Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis
Bibelgrundkurs für Mädels 😉
Mittwochs 15 bis 17 Uhr
Und beim
Online Bibelkurs
Mittwoch 17 bis 19 Uhr
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Heute lesen wir 1. Mose 14 bis 16
Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
Hier findet ihr einige Gedanken zu den beiden Kapiteln, die wir seinerzeit in Berlin als Gruppe im Zelt 😊 im AktivGottesdienst gemeinsam herausgearbeitet haben
Abram und Lot
Sarai und Hagarby Jule with 2 comments
„Vor einiger Zeit kaufte ich mir Ohrhänger mit der Aufschrift: „el Roi“, das ist hebräisch und heißt: „Gott sieht mich.“ Ich erwartete, dass manch eine Frau mich auf diese Ohrringe ansprechen und nach der Bedeutung der Aufschrift fragen würde. So könnte ich auf diese Weise meinen Glauben bezeugen. Dachte ich zumindest. Merkwürdigerweise ist das bisher noch kein einziges Mal geschehen.
Stattdessen merke ich aber, dass es mich immer wieder selbst ermutigt, wenn ich die Ohrringe trage und dann bewusst daran denke: Ja, Gott sieht mich.
Da gibt es Tage, an denen mir ein Übermaß an Arbeit zu schaffen macht oder sehr viele Termine anstehen: Gott sieht das und wird mir Weisheit und Kraft geben.
Da sind Arbeiten, die ich für andere erledige und doch das Gefühl habe: Keiner merkt das überhaupt. Doch Gott sieht es und freut sich darüber.
Ich treffe alte Bekannte. Nach stundenlangem Zusammensein erkenne ich: Eigentlich haben sie bis jetzt nur über sich selbst gesprochen und sich noch nicht einmal nach meiner Situation erkundigt, wie es mir, meiner Familie oder Gemeinde geht. Aber Gott, mein himmlischer Vater, sieht mich und interessiert sich für mich.
Seit einiger Zeit habe ich heftige Knieschmerzen und kann manche Bewegungen nur schwer oder gar nicht machen. Wie gut zu wissen, dass mein Gott auch das sieht, vor allem wenn ich erlebe, dass mein Umfeld diese Schmerzen nicht ernst nimmt oder gar meint, ich wäre selbst schuld daran.
So könnte ich noch manches aufzählen.
Wie wunderbar, dass Gott mich und meine Situation sieht und dass er jederzeit und auf viele verschiedene Weisen eingreifen kann. Ja, er sieht mich und ich bin ihm so wichtig, dass sein Sohn, Jesus Christus, für mich sein Leben gelassen hat. Eigentlich weiß ich das alles schon sehr lange, aber manchmal braucht es ein Paar Ohrringe, um mich wieder daran zu erinnern. Wie schön, dass das die neue Jahreslosung ist: „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16,13).
Elisabeth Malessa
by Jule with no comments yetZusammenfassung vom Gottesdienst am 19. März
Vor zwei Wochen hatten wir uns mit der Entstehung der Juden beschäftigt, an diesem Sonntag haben wir die Entstehung der Moslems in der Bibel gelesen ?. Erinnert ihr euch?
Letzte Woche hatten wir uns mit Abram und Lot beschäftigt, dass Gott Abram das Land durchstreifen ließ und ihm als Erbe zugesagt hat (Kapitel 13 und 14) – diese Woche haben wir uns die Prophezeiung um den Erbe in Kapitel 15 angesehen. Gott verspricht Abram, ihn zu einer großen Nation zu machen. Damit trifft er bei Abram einen wunden Punkt…
Der Name „Abram“ bedeutet „großer Vater“ und jedesmal wenn jemand Abram mit seinen Namen angesprochen hat, wird es ihm einem Stich gegeben haben. Er war kein Vater – immer noch nicht, obwohl die Zusage Gottes bereits gut zehn Jahre her ist. Was hatte er bloß falsch gemacht? Wieso hatten er und Sarai immer noch keine Kinder?
Heute wissen wir, dass es Probleme gibt, wenn nahe Verwandte Kinder miteinander bekommen – mit ein Punkt, warum Inzest auch heute noch und auch in unserem sonst so freien Land immer noch verboten ist. Man hat Angst vor behinderten Kindern. Bei Sarai und Abram ist es Unfruchtbarkeit, denn sie sind Halbgeschwister. Wir werden es später auch noch bei Isaak und Rebekka sehen, die Cousin und Cousine waren und ebenso bei Jakob und Rahel (wobei Lea fruchtbar war, sie war aber auch von Jehova damit gesegnet worden, um den Schmerz zu lindern, dass Jakob Rahel mehr liebte als sie).
Wie dem auch sei. Als Jehova Abram gegenüber nochmals erwähnt, dass er ihn groß und reich machen wolle, widerspricht dieser und fragt, was er damit solle. Ja, er war ja jetzt schon reich, aber was bedeutet ihm dies, wenn er doch keine Kinder hat? Nun bestätigt Jehova ihm nochmals, dass er ihn „zu einer großen Nation“ machen will und dass sein Erbe kein adoptierter Sklave (nicht Elieser) sein würde, sondern ein Kind, das Abram selbst gezeugt habe. Dies bestätigt er ihm mit einem Bund.
Der Bund
Nun wird es merkwürdig. Dass das Volk Gottes ihm Tiere als Opfer gaben, ist uns bereits durch Kain und Abel in Kapitel 4 und Noah in Kapitel 9 bekannt. Dass Gott es annahm, indem ein Feuer vom Himmel kam und es verzehrte, kennen wir auch schon. Aber nun soll Abram die Tiere zerteilen, die Teile einander gegenüber legen und Gott geht in einer Feuer- und Wolkensäule dadurch (diese Begriffe werden in den anderen Büchern Mose mit der Führung Gottes in Verbindung gebracht). Was soll diese merkwürdige Art und Weise?
In der Bibel gibt es verschiedene Art und Weisen für einen Bund, unter anderem gibt es den Blutbund und den Salzbund. Auch in der Gegend und Kultur gibt es besondere Arten und Zeremonien für einen Bund. Hier ist so eine besondere Art davon. Man legte wie beschrieben die Teile des geopferten Tieres einander gegenüber und beide Parteien gingen hindurch. Dies hatte zur Bedeutung, dass derjenige, der diesen Bund brach, ebenso wie diese Tiere zu Tode kommen sollte. Hier war das besondere, dass nur Jehova zwischen den Teilen hindurch ging und Abram nur zusah. Dies zeigt, dass dieser abramische Bund einseitig war, dass Abram und seine Nachkommen nichts tun mussten, außer ihm anzunehmen. Ebenso wie wir heute die unverdiente Gnade und Güte Gottes annehmen können, indem wir das Opfer Jesu für uns annehmen.
Der Schild
Nochmal kurz zurück zu dem Schild aus Vers 7: Ein Schild ist dazu da, die Gefahr abzuwenden und der „Schild Davids“ ist der Davidsstern, zwei ineinander verschränkte Dreiecke. Gott sichert damit Schutz vor jeder Gefahr zu.
Die 400 Jahre
Des weiteren erwähnt Jehova in der nächtlichen Vision, dass das Volk 400 Jahre vertrieben aus dem Land sein würden, erst dann würde ER das Land ganz in ihren Besitz geben, „denn die Schuld der Amoriter ist noch nicht voll“ (Vers 13 und 14). Wieso müssen sie denn noch warten, wenn doch der Schöpfer selbst ihnen das Land schenkt?
Wir hatten bereits letzte Woche bei dem Streit der beiden Hirten gesehen, warum „das Land es nicht ertrug“: es hatte ja bisher nicht leer und brach gelegen, sondern die Amoriter lebten darin, sie hatten Städte gebaut, die sie bewohnten, sie hatten Tiere, die das Weideland benötigten und benutzten und sie haben sich Felder angelegt. Wäre es nicht unfair, diese Menschen nun auf einmal ihrer Heimat zu berauben? Was hatten sie getan, dass sie so eine Härte verdient hätten?
Jehova ist ein liebevoller und gerechter Gott und so gibt er ihnen Zeit. Zwar sind sie schon sehr schlecht, wir hatten im Zusammenhang mit Lots Wahl des Wohnortes und dem Krieg der Könige gelesen, dass die Bewohner von Sodom „ausnehmend schlecht“ waren und wir werden in den nächsten Wochen lesen, dass Jehova Sodom und Gomorra wegen ihrer Schlechtigkeit vernichtet. Aber noch ist nicht das ganze Land so verdorben, dass alle Menschen darin die Vernichtung verdient hätten. Als allerdings das Volk Israel unter Josua nach Jericho kommt und das verheißene Land einnimmt, da ist die Schlechtigkeit der Menschen soweit fortgeschritten, dass sie es verdient haben. Dies sollten wir uns dann, wenn wir Josua lesen, im Sinn behalten, damit wir Gott nicht für hart und ungerecht halten
Sarai und Hagar – die Leihmutter
In Kapitel 16 lesen wir von Sarai und Hagar und davon, wie sie versuchen, aus eigener Kraft den ersehnten Erben hervorzubringen. Immerhin war im Kapitel davor ja nur von Abrams Same zu lesen. Gott hatte versprochen, dass Abram ein leibliches Kind haben würde, Sarai wird da nicht erwähnt. Allerdings war anzunehmen, dass Jehova sie beide als Eltern gemeint hatte, denn am Ende von Kapitel 2 sagt Jehova, dass beide „ein Fleisch“ sein sollten. In seinem Plan war keine Leihmutterschaft vorgesehen.
Auf der anderen Seite kann man Sarai gut verstehen. Zur damaligen Zeit galt Kinderlosigkeit als Fluch und sicherlich wird sie viel Spott geerntet haben. Wahrscheinlich gab es auch ihr jedesmal einen Stich, wenn jemand ihren Mann beim Namen rief. Zu dieser Zeit war es ebenso „normal“, dass eine unfruchtbare Frau eine Ihrer Sklavinnen nahm und diese als Leihmutter nutzte. Es war nicht verwerflich. Im Gegenteil: ich habe gerade im Kommentar bei Fruchtenbaum gelesen, dass eine Braut eine Sklavin für eben diese Zwecke mit in die Ehe bringen musste, der Fortbestand der Sippe musste einfach gesichert sein und wenn die Ehefrau selbst keine Kinder bekommen könnte, dann war halt die Sklavin als Leihmutter dran.
Für uns heute ein „no Go“, geht garnicht. Nicht nur Sandra bekommt bei dem Gedanken, dass sie ihrem Mann eine andere Frau ins Bett gibt, aufgebrachte schlechte Gefühle. Ich könnte mir das auch nicht vorstellen. Allerdings sollte diese andere Frau ja nicht zur sexuellen Bereicherung für den Mann gegeben werden, sondern „einfach nur“ schwanger werden. Das Kind, was diese dann bekommt, würde als Sarais leibliches Kind angerechnet werden.
Ich habe vor einigen Jahren schon etwas dazu geloggt: wir hatten eine syrische Frau, die mit ihrem Mann in unser Haus gezogen war. Sie war schwanger und nach einiger Zeit mussten sie umziehen, da der Mann seine erste Frau mit den Kindern nachgeholt hatte. Wir blieben weiter in Kontakt, da ich mit ihr die Bibel besprochen habe und für mich war das jedesmal merkwürdig. Sie wohnten gemeinsam unter einem Dach: unten wohnte die erste Frau mit ihren Kindern und oben sie mit den Kindern. Beide Frauen waren zeitgleich schwanger. Der Mann pendelte immer zwischen den Frauen hin und her, jede Frau hatte eine festgesetzte Zeit mit ihm und es schien völlig normal zu sein, selbst die Kinder empfanden es als normal. Merkwürdig kam es Saphira erst vor, als wir in der Bibel gelesen hatten, was Gott ganz zu Anfang über die Ehe gesagt hatte, dass beide „ein Fleisch“ sein sollten. Ich könnte mir das überhaupt nicht vorstellen, meinen geliebten Mann zu teilen
Es kommt zu Problemen
Wie dem auch sei, Sarai gibt Abram ihre Magd und diese wird sofort schwanger. Nun beachtet sie Sarai verächtlich, sieht auf diese herab, wie alle auf unfruchtbare Frauen herabsehen und es kommt zu Problemen.
In diesem Zusammenhang gehen wir noch mal kurz einige Verse zurück: was war eigentlich mit Abram? Wie dachte er über das Ganze?
Die Bibel sagt, dass „er auf die Stimme seiner Frau hörte“ und das Angebot annahm. Es wird in Gottes Wort nicht gewertet, was die beiden da vorhatten, um zu dem verheißenen Kind zu kommen, allerdings finden wir diese Aussage „er hörte auf seine Frau und nahm“ bereits ganz am Anfang in der Bibel, als Adam von seiner Frau die verbotene Frucht nimmt (Kapitel 3). Allerdings sind die Auswirkungen auch da schon verheerend und zeigen, dass der Mann nicht ganz auf Gott vertraut. Denn Adam hätte zuerst den Abend abwarten und mit Gott reden sollen (wir erinnern uns, dass die beiden jeden Tag um die Zeit der Brise im Garten spazieren gingen und miteinander redeten). Ebenso hätte Abram zuerst Gott befragen können, was der von dieser Idee mit der Leihmutter hält.
Mit dazu kommt, woher sie eigentlich die Hagar hatten und was Gott seinerzeit zu dem Versuch sagte, es auf eigene Faust zu lösen. Wir hatten gelesen, dass Abram und Sarai vor einer Hungersnot in Ägypten Exil suchten (Kapitel 12). Sarai kam in den Harem des Pharao und wurde mit einer langwierigen Schönheitsbehandlung auf die Ehe mit diesem vorbereitet. Im Buch Esther haben wir gelesen, dass diesen Frauen eine Magd oder Sklavin zur Seite gestellt war und als Abram und Sarai aus Ägypten dort geschickt wurden, sollten sie all ihre Habe und ihren Hausstand mitnehmen. Hagar wird als Sarais Zofe mit dabei gewesen sein. So haben sie diese Frau eigentlich nur deshalb mit dabei, weil sie schon damals versucht haben, das Problem ohne Jehova auf eigene Faust zu lösen.
Hagar – Flucht und Begegnung mit Gott
Nun hat es mit der Leihmutter also geklappt, Hagar wird scheinbar sofort schwanger und der Erbe ist gesichert. Dass sie sich nun für etwas besseres als ihre Herrin hält, führt zu Problemen. Denn immerhin ist Sarai die Herrin und die andere „nur“ die Sklavin, auch wenn sie das Kind des Herrn austrägt. Es kommt zum Streit, Sarai verweist die Sklavin auf ihre Stellung und diese flieht. Darauf hat sie keine Lust und höchstwahrscheinlich will sie zurück zu ihrer Familie, denn sie schlägt den Weg Richtung Ägypten ein.
Als sie an einer Quelle Rast macht, begegnet ihr „der Engel des Herrn“. Aus ihrer Reaktion auf diesen erkennen wir, dass dies hier nicht nur ein Engel war, sondern Gott selbst. Höchstwahrscheinlich der Sohn, der später als Jesus hier auf der Erde war,
Wieder kommt etwas, das uns bereits öfters in den letzten Kapiteln begegnet ist und woran wir Gottes Liebe und Güte erkennen. Er schimpft nicht mit ihr, sondern gibt ihr durch die Frage „woher kommst du und wohin gehst du?“ Gelegenheit, über ihr Tin nachzudenken. An ihrer Antwort Kamm man erkennen, dass sie weiß, dass ihr Verhalten nicht richtig ist. Adam und Eva wollten anderen die Schuld geben, ebenso wie Kain. Aber Hagar erkennt an, dass sie die Sklavin von Sarai ist und „weg gelaufen ist“, etwas, was eine, Sklaven nicht zusteht.
Der Segen
Gott freut diese Reaktion, denn er segnet sie und ihr Kind. Ismael soll er heißen und auch ihm verheißt Gott, dass er mal „eine große Nation“ sein würde. Hier entstehen die Moslems, denn die Nachkommen von Ismael sind die späteren Moslems. Daher reden auch diese von Abraham als von ihrem Stammvater.
Das ist für uns heute interessant, denn wir sehen ihre Entstehung in der Bibel und auch dass Jehova Gott, der Schöpfer von allem, dieses Volk ebenso gesegnet hat wie die Juden und später die Christen. Auch wenn sie und ihr Glaube und ihre Bräuche uns fremd erscheinen und uns Angst machen, so sind sie dennoch von Gott ins Leben gerufen…
Am Ende geht Hagar wieder zu ihrer Herrin zurück, um dort Abrams Erben zur Welt zu bringen. Aber davon nächsten Sonntag
Diese Woche lesen wir 1. Mose 17 bis 18:19. Wie wir sehen werden, bekommt auch Sarai eine Verheißung und einen Segen Gottes. Es bleibt spannend ?️?
by Jule with no comments yet