Die Verlobungszeit betrug mind 9 Monate – damit man sehen konnte, dass sie vorher nicht schwanger war
In dieser Zeit verrottete der tote Löwe und dadurch hatten die Bienen Zeit, dort ihr Nest zu bauen
Warum ist das so wichtig?
Simson macht Vers für Vers nur Mist – aber trotzdem wird er von JEHOVA benutzt. Also Jehova hasst nicht die Person, sondern nur die falsche Handlung
by Jule with 3 commentsDie Sache mit dem Weinberg (Vers 5)
War jetzt Simson durch den Weinberg gegangen oder seine Eltern?
Fruchtenbaum begründet seine Ansicht, dass Simson um den Weinberg rum gegangen ist, mit dem Kontext, dass die Eltern und er sich getrennt hatten. Simson nimmt den längeren Weg um den Weinberg herum und die Eltern durch den Weinberg
Als Nasiräer hätte Simson keinen Weinberg betreten dürfen
Frage an Achim:
Welcher Weg wäre beschwerlicher?
„Auf jeden Fall der Weg DURCH die Weinberge, da es uneben ist, keine befestigten Wege und ein ständiges rauf und runter laufen“
Von daher ist der Weg durch die Weinberge anstrengender
„Aber im Weinberg wird sicherlich kein Löwe sein“
by Jule with 1 commentIn Vers 4 wird gesagt, dass dies von Gott ist – wie das?
Ist doch gegen sein Gebot?
Nachdem ich alle möglichen Kommentare gelesen haben, stimme ich wieder Thom zu:
Jehova benutzt, wen er will, er benutzt auch Immer wieder armenischen, die Schwächen haben. Er benutzt hier die Schwäche, die Simson hat, um dadurch etwas zu erreichen, was er sonst mit jemand anderes nicht erreichen würde
Also nicht: Jehova weckt diesen Wunsch in Simson, sondern er nutzt diese Schwäche, um etwas Gutes zu erreichen
Die Schwäche hat der Satan besonders gern, er will Simson dadurch zum Straucheln bringen, ihn davon abhalten, das zu tun, was Gott will. Aber Jehova dreht den Spieß um, um SEINEN Plan weiter zu verfolgen
Das bedeutet also nicht, dass wir heute Dinge tun sollten, die uns gefallen und gegen Gottes Willen sind – und uns das dann schön reden, dass Jehova uns dazu aufgefordert hätte, damit er uns gebrauchen kann
Ja, ich habe eine bestimmte Schwäche und Jehova liebt uns trotzdem. Aber ich sollte nicht so weit gehen, extra solche Dinge zu tun und sie mir schön zu reden
by Jule with 4 commentsHier einige Gedanken, die wir im AktivGottesdienst gemeinsam heraus gearbeitet haben:
Warum nimmt sich Simson ausgerechnet eine Frau, die zu den Feinden Jehovas gehört? War das nicht laut mosaischen Gesetz verboten und musste er nicht als Nasiräer besonders gottesfürchtig sein?
Laut Vers 2 hatte er sie nur gesehen. Er kannte sie nicht, sie hätten nicht miteinander geredet, sie sah einfach nur toll aus – Liebe auf den ersten Blick?
Auch Eva „sah die Frucht“ und fand, dass sie gut aussah und nahm davon …. obwohl von Jehova verboten (2. Mose 3)
Hier: Simson sieht und will haben …
by Jule with 2 commentsHier einige Gedanken, die wir im AktivGottesdienst beim Lesen von Richter Kapitel 13 gemeinsam heraus gearbeitet haben
„Der Engel Jehovas“
Wer oder was genau ist ein Nasiräer?
Zu wem kommt Jehova hier?by Jule with no comments yet
„Der Engel Jehovas“ kommt zu der Frau und sagt ihr auf den Kopf zu, dass sie keine kinder haben, weil sie unfruchtbar ist. Eigentlich eine peinliche Sache
Aber wenn wir genau hinsehen?
Zu wem kommt der Engel?
Maniach, ihr Mann bittet, dass ER noch Mal kommen möge – zu wem kommt der Engel diesmal?
Warum ist das so und was könnten wir daraus schließen?
Wie reagiert die Frau und wie der Mann, als sie erkennen, mit wem sie da eigentlich gesprochen haben?
Was könnten wir daraus schließen?
Obwohl die Frau nicht namentlich erwähnt wird, scheint sie eine wichtige Rolle zu spielen, denn ER kommt beide Male zu ihr und nicht zu dem Mann, der eigentlich das Haupt ist. Bei Abraham und Sarah kommt Jehova zu Abraham …
Als sie erkennen, dass sie mit Jehova selbst gesprochen haben, bekommt der Mann Angst, „denn niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“. Wie reagiert die Frau?
Warum?
by Jule with no comments yet
Was für besondere Bestimmungen galten für sie?
Das können wir in 4. Mose 6 nachlesen und das sollten wir uns auf einen extra Zettel schreiben, den wir uns beim Lesen der nächsten Kapitel daneben legen sollten, um zu verstehen, was dort eigentlich passiert
by Jule with no comments yetInteressantes Thema: wieder lesen wir von „dem Engel Jehovas“ und zwar gleich mehrfach. Wir hatten uns bereits bei Josua und bei Gideon gefragt, wer das eigentlich ist. Hier bekommen wir eine Erklärung, wenn wir sehen, was Manoach und seine Frau dachten, mit wem sie geredet hatten. Manoach hatte Angst, dass er sterben würde, denn „niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“
„»Bitte, bleib noch da«, bat Manoach den Engel des Herrn. »Wir möchten dir einen jungen Ziegenbock zum Essen zubereiten!« Denn er wusste nicht, wen er vor sich hatte. .by Jule with no comments yetDer Engel des Herrn antwortete: »So sehr du mich auch drängst, ich werde nichts essen. Aber wenn du willst, dann bring es dem Herrn als Brandopfer dar!« »Wie heißt du?«, fragte Manoach. »Wir würden uns gern bei dir bedanken, wenn deine Ankündigung eintrifft.« Der Engel erwiderte: »Du fragst nach meinem Namen? Er ist unbegreiflich für dich!« Manoach nahm den jungen Ziegenbock sowie Brot für das Speiseopfer und verbrannte es zu Ehren des Herrn auf einem Felsblock. Da ließ Gott vor ihren Augen ein Wunder geschehen:
.Als das Feuer zum Himmel aufloderte, stieg der Engel des Herrn in der Flamme empor und verschwand. Manoach und seine Frau warfen sich erschrocken zu Boden. Es war ihre letzte Begegnung mit dem Engel des Herrn. Nun begriff Manoach, mit wem sie gesprochen hatten. »Wir müssen sterben!«, rief er. »Wir haben Gott gesehen!«“ Richter 13:15-22 HFA
Hier einige Gedanken zu dem, was wir gemeinsam erarbeitet haben:
Die Sache mit der vermischten Anbetung
http://blog.thomas-pape.de/2022/06/27/langsam-lesen/
„Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ehefrau und Nebenfrau bzw. Kebsweib? Und wieso gab es dann noch zusätzlich Huren?“
http://blog.thomas-pape.de/2022/06/28/aber-ich-hatte-eine-schlechte-kindheit/
by Jule with no comments yet
Jehova selbst hatte ihnen das Land gegeben, er hatte zu ihnen gesagt, dass sie es in Besitz nehmen sollten. Wie konnte es dann passieren, dass sie diesen Kriegszug verloren (Kapitel 7)?
Im AktivGottesdienst am Sonntag haben wir bereits besprochen, dass Achan mit seinem Diebstahl den Draht zu Jehova gekappt hatte und dieser daher noch nicht einmal mehr mit Josua sprach.
Trotzdem bleibt der Fakt, dass Jehova ihnen das Land versprochen hatte und sie Ai einnehmen sollten – nur halt nicht zu diesem Zeitpunkt, da etwas zwischen ihm und dem Volk stand. Daran änderte auch die Berufung Josuas nichts.
Einen ähnlichen Gedanken haben wir bei Mose und seiner Berufung:
Mose hatte die Berufung von Jehova selbst, dass er das Volk Israel befreien und aus dem Land der Knechtschaft führen sollte. Dennoch muss er mit 40 Jahren selbst aus seinem Land fliehen und wird erst nach weiteren 40 Jahren von IHM losgeschickt, um diese Berufung zu erfüllen: „Eines Tages musste er mit ansehen, wie ein Israelit von einem Ägypter misshandelt wurde. Da griff er ein, übte Rache und schlug den Ägypter tot. Mose meinte, seine Landsleute müssten jetzt erkennen, dass Gott ihn zur Befreiung seines Volkes geschickt hatte. Doch sie erkannten es nicht. … Ich habe gesehen, wie schlecht es meinem Volk in Ägypten geht, und ich habe auch gehört, wie sie über ihre Unterdrückung stöhnen. Nun bin ich herabgekommen, um sie zu retten. Darum geh, ich sende dich zurück nach Ägypten!‹“
Apostelgeschichte 7:24-25, 34 HFA
Ja, er war von Gott berufen, das Volk aus Ägypten zu führen, aber sein Zeitpunkt war falsch. Er selbst musste fliehen und hatte 40 Jahre Zeit, sich in der Wüste noch mehr mit IHM zu beschäftigen und als Hirte zu lernen, wie man für eine Herde sorgt und sie führt. Er musste ebenfalls erst durch einen schmerzlichen Prozess hindurch
Uns heute kann es ebenso ergehen. Wir spüren ganz deutlich, dass Gott uns zu einem bestimmten Dienst beruft und wir sind voller Eifer, dies auch zu tun. Leider übersehen wir dabei oft, dass Jehova es ist, der Zeit und Ort bestimmt und wie wir diesen Auftrag erfüllen sollen
Auch Thom und ich hatten schon sehr früh eine Berufung; genau diese war es, die uns zusammenführte und die Basis unserer Ehe ist. Aber wir hatten unsere eigene Vorstellung davon, wie das umzusetzen war und natürlich kamen wir auf das Naheliegende und waren voller Freude und Eifer. Aber dann wurden wir sehr schmerzhaft ausgebremst und mussten durch 7 Jahre Isolation, bis wir erkannten, dass das „wo“ und „wie“ anders aussah, als wir dachten.
Wir schlossen uns einer kleinen Hausgemeinde an, die die Vision hatte, dass jeder in seiner unmittelbaren Umgebung die Menschen mit Gott und seinem Wort bekannt machen solle, eine Mischung zwischen Gemeinde und Hauskreis und Mission. Das hörte sich genauso an, wie wir unsere Berufung verstanden und wir legten voller Begeisterung los.
Nachdem wir 2 Jahre einen eigenständigen Kreis hatten, wurden uns genau deshalb vom neuen Eigentümer des Mietshauses fristlos gekündigt und nachdem wir lange nach Gottes Willen gefragt hatten, wo und wie es weiter geht, zogen wir nach Allerbüttel in Niedersachsen und nannten uns von „Elizur Hauskreis“ in „Elizur Bibelkreis“ um, um ganz deutlich zu machen, worum es gehen sollte. Da das Haus einem befreundeten Bruder gehörte, gingen wir davon aus, dass wir hier zur Ruhe kommen sollten und planten so, als würden wir hier den Rest unseres Lebens bleiben. Aber Gott hatte andere Pläne für uns. Nicht nur, dass hier die Teilnehmer alle von weiter weg kamen – wir wollten ja unsere unmittelbaren Nachbarn ansprechen – die persönliche Situation des Bruders änderte sich und wir waren wieder auf Wohnungssuche.
Wieder befragten wir Jehova, wo und wie es für uns weiter geht und ebenso wie beim ersten Mal in Berlin gab es die unterschiedlichsten Optionen: sollten wir in dem Dorf bleiben, wieder zurück in den Osten ziehen oder evtl das Konzept „Family Home“ umsetzen?
Recht schnell war eine passende Wohnung gefunden, die auch einem extra Raum für den Bibelkreis hatte, so dass wir das bis dahin genutzte Zelt an eine größere Gemeinde in Braunschweig verschenken konnten, die es nun ihrerseits für die Evangelisation nutzen. Die Nachbarn hier am neuen Standort sind sehr aufgeschlossen und wieder einmal waren wir mit Eifer daran, unsere Berufung zu leben. Wir waren überzeugt, dass sie uns nach dem Lockdown und den Beschränkungen die Tür einrennen würden.
Aber wieder einmal falsch gedacht – im Gegenteil: die vorhandenen Teilnehmer, die wir aus der Zeit in Allerbüttel „mitgenommen“ hatten, verstreuten sich nach und nach, um ihrerseits an ihrem Standort selbst etwas aufzuziehen. An sich ja eine tolle Sache und auch gewünscht, aber wie sollte das hier weiter gehen?
Gerade, als der eine Bruder völlig überraschend weg zog – wir alle hatten nicht so schnell damit gerechnet – meldete sich ein Bruder aus der alten Heimat, der auf der Suche war. Da man ja nicht eben schnell mal aus Berlin kommen konnte, „trafen“ wir uns zum Austausch in Zoom. Danach hatte Thom den Eindruck, dass wir unsere Treffen einfach erst mal generell über Zoom machen sollten, auch wenn vor Ort Teilnehmer sind (es geht ja auch beides zusammen) und so kümmerte er sich um eine entsprechende Lizenz, wir machten Werbung und legten los.
Schnell kam eine Schwester aus Dortmund mit hinzu und einige andere von weiter weg bekunden Interesse, wenn auch noch mit vorsichtiger Zurückhaltung. So haben wir wieder einen Kreis von 4 Personen und der Austausch ist sehr lebhaft.
Kurz darauf erhielten wir die Anfrage von einem Prediger aus der Gegend, der sich als Gastredner zur Verfügung stellen wollte. Da wir ja hier keine Predigten anbieten und es auch ganz gezielt nicht wollen, gab es ein längeres hin und her und die Überlegung stand im Raum, was Jehova uns damit sagen will – ob es wieder in eine andere Richtung gehen solle. Am Sonntag gab es ein Treffen und wir wurden uns einig, dass er sich in gewisser Hinsicht hier einbringen könne – allerdings anders, als er dachte und als wir dachten.
Irgendwie sieht es für uns so aus, als hätten wir eine bestimmte Zielgruppe, denn diese hat sich in den 7 Jahren konstant gehalten. Wir werden sehen, wie es weiter geht, was Jehova noch so mit uns vorhat.
Wir sehen, dass nicht wir selbst es sind, die entscheiden, wie es wann und wo gemacht wird, sondern Jehova selbst. Daher macht es auch keinen Sinn, um etwas anderes zu beten als darum, dass wir die Stimme Jehovas ganz deutlich hören
Ganz wichtig dabei, dass Jehova uns lenkt, wenn wir los gehen und weiter laufen. Wie bei den Aposteln verschließt er manchmal Türen, von denen wir denken, dass wir durch sie hindurch gehen sollten (Apostelgeschichte 16:6-11). Aber dies sollte uns nicht entmutigen, denn wo er eine Tür verschließt, öffnet er eine neue.
Dazu gehört, dass wir uns weiterhin beständig ganz eng an Jehova halten und ihn immer wieder fragen. Unser Gebet und unsere Einstellung sollte sein „nicht mein Wille geschehe, sondern der DEINE“. Wir müssen offen bleiben und uns willig von IHM leiten lassen, sonst kann es ganz schnell sein, dass wir unser Ding durchziehen und es evtl allein und aus eigener Kraft tun müssen, da wir uns von IHM weg bewegen
In diesem Sinne wünschen wir allen noch einen schönen Tag
by Jule with no comments yet