
Viele Gläubige haben insgeheim Angst, dass Gottes Liebe mit dem Abkühlen ihrer eigenen Leidenschaft auch abgekühlt ist. Sie erinnern sich an Zeiten voller Begeisterung, Beständigkeit und Nähe und vergleichen diese mit ihren heutigen Gefühlen. Wenn das Feuer kleiner zu werden scheint, denken sie, dass Gott genauso reagiert. Dieser Glaube ersetzt langsam das Vertrauen durch Unsicherheit und verwandelt die Beziehung in eine Selbstbewertung.
Die Bibel zeigt uns, dass Gottes Liebe nicht von unserer Intensität abhängt. In Römer 8,38–39 heißt es: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben … noch irgendetwas anderes in der ganzen Schöpfung uns von der Liebe Gottes in Christus Jesus, unserem Herrn, trennen kann.“ Gottes Herz schwankt nicht mit emotionalen Höhen und Tiefen. Das vollendete Werk Jesu sicherte eine Liebe, die nicht verblasst, wenn Gefühle nachlassen. Seine Verpflichtung beruht auf dem, was Christus getan hat, und nicht darauf, wie beständig wir uns inspiriert fühlen.
Jesus hat weit mehr als emotionale Distanz ertragen, um dich nah bei sich zu halten. Am Kreuz erlebte er Verlassenheit, Ablehnung und Stille, damit du dich nie fragen musst, wo du bei Gott stehst. In Matthäus 27,46 wird berichtet, wie Jesus rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Er ging in diesen Moment hinein, damit Zeiten der Trockenheit niemals Trennung bedeuten würden. Selbst wenn du dich weit entfernt fühlst, bleibt das Werk, das dich nah bei ihm hält, vollendet.
Das Herz des Vaters dir gegenüber ist beständig und aufmerksam. In Jesaja 42,3 heißt es: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ Gott löscht keine schwachen Flammen. Er schützt sie. Er beschämt dich nicht dafür, dass du dich müde oder abgelenkt fühlst. Er kümmert sich mit Geduld und Sorgfalt um dich und bewahrt das, was noch brennt, auch wenn es sich klein anfühlt.
Es gibt Hoffnung, weil Gottes Feuer für dich nie von deinem abhängig war. 1. Johannes 4,19 erinnert uns daran: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Liebe beginnt mit ihm und wird von ihm aufrechterhalten. Wenn du in dieser Wahrheit ruhst, lässt der Druck nach und Erneuerung wird möglich. Derselbe Gott, der dir in Leidenschaft begegnet ist, bleibt auch in ruhigen Zeiten gegenwärtig, und sein Herz für dich ist genauso lebendig, genauso stark und genauso sicher.
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Many believers quietly fear that because their passion has cooled, God’s affection has cooled with it. They remember seasons of excitement, consistency, and closeness, and now compare them to how they feel today. When the fire feels smaller, they assume God must be responding in kind. This belief slowly replaces confidence with insecurity and turns relationship into self evaluation.
Scripture reveals that God’s love is not fueled by our intensity. Romans 8:38–39 says, “For I am sure that neither death nor life… nor anything else in all creation, will be able to separate us from the love of God in Christ Jesus our Lord.” God’s heart does not fluctuate with emotional highs and lows. The finished work of Jesus secured a love that does not dim when feelings fade. His commitment rests on what Christ has done, not on how consistently we feel inspired.
Jesus endured far more than emotional distance to keep you close. On the cross, He experienced abandonment, rejection, and silence so that you would never have to wonder where you stand with God. Matthew 27:46 records Jesus crying out, “My God, my God, why have you forsaken me?” He entered that moment so that seasons of dryness would never mean separation. Even when you feel far, the work that holds you near remains complete.
The Father’s heart toward you is steady and attentive. Isaiah 42:3 says, “A bruised reed he will not break, and a faintly burning wick he will not quench.” God does not extinguish weak flames. He protects them. He does not shame you for feeling tired or distracted. He tends to you with patience and care, guarding what still burns even when it feels small.
There is hope because God’s fire toward you was never dependent on yours. 1 John 4:19 reminds us, “We love because he first loved us.” Love begins with Him and is sustained by Him. As you rest in this truth, pressure lifts and renewal becomes possible. The same God who met you in passion remains present in quiet seasons, and His heart for you is just as alive, just as strong, and just as sure.