steht, fällt auf, dass die Formulierung anders ist, als wir sie kennen. Wir lesen immer „du sollst“ und „du darfst nicht“ – aber eigentlich steht dort „du wirst“ und „du wirst nicht“

      Wenn wir das Kapitel 20 von vorne an lesen und nicht erst bei den Geboten, dann lesen wir sinngemäß: „weil ich euer Leid gesehen und euch aus der Bedrückung heraus geholt habe, habt ihr erkannt, wie sehr ich euch liebe – und aus diesem Grund wirst du keine anderen Götter anbeten. Denn diese haben euch nicht geholfen, ich aber. Ich habe euch gezeigt, wie sehr ich euch liebe, wie sehr es mich interessiert, wie es euch geht und ich habe auch bewiesen, dass ich euch helfen kann. Etwas, was bei den anderen Göttern nicht der Fall war. 

      Daher wisst ihr jetzt, dass ich der einzige Gott bin, der würdig ist. Im Endeffekt habe ICH eure Liebe und Dankbarkeit verdient. Darum werdet ihr nicht mehr anderen Göttern nachlaufen“ (frei nach Pape)

      Man kann das endlos so weiter führen. Wenn wir genau hinsehen, hat keiner der treuen Männer verdient, von IHM erwählt zu werden. Es war immer Gnade 

      Dies ist so unglaublich begeisternd, dass dieser Gott uns liebt, so wie wir sind. Darüber hatte ich ja auch schon mehrfach ausführlich geschrieben 

      Man kann sich also durchaus mit einem noch aktiven ZJ über die Bibel unterhalten. Achten wir darauf, dass es dabei nie um Lehren geht, denn das würde nur entzweien und der andere würde zumachen

      Es gibt so vieles, über das wir mit ihm reden können aus Gottes Wort. Vermeiden wir Streitgespräche oder den Eindruck, dass wir meinen, wir hätten jetzt die absolute Wahrheit gefunden 

      Im übrigen müssen wir uns auch diesen Gedanken abschminken 

      Ich weiß, dass es in fast jeder christlichen Ausrichtung so ist, dass jeder meint, er habe die absolute Wahrheit und die anderen wären alle irregeleitet. Aber dem ist nicht so

      Wir sind davon überzeugt, dass es  niemanden gibt,  der die absolute Wahrheit hat. Weder Gemeinschaften, Ausrichtungen und auch keine einzelnen Christen 

      Denn jedesmal wenn du die Bibel wieder von neuem bei 1. Mose aufschlägst und bis Offenbarung liest, wird Dir was Neues ins Auge fallen. Gott ist um so vieles größer, als wir uns das vorstellen können!!!

      Auf einer guten Bibelschule werden keine Lehren gelehrt, sondern das Wort Gottes. Ich denke da besonders an WDL, wo ich letztes Jahr für eine Weile per Zoom auch am Unterricht teilnehmen durfte als stille Zuhörerin.

      Neben dem Lesen der ganzen Bibel und auch dem Fach Auslegumg, gab es ein Fach, wo die einzelnen Lehren vorgestellt wurden.

      Der Lehrer stellte bei jeder Lehre jede einzelne Ausrichtung vor mit dem für und wider in einzelnen Bibelstellen. Das ging dann immer so:

      „Die Ausrichtung xy glaubt … aufgrund folgender Bibelstellen …, dass es so …. gemeint ist, dagegen sprechen folgende Stellen….“

      So ging das die ganze Zeit und wenn er gefragt wurde, was er denn persönlich glaubt, hatte er eigentlich immer ausweichend geantwortet – denn jeder muss sich ein eigenes Bild machen, selbst die Bibel lesen, für sich selbst hinterfragen und aus Erfahrung wissen wir, dass das was wir heute zu einzelnen Lehren glauben, nicht mehr das ist, was wir vor 20 Jahren geglaubt haben, aber auch nicht mehr, was vor 10 oder nur 5 Jahren 

      Thom sagt immer, dass das auch immer ein Prozess ist. Glaube beruht nicht nur auf Wissen – wir hatten das auch gestern Vormittag besprochen – sondern auch auf Begreifen und Verstehen

      Es ist so, wie ein Kind die Eltern sieht, es ist immer anderes, je nach Entwicklungsstadium: 

      Für ein Baby sind die Eltern perfekt, sie sind völlig von Ihnen abhängig. Wenn sie größer werden, können sie vieles alleine und die Eltern verlieren etwas am Gewichtigkeit, „ich kann alleine“. In der Schule weiß die Lehrerin auf einmal mehr als die Eltern und in der Pubertät ….😁. Man wird erwachsen und bei den ersten Kindern fragt man die Eltern wieder um Rat usw

      Es ist eine Entwicklung, ein lebendiger Prozess. 

      Zu Wachstum gehört immer Veränderung. Wo keine Veränderung und kein Wachstum ist, da ist nichts lebendig 

      Jeder Christ mit einem lebendigen Glauben – einer tiefen Beziehung zu Jehova und Liebe zu seinem Wort – verändert sich und seine Ansicht, und das ist völlig normal 

      Wenn wir denken, wir kennen Gott und sein Wort schon und ruhen ins dann da drauf aus und streiten uns dann mit anderen darüber, ob der andere es falsch sieht – dann sind wir kein lebendiger Christ 

      Wenn wir erst einmal begreifen, dass  niemand die absolute Wahrheit hat und nirgendwo irrt, dann wachsen wir wirklich im Glauben, denn dann ist Raum dazu da 

      Dann müssen wir auch nicht mit den anderen streiten. Paulus sagte „ein Christ hat es nicht nötig, sich zu streiten“.

      Und dann können wir den anderen auch dort sein lassen, wo er gerade ist. Wie gesagt, es kommt nicht darauf an, wo wir dienen. Jesus sagte zu der Samaritern am Brunnen genau auf die Frage „die Zeit kommt, da werden sie Gott in Geist und Wahrheit anbeten“ und diese Zeit ist jetzt 

      Jeder Christ entwickelt sich im Laufe seines Lebens und dabei hilft der heilige Geist – wenn du es denn zulässt. Jeder in seinem eigenen Tempo und das müssen wir dann auch respektieren und nicht denjenigen voran treiben

      Die Erfahrung hat gezeigt, dass Jehova jedem einzelnen SEIN Wort erschließt und zwar jedem in seinem eigenen thempo. Wenn es für denjenigen dran ist, eine bestimmte Wahrheit zu erkennen, dann wird der Geist es ihm zeigen.

      Das war in diesem Jahr auch für uns sehr spannend zu sehen, wie das abläuft. Da hast du eine kleine Gruppe, die regelmäßig zu den Zoom treffen kommt, alle hören und lesen in der Zeit das selbe und dennoch kommt es unterschiedlich an. Einige begreifen es sofort, andere tun sich schwerer, aber jeder bekam vom Geist „die Erleuchtung“, die gerade für ihn dran war 

      Für mich eine sehr große Herausforderung, weil ich oft denke „das haben wir doch schon so oft besprochen warum kapiert der das denn nicht?“. Dabei vergesse ich immer wieder, dass es ja auch bei uns ein Prozess über viele Jahre war und wir auch heute immer wieder Veränderung erleben

      Oh man, wieder Zuviel gequatscht, sorry 

      In diesem Sinne wünschen wir euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with 2 comments
    • Okt. 30thSamuel und Eli und die Sache mit “dem Kanal Gottes“

      Heute haben wir 1. Samuel Kapitel 3 gemeinsam gelesen und besprochen 

      Kurze Wiederholung 

      Samuel schläft vor dem Heiligtum, also in der Stiftshütte, „in der Nähe der Bundeslade“, Irgendwo zwischen Schaubrottisch, Räucheraltar und Leuchter

      Eli schlief wahrscheinlich irgendwo rechts oder links von dem Zelt (Stiftshütte)

      Obwohl Eli der Hohepriester war, sprach Jehova nicht mehr mit ihm, sondern mit Samuel 

      War Eli noch der Hohepriester? Eli war hier schon fast blind und war eigentlich aus dem Dienst des Hohepriesters raus, da man sich mit Behinderungen nicht mehr dazu eignete (mosaischen Gesetz)

      Die Stimme Jehovas war eigentlich ziemlich leise und ruhig, so dass Samuel dachte, dass Eli es wäre. Nachher erscheint ER Samuel als Gestalt (Vers 10)

      Was hat Jehova Samuel zu sagen?

      Das meiste weiß Eli schon, denn wir haben in Kapitel 2 gelesen, dass ein namenloser Prophet kam und Eli dasselbe schon sagte. 

      Warum hatte Eli da nicht mehr drauf reagiert?

      Vielleicht, weil seine Söhne eh nicht mehr auf ihn hörten, oder aber 

      Vielleicht hatte er dem Propheten zu wenig vertraut, weil er ohne Namen erwähnt wird und außerdem werden Männer im Alter schwächer und nachgiebiger 

      Aber auch, weil er selbst der Nachkomme Aarons und der Hohepriester war und einmal im Jahr in die Gegenwart Jehovas durfte. Dort kam er mit allen Sünden des Volkes, auch mit seinen eigenen, vor Jehova 

      Das war einmal im Jahr am Yonkippur, dem Versöhnungstag, die Sache mit dem Sündenbock

      Er opferte einen Bock und einen zweiten „belegte“ er mit allen Sünden und schickte ihn weg. Damit waren alle Sünden vergeben 

      Was der Versöhnungstag damit zu tun hat 

      Eli glaubt also, dass damit einmal im Jahr für alleSünden bezahlt sind – also auch seine und die seiner Söhne 

      Nun sagt ihm Jehova, dass es für diese Sünden kein Opfer geben kann 

      „Ich habe geschworen: Weder durch Tieropfer noch durch andere Opfergaben sollen die Nachkommen Elis dieseSchuld je wiedergutmachen können!«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:14‬ ‭HFA‬‬

      Ist der Versöhnungstag jetzt umsonst?

      Auch heute bemerken wir oft bei Juden, dass sie das ganze Jahr voller Hass auf Juden sind, die zu Christus gefunden haben und diese genauso hasserfüllt behandeln. Am Versöhnungstag sind sie ganz lieb und friedlich und danach sind sie wieder wie zuvor voller Hass 

      Das ist Heuchelei

      Sah Jehova die Opfer als Bezahlung an – als Ausgleich für die Sünden?

      Normalerweise wurde ein Jude durch das Blutopfer gereinigt, denn dieses wies auf Jesus hin 

      Die Opfer im mosaischen Gesetz sollten auf Jesus hinweisen, sie deckten die Sünden nur zu, die waren nicht bezahlt 

      Aber wie ist das heute mit Jesus – sind sie bezahlt?

      Wer wieder zurückkehrt zu den abscheulichen Dingen, bringt Jesus zum zweiten Mal ans Kreuz 

      Für jeden Christen sind die Sünden nicht nur zugedeckt, sondern wir sind in Jehovas Augen sündenlos – weil die Gerechtigkeit Jesu für uns angewandt wird 

      Wie reagiert Eli auf die Botschaft, die Samuel ihm von Jehova übermittelt?

      Da er es schon von Jehova wusste, nahm er das Urteil am

      Wie alt mag Samuel zu der Zeit gewesen sein?

      Im Geschichtenbuch steht was von 12 Jahren, auch Josephus sagt dies 

      Wie reagiert Samuel?

      Er hatte eine gesunde Scheu davor, diesem angesehenen Priester dies mitzuteilen. Er wartet bis zum Morgen, verrichtet seine Arbeit und sagt nichts, bis Eli selbst ihn nach den Worten Jehovas fragt. Nun erzählt er freimütig alles

      Bei Saul lesen wir später eine andere Geschichte, er erzählt nur Teile dessen, was Jehova durch Samuel zu ihm gesagt hatte 

      Eli sagte zu Samuel 

      „»Mein Junge, was hat Gott dir gesagt?«, wollte er wissen. »Du musst mir alles genau berichten! Gott soll dich schwer bestrafen, wenn du mir auch nur ein Wort verheimlichst.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:16-17‬ ‭HFA‬‬

      Das ist eine zusätzliche Demütigung für Eli, denn auf den Propheten in Kapitel 2 hatte er nicht gehört. Nun auf das Kind reagiert er positiv, obwohl dieser nicht einmal seine barmizwahinter sich hatte 

      Aber er hatte ja auch selbst zu Samuel gesagt, dass es Jehova ist, der da mit ihm redet 

      Wie reagiert Eli?

      Da er weiß, dass es von Jehova kommt akzeptiert er es – denn Jehova hat das Recht zu urteilen 

      „Da erzählte Samuel ihm alles, ohne etwas zu verschweigen. »Er ist der Herr«, sagte Eli darauf, »er soll tun, was er für richtig hält.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:18‬ ‭HFA‬‬

      War Reue bei Eli vorhanden?

      Lesen wir etwas von einer Bitte um Gnade oder Rauswurf der Söhne aus dem Tempel?

      Später, als er vom Ausgang der Schlacht und dem Tod der Söhne hört, zuckt er erst da zusammen, als er hört, dass die Bundeslade weg genommen wurde – den Tod der Söhne hatte er wohl schon vorher akzeptiert?

      Hätte es denn was gebracht, wenn er die Söhne raus geworfen hätte, denn das Urteil Jehovas stand ja schon fest?

      Es wäre zumindest Ruhe in der Stiftshütte gewesen, zudem hatte Jehova seine Urteile später öfters abgefedert (wir denken da an das goldene Kalb, Mose hatte ihn besänftigt; auch später bei Jona in Ninive verschont er die Stadt, als die Bewohner bereuen)

      Eli hat die Wahl, entweder so zu sein wie Aaron oder wie Mose 

      Aaron akzeptierte das Urteil, Mose rang mit Jehova 

      Jehova hatte öfters mit Mose die Diskussion, ob er die Israeliten platt macht oder nicht und Mose ist immer als Vermittler in den Riss getreten 

      Hätte Eli für die Söhne ähnliches tun können, damit Jehova das Urteil mildert?

      Mose hatte es ein paar mal geschafft, Aaron hatte es immer einfach so hingenommen 

      Aber das hier waren andere Sünden und es war etwas andere, ob es das gemeine Volk tat oder die Priester 

      Warum wurde Aaron nicht hingerichtet, denn er hatte das Kalb ja gemacht?

      Die Erfahrung hat gezeigt, dass Jehova bei Reue immer gnädig ist 

      Sein Urteil lautet: keiner von denen würde ein hohes Alter erreichen 

      Früher sterben ist ja was anderes als nur den Job verloren

      War das Verhältnis von Eli zu Jehova nicht schon viel eher gestört?

      Sonst hätte Jehova nicht Eli bestraft, sondern nur die Söhne 

      Wieso zog Eli seine Söhne Jehova vor? Liebte er seine Söhne mehr als Jehova?

      Ist es nicht normal, dass wir unsere Kinder lieben und deren Fehler zudecken?

      Hätte Eli schon viel eher eingreifen müssen? Als Hohepriester kannte er Jehova doch gut und wusste sehr viel

      Eli war nicht nur Hohepriester, sondern agierte auch als Richter. In Kapitel 1 spricht er sehr rüde mit Hanna, die er nicht kannte, zu den Söhnen war er eher sanft (menschliche Schwäche)

      Eli sagt auf jeden Fall „ER ist Jehova und er soll tun, was für ist in SEINEN Augen“

      Blut ist nicht immer dicker als Wasser 

      Jehova erwählt sich einen anderen Kanal 

      Vers 19-21

      Lesen wir diese Verse bitte mal vor dem Hintergrund, dass Josephus Recht hat und Samuel zu dem Zeitpunkt erst 12 Jahre alt ist:

      „Samuel wuchs heran. Der Herr stand ihm bei und ließ keine Ankündigung von Samuel unerfüllt bleiben. Ganz Israel, von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden, erkannte, dass der Herr ihn zum Propheten erwählt hatte. In den folgenden Jahren erschien Gott immer wieder in Silo, um mit Samuel zu reden und ihm Weisungen zu geben.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:19-21‬ ‭HFA‬‬

      Die Söhne Elis machen in der Zeit weiter wie bisher, sie fahren in ihrem verwerflichen Tun fort 

      Aber Jehova sorgt dafür, dass Samuel von dem Volk Anerkennung bekommt und sie ihn als Propheten akzeptieren und respektieren

      So ein Jungspund offenbart Leuten, die wesentlich älter sind, als er, die Worte Jehovas. Wie mag das bei den Menschen angekommenen sein? Nahmen sie ihn ernst?

      „Ich kannte den Josua noch und dieser Junge….“

      Jehova setzt nicht aufs Alter, sondern auf Treue, er sieht die Herzen 

      Wann war man dienstfähig an der Stiftshütte?

      Zwischen 25 und 50 Jahren 

      Vorlesen durftest du mit 13, wenn du deine barmizwahattest 

      Jehova erscheint immer wieder in Silo

      Jehova erschienimmer wieder in Silo (22), um mit Samuel zu reden und ihn zu lehren

      Welche Ehre, dass Jehova selbst gekommen ist und von Angesicht zu Angesicht mit ihm gesprochen hat 

      Manche Leute sagen heute, sie hätten Jesus im Traum gesehen oder real, dadurch seien sie Christen geworden 

      Aber wenn du wirklich eine Beziehung zu IHM hast, erscheint er nicht nur einmal, sondern immer wieder 

      Heute erscheint er nicht mehr so, jetzt erscheint er erst wieder bei seiner Wiederkunft 

      Spielt es für Jehova eine Rolle, welcher Gemeinschaft ich angehöre, wenn ich ihn aufrichtig liebe, aber irregeleitet bin durch die Leitung?

      Was war die Aufgabe der Priester?

      Zwischen hinlaufen und die Familie isst 

      Wer schächtet? Die Priester fangen das Blut auf und spritzen es vor den Altar 

      Während der Priester hoch zum Altar geht, nehmen andere, die Leviten, das Tier auseinander, häuteten das Tier und kochen das Fleisch 

      War es dabei für Jehova wichtig, wer von den dreien (Eli, Hophni und Pinehas) den Hals von dem Tier durchgeschnitten hatte?

      War mein Opfer für Jehova nicht annehmbar, wenn einer der beiden Söhne das Tier tötete?

      Was sagt der ungenannte Prophet in Kapitel 2 und was sagt Samuel im Kapitel 3 – Dass das ganze Volk verworfen wurde?

      „Ich habe geschworen: Weder durch Tieropfer noch durch andere Opfergaben sollen die Nachkommen Elis diese Schuld je wiedergutmachen können!«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:14‬ ‭HFA‬‬

      Jehova nimmt nur kein Opfer mehr für die Sünde von Eli und den Söhnen an, diese eine Sünde 

      Lukas 12:47-48

      „Ein Verwalter, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber bewusst nicht danach richtet, wird schwer bestraft werden. Wer dagegen falsch handelt, ohne es zu wissen, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; und wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.«“

      ‭‭Lukas‬ ‭12:47-48‬ ‭HFA‬‬

      Das Volk leidet auch mit darunter, aber in erster Linie trifft die Strafe diejenigen, die die Verantwortung haben 

      „Ich möchte auch gern diesen Geist haben“

      Der Hunger ist da und Jehova wird das Bedürfnis dann auch stillen 

      Aber was, wenn ich erkannt habe, dass es in meiner Gemeinschaft falsch läuft und dann dennoch darin bleiben

      Elis Söhne Teil 3

      Die Fehler, die man sieht, sich schön reden 

      Jehova wird diejenigen zu sich ziehen, die aufrichtig sind 

      Jehova erschien dem Samuel direkt 

      Heute tut er das nicht mehr, schickt aber den Heiligen Geist 

      Der heilige Geist ist nicht an irgendwelche Dienstvorrechte gebunden

      Jehova hatte eigentlich vor, dass die Priester und Leviten der Hauptkanal sind, durch die er zum Volk spricht, aber da diese sich von Jehova abgewandt haben, benutzt er andere – wie in Kapitel 2 den Propheten und danach Samuel 

      —-> Auch heute noch benutzt Jehova ganz normale Christen, um andere Christen auf seine Worte aufmerksam zu machen 

      Dazu muss man nicht Bischof Papst oder Ältester sein 

      Matthäus 24:47

      „Ich versichere euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.“

      ‭‭Matthäus‬ ‭24:47‬ ‭HFA‬‬

      Es gibt auch einen Unterschied zwischen „Kennen“ und „Erkennen“ 

      Das eine ist Wissen, das andere ist begreifen bzw den Sinn davon erfassen

      Jehova hatte nicht das Volk als Ganzes verworfen und die Opfer waren nicht umsonst, obwohl sie nicht so dargebracht worden waren, wie Jehova dass wollte 

      Damals war es so, dass die Israeliten ja noch weiterhin Gottes Volk waren, aber da die Leitung falsch ging, suchte Jehova einen anderen Kanal

      Die Israeliten mussten trotzdem zur Stiftshütte gehen, denn dort war Samuel 

      Deshalb ist es in Gemeinschaften besser, wo es keine feste Hierarchie gibt, wo jeder was sagen und sich einbringen kann 

      Jehova kann da wirken, wo man ihm Raum gibt 

      Martin Luther war es wichtig, dass er selbst als Pastor seiner Gemeinde auf den Bibeltext für die Predigt vorbereitet war, aber dass er bei der Predigt den Geist wirken ließ, so dass sich jeder mit einbringen konnte

      Heute geht der Trend immer mehr zu kleineren Hausgemeinschaften 

      Da, wo Hierarchie in harter Form vorhanden ist, Hände weg, da fehlt die Möglichkeit, sich wirklich einzubringen 

      Auch wenn man keine Fragen stellen darf 

      Soviel zu Heute. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend und eine erholsame und gesegnete Nacht 😘


      by Jule with 1 comment
    • Okt. 30thSpielt es für Jehova eine Rolle, welcher Gemeinschaft ich angehöre, wenn ich ihn aufrichtig liebe, aber irregeleitet bin durch die Leitung?

      Was war die Aufgabe der Priester?

      Zwischen hinlaufen und die Familie isst 

      Wer schächtet? Die Priester fangen das Blut auf und spritzen es vor den Altar 

      Während der Priester hoch zum Altar geht, nehmen andere, die Leviten, das Tier auseinander, häuteten das Tier und kochen das Fleisch 

      War es dabei für Jehova wichtig, wer von den dreien (Eli, Hophni und Pinehas) den Hals von dem Tier durchgeschnitten hatte?

      War mein Opfer für Jehova nicht annehmbar, wenn einer der beiden Söhne das Tier tötete?

      Was sagt der ungenannte Prophet in Kapitel 2 und was sagt Samuel im Kapitel 3 – Dass das ganze Volk verworfen wurde?

      „Ich habe geschworen: Weder durch Tieropfer noch durch andere Opfergaben sollen die Nachkommen Elis diese Schuld je wiedergutmachen können!«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:14‬ ‭HFA‬‬

      Jehova nimmt nur kein Opfer mehr für die Sünde von Eli und den Söhnen an, diese eine Sünde 

      Lukas 12:47-48

      „Ein Verwalter, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber bewusst nicht danach richtet, wird schwer bestraft werden. Wer dagegen falsch handelt, ohne es zu wissen, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; und wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.«“

      ‭‭Lukas‬ ‭12:47-48‬ ‭HFA‬‬

      Das Volk leidet auch mit darunter, aber in erster Linie trifft die Strafe diejenigen, die die Verantwortung haben 

      „Ich möchte auch gern diesen Geist haben“

      Der Hunger ist da und Jehova wird das Bedürfnis dann auch stillen 

      Aber was, wenn ich erkannt habe, dass es in meiner Gemeinschaft falsch läuft und dann dennoch darin bleiben

      Elis Söhne Teil 3

      Die Fehler, die man sieht, sich schön reden 

      Jehova wird diejenigen zu sich ziehen, die aufrichtig sind 

      Jehova erschien dem Samuel direkt 

      Heute tut er das nicht mehr, schickt aber den Heiligen Geist 

      Der heilige Geist ist nicht an irgendwelche Dienstvorrechte gebunden

      Jehova hatte eigentlich vor, dass die Priester und Leviten der Hauptkanal sind, durch die er zum Volk spricht, aber da diese sich von Jehova abgewandt haben, benutzt er andere – wie in Kapitel 2 den Propheten und danach Samuel 

      —-> Auch heute noch benutzt Jehova ganz normale Christen, um andere Christen auf seine Worte aufmerksam zu machen 

      Dazu muss man nicht Bischof Papst oder Ältester sein 

      Matthäus 24:47

      „Ich versichere euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.“

      ‭‭Matthäus‬ ‭24:47‬ ‭HFA‬‬

      Es gibt auch einen Unterschied zwischen „Kennen“ und „Erkennen“ 

      Das eine ist Wissen, das andere ist begreifen bzw den Sinn davon erfassen

      Jehova hatte nicht das Volk als Ganzes verworfen und die Opfer waren nicht umsonst, obwohl sie nicht so dargebracht worden waren, wie Jehova dass wollte 

      Damals war es so, dass die Israeliten ja noch weiterhin Gottes Volk waren, aber da die Leitung falsch ging, suchte Jehova einen anderen Kanal

      Die Israeliten mussten trotzdem zur Stiftshütte gehen, denn dort war Samuel 

      Deshalb ist es in Gemeinschaften besser, wo es keine feste Hierarchie gibt, wo jeder was sagen und sich einbringen kann 

      Jehova kann da wirken, wo man ihm Raum gibt 

      Martin Luther war es wichtig, dass er selbst als Pastor seiner Gemeinde auf den Bibeltext für die Predigt vorbereitet war, aber dass er bei der Predigt den Geist wirken ließ, so dass sich jeder mit einbringen konnte

      Heute geht der Trend immer mehr zu kleineren Hausgemeinschaften 

      Da, wo Hierarchie in harter Form vorhanden ist, Hände weg, da fehlt die Möglichkeit, sich wirklich einzubringen 

      Auch wenn man keine Fragen stellen darf 

      Soviel zu Heute. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend und eine erholsame und gesegnete Nacht 😘


      by Jule with 3 comments
    • Okt. 30thJehova erscheint immer wieder in Silo

      Jehova erschien immer wieder in Silo (22), um mit Samuel zu reden und ihn zu lehren

      Welche Ehre, dass Jehova selbst gekommen ist und von Angesicht zu Angesicht mit ihm gesprochen hat 

      Manche Leute sagen heute, sie hätten Jesus im Traum gesehen oder real, dadurch seien sie Christen geworden 

      Aber wenn du wirklich eine Beziehung zu IHM hast, erscheint er nicht nur einmal, sondern immer wieder 

      Heute erscheint er nicht mehr so, jetzt erscheint er erst wieder bei seiner Wiederkunft 

      Spielt es für Jehova eine Rolle, welcher Gemeinschaft ich angehöre, wenn ich ihn aufrichtig liebe, aber irregeleitet bin durch die Leitung?


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    • Okt. 30thJehova erwählt sich einen anderen Kanal 

      Vers 19-21

      Lesen wir diese Verse bitte mal vor dem Hintergrund, dass Josephus Recht hat und Samuel zu dem Zeitpunkt erst 12 Jahre alt ist:

      „Samuel wuchs heran. Der Herr stand ihm bei und ließ keine Ankündigung von Samuel unerfüllt bleiben. Ganz Israel, von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden, erkannte, dass der Herr ihn zum Propheten erwählt hatte. In den folgenden Jahren erschien Gott immer wieder in Silo, um mit Samuel zu reden und ihm Weisungen zu geben.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭3:19-21‬ ‭HFA‬‬

      Die Söhne Elis machen in der Zeit weiter wie bisher, sie fahren in ihrem verwerflichen Tun fort 

      Aber Jehova sorgt dafür, dass Samuel von dem Volk Anerkennung bekommt und sie ihn als Propheten akzeptieren und respektieren

      So ein Jungspund offenbart Leuten, die wesentlich älter sind, als er, die Worte Jehovas. Wie mag das bei den Menschen angekommenen sein? Nahmen sie ihn ernst?

      „Ich kannte den Josua noch und dieser Junge….“

      Jehova setzt nicht aufs Alter, sondern auf Treue, er sieht die Herzen 

      Wann war man dienstfähig an der Stiftshütte?

      Zwischen 25 und 50 Jahren 

      Vorlesen durftest du mit 13, wenn du deine barmizwahattest 


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