
Was wäre, wenn Gott nicht auf Perfektion gewartet hätte … sondern sich trotzdem entschieden hätte, unter unvollkommenen Menschen zu leben?
Nach dem Versagen, nach dem goldenen Kalb,
hat Gott was Unerwartetes gemacht.
Er ist geblieben.
Anstatt sich zurückzuziehen,
hat Gott die Leute eingeladen, einen Ort zu bauen –
nicht, um ihn einzuschließen,
sondern um ihm zu begegnen.
Jedes Detail war wichtig.
Gold, Stoff, Holz, Licht.
Geschickte Hände arbeiteten frei –
nicht aus Zwang, sondern aus freiem Willen.
Die Stiftshütte war kein Palast.
Sie war tragbar.
Sie zog mit dem Volk umher.
Und als sie fertig war, heißt es in der Schrift:
„Die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Stiftshütte.“
Gott entschied sich für Nähe statt Distanz.
Für Gegenwart statt Perfektion.
Vor den Tempeln aus Stein
gab es ein Zelt der Begegnung –
wo der Himmel mitten auf der Reise die Erde berührte.
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What if God didn’t wait for perfection… but chose to dwell among imperfect people anyway?
After failure, after the golden calf,
God did something unexpected.
He stayed.
Instead of withdrawing His presence,
God invited the people to build a place —
not to contain Him,
but to meet Him.
Every detail mattered.
Gold, fabric, wood, light.
Skilled hands worked freely —
not by force, but by willing hearts.
The Tabernacle was not a palace.
It was portable.
It moved with the people.
And when it was finished, Scripture says:
“The glory of the LORD filled the Tabernacle.”
God chose proximity over distance.
Presence over perfection.
Before temples of stone,
there was a tent of meeting —
where heaven touched earth in the middle of a journey.