
📖 DER TURM ZU BABEL – EINE GESCHICHTE MIT EINER BOTSCHAFT FÜR HEUTE ( GENESIS 11:1-9)
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle Menschen dieselbe Sprache sprechen.
Keine Missverständnisse. Keine Übersetzungen. Keine Barrieren.
Klingt perfekt, oder?
Genau so war die Welt nach der Sintflut.
Die Menschen kamen zusammen und sagten:
„Lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, der bis zum Himmel reicht. Lasst uns uns einen Namen machen.“
Fällt Ihnen etwas auf?
Nicht „Lasst uns Gott ehren“.
Nicht „Lasst uns seinem Plan folgen.“
Sondern „Lasst uns uns einen Namen machen.“
Stein für Stein wuchs ihr Turm in die Höhe.
Genauso wie ihr Stolz.
Sie glaubten, dass sie durch ihre Einheit ohne Gott unaufhaltsam wären.
Aber Gott sah tiefer als den Turm – er sah ihre Herzen.
Ein vereintes Volk, getrieben von Stolz, konnte unendlichen Schaden anrichten.
Also tat Gott etwas Unerwartetes.
Er verwirrte ihre Sprache.
Plötzlich konnten Freunde einander nicht mehr verstehen.
Arbeiter stritten sich. Bauarbeiter hörten auf zu bauen.
Das Projekt brach zusammen – nicht weil der Turm einstürzte, sondern weil der Stolz zusammenbrach.
Die Stadt wurde Babel genannt, weil dort die Sprache verwirrt wurde.
Und die Menschen zerstreuten sich über die ganze Erde.
✨ Die Lektion (die auch heute noch relevant ist)
Der Turmbau zu Babel lehrt uns:
Einheit ohne Demut führt zu Spaltung
Erfolg ohne Gott führt zu Verwirrung
Stolz mag Türme bauen, aber er baut auch Mauern
Gott ist nicht gegen Einheit – er ist gegen eine von Stolz erfüllte Einheit, die ihn ersetzt.
Wahre Größe bedeutet nicht, den Himmel nach unseren eigenen Vorstellungen zu erreichen.
Es bedeutet, demütig mit Gott zu wandeln, wo wir sind.
💬 Lasst uns darüber sprechen (Ihr seid dran!)
👉 Glaubst du, dass die Menschen heute immer noch auf unterschiedliche Weise „Türme bauen”?
👉 Was passiert, wenn Ehrgeiz die Demut ersetzt?
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by Jule with no comments yetHier mal eine Reaktion von einer lieben Schwester:
„Früher habe ich immer die Bibel als ein Verse Buch gesehen, aber nie als ganzes. Mit dem Trennen von der Lehren der ZJ hatte ich angefangen die Bibel kreuz und quer zu lesen und kam zum Schluss, dass ich damit auch nicht viel weiter komme. Aber es hatte mir schon gezeigt, dass die Bibel viel mehr zu bieten hatte. Ich wollte die Bibel dann doch als Ganzes lesen .
Was mir bei dem Gedanken allerdings Bauchschmerzen verursachte, war dass das Buch mit Moses begann. Ich habe durchgeatmet und fing an. In Null kommer Nix war ich da durch und dachte nur , geschafft. Alles was ich meinte, dass es sowieso nicht in meinem Kopf bleibt, habe ich erst gar nicht gelesen, nur das, was ich glaubte zu verstehen. Die anderen Propheten habe ich dann mit Spannung gelesen und war ziemlich erstaunt, was es alles für tolle Geschehnisse gibt und das selbst gelesen.
Ich war stolz auf mich. Doch immer wieder stellte ich mir die Frage ,,hast du wirklich alles verstanden “ ?!? Ich hatte IHN gebeten um Verständnis, dass ich alles verstehe.
Ich begann viele Lesepläne zu lesen, um mehr Wissen zu erlangen. Für die Wichtigkeit, die mir bewusst war, begann ich mit dem Plan die Bibel von Anfang zu lesen, vergaß dabei, dass ich ja wieder mit Moses anfangen muss. Wieder das gleiche Spiel, ich überflog alles und betete um Verständnis zu erlernen, was unser Vater mitteilen möchte.
Jetzt hatte ich endlich wieder ein wenig Raum um wieder beim Aktiv Gottesdienst teilzunehmen, und am Freitag beim Bibelgrundkurs. Siehe da, wir sind am Anfang bei Moses. Dieses Mal ist es aber anders, durch dieses zusammen lesen und studieren finde ich Moses sogar spannend und es erschließen sich Dinge, die ich hätte niemals allein, bei meinen Lesestil inpunkto Moses, heraus gefunden hätte.
Ich habe immer wieder darum gebetet, Verständnis für die Bibel zu bekommen und immer wieder finde ich mich bei Moses wieder.
Dies bedeutet für mich, dass es wichtig ist, die Bibel im gesamten zu lesen und nicht so wie sie mir gefällt.
Mein Gebet für mehr Verständnis wurde erhört. Zwar mit Gegenwehr, aber jetzt mit Zufriedenheit.“
by Jule with 1 comment