• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 25thDer Kampf gehört dem Herrn

      ❤️‍🔥❤️‍🔥Der Kampf gehört dem Herrn❤️‍🔥❤️‍🔥

      David war nur ein junger Hirte.
      Er war weder ein Krieger noch ein Mann von großer Statur.
      Er verbrachte seine Tage damit, Schafe zu hüten, weit weg von den Schlachten der Könige.

      Aber eines Tages standen die Armeen Israels den Philistern gegenüber.
      Und unter ihnen stand Goliath, ein riesiger Mann,
      der die Israeliten mit seiner überragenden Kraft verspottete.

      Die Israeliten hatten große Angst.
      Niemand konnte es mit Goliaths Größe und Kraft aufnehmen.
      Aber David, mit seiner Schleuder und einem Herzen voller Glauben,
      trat vor, als sich sonst niemand traute.

      König Saul bot David seine Rüstung an, aber sie war zu schwer,
      und David entschied sich stattdessen für das, was er kannte – seine Schleuder und fünf Steine.

      David stand Goliath im Tal gegenüber,
      der Riese verspottete ihn, aber David blieb standhaft.
      Mit einem einzigen Stein und der Kraft Gottes
      traf David Goliath an der Stirn, und der Riese fiel.

      David konnte diesen Kampf nicht alleine gewinnen.
      Es war Gottes Kampf, und David vertraute auf die Kraft des Herrn.
      Mit Gott an seiner Seite konnte selbst der mächtigste Feind besiegt werden.

      Erkenntnisse:
      • Egal, wie unmöglich die Herausforderung auch scheint, mit Gott an unserer Seite können wir uns jedem Riesen stellen.
      • Unsere Stärke liegt nicht in unseren eigenen Fähigkeiten, sondern in unserem Vertrauen auf Gottes Kraft.
      • Der Glaube an Gott gibt uns die Kraft, selbst die größten Hindernisse zu überwinden.

      Lektionen:

      1. Glaube statt Angst: Davids Glaube an Gott ermöglichte es ihm, sich einer Herausforderung zu stellen, die andere für unüberwindbar hielten. Im Leben kommt es nicht auf die Größe unseres Feindes an, sondern auf die Größe unseres Glaubens an Gott.
      2. Gott nutzt das Gewöhnliche: David war nur ein Hirtenjunge, aber Gott setzte ihn auf mächtige Weise ein. Man muss in den Augen der Welt nicht mächtig oder wichtig sein, damit Gott einen für große Dinge gebrauchen kann.
      3. Sieg durch Gottes Kraft: David verließ sich nicht auf seine eigene Kraft, um den Kampf zu gewinnen, sondern vertraute auf Gott. Unsere Siege im Leben kommen nicht aus unserer eigenen Kraft, sondern aus Gottes Kraft, die in uns wirkt.

      Grundsatz:
      • Gottes Kraft überwindet alles: Egal, welcher Riese in unserem Leben steht – Angst, Versuchung oder Herausforderungen – Gottes Kraft ist größer. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, können wir uns jedem Hindernis stellen und es überwinden.

      Gedicht:

      Ein Riese stand vor dem Land,
      Mit einer Kraft, die kein Mensch erreichen konnte.
      Aber David, mit einem Herzen voller Glauben,
      Besiegte den Feind mit Gottes Gnade.

      Der Kampf ist nicht für uns zu kämpfen,
      Denn Gott wird die Dunkelheit in Licht verwandeln.
      Mit Glauben an ihn fallen unsere Riesen,
      Denn in seiner Kraft besiegen wir alles.

      1. Samuel 17,47 KJV

      „Der Kampf ist des Herrn, und er wird euch in unsere Hände geben.“

      Entscheide dich für den Glauben statt für die Angst
      und sei dir bewusst, dass mit Gott alles möglich ist.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 25thDavid war nicht einmal eingeladen worden

      Derjenige, der vergessen wurde, der nie erwähnt wurde, wenn sich eine Gelegenheit bot, war derjenige, von dem der Prophet sagte: „Wir werden uns nicht hinsetzen, bis er kommt.“

      Kumpel, das könnte deine Geschichte in dieser Phase deines Lebens sein.

      Derjenige, den sie übersehen.
      Derjenige, den sie nicht in den Raum rufen.
      Derjenige, dessen Name fehlt, wenn Entscheidungen getroffen werden.

      Und doch wird der Himmel bald eine Stimme vorstellen, eine Stimme, die die Menschen respektieren, die sagen wird: „Wir machen nicht weiter, bis du hier bist.“

      Lass uns diesen Weg gemeinsam gehen. Als Samuel in 1. Samuel 16 bei Isai ankam, war das ein wichtiger Moment. Ein König sollte gewählt werden. Öl war im Horn. Das Schicksal war im Raum. Sieben Söhne standen in einer Reihe. Sieben Optionen, die richtig aussahen. Groß. Gut gebaut. Beeindruckend.

      David war nicht mal eingeladen worden. Nicht, weil er rebellisch war. Nicht, weil er unfähig war. Er war einfach auf dem Feld.

      Vergessen in der Routine.
      Begraben in Verantwortung.
      Versteckt in alltäglichen Aufgaben.

      Und manchmal fühlt sich das Leben so an. Du bist treu, aber du bist weit davon entfernt, sichtbar zu sein. Du bist begabt, aber weit davon entfernt, anerkannt zu werden. Du bist gesalbt, aber du wirst nicht anerkannt.

      Jesse stellte alle seine Söhne vor. Einer nach dem anderen schritt vor dem Propheten vorbei. Und einer nach dem anderen lehnte Gott ab.

      Stell dir die Spannung in dem Raum vor. Das Öl fließt nicht. Die Stille dehnt sich aus.

      Bis Samuel fragte: „Sind das alle Söhne, die du hast?“ Allein diese Frage sagt schon einiges aus. Der Himmel weiß, wenn jemand fehlt.

      Jesse antwortete fast beiläufig: „Es bleibt noch der Jüngste, und siehe, er hütet die Schafe.“

      Es bleibt noch. Nicht der tapfere David. Nicht der geschickte David. Nur der Jüngste.

      Aber der Himmel ruft dich nicht danach, wie die Menschen dich einschätzen. „Schick ihn her“, sagte Samuel, „denn wir werden uns nicht setzen, bis er hier ist.“

      Halt hier inne. Der Vater stand auf. Die Brüder standen auf. Die Ältesten standen auf. Der Prophet stand auf.

      Sie warteten auf den Vergessenen. Gott änderte Davids Geburtsrang nicht. Er war immer noch der Jüngste. Er war immer noch der letzte Sohn. Aber Gott drehte die Position um. Derjenige, der normalerweise stand, während andere saßen, war nun der Grund, warum andere standen.

      Das ist es, was göttliche Gunst bewirkt. Sie schreibt nicht immer deine Vergangenheit neu. Sie positioniert deine Zukunft neu.

      Vielleicht stand David aus Respekt auf, wenn seine älteren Brüder vom Schlachtfeld nach Hause kamen. Vielleicht trat er beiseite, wenn sie einen Raum betraten. Vielleicht lernte er früh, wie man der Geringste ist.

      Aber an diesem Tag lernte das ganze Haus, auf ihn zu warten.

      Und hier ist, was das Ganze noch beeindruckender macht.

      David hat die Zeit nicht verschwendet. Während er unsichtbar war, hat er sich weiterentwickelt. Während er übersehen wurde, hat er sich weiterentwickelt. Während er allein war, wuchs er.

      Später beschreibt die Bibel ihn in 1. Samuel 16,18 als geschickt, besonnen in seinen Worten, tapfer im Kampf, und der Herr war mit ihm. Das passierte nicht über Nacht. Das wurde im Verborgenen aufgebaut.

      Er kämpfte gegen Löwen und Bären, als niemand applaudierte. Er spielte auf seiner Harfe, als niemand mitschrieb. Er betete an, als niemand zusah.

      Er ließ sich nicht von der Vernachlässigung klein machen.
      Freund, nur weil du nicht erwähnt wirst, heißt das nicht, dass du aufhören solltest, dich vorzubereiten. Nur weil sie dich vergessen haben, heißt das nicht, dass du dich selbst vergessen solltest.

      Baue deine Fähigkeiten aus.
      Stärke deinen Charakter.
      Erweitere deinen Horizont.
      Vertiefe deine Beziehung zu Gott.

      Denn wenn dein Moment kommt, wird es nicht darum gehen, ob du beliebt warst. Es wird sich zeigen, ob du vorbereitet warst.

      Les Brown hat einmal gesagt, es sei besser, auf eine Gelegenheit vorbereitet zu sein und keine zu bekommen, als eine Gelegenheit zu bekommen und nicht vorbereitet zu sein. David war bereit, bevor sie ihn riefen.

      Und als er schließlich den Raum betrat, sagte Gott: „Steht auf, salbt ihn, denn dies ist der Richtige.“

      Nachdem er übersehen worden war. Nachdem er entlassen worden war. Nachdem er auf dem Feld zurückgelassen worden war.

      Der Prophet sagt: Dies ist der Richtige.

      Ich weiß nicht, für wen das heute Abend gilt, aber ich habe das starke Gefühl, dass deine Zeit auf dem Feld keine Strafe ist. Es ist eine Vorbereitung. Die Naturgesetze mögen sagen, dass du benachteiligt bist. Dein Hintergrund mag sagen, dass du der Letzte bist. Die Systeme mögen sagen, dass du nicht qualifiziert bist.

      Aber Gott kontrolliert sowohl das Geistige als auch das Physische. Und wenn er beschließt, den Raum umzukrempeln, kann niemand sitzen bleiben, bis du kommst.

      Das ist dein Wort. Es gibt eine Stimme, die in dein Leben tritt. Eine Stimme mit Einfluss. Eine Stimme, die Gewicht hat. Und diese Stimme wird sagen: „Ohne dich machen wir nicht weiter.“

      Die Chance, die für dich bestimmt ist, wird niemand anderem gegeben. Der Raum, der dir zugewiesen ist, wird nicht geschlossen, bevor du da bist.

      Mach weiter so.
      Werde weiter.
      Glaube weiter.

      Denn wenn der Himmel dich ankündigt, wird es klar sein. Das ist es.
      Amen.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 25thWarum sammelte David 5 Kieselsteine, wenn er nur einen brauchen würde?

      Wenn wir die Geschichte von David und Goliath hören, haben wir meistens ein einfaches Bild im Kopf: Ein Hirte besiegt einen Riesen. Der Kontrast ist krass, und wir sind von dem Wunder dieses Moments fasziniert. Aber wenn wir mal einen Gang runter schalten und den Text genauer anschauen, fällt uns ein kleines Detail auf.

      In 1 Samuel 17:40 steht, dass David „𝐭𝐨𝐨𝐤 𝐡𝐢𝐬 𝐬𝐭𝐚𝐟𝐟 𝐢𝐧 𝐡𝐢𝐬 𝐡𝐚𝐧𝐝 𝐚𝐧 𝐝 𝐜𝐡𝐨𝐬𝐞 𝐟𝐢𝐯𝐞 𝐬𝐦𝐨𝐨𝐭𝐡 𝐬𝐭𝐨𝐧𝐞𝐬 𝐟 𝐫𝐨𝐦 𝐭𝐡𝐞 𝐛𝐫𝐨𝐨𝐤.”

      Fünf.
      Glatt.
      Aus dem Bach.

      Dieses Wort ist wichtig.

      David hat nicht einfach irgendwelche Steine aus der Nähe genommen. Er hat nicht einfach drauf los geschossen oder aus dem Bauch heraus gehandelt. Er hat glatte Steine ausgesucht.

      Die Steine im Bach werden vom fließenden Wasser geformt, sodass sie glatt, rund und gleichmäßig ausbalanciert sind. Deshalb sind sie viel besser für eine Schleuder geeignet.

      Ein glatter Stein passt gut in die Tasche, lässt sich sauber auswerfen und bewegt sich mit weniger Widerstand durch die Luft. Er fliegt gerader und bleibt während des Fluges stabil.

      Raue oder gezackte Steine hingegen können sich in den Fasern der Schleuder verfangen, ungleichmäßig auswerfen oder in der Luft wackeln. Ihre unregelmäßige Form kann den Wurffluss stören und die Genauigkeit beeinträchtigen.

      Dass David fünf glatte Steine aufhebt, ist keine Panikreaktion. Es ist eine Vorbereitung.

      Aber warum fünf – wenn doch nur einer Goliath zu Fall bringen würde?

      War es Angst?
      Eine Ersatzstrategie?
      Ein versteckter Zweifel an Gottes Verheißung?

      Die umgebenden Verse stützen diese Idee nicht. Bevor er das Tal betrat, erklärte David: „𝐓𝐡𝐞 𝐋𝐎𝐑𝐃 𝐰𝐡𝐨 𝐝𝐞𝐥𝐢𝐯𝐞𝐫𝐞𝐝 𝐦𝐞 𝐟𝐫 𝐨𝐦 𝐭𝐡𝐞 𝐩𝐚𝐰 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐥𝐢𝐨𝐧 𝐚𝐧𝐝 𝐟𝐫𝐨 𝐦 𝐭𝐡𝐞 𝐩𝐚𝐰 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐛𝐞𝐚𝐫 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐥 𝐢𝐯𝐞𝐫 𝐦𝐞 𝐟𝐫𝐨𝐦 𝐭𝐡𝐞 𝐡𝐚𝐧𝐝 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐢𝐬 „𝐏𝐡𝐢𝐥𝐢𝐬𝐭𝐢𝐧𝐞” (1. Samuel 17:37). Er sagte Goliath ganz selbstbewusst: „𝐓𝐡𝐢𝐬 𝐝𝐚𝐲 𝐭𝐡𝐞 𝐋𝐎𝐑𝐃 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐥𝐢𝐯 𝐞𝐫 𝐲𝐨𝐮 𝐢𝐧𝐭𝐨 𝐦𝐲 𝐡𝐚𝐧𝐝” (V. 46). Sein Selbstvertrauen war nicht leise oder unsicher – es war klar und öffentlich.

      Wir müssen auch bedenken: David war kein ausgebildeter Krieger. Er war ein Hirte. In den Versen 36–37 sagt er: „Dein Knecht hat sowohl Löwen als auch Bären erschlagen … Der Herr, der mich gerettet hat … wird mich auch aus der Hand dieses Philisters retten.” Seine Erfahrung hatte er nicht auf Schlachtfeldern, sondern auf Weiden gemacht. Er hatte Schafe beschützt, keine Armeen befehligt.

      Die fünf Steine sind also kein Zeichen von Unglauben. Sie sind ein Zeichen der Bereitschaft. Eine Schleuder kann ihr Ziel verfehlen. Ein Riese kann sich bewegen. Der Kampf ist unvorhersehbar.

      David vertraute Gott vollkommen, doch er trat voll vorbereitet zum Handeln vor.

      Manchmal denken wir, dass tiefer Glaube sorgfältige Vorbereitung überflüssig macht. Die Schrift zeigt das Gegenteil. Davids Vertrauen in den Herrn prägte sein Handeln, es ersetzte es nicht. Die fünf glatten Steine verkünden still: „Ich glaube, dass Gott den Sieg schenken wird – und ich werde das, was er mir gegeben hat, weise einsetzen.“

      Und vielleicht trifft uns die Geschichte genau an dieser Stelle.

      Es gibt Zeiten, in denen Gott uns mehr zu geben scheint, als wir brauchen – Fähigkeiten, die ungenutzt bleiben, Lektionen, die wir durch Schwierigkeiten gelernt haben, Stärken, die im Verborgenen entstanden sind, Erfahrungen, die nichts mit unserer aktuellen Situation zu tun zu haben scheinen. Wir schauen vielleicht auf unsere „zusätzlichen Steine“ und fragen uns, warum sie da sind.

      Doch oft zeigt sich ihr Zweck erst im Tal.

      Gott bereitet alles vor, bevor er den Kampf offenbart. Er bildet Fähigkeiten, bevor er den Sieg schenkt. Nichts, was er in dir formt, ist zufällig. Selbst wenn nur ein „Stein“ im entscheidenden Moment verwendet wird, waren die anderen Teil des Aufbaus von Mut, Disziplin und Ausdauer, lange bevor du in die Konfrontation getreten bist.

      Davids Sieg kam durch einen Stein zustande.
      Seine Bereitschaft zeigte sich durch fünf.

      Und die Geschichte führt uns letztendlich zu Christus.

      Israel stand machtlos vor Goliath, so wie die Menschheit machtlos vor Sünde und Tod steht. David betrat das Tal als Vertreter seines Volkes. In viel größerer Weise betrat Jesus unser Tal als unser Vertreter. Ein einziges Opfer am Kreuz besiegte den Feind für immer.

      Der Stein des Hirten wurde sorgfältig ausgewählt und geschickt geworfen. Das Leben des Erlösers wurde freiwillig gegeben und war vollkommen ausreichend.

      Warum also suchte David fünf glatte Steine aus dem Bach aus, obwohl er nur einen brauchte?

      Weil Glaube nicht leichtsinnig ist. Weil Vertrauen Weisheit nicht ausschließt. Gottes Befreiung kommt nicht ohne Vorbereitung. Er formt seine Diener geduldig. Er rüstet sie gründlich aus. Und wenn der entscheidende Moment kommt, wird das, was in unseren Händen klein erscheint, in seinem souveränen Plan mächtig.

      Und was in unserem Leben wie „Überflüssiges” erscheint, kann genau der Beweis dafür sein, dass Gott uns die ganze Zeit für den Kampf vorbereitet hat, von dem er weiß, dass er kommen wird.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 19thEs gibt immer einen Goliath

      Es gibt immer einen Goliath.

      Manchmal sieht er aus wie eine Diagnose. Manchmal sieht er aus wie Schulden. Manchmal sieht er aus wie Angst, die einfach nicht nachlässt. Manchmal sieht er aus wie eine kaputte Beziehung, eine private Sucht, ein rechtliches Problem, eine Führungslast oder eine Stimme in deinem Kopf, die dir ständig sagt, dass du nicht gut genug bist. Egal, wie er aussieht, er steht groß, laut und einschüchternd da. Er redet. Er verspottet. Er lässt dich klein fühlen.

      In 1. Samuel 17 tauchte Goliath nicht nur einmal auf. Er tauchte jeden Tag auf. Er schrie. Er verspottete. Er schüchterte eine ganze Armee ein. Und genau das macht Angst. Sie wiederholt sich, bis sie größer erscheint als die Realität. Israel sah einen Riesen. David sah einen Bund.

      Das ist der Unterschied.

      David sagt in 1. Samuel 17,45 (ESV): „Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Wurfspieß, aber ich komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen.“ David war nicht von seiner Größe überzeugt. Er war von dem Namen überzeugt, den er trug. Er wusste, zu wem er gehörte.

      Bringen wir das nun durch das vollendete Werk Jesu Christi zum Ausdruck.

      In Kolosser 2,15 (ESV) heißt es, dass Jesus „die Mächte und Gewalten entwaffnet und sie öffentlich bloßgestellt hat, indem er über sie in ihm triumphierte“. Das bedeutet, dass der ultimative Goliath, die Sünde, der Tod und die Mächte der Finsternis, bereits besiegt worden sind. Das Kreuz war kein knappes Duell. Es war ein entscheidender Sieg. Die Auferstehung war die öffentliche Verkündigung, dass der Riese gefallen ist.

      Was auch immer für ein Goliath dir heute gegenübersteht, er ist dir nicht ebenbürtig. Du bist in Christus. Und Christus hat bereits gesiegt.

      Das heißt nicht, dass du so tun sollst, als wäre das Problem nicht real. David ging trotzdem in das Tal hinein. Er hob trotzdem Steine auf. Aber er ging mit einer anderen Einstellung hinein. Er kämpfte nicht um den Sieg. Er kämpfte aus dem Bund heraus. Genauso strebst du nicht danach, den Sieg zu erringen. Du stehst in einem Sieg, der bereits gesichert ist.

      In Römer 8,37 (ESV) heißt es: „Nein, in all diesen Dingen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.“ Achte auf die Wortwahl. Nicht knapp überleben. Nicht hoffen, irgendwie durchzukommen. Mehr als Überwinder. Durch ihn. Der Schwerpunkt liegt nicht auf deiner Stärke. Er liegt auf seiner Liebe.

      Der Feind will, dass du die Größe des Riesen siehst. Gott will, dass du die Größe deines Erlösers siehst.

      Wenn dein Goliath mental ist, gehört dir der Geist Christi. Wenn er physisch ist, wohnt derselbe Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in dir. Wenn er finanzieller, zwischenmenschlicher oder emotionaler Natur ist, bist du nicht allein damit konfrontiert. Du trägst den Namen, der über allen Namen steht.

      Lass dich nicht durch Einschüchterung von deiner Identität abbringen. Goliaths größte Waffe war nicht sein Schwert. Es war seine Stimme. Und der Feind nutzt immer noch dieselbe Strategie. Er flüstert dir zu, dass du verloren bist. Dass du hinterherhinkst. Dass du dieses Mal verlieren wirst.

      Aber das Kreuz sagt etwas anderes.

      Der Stein ist bereits gefallen. Der Riese ist bereits besiegt. Der Sieg ist bereits in deine Geschichte geschrieben, weil du in Christus bist.

      Also steh aufrecht da. Nicht in Arroganz. In Gewissheit. Nicht in Verleugnung. In Zuversicht. Du magst immer noch durch das Tal gehen, aber du gehst es als jemand, dessen König bereits gesiegt hat.

      Welchem Goliath du heute auch gegenüberstehst, denk daran: In Christus ist der Ausgang nicht ungewiss. Der Sieg ist bereits gesichert.


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 20thGott gab David nicht die Krone, sondern sandte Goliath

      David begann nicht mit einem Thron.

      Er begann nicht mit Macht, Reichtum oder Respekt.

      Er begann mit einer Schleuder, ein paar Steinen und dem Glauben an einen Gott, der größer war als seine Umstände …

      Die Riesen in unserem Leben sind oft die Sprungbretter zu der Berufung, die Gott uns gegeben hat.

      Goliath war für Gott kein Hindernis.

      Er war das Instrument, um Davids Mut, Glauben und Schicksal zu offenbaren.

      Es gibt Zeiten, in denen wir um Beförderung, um Durchbruch, um Anerkennung beten.

      Wir wollen die Krone ohne den Kampf, den Titel ohne die Prüfung.

      Aber Gott gibt keine Abkürzungen.

      Er lässt Herausforderungen zu, um unser Herz zu trainieren, unseren Glauben zu schärfen und uns auf das vorzubereiten, was vor uns liegt.

      Davids Sieg beruhte nicht auf seiner Stärke.

      Es ging um Gehorsam, Vertrauen und Mut angesichts der Angst.

      Zuerst kam der Kampf, dann kam die Krone.

      Deine Riesen sind nicht da, um dich zu besiegen.

      Sie sind da, um deinen Glauben, deine Widerstandsfähigkeit und Gottes Herrlichkeit in deinem Leben zu offenbaren.

      📖 1. Samuel 17,47

      „Alle, die hier versammelt sind, werden erkennen, dass der Herr nicht durch Schwert oder Speer rettet; denn der Kampf ist des Herrn, und er wird euch alle in unsere Hände geben.“

      Stürze dich in den Kampf.

      Die Krone wartet auf dich. ❤️


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 19thDavid – lass dich nicht von den Eliabˋs deiner Umgebung entmutigen

      DIE ELIABS DES LEBENS. Es gibt ein Muster, das Sie erkennen müssen, wenn Sie jemals voll und ganz in das hineingehen wollen, wozu Gott Sie berufen hat.

      Immer wenn Sie sich Ihrem größten Moment, Ihrer größten Aufgabe, Ihrer entscheidenden Phase nähern, wird sich eine Stimme erheben. Diese Stimme ist nicht immer die eines Fremden. Manchmal ist es ein Familienmitglied. Manchmal ist es jemand, den Sie lieben. Manchmal ist es jemand, den Sie respektieren – jemand, der älter, erfahrener oder sachkundiger ist. Oder es ist die negative, nörgelnde Stimme in Ihrem eigenen Kopf. In der Heiligen Schrift hat diese Stimme einen Namen: Eliab.

      Als der Prophet Samuel zu Jesses Haus kam, um einen König zu salben, war Eliab der erste, der erschien. Er sah aus wie jemand, der diese Aufgabe erfüllen konnte. Er hatte die Statur. Er hatte die Ausstrahlung. Sogar Samuel war überzeugt. Aber Gott unterbrach ihn und sagte etwas Zeitloses (1. Samuel 16,7): „Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt … denn der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.“

      Eliab hatte militärische Erfahrung. Er hatte eine Position. Er hatte Dienstalter. Was er nicht hatte, war die Salbung.

      Das ist das Erste, was Sie über die Eliabs dieser Welt verstehen müssen. Sie wissen vielleicht mehr als Sie. Sie haben vielleicht einen längeren Weg zurückgelegt als Sie. Sie haben vielleicht Qualifikationen, die Sie nicht haben. Aber was ihnen fehlt, ist die göttliche Auswahl. Gott hat sie nicht ausgewählt. Er hat Sie ausgewählt.

      Stellen Sie sich vor, wie sich das angefühlt haben muss. Die Familie musste dort stehen bleiben, bis David kam, der Vergessene, der Übersehene, derjenige, den sie nicht einmal für würdig gehalten hatten, eingeladen zu werden. In diesem Moment floss durch Gottes göttliche Auswahl das Öl an Eliab vorbei und legte sich auf David. Dieser Moment sorgte für Spannung. Die Salbung legt die Herzen bloß.

      Eliabs sind nicht immer böse. Manche sind verletzt. Manche sind frustriert. Manche sind Menschen, die einmal an Gott geglaubt haben und dann nicht gesehen haben, dass es passiert ist. Wenn sie sehen, dass Gott es durch dich tun will, feiern sie nicht, sondern widersetzen sich.

      Sie greifen dich nicht offen an. Sie raten dir vorsichtig. Sie raten dir, klein zu bleiben, vorsichtig zu sein, nicht zu viel zu versuchen und dort zu bleiben, wo du bist.

      Schnellvorlauf zum Schlachtfeld. David kommt, um Essen zu bringen, und sieht Goliath, der die Armeen des lebendigen Gottes verspottet. Etwas in ihm erwacht. Seine Bestimmung erwacht. Sein Schicksal regt sich. Und ratet mal, wer als Erster spricht? Es war Eliab, der in 1. Samuel 17,28 fragte: „Warum bist du hierher gekommen? Und bei wem hast du die wenigen Schafe gelassen?“

      Das ist es, was Eliabs tun. Sie spielen deine Aufgabe herunter. Sie erinnern dich an deine Vergangenheit. Sie reduzieren deine Berufung auf deine Herkunft. Sie hinterfragen deine Motive und bezichtigen deine Leidenschaft. Sie versuchen, dich an dem zweifeln zu lassen, was Gott bereits entschieden hat.

      Aber Davids Antwort in 1. Samuel 17,29 sagt alles: „Gibt es denn keinen Grund?“

      Keine Argumente. Keine Verteidigung. Keine Erklärung. Keine Notwendigkeit für Bestätigung.

      Pass auf, mein Freund. Es kommt eine Zeit, in der du aufhören musst, dich Menschen zu erklären, die niemals verstehen werden, welche Last Gott dir auf das Herz gelegt hat. Es kommt eine Zeit, in der du dich von Stimmen abwenden musst, die weise klingen, aber in Angst, Eifersucht oder verpassten Chancen verwurzelt sind.

      David hat Eliab nicht besiegt. Er hat ihn ignoriert.

      So gewinnt man. Dein Kampf ist nicht gegen Eliab, dein Kampf ist gegen Goliath. Eliab wird immer versuchen, dich abzulenken, bevor du dich deinem Riesen stellst. Wenn sie dich mit Worten aufhalten können, brauchen sie keine Waffen.

      Lass dir von niemandem ausreden, was Gott dir bereits gesagt hat. Du bist vielleicht jung. Du wirst vielleicht unterschätzt. Du wirst vielleicht übersehen. Aber du bist gesalbt. Und Öl lügt nicht.

      Gott beeindruckt nicht allein die Erfahrung. Er lässt sich von Gehorsam, Glauben und deinem Herzen bewegen.

      Deshalb sage ich dir heute: Hör auf, dich klein zu machen, hör auf, dich zu entschuldigen, hör auf, dich zu rechtfertigen. Wenn Gott die Tür öffnet, geh durch sie hindurch. Wenn Gott dein Herz bewegt, handle. Wenn Eliab spricht, denk daran, wer dich gesalbt hat. Dein Leben ist kein Fehler. Deine Berufung ist keine Arroganz. Dein Hunger ist keine Rebellion.

      Es gibt einen Grund. Und du wurdest dafür auserwählt.

      Und denk daran: Während du die entmutigende Stimme Eliabs ignorieren musst, wird Gott dir auf deiner Reise auch strategische Stimmen wie die des Propheten Nathan schicken, Stimmen, die dich in Liebe und nicht aus Angst auf den richtigen Weg bringen. Möge Gott dir die Weisheit geben, den Unterschied zu erkennen.

      Amen.


      by Jule with 1 comment
    • Apr. 5thDavid und Jonathan – eine Freundschaft für die Ewigkeit

      Heute lesen wir 1. Samuel 17 bis 20 und den Psalm 57. Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘

      Da wir die Kapitel bereits Anfang 2023 als Gruppe gemeinsam im AktivGottesdienst besprochen haben, hier die Zusammenfassungen

      Und wie jeden Freitag Abend, auch heute wieder Bibelgrundkurs per Zoom
      Thema: „Auf festem Grund gebaut“
      Freitag von 17:30 bis 19:30 

      https://zoom.us/j/92455453256pwd=ZlZYTmpZTWtyMjRuM01adE1RV284Zz09

      Meeting-ID: 924 5545 3256
      Kenncode: 174855


      by Jule with 13 comments
    • März 26thWas das ganze Hin und Her mit den Töchtern eigentlich sollte 

      Vor zwei Wochen haben wir in 1. Samuel Kapitel 17 von David und Goliath gelesen. Was sagte Saul, was der bekommt, der Goliath besiegt?

      „Der König hat eine hohe Belohnung ausgesetzt für den, der diesen Kerl umbringt, ja, er will ihm sogar seine Tochter zur Frau geben. Dazu soll seine ganze Familie sofort von den Steuern befreit werden.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭25‬ ‭HFA‬‬

      Ging David dann direkt mit der Tochter nach Hause?

      Scheinbar nicht, denn wir haben heute im folgenden Kapitel gelesen, dass Saul David noch mal auf die Hochzeit anspricht, also scheint es bis dahin noch keine Hochzeit gegeben zu haben, obwohl David bereits dauerhaft am Königshof ist

      Saul wurde sauer auf David und wollte ihn vernichten. Leider hatte er scheinbar kein Zielwasser getrunken, als er den Speer nach David wirft, also muss eine andere Lösung her 

      „Wenn ich es nicht kann, muss es eben ein anderer tun“

      „Eines Tages sagte Saul zu David: »Ich bin bereit, dir meine älteste Tochter Merab zur Frau zu geben. Doch vorher musst du dich noch als Soldat bewähren. Du sollst im Auftrag des Herrn in den Krieg ziehen.« Im Stillen aber dachte Saul: »Ich selbst kann und will ihn nicht umbringen. Das sollen die Philister besorgen!«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭17‬ ‭HFA‬‬

      Eigentlich gehört die Tochter David eh schon, denn sie war ja dem versprochen worden, der Goliath besiegt, wie wir im vorherigen Kapitel gelesen hatten

      Wie reagiert David, auf die Frechheit von Sauls „Angebot“?

      Als Berliner würde er wohl sagen „die gehört mir ja eh schon. Entweder gibst du sie mir sofort oder du lässt es sein“. Aber so reagiert David nicht 

      „Aber David wandte ein: »Wer bin ich schon? Warum sollte gerade ich der Schwiegersohn des Königs werden? Ich komme aus einfachen Verhältnissen, und meine Familie ist in Israel kaum bekannt.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭18‬ ‭HFA‬‬

      Warum ist die Antwort jetzt schlau?

      Wenn er wie ein Berliner geantwortet hätte, hätte er Saul Handhabe gegeben, ihn zu töten, weil er ihm frech gekommen wäre 

      Also provoziert Saul David erneut

      „Doch als die Hochzeit von David und Merab gefeiert werden sollte, gab Saul seine Tochter einem Mann namens Adriël aus Mehola zur Frau.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭19‬ ‭HFA‬‬

      Saul demütigt David, will ihn provozieren, damit er das Recht hätte, ihn umzubringen. Aber David reagiert auch hier ganz ruhig 

      Nachdem das mit „an die Wand spiessen“ nicht geklappt hat, versucht er es also auf ganz hinterhältige Weise, David umzubringen. Erst über die Philister und dann ist die Braut anderweitig verheiratet

      Eine ähnliche Geschichte hatten wir bei Simson gelesen. Als er seine Frau holen will, hatte der Vater sie einem anderen gegeben und Simson reagiert so, wie es sich Saul gewünscht hätte

      Nun bringt Saul seine jüngste Tochter ins Spiel

      „Inzwischen aber hatte Sauls jüngere Tochter Michal sich in David verliebt. Als Saul davon hörte, war es ihm gerade recht.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭20‬ ‭HFA‬‬

      Will er seine Jüngste Tochter wirklich David gehen?

      „»Das ist meine letzte Gelegenheit, David noch einmal eine Falle zu stellen«, dachte er. »Diesmal werden die Philister ihn bestimmt umbringen!« Zu David sagte er: »Ich biete dir nun noch einmal an, mein Schwiegersohn zu werden.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭21‬ ‭HFA‬‬

      Was bedeutet der Name Michal?

      „Kleiner Bach“ oder als Kurzform von Michael „wer ist wie Gott.“

      Was macht sie später, um David vor dem Zorn des Vaters zu retten?

      „Saul ließ Davids Haus sofort von Wachposten umstellen. Sie sollten David töten, sobald er am Morgen das Haus verließ. Davids Frau Michal warnte ihren Mann: »Wenn du dich heute Nacht nicht in Sicherheit bringst, bist du morgen früh tot.« Sie ließ ihn aus einem Fenster an der Hausmauer hinunter. David floh, so schnell er konnte, und entkam seinen Mördern. Michal legte eine Götterfigur in Davids Bett, deckte sie sorgsam zu und legte ihr ein Geflecht aus Ziegenhaaren auf den Kopf. Als Sauls Männer David holen wollten, sagte Michal ihnen: »Er liegt krank im Bett.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭19‬:‭11‬-‭14‬ ‭HFA‬‬

      Wie kommt in das Haus von Michal und David eine Götterfigur?

      David hatte sie sicherlich nicht angeschafft und gemeinsam hatten sie die sicherlich auch nicht gekauft. Scheinbar nahm sie es mit Jehova nicht so genau

      Vielleicht hofft Saul, dass sie David in seinem Verhältnis zu Jehova zu Fall bringt 

      Übrigens ist Samuel 18:20 der erste Vers in der Bibel, wo eine Frau erwähnt wird, dass sie einen Mann liebt 

      Ein weiterer Brautpreis, obwohl David bereits zwei mal schon gezahlt hatte

      „Er befahl seinen Dienern, David heimlich zuzuflüstern: »Du weißt doch, dass der König dich sehr schätzt. Auch alle seine Untergebenen haben dich gern. Willst du nicht sein Schwiegersohn werden?« Doch David erwiderte: »Glaubt ihr eigentlich, dass man so ohne Weiteres der Schwiegersohn des Königs wird? Ich bin doch nur ein armer und einfacher Mann!« Die Diener richteten dem König Davids Antwort aus, und Saul schickte sie mit folgendem Angebot zurück: »Der König verlangt von dir kein Geld als Brautpreis, sondern Rache an seinen Feinden. Darum sollst du ihm die Vorhäute von hundert Philistern bringen.« Saul hoffte, David im Kampf gegen die Philister loszuwerden.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭18‬:‭22‬-‭25‬ ‭HFA‬‬

      Zuerst hatte er Goliath getötet – für dessen Tod die Hand der Königstochter stand. Dann hatte er für die ältere Tochter gezahlt, indem er für Saul wie gefordert die Kriege Jehovas geführt hatte – und nun soll er also nochmals für Michal zahlen

      Saul forderte 100 Vorhäute,  aber David geht auch hier noch „die zweite Meile“, von der Jesus später spricht und bringt 200

      Warum fordert Saul Vorhäute und nicht Köpfe, Füße oder Daumen?

      • Weil die einzigen Unbeschnittenen zu der Zeit im Land Philister waren
      • Weil Philister stark und groß sind und er hoffte, dass einer von denen ihn endlich umbringt. Er hätte dann seine Tochter schon über den Tod des geliebten Mannes getröstet 

      Egal, was Saul auch tut, es führt für ihn nicht zum gewünschten Erfolg und wie wir noch im weiteren Verlauf lesen werden, unternimmt er auch weiterhin alles, um David zu töten

      Hier haben wir dann wieder das, was Jehova seinerzeit zu Abraham sagte: „wer dich verflucht, den werde ich verfluchen“ und so beschützt er David auch weiterhin und Saul selbst stirbt den Tod, den er für David vorgesehen hatte 

      Das Ganze mit den Töchtern hatte ich persönlich noch nicht so in dieser Tiefe verstanden. Aber es zeigt, wie weit sich Saul da bereits schon von Jehova entfernt hatte 


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    • März 5thDavid und Goliath – die Hintergründe

      Kapitel 17

      David und Goliath

      „Und die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und versammelten sich zu Soko, das Juda gehört, und lagerten sich bei Ephes-Dammim, zwischen Soko und Aseka. Und Saul und die Männer von Israel versammelten und lagerten sich im Terebinthentale, und sie stellten sich in Schlachtordnung auf, den Philistern gegenüber. Und die Philister standen am Berge jenseits, und Israel stand am Berge diesseits, und das Tal war zwischen ihnen. 

      Und der Zwischenkämpfer trat aus den Lagern der Philister hervor, sein Name war Goliath, aus Gath; seine Höhe war sechs Ellen und eine Spanne. Und er hatte einen ehernen Helm auf seinem Haupte, und er war mit einem Schuppenpanzer bekleidet, und das Gewicht des Panzers war fünftausend Sekel Erz. Und er hatte eherne Schienen an seinen Beinen und einen ehernen Wurfspieß zwischen seinen Schultern; Und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, und die Spitze seines Speeres war sechshundert Sekel Eisen. Und der Schildträger ging vor ihm her. 

      Und er trat hin und rief den Schlachtreihen Israels zu und sprach zu ihnen: Warum ziehet ihr aus, euch in Schlachtordnung aufzustellen? Bin ich nicht der Philister, und ihr die Knechte Sauls? Wählet euch einen Mann, daß er zu mir herabkomme! Wenn er mit mir zu kämpfen vermag und mich erschlägt, so wollen wir eure Knechte sein; wenn ich ihn aber überwinde und ihn erschlage, so sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen. Und der Philister sprach: Ich habe die Schlachtreihen Israels verhöhnt an diesem Tage! Gebet mir einen Mann, daß wir miteinander kämpfen! 

      Und Saul und ganz Israel hörten diese Worte des Philisters, und sie erschraken und fürchteten sich sehr. 

      David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem-Juda, dessen Name Isai war und der acht Söhne hatte; und der Mann war in den Tagen Sauls alt, im Alter vorgerückt unter den Männern. Und die drei ältesten Söhne Isais waren hingegangen, sie waren Saul nachgefolgt zum Streit; und die Namen seiner drei Söhne, die in den Streit gezogen, waren: Eliab, der Erstgeborene, und sein Zweiter, Abinadab, und der Dritte, Schamma. Und David war der Jüngste, und die drei Ältesten waren Saul nachgefolgt. 

      David aber ging hin und kam wieder zurück von Saul, um das Kleinvieh seines Vaters zu weiden zu Bethlehem. – Und der Philister trat morgens und abends herzu und stellte sich hin, vierzig Tage lang. – 

      Und Isai sprach zu seinem Sohne David: Nimm doch für deine Brüder dieses Epha geröstete Körner und diese zehn Brote, und bringe sie schnell in das Lager zu deinen Brüdern; und diese zehn Schnitten Milchkäse bringe dem Obersten über tausend und besuche deine Brüder, um nach ihrem Wohlergehen zu fragen, und nimm ein Pfand von ihnen mit. Saul und sie und alle Männer von Israel sind nämlich im Terebinthentale, streitend mit den Philistern. 

      Da machte sich David des Morgens früh auf und überließ das Kleinvieh einem Hüter; und er nahm und ging hin, wie Isai ihm geboten hatte; und er kam an die Wagenburg, als das Heer, das in die Schlachtreihe ausrückte, das Kampfgeschrei erhob. Und Israel und die Philister stellten sich auf, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe. Und David überließ das Gerät, das er trug, der Hand des Hüters der Geräte und lief in die Schlachtreihe; und er kam und fragte seine Brüder nach ihrem Wohlergehen. 

      Und während er mit ihnen redete, siehe, da kam der Zwischenkämpfer herauf, Goliath, der Philister, sein Name, von Gath, aus den Schlachtreihen der Philister und sprach nach jenen Worten; und David hörte es. Und alle Männer von Israel, als sie den Mann sahen, flohen vor ihm und fürchteten sich sehr. Und die Männer von Israel sprachen: Habt ihr diesen Mann gesehen, der heraufkommt? Denn um Israel zu verhöhnen, kommt er herauf. Und es soll geschehen, den Mann, der ihn erschlägt, den will der König bereichern mit großem Reichtum, und er will ihm seine Tochter geben, und das Haus seines Vaters will er frei machen in Israel. 

      Da sprach David zu den Männern, die bei ihm standen, und sagte: Was soll dem Manne geschehen, der diesen Philister da erschlägt und den Hohn von Israel abwendet? Denn wer ist dieser Philister, dieser Unbeschnittene, daß er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt? Und das Volk sprach zu ihm nach jenem Worte und sagte: So soll dem Manne geschehen, der ihn erschlägt. 

      Und Eliab, sein ältester Bruder, hörte zu, als er zu den Männern redete; und der Zorn Eliabs entbrannte wider David, und er sprach: Warum doch bist du herabgekommen, und wem hast du jene wenigen Schafe in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn um den Streit zu sehen, bist du herabgekommen. Und David sprach: Was habe ich nun getan? Ist es nicht der Mühe wert? 

      Und er wandte sich von ihm ab, einem anderen zu, und sprach nach jenem Worte; und das Volk gab ihm Antwort nach der vorigen Antwort. Und die Worte, welche David geredet hatte, wurden gehört und man erzählte sie vor Saul; und er ließ ihn holen. 

      Und David sprach zu Saul: Es entfalle keinem Menschen das Herz seinetwegen! Dein Knecht will gehen und mit diesem Philister kämpfen. Aber Saul sprach zu David: Du vermagst nicht wider diesen Philister zu gehen, um mit ihm zu kämpfen; denn du bist ein Jüngling, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend an. Da sprach David zu Saul: Dein Knecht weidete das Kleinvieh für seinen Vater; kam nun ein Löwe oder ein Bär und trug ein Stück von der Herde fort, so lief ich ihm nach und schlug ihn und entriß es seinem Rachen; und erhob er sich wider mich, so ergriff ich ihn bei dem Barte und schlug ihn und tötete ihn. Sowohl den Löwen als auch den Bären hat dein Knecht erschlagen; und dieser Philister, dieser Unbeschnittene, soll sein wie einer von ihnen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt hat! Und David sprach: Jehova, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat, er wird mich aus der Hand dieses Philisters erretten. 

      Und Saul sprach zu David: Gehe hin, und Jehova sei mit dir! Und Saul zog David seinen Rock an und setzte einen ehernen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Panzer an. 

      Und David gürtete sein Schwert über seinen Rock und wollte gehen, denn er hatte es nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann nicht darin gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie von sich ab. 

      Und er nahm seinen Stab in seine Hand und wählte sich fünf glatte Steine aus dem Bache und tat sie in das Hirtengerät, das er hatte, in die Tasche, und seine Schleuder hatte er in seiner Hand; und er trat an den Philister heran. Und der Philister ging und kam dem David immer näher, und der Mann, der den Schild trug, vor ihm her. Und als der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn; denn er war ein Jüngling und rötlich, dazu schön von Ansehen. Und der Philister sprach zu David: Bin ich ein Hund, daß du mit Stöcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Göttern. Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, daß ich dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe! Und David sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß; ich aber komme zu dir im Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast. An diesem Tage wird Jehova dich in meine Hand überliefern, und ich werde dich erschlagen und dein Haupt von dir wegnehmen; und die Leichname des Heeres der Philister werde ich an diesem Tage den Vögeln des Himmels und dem Wilde der Erde geben; und die ganze Erde soll erkennen, daß Israel einen Gott hat. Und diese ganze Versammlung soll erkennen, daß Jehova nicht durch Schwert und durch Speer rettet; denn Jehovas ist der Streit, und er wird euch in unsere Hand geben! 

      Und es geschah, als der Philister sich aufmachte und ging und nahte, David entgegen, da eilte David und lief der Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen. Und David fuhr mit seiner Hand in das Gerät und nahm einen Stein heraus, und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn; und der Stein drang in seine Stirn, und er fiel auf sein Angesicht zur Erde. So war David, mit der Schleuder und mit dem Steine, stärker als der Philister, und er schlug den Philister und tötete ihn; und David hatte kein Schwert in der Hand. Und David lief und trat zu dem Philister hin, und er nahm sein Schwert und zog es aus seiner Scheide und tötete ihn, und hieb ihm den Kopf damit ab. 

      Als aber die Philister sahen, daß ihr Held tot war, da flohen sie. Und die Männer von Israel und Juda machten sich auf und erhoben ein Geschrei und verfolgten die Philister bis zum Eingang des Tales und bis zu den Toren von Ekron; und die Erschlagenen der Philister fielen auf dem Wege nach Schaaraim und bis Gath und bis Ekron. Und die Kinder Israel kehrten um von der Verfolgung der Philister und plünderten ihre Lager. 

      Und David nahm das Haupt des Philisters und brachte es nach Jerusalem; seine Waffen aber legte er in sein Zelt. 

      Und als Saul David ausziehen sah, dem Philister entgegen, sprach er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch der Jüngling, Abner? Und Abner sprach: So wahr deine Seele lebt, o König, ich weiß es nicht! Und der König sprach: Frage du, wessen Sohn der junge Mann ist. Und als David vom Erschlagen des Philisters zurückkehrte, da nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul; und das Haupt des Philisters war in seiner Hand. Und Saul sprach zu ihm: Wessen Sohn bist du, Jüngling? Und David sprach: Der Sohn deines Knechtes Isai, des Bethlehemiters.“

      ‭‭1 SAMUEL‬ ‭17‬:‭1‬-‭58‬ ‭ELB‬‬

      Warum ist hier (schon wieder) ein Krieg?

      Ist das der erste Krieg – oder schon wieder einer? Wo befinden wir uns eigentlich gerade im Strahl der Zeit?

      Warum wollte das Volk einen König haben? Weil die Nationen einen hatten und der König sollte sie im Krieg anführen 

      Wer war der Hauptfeind zur damaligen Zeit? Die Philister 

      Wo kamen die her?

      Das waren Europäer, die über das Mittelmeer kamen und sich dort ansiedelten, wo sie angespült wurden 

      Heute kommen die Afrikaner und siedeln sich bei uns an, damals die Philister in Israel

      Die Palistinenser heute haben mit den Philistern nicht viel zu tun 

      Jehova hatte Saul durch Samuel sagen lassen, er solle gegen die Philister kömpfen. Aber er macht es nicht so, wie Jehova sagte, er verzettelt sich eher in kleinere Kriege gegen andere Feinde 

      In Kapitel 13 haben wir gelesen, dass Saul gegen die Philister kämpfte – aber nur weil Jonathan angefangen hatte 

      Scheinbar hatte er sich gegen die Philister nicht so richtig getraut – warum?

      Diese waren mit Metall bewaffnet, die Israeliten nur mit normalen Werkzeug, sie hatten dafür gesorgt, dass es in Israel keine Waffenschmiede mehr gab und so kämpfte Saul bis hierher nur gegen diejenigen, die auch keine besseren Waffen hatten

      Die Philister hatten das ganze Flachland zwischen Mittelmeer und den Bergen, Israel lebte nur noch in den Bergen 

      Die Philister kommen aus Europa und kämpften lieber auf dem flachen Land, dort hatten sie ihre Stärke, dort hatten sie ihre Wagen 

      Das erste mal werden sie erwähnt in der Bibel, als Jehova sagt, dass die Israeliten nicht direkt aus Ägypten ins verheißene Land gehen sollten. Damals kamen die gerade über das Meer an 

      Wären die 40 Jahre nicht dazwischen gewesen wären, gäbe es die Philister dort nicht

      Dadurch, dass Jehova das zugelassen hatte,hatte sich die Situation im verheißenen Land etwas verändert. Eigentlich hätten die Israeliten bei der Ankunft der Philister das Land bereits besetzt haben sollen

      Wenn sie unter Josua direkt eingenommen hätten, gäbe es diese Situation in der Form auch nicht 

      Wer versucht, anzugreifen?

      Die Philister sammelten sich 

      Eigentlich hätte Saul angreifen sollen 

      Saul bremst sie gleich am Anfang des Gebirges und zwingt sie an den Berg ran und sorgt dafür, dass das Tal zwischen ihnen ist, ein guter Schachzug

      Die Philister waren im Tal gut, die Israeliten im Bergland 

      Eine Patt Situation 

      40 Tage lang traut sich keiner, anzugreifen 

      „Die Philister sammelten ihre Truppen bei Socho im Gebiet des Stammes Juda zum Krieg. Sie schlugen ihr Lager bei Efes-Dammim auf, zwischen Socho und Aseka. Auch Saul rief seine Soldaten zusammen. Sie lagerten im Eichental und stellten sich in Schlachtordnung auf. An einem Bergkamm standen die Philister, am Hang gegenüber die Israeliten. Zwischen ihnen lag das Tal.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭1‬-‭3‬ ‭HFA‬‬

      Es war also ein Stellungskrieg 

      Wer kommt dann?

      „Da trat aus dem Heer der Philister ein einzelner Soldat heraus: Goliat aus der Stadt Gat. Er war über drei Meter groß. Gerüstet war er mit einem Helm, einem schweren Schuppenpanzer und mit Beinschienen, alles aus Bronze. Dazu hatte er sich noch eine bronzene Lanze auf den Rücken geschnallt. Sein Brustpanzer wog 60 Kilogramm, sein Speer war so dick wie ein kleiner Baum, und allein die Eisenspitze des Speeres war über 7 Kilogramm schwer. Vor ihm her marschierte sein Schildträger mit einem riesigen Schild.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭4‬-‭7‬ ‭HFA‬‬

      Goliath war 3 bis 6 Meter groß

      Wer war der größte Israelit zu damaligen Zeit?

      Saul überragte alle um eine Kopfeslönge 

      Wer hätte also an vorderster Front kämpfen müssen?

      Wie sieht der Goliath aus?

      Er ist bis an die Zähne bewaffnet 

      Mächtig

      Der Schuppenpanzer allein wog schon 30kg

      Beinschienen, die verhindern, dass du außer Gefecht kommst, 

      für den Nahkampf

      Helm, um den Kopf zu schützen und mit Federn oben drauf, damit er größer wirkt 

      „Goliat sah aus wie ein Terminator. Sein Armeeanzug bestand aus einer schusssicheren Weste, die mit Metallplatten behängt war. Er hatte Arm- und Schienbeinschoner aus Stahl. Dazu trug er immer ein MG, eine Pumpgun, zehn Handgranaten und eine Maschinenpistole mit sich rum. Die ganze Ausrüstung mit Waffen wog alleine über 80 Kilo. Man sagte, er sei unbesiegbar. 7 Die Pumpgun war eine Spezialanfertigung und so dick wie der Mast einer Straßenlaterne. Ein weiterer Soldat ging immer vor ihm her, nur um seinen Stahlhelm zu tragen“

      Volxbibel

      Den Terminator bzw Schwarzenegger gab es damals noch nicht. Was sahen denn die Israeliten damals?

      Sah er aus wie ein ägyptischer Soldat?

      Sah er menschlich aus oder wie eine lebende Statue?

      Wie ein ägyptischer Gott?

      Erinnerte er sie an die Nephilim? Die 10 Kundschafter sprachen davon 

      Er sah aus, wie eine aufrechte Schlange, wie sie damals in Eden war, im Staub kam ja später

      Durch die Schuppen überall, den Helm haben sie evtl nur die Augen und die Zunge gesehen 

      Hier sind wir bei 1. Mose 3

      Der Schlange und der Feindschaft zwischen dem Volk Gottes und der Schlange 

      Wir denken auch an Mose vor Pharao, sein Stab wurde zur Schlange 

      Ähnlich wie die Ägypter, denken wir auch an die Schlange als Wappen in der Krone des Pharao, die Cobra

      Was macht der Philister noch?

      „Goliat stellte sich den israelitischen Schlachtreihen gegenüber auf und brüllte: »Was wollt ihr hier eigentlich mit eurem ganzen Heer? Ich bin ein Philister, und ihr seid nur Knechte Sauls. Los, wählt euren besten Mann aus und schickt ihn herunter zu mir! Wenn er mich töten kann, dann werden wir eure Sklaven sein. Aber wenn ich ihn erschlage, dann sollt ihr uns als Sklaven dienen. Ja, ich fordere heute alle Israeliten heraus. Wo ist der Mann, der es mit mir aufnehmen kann?«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭8‬-‭10‬ ‭HFA‬‬

      Er verspottet sie

      „Bin ich nicht der Philister? Wer seid ihr?

      Die Knechte Sauls“

      Warum spricht er Saul nicht direkt an?

      Typische Propaganda

      Was schlägt er vor?

      „Schickt mir den besten von euren Soldaten rüber, dann machen wir einen Zweikampf. Ich hau den platt wie einen Pfannkuchen! 9 Wenn der es dennoch schafft, mich zu besiegen und zu töten, küssen wir Philister euch ab sofort die Füße und tun alles für euch! Aber wenn ich ihn besiege, dann müsst ihr ab sofort alles für uns tun. Ist das ein Deal, oder was?“

      Volxbibel 

      Der Sieger übernimmt die andere Streitmacht 

      Kann es sein, dass der Satan jetzt gerade angreift, da er mitbekommen hat, das Saul die Gunst Jehovas verloren hat?

      Es ist ja nicht mehr weit bis Jerusalem, er hätte sie beinahe aus dem Land getrieben 

      „Er schrie immer weiter rum: „Hey, ich verarsch euch nur noch, eure Soldaten sind doch voll die Idioten! Gebt mir nur einen Mann, der es mit mir aufnimmt! Den mach ich kaputt, ich schwör!“

      Volxbibel

      Und das 40 Tage lang 

      Wen verhöhnt Goliath hier?

      Jehova 

      Wie reagiert Gottes Volk?

      Hat die Hosen voll

      Warum?

      „Saul und alle Soldaten hörten, wie dieser riesige Soldat von den Philistern ihre Leute die ganze Zeit verarschte. Das machte ihnen richtig Angst, und sie bekamen langsam voll die Panik“

      Volxbibel

      Scheinbar hat nur David ein persönliches Verhältnis zu Jehova 

      Eigentlich hätte man auf Erfahrungen mit Jehova zurück greifen können 

      Einer holt das Buch „Erfahrungen mit Jehova“ raus und sagt, sein Opa hätte erzählt die Sache mit der Bundeslade, wie Jehova die Leviten getötet hatte, die die Bundeslade nicht mit dem nötigen Respekt behandelt hatten (Kapitel 6)

      Was passiert als Nächstes?

      „David will Goliat das Maul stopfen

      12 Wie gesagt, hatte Isai acht Söhne, von denen einer David war. Er gehörte zum Efrat-Clan aus Bethlehem, aus dem Gebiet Juda. Isai selbst war schon lange ausgemustert, weil er für den Wehrdienst zu alt war. Das passierte alles in der Zeit, als Saul in Israel das Sagen hatte. 13 Die drei ältesten Söhne von Isai waren mit den Soldaten von Saul in den Krieg gezogen. Und zwar waren das Eliab (der älteste), Abinadab und Schamma. 14 David war der jüngste Sohn vom Isai. 15 Er kam immer wieder von seinem Job beim Präsidenten nach Hause und passte weiter auf die Schafe von seinem Vater auf. 16 40 Tage lang machte Goliat voll den Lauten. Immer morgens und abends ging er nach vorne und forderte einen der Israeliten raus, mit ihm zu kämpfen. 17 Irgendwann meinte Isai zu David: „Junge, geh raus zu deinen Brüdern an die Front. Bring ihnen von mir diese Kühlbox mit etwas zu essen mit. 18 Für den Chef ihrer Abteilung, den Hauptmann, packst du noch mal zehn Schnittchen ein. Frag mal, wie es deinen Brüdern geht, und bring irgendwas von denen wieder mit, damit ich weiß, dass sie noch am Leben sind. 19 Die müssten gerade alle im Eichental mit den anderen Soldaten sein und gegen die Philister kämpfen!““

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭12‬-‭19‬ ‭volxbibel 

      David wird uns wieder als Hirte des Viehs vorgestellt und als niedriger Bote, als Laufburschen 

      Wie alt mag er zu diesem Zeitpunkt gewesen sein?

      Wie alt war der Vater Isai?

      Er kämpfte aufgrund des Alters nicht mehr mit 

      Von wann bis wann musste man zum Militärdienst in Israel?

      „»Zähle zusammen mit Aaron die ganze Gemeinschaft der Israeliten! Mustert ihre Truppen! Schreibt die Namen aller wehrfähigen Männer ab 20 Jahren auf, nach Sippen und Familien geordnet.“

      ‭‭4. Mose‬ ‭1‬:‭2‬-‭3‬ ‭HFA‬‬

      „und zwar alle Männer zwischen 30 und 50 Jahren. Sie sollen zur Arbeit im Heiligtum verpflichtet werden“

      ‭‭4. Mose‬ ‭4‬:‭3‬ ‭HFA‬‬

      „Für einen Mann zwischen 20 und 60 Jahren sind 50 Silberstücke zu zahlen, gemessen nach dem Gewicht, das im Heiligtum gilt;“

      ‭‭3. Mose‬ ‭27‬:‭3‬ ‭HFA‬‬

      Wahrscheinlich ist Isai zu diesem Zeitpunkt mindestens 60 und aus dem Alter raus, wo er zum Krieg eingezogen werden konnte und David musste unter 20 gewesen sein 

      David wird 17 bis 19 Jahre alt gewiesen sein

      Saul sagt zu David, er sei noch ein Knabe 

      Aber er macht ihn ziemlich zeitnah zum Soldaten

      Daher wird er eher zwischen 17 und 19 Jahre alt sein

      Was soll David seinen Brüdern bringen?

      Ein Lunch Paket 

      Scheinbar musste ein Soldat sich selbst versorgen?

      Warum schickt Isai den jüngsten?

      Die drei ältesten sind an der Front, die anderen haben andere Aufgaben 

      Scheinbar schickte er David und den zweitjüngsten abwechselnd 

      Warum sollte David einen Pfand mitbringen?

      „Frag mal, wie es deinen Brüdern geht, und bring irgendwas von denen wieder mit, damit ich weiß, dass sie noch am Leben sind“

      Volxbibel 

      „Manche denken an den Sold, den einige zu Hause abliefern mussten“ (Wuppertaler Studienbubel)

      David macht sich am frühen Morgen auf …

      „David überließ die Herde einem Hirtenjungen und machte sich mit allem, was Isai ihm mitgegeben hatte, frühmorgens auf den Weg. Als er das Heer erreichte, zogen die Soldaten gerade unter lautem Kriegsgeschrei zum Kampfplatz und gingen in Stellung. Ihnen gegenüber standen die Philister, auch sie bereit zum Kampf. David ließ sein Gepäck bei der Wache des Lagers zurück und eilte den Soldaten nach, um seine Brüder zu sehen. Als er sie gefunden hatte, fragte er sie, wie es ihnen gehe. Noch während sie sich unterhielten, kam Goliat von Gat wieder aus den Schlachtreihen der Philister hervor, und David hörte, wie er die Israeliten zum Zweikampf herausforderte. Kaum hatten die Israeliten Goliat erblickt, packte sie die Angst, und sie ergriffen die Flucht. »Hast du gesehen? Dort kommt er wieder!«, riefen sie einander zu. »Hör nur, wie er uns wieder verspottet. Der König hat eine hohe Belohnung ausgesetzt für den, der diesen Kerl umbringt, ja, er will ihm sogar seine Tochter zur Frau geben. Dazu soll seine ganze Familie sofort von den Steuern befreit werden.« David fragte einige Soldaten in seiner Nähe: »Welche Belohnung soll der Mann erhalten, der diesen Philister da erschlägt und die Schande von unserem Volk abwendet? Wir können doch nicht dulden, dass dieser unbeschnittene Philister sich über das Heer des lebendigen Gottes lustig macht!« Sie erzählten David noch einmal, welche Belohnung der König ausgesetzt hatte. Als Eliab, Davids ältester Bruder, ihn so mit den Soldaten reden hörte, wurde er zornig. »Was hast du überhaupt hier zu suchen?«, fuhr er ihn an. »Und wer hütet jetzt die paar Schafe und Ziegen in der Steppe? Ich weiß doch genau, wie eingebildet und hinterhältig du bist! Du bist nur zu uns gekommen, um dir eine Schlacht anzusehen.« »Was habe ich denn getan?«, entgegnete David. »Ich habe doch nur eine Frage gestellt!« Er drehte sich zu einem anderen um und fragte noch einmal nach der Belohnung. Und wieder erhielt er dieselbe Antwort.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭20‬-‭30‬ ‭HFA‬‬

      Warum stellt er mehrfach diese Frage?

      Müsste die Ehre Gott gegenüber nicht Lohn genug sein?

      Wo ist sein (Davids) Problem?

      Der Unglaube bei den Brüdern und Israeliten?

      Worauf konzentrieren sich die Kämpfer?

      „Da ist wieder dieser Goliat, hast du den gesehen?“, sagten sie zueinander. „Der kommt immer wieder, nur um uns zu dissen! Auf den hat der Präsident ein fettes Kopfgeld ausgesetzt, wer den tötet, der ist reich. Es wurde sogar gesagt, dass derjenige für den Rest seines Lebens keine Steuern mehr zahlen muss, und dazu darf er auch noch die Tochter vom Präsidenten heiraten!“ 

      Volxbibel

      „Seht ihr diesen Mann?“

      Worauf sehen sie, wen Goliath verhöhnt?

      Sie denken, dass er sie persönlich verhöhnt, und merken nicht, dass es um Jehova ging 

      Der Sieger sollte die Königstochter heiraten, aber die Soldaten waren wahrscheinlich alle schon verheiratet 

      Die Soldaten sahen auf Reichtum, Schwiegersohn des Königs und Steuerfreiheit – der Lohn, den die Soldaten sahen 

      Wie guckt David darauf?

      „David fragte einige Soldaten in seiner Nähe: »Welche Belohnung soll der Mann erhalten, der diesen Philister da erschlägt und die Schande von unserem Volk abwendet? Wir können doch nicht dulden, dass dieser unbeschnittene Philister sich über das Heer des lebendigen Gottes lustig macht!«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭26‬ ‭HFA‬‬

      Wieso „Unbeschnittner“?

      Alle Nachkommen Abrahams waren beschnitten und auch in Ägypten war es Brauch. Die Philister waren Europäer, dort war es nicht Brauch 

      Warum reagiert der Bruder so ungehalten?

      „Sein ältester Bruder Eliab kam echt mies drauf, als er mitbekam, wie David sich mit den Männern unterhielt. „Was willst du hier, Mann? Lässt du unsere Mini-Schafherde einfach alleine da draußen rumstehen oder was? Wer passt jetzt auf die auf? Du bist doch total gaga, ich ahne schon, warum du hergekommen bist: Du wolltest bestimmt doch nur mal ein Handyvideo machen, während wir hier am Kämpfen sind, und es bei Youtube einstellen. Stimmt’s?“

      Vers 28 Volxbibel

      Warum war David gekommen?

      • Weil sein Vater ihn geschickt hatte, um Nahrung zu bringen 
      • Weil Jehova ihn geschickt hatte, damit endlich Ruhe ist 

      Warum reagierte Eliab so? Als ältester war er der große Chef gleich nach dem Vater 

      David fragte nochmal nach: „Wie jetzt? Was für eine Belohnung bekommt man, wenn man diesen Schwachmaten tötet? Dieser Typ, der Gott noch nicht mal kennt, darf doch nicht einfach die Armee von dem echten Gott verarschen, ohne bestraft zu werden!“

      Volxbibel vers 26

      Gleichzeitig ist Davids Frage eine gewisse Provokation für die Männer, die da stehen – denn eigentlich fragt er ja „warum kämpft keiner?“ – eigentlich fragt er den Bruder ja auch 

      Vielleicht fühlt sich Eliab ja auch persönlich angegriffen 

      Vielleicht schlägt dem ja auch bereits sein schlechtes Gewissen 

      „Wie eingebildet und hinterhältig“, denn in Vers 34 sagt David 

      „sagte David. „Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit Schafen, die meinem Vater gehören. Wenn dort ein Bär ankam und eins von meinen Schafen geklaut hat, 35 bin ich dem sofort hinterher und hab auf den so lange eingeprügelt, bis er das Schaf losgelassen hat. Wenn er mich angegriffen hat, hab ich ihn manchmal an den Ohren gepackt und die Kehle mit meinem Taschenmesser durchgeschnitten. 36 Wenn ich mit einem Bär klarkomme, dann werde ich auch so einen Arsch von Philister kaputtmachen. Er muss dafür bezahlen, dass er die Armee von dem heftigen Gott verarscht hat! 37 Gott hat auf mich aufgepasst, dass mich die Tatze von so einem Bär nicht verletzt, er kann mich mit Sicherheit auch vor diesem Philister beschützen!“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭34‬-‭36‬ ‭volxbibel

      David prahlte ja nicht, wie toll er ist, sondern dass er es mit der Hilfe Jehovas konnte 

      „Ich kenne deine Anmaßung“

      „Ich weiß doch genau, wie eingebildet und hinterhältig du bist! „

      ‭‭1. Samuel‬ ‭17‬:‭28‬ ‭HFA‬‬

      Der Geist war von Saul gewichen und auf David gekommen (Kapitel 16)

      „Als Isai und seine Söhne eintrafen, fiel Samuels Blick sofort auf Eliab, und er dachte: »Das ist bestimmt der, den der Herr als König auserwählt hat.« Doch der Herr sagte zu ihm: »Lass dich von seinem Aussehen und von seiner Größe nicht beeindrucken. Er ist es nicht. Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭6‬-‭7‬ ‭HFA‬‬

      Er war der Erstgeborene und dachte vielleicht, dass die Wahl Jehovas auf ihn fallen würde 

      Er war größer als David und der Kleine fragt ihn in gewisser Weise „warum kämpft ihr nicht?“

      Nächste Woche lesen wir weiter, es bleibt spannend 


      by Jule with no comments yet

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        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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