• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

      Weitere Seiten

      1. Ermunternder Ansprachen
      2. Unsere Gruppe im Zelt
      3. Familienblog
      4. Verschiedene Bibel Kommentare
      5. Material zum Verbreiten des Evangeliums
      6. BibelSeminare und Urlaub

      Neueste Kommentare

      • Jule bei Samuel und Eli und die Sache mit “dem Kanal Gottes“
      • Jule bei „Eli hat seine Söhne mehr geliebt als Jehova“ – kann das auch mich betreffen, wenn ich wegen meiner Familie in einer Gemeinde bleibe, wo nicht alles rund läuft?
      • Jule bei MädelsKreis
      • ‭‭Jesaja‬ ‭29‬:‭13‬-‭15‬ ‭HFA‬‬ bei MädelsKreis
      • Jeremia‬ ‭29‬:‭13‬-‭15‬ ‭HFA‬‬ bei MädelsKreis

      Kategorien

      Meta

      • Anmelden
      • Feed der Einträge
      • Kommentar-Feed
      • WordPress.org

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Jan. 22ndTalente – Vertraut und verantwortlich

      Vertraut und verantwortlich

      Jesus erzählte das Gleichnis von den Talenten, um eine klare Wahrheit über das Himmelreich zu vermitteln. Er sagte, es sei wie bei einem Mann, der auf Reisen gehen wollte. Bevor er loszog, vertraute er seinen Besitz seinen Dienern an. Jedem gab er einen unterschiedlichen Betrag, je nach dessen Fähigkeiten.

      Zwei der Diener machten sich sofort an die Arbeit. Sie nutzten das, was ihnen gegeben worden war, und vermehrten es. Sie wurden nicht miteinander verglichen. Sie waren einfach treu mit dem, was sie bekommen hatten. Aber der dritte Diener reagierte anders. Angst überkam sein Herz. Anstatt das Talent zu nutzen, vergrub er es in der Erde und tat nichts damit.

      Als der Herr zurückkam, bat er jeden Diener, Rechenschaft abzulegen. Die treuen Diener wurden gelobt, nicht nur, weil sie mehr gewonnen hatten, sondern weil sie verantwortungsbewusst und gehorsam waren. Sie vertrauten ihrem Herrn und handelten mutig. Der Diener, der sein Talent versteckt hatte, wurde zurechtgewiesen. Sein Versagen lag nicht daran, dass ihm die Fähigkeit fehlte, sondern daran, dass er sich weigerte zu handeln und kein Vertrauen hatte.

      Diese Parabel zeigt uns, dass Gott jedem Menschen Gaben, Chancen und Verantwortung anvertraut. Er erwartet nicht von jedem die gleichen Ergebnisse, aber er erwartet Treue. Es geht nie darum, wie viel wir bekommen, sondern darum, was wir mit dem machen, was Gott uns in die Hände legt.

      Was vergraben ist, kann niemandem etwas Gutes bringen. Was im Glauben genutzt wird, bringt Wachstum und Freude. Gott fühlt sich geehrt, wenn wir uns trauen, auch wenn wir Angst haben, und das nutzen, was er uns gegeben hat.

      „Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat.“
      Matthäus 25,29 (ESV)


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 21stDeine Sünde hat deine Berufung nicht zunichte gemacht

      Deine Sünde hat deine Berufung nicht zunichte gemacht ✝️🔥

      Nur wenige Gedanken lasten schwerer auf dem menschlichen Herzen als dieser: „Habe ich zu viel falsch gemacht, als dass Gott mich noch gebrauchen könnte?“ Wenn Versagen auf Glauben trifft, fragen sich viele, ob ihre Berufung damit zunichte gemacht wurde.

      Die Heilige Schrift ist voller Männer und Frauen, die gestrauchelt sind und dennoch auserwählt wurden. Petrus verleugnete Jesus dreimal, wurde aber dennoch zum Felsen, auf dem Christus seine Kirche baute (Matthäus 16,18; Johannes 21,15–17). David beging eine schwere Sünde, blieb aber dennoch „ein Mann nach Gottes Herzen“ (Apostelgeschichte 13,22). Ihre Geschichten erinnern uns daran: Sünde mag verletzen, aber sie hebt Gottes Bundesberufung nicht auf.

      Der Feind flüstert: „Du bist zu weit gegangen. Gott ist mit dir fertig.” Aber der Himmel verkündet etwas anderes. Das Kreuz diente nicht nur der Erlösung – es diente auch der Wiederherstellung. Deine Fehler mögen dich aufhalten, aber sie können dich nicht disqualifizieren, wenn Buße auf Gnade trifft. Gottes Berufung gründet sich nicht auf deine Vollkommenheit, sondern auf seinen Plan.

      Viele gehen davon aus, dass man, wenn man einmal gefallen ist, für immer disqualifiziert ist. Aber das ist menschliches Urteilsvermögen, nicht göttliche Wahrheit. Sünde hat Konsequenzen, ja – aber Vergebung hat eine größere Kraft. Die Bibel zeigt uns, dass Gott oft zerbrochene Gefäße benutzt, um seine Herrlichkeit zu zeigen, und damit beweist, dass Erlösung stärker ist als Verderben.

      Gottes Gaben und Berufung sind „unwiderruflich” (Römer 11,29). Er ändert seine Meinung über dein Schicksal nicht aufgrund deiner Schwäche. Stattdessen nutzt er Schwäche, um seine Stärke zu vergrößern. Was der Feind als Schande beabsichtigte, verwandelt Gott in ein Zeugnis. Deine Narben werden zum Beweis seiner Gnade.

      Das lehrt uns, dass Buße wiederherstellt und Glaube zurückgewinnt. Deine Vergangenheit bestimmt nicht deine Zukunft. Wenn du bekennt und zu ihm zurückkehrst, vergibt Gott dir nicht nur – er beauftragt dich erneut. Genau der Bereich, in dem du versagt hast, kann zur Plattform für deinen Dienst werden und anderen zeigen, dass Gnade real ist.

      Wenn du das Gefühl hast, dass deine Sünde deine Berufung zunichte gemacht hat, denk daran: Das Kreuz hat deine Sünde zunichte gemacht, nicht dein Schicksal. Gott hat immer noch einen Plan und Er hat immer noch eine Absicht. Wie Petrus hast du Ihn vielleicht verleugnet, aber Er wird dir wieder mit Liebe begegnen und sagen: „Weide meine Schafe.“ Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende. 🙏✨

      🔥 Diese Botschaft geht noch tiefer, indem sie zeigt, dass Sünde real ist, aber Gnade größer – und dass Gottes Berufung in Seiner Souveränität verankert ist, nicht in unserer Vollkommenheit.


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 20thDie Sache mit den Talenten

      Als Jesus das Gleichnis von den Talenten erzählt, stellt er keine Produktivitätsprüfung auf. Er zeigt, wie Menschen zu Gott stehen. „Denn es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging und seine Diener rief und ihnen sein Vermögen anvertraute“ (Matthäus 25,14, ESV). Bevor etwas getan wird, wird etwas gegeben. Das ist wichtig. Die Diener verdienen sich die Talente nicht. Sie erhalten sie. Alles beginnt mit Vertrauen, nicht mit einer Prüfung.

      Jeder Diener erhält eine unterschiedliche Menge. Fünf. Zwei. Eins. „Jedem nach seinen Fähigkeiten“ (Matthäus 25,15, ESV). Das ist keine Bevorzugung. Es ist Weisheit. Gott vergleicht die Diener nicht miteinander. Er vertraut ihnen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an. Im Reich Gottes geht es nicht um gleiche Verteilung. Es geht um treues Empfangen.

      Die ersten beiden Diener setzen das, was sie erhalten haben, sofort ein und gewinnen mehr. Beachten Sie, was Jesus nicht sagt. Er beschreibt keinen Stress, keine Angst und keinen Druck. Er sagt nicht, dass sie härter gearbeitet haben, um den Herrn zu beeindrucken. Er zeigt einfach, dass Wachstum das natürliche Ergebnis von Engagement ist. Leben bringt Leben hervor. Gnade vermehrt sich, wenn man ihr vertraut.

      Dann kommt der dritte Diener. Seine Geschichte beginnt nicht mit Faulheit, sondern mit Angst. „Ich wusste, dass du ein harter Mann bist … deshalb hatte ich Angst“ (Matthäus 25,24–25, ESV). Dies ist der Wendepunkt der Parabel. Das Versagen des Dieners liegt nicht in seiner Untätigkeit. Es liegt in seiner Fehlwahrnehmung. Er sieht den Herrn als streng, fordernd und unsicher an. Diese Sichtweise prägt alles. Angst begräbt immer das, was Gnade schenkt.

      Hier ist die Erkenntnis, die viele übersehen. Der Diener verliert das Talent nicht, weil er nicht genug produziert hat. Er verliert es, weil er sich geweigert hat, dem Herzen seines Herrn zu vertrauen. Das Problem ist nicht die Haushalterschaft. Es ist die Beziehung. Wenn Sie glauben, dass Gott hart ist, werden Sie sich schützen, anstatt sich zu beteiligen. Sie werden sich verstecken, anstatt Risiken einzugehen. Sie werden bewahren, anstatt zu vermehren.

      Die Antwort des Herrn klingt streng, aber sie ist aufschlussreich. Er wiederholt die Worte des Dieners an ihn. „Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe?“ (Matthäus 25,26, ESV). Mit anderen Worten: Wenn du wirklich glaubst, dass ich so bin, warum hast du dann nicht entsprechend gehandelt? Die Angst des Dieners wird als inkonsequent und selbstgerecht entlarvt. Angst gibt sich immer als Weisheit aus.

      Die äußere Finsternis in diesem Gleichnis ist nicht Gott, der einen schwachen Leistungsträger bestraft. Sie ist das natürliche Ergebnis eines Lebens ohne Vertrauen. Wenn du Gnade begraben hast, lebst du außerhalb der Freude. Wenn du das, was dir gegeben wurde, versteckst, schließt du dich selbst von der Teilhabe aus. Der Herr sagt nicht, dass du versagt hast. Er sagt, dass du dich geweigert hast, an meinem Glück teilzuhaben.

      Beachte die Belohnung, die den treuen Dienern zuteilwird. „Komm in die Freude deines Herrn!“ (Matthäus 25,21.23, ESV). Nicht Lohn. Nicht Status. Freude. Die Belohnung ist keine Beförderung. Es ist gemeinsames Leben. Treue wird nicht an der Leistung gemessen. Sie wird an Vertrautheit und Vertrauen gemessen.

      Durch das vollendete Werk Jesu Christi wird diese Parabel zutiefst befreiend. Die Talente sind nicht deine Leistung. Sie sind sein Leben, sein Geist, seine Gnade, die dir anvertraut wurde. Vermehrung ist kein Streben. Es ist Teilhabe. Und Angst hat keinen Platz in der Gnade.

      Die Anwendung ist einfach und ehrlich. Überprüfe, wie du Gott siehst. Wenn du ihn als streng ansiehst, wirst du dich verstecken. Wenn du ihn als großzügig ansiehst, wirst du dich engagieren. Hör auf, das, was Gott in dich gelegt hat, aus Angst vor dem Scheitern zu vergraben. Vertraue seinem Herzen. Beginne mit der Teilhabe. Gnade wächst immer, wenn sie mit Zuversicht empfangen wird.

      Gott sucht keine Diener, die am meisten produzieren.

      Er sucht Herzen, die ihm genug vertrauen, um in seine Freude einzutreten.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 20thDer römische Hauptmann und die Sache mit der Autorität

      Eine der größten Leistungsfallen im Christentum ist der Glaube, dass Nähe Segen bestimmt. Viele Gläubige denken, dass Jesus am besten wirkt, wenn sie sich ihm nahe fühlen, intensiver beten oder sich richtig verhalten. Der römische Hauptmann widerlegt diese Theologie mit einem einzigen Satz. Er glaubt, dass Jesus keine Nähe braucht, um Segen zu spenden. Autorität allein reicht aus. Dieser Glaube offenbart Jesus als Herrn, noch bevor ein Wunder geschieht.

      Matthäus berichtet uns, dass, als Jesus nach Kapernaum kam, ein Hauptmann zu ihm kam und ihn um Hilfe für seinen Diener bat, der gelähmt war und schrecklich litt (Matthäus 8,5–6, ESV). Das allein ist schon unerwartet. Ein römischer Offizier nähert sich einem jüdischen Lehrer. Ein Mann von Rang demütigt sich selbst. Aber die eigentliche Offenbarung ist nicht Demut. Es ist Verständnis. Der Hauptmann glaubt bereits, dass Jesus Autorität hat. Er versucht nicht, sich Hilfe zu verdienen. Er bittet aus Zuversicht, nicht aus Verzweiflung.

      Jesus antwortet sofort und sagt: „Ich werde kommen und ihn heilen“ (Matthäus 8,7, ESV). Hier sollte die Geschichte enden. Jesus stimmt zu. Aber der Hauptmann hält ihn zurück. „Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter mein Dach trittst“ (Matthäus 8,8, ESV). Dies wird oft als Selbstverurteilung missverstanden. Das ist es nicht. Es ist eine Offenbarung. Der Hauptmann sagt nicht, dass Jesus nicht kommen kann. Er sagt, dass Jesus es nicht muss.

      Dann kommt der Satz, der alles verändert. „Sag nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Matthäus 8,8, ESV). Der Hauptmann erklärt, warum. „Denn auch ich bin ein Mann unter Autorität und habe Soldaten unter mir“ (Matthäus 8,9, ESV). Das ist die feurige Offenbarung. Der Hauptmann versteht, dass Autorität nicht durch Anstrengung oder Nähe funktioniert. Autorität funktioniert durch Position. Wenn Jesus spricht, muss die Realität gehorchen.

      Die Schrift sagt, dass Jesus diesen Glauben bewunderte (Matthäus 8,10, ESV). Das ist selten. Jesus bewundert keine Wunder. Er bewundert Verständnis. Der Hauptmann sieht, was viele Menschen des Bundes übersehen. Er erkennt, dass Jesus unter der Autorität des Vaters handelt. Und weil Jesus unter Autorität steht, muss alles andere unter ihn kommen.

      Hier ist, was die meisten Menschen übersehen. Der Hauptmann bittet Jesus nicht, den Diener zu berühren. Er bittet ihn nicht, länger zu beten. Er bittet ihn nicht, näher zu kommen. Er vertraut allein auf das Wort. Dies weist direkt auf das vollendete Werk hin. Nach dem Kreuz würde Jesus nicht mehr physisch anwesend sein. Doch Heilung, Vergebung und Leben würden weiterhin durch sein Wort fließen. „Es ist vollbracht“ wurde nicht in unmittelbarer Nähe gesprochen. Es wurde mit Autorität gesprochen (Johannes 19,30, ESV).

      Jesus wendet sich an die Menge und macht eine erstaunliche Aussage. „Bei niemandem in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden“ (Matthäus 8,10, ESV). Warum? Weil Israel darauf trainiert war, sich Gott durch Systeme, Opfer und Orte zu nähern. Der Hauptmann näherte sich ihm durch Offenbarung. Gnade erkennt Autorität immer schneller als Religion.

      Dann spricht Jesus das Wort. „Geh, es soll dir geschehen, wie du geglaubt hast“ (Matthäus 8,13, ESV). In diesem Moment wird der Diener geheilt. Keine Reise. Keine Berührung. Kein Ritual. Keine Verzögerung. Dies zerstört die Vorstellung, dass Gehorsam Ergebnisse bringt. Der Hauptmann gehorchte nicht, um Heilung zu erlangen. Er glaubte, um Ruhe zu finden.

      Diese Begegnung verkündet lautstark das vollendete Werk Christi. Die Schrift sagt uns, dass Jesus das Universum durch das Wort seiner Macht aufrechterhält (Hebräer 1,3, ESV). Wenn sein Wort die Schöpfung zusammenhält, braucht es keine Anstrengung unsererseits, um es zu aktivieren. Der Segen fließt, weil Jesus regiert, nicht weil wir etwas leisten.

      Der Hauptmann sah Jesus nicht als Herrn, weil er Regeln befolgte.

      Er sah Jesus als Herrn, weil er Autorität verstand.

      Und diese Offenbarung befreit die Menschen auch heute noch.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 20thDie Linse, durch die du siehst

      Die Linse, durch die du siehst

      Als Jesus sagte: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“, warnte er uns nicht vor Strafe. Er zeigte uns, wie Urteilen funktioniert. Urteilen ist nicht nur etwas, was wir tun. Es wird zu unserer Sichtweise auf die Welt. Wenn wir andere beurteilen, setzen wir uns selbst dem gleichen Druck aus. Das Leben wird schwer und der Frieden schwindet langsam.

      Jesus erklärte es so: „Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden“ (Matthäus 7,2). Das ist keine Vergeltung Gottes. Es ist das Ergebnis eines Lebens nach strengen Maßstäben. Wenn du hart zu anderen bist, wirst du noch härter zu dir selbst. Dein Herz kommt nie zur Ruhe.

      Dann erzählte Jesus eine Geschichte, die man unmöglich vergessen kann. Er sprach von einem kleinen Splitter im Auge eines anderen und einem großen Balken im eigenen Auge. Das Problem ist nicht nur Heuchelei. Das eigentliche Problem ist Blindheit. Urteile verzerren unsere Sicht. Kleine Fehler anderer erscheinen uns riesig, während schwerwiegende Probleme in unserem eigenen Herzen verborgen bleiben.

      Jesus sagte den Menschen nicht, sie sollten sich mehr anstrengen, um sich zu verbessern. Er wies darauf hin, dass Selbstverbesserung nicht funktioniert. Ein Mensch kann den Balken nicht aus seinem eigenen Auge entfernen. Wenn man in Vergleichen und Selbstanstrengung lebt, ist eine klare Sichtweise unmöglich.

      Jesus sagte: „Nimm zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu entfernen“ (Matthäus 7,5). Die Frage ist, wie dieser Balken herauskommt. Er wird nicht durch Anstrengung oder Selbstbeherrschung entfernt. Er wird entfernt, wenn wir aufhören, unter dem Urteil als unserem Leitfaden zu leben.

      Hier bringt das Wirken Jesu Freiheit. Am Kreuz wurde das Urteil vollständig auf ihn gelegt. Nichts blieb zurück. Wenn das Urteil aus deinem Leben genommen wird, ändert sich auch deine Sichtweise auf andere. Gnade öffnet deine Augen. Barmherzigkeit erweicht dein Herz. Vergebung bringt Klarheit.

      Der Balken steht für eine Art von Güte, die davon abhängt, dass man sich selbst misst. Der Splitter zeigt die kleinen Fehler, die wir an anderen bemerken, wenn wir uns unter Leistungsdruck fühlen. Wenn Gerechtigkeit als Geschenk empfangen wird und nicht verdient werden muss, verschwindet der Balken. Du beginnst, durch Gnade zu sehen, nicht durch Anstrengung.

      Sobald dein Blick geheilt ist, wirst du nicht hart. Du wirst gütig. Jesus hat nicht gesagt, dass wir den Splitter ignorieren sollen. Er sagte, dass wir endlich klar genug sehen werden, um helfen zu können. Ein klarer Blick beschämt die Menschen nicht. Er stellt sie wieder her. Nur Gnade kann Wahrheit ohne Grausamkeit bringen.

      Bei dieser Lehre geht es nicht darum, besser zu sein als andere. Es geht darum, sie gut zu lieben. Jesus hat kein System von Regeln aufgebaut. Er hat Beziehungen geheilt.

      Die Einladung ist also einfach. Hören Sie auf, Menschen zu bewerten. Hören Sie auf, Herzen zu bewerten. Wenn der Wunsch zu urteilen aufkommt, lassen Sie sich an die Gnade erinnern. Kehren Sie zum Kreuz zurück, wo das Gericht endete und die Barmherzigkeit begann. Von diesem Ort aus werden Sie klar sehen. Und wenn Sie klar sehen, wird die Liebe folgen.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 20thDas Bild des göttlichen soll durchscheinen

      . Das Bild des Göttlichen soll durchscheinen

      „Seid also vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ – Matthäus 5,48.

      Das Ideal des christlichen Charakters ist die Christusähnlichkeit. So wie der Menschensohn in seinem Leben vollkommen war, so sollen auch seine Nachfolger in ihrem Leben vollkommen sein. Jesus wurde in allem seinen Brüdern gleich. Er wurde Fleisch, so wie wir es sind. Er war hungrig und durstig und müde. Er wurde durch Nahrung gestärkt und durch Schlaf erfrischt. Er teilte das Los der Menschen, doch er war der makellose Sohn Gottes. Er war Gott in Menschengestalt. Sein Charakter soll auch der unsere sein …

      Christus ist die Leiter, die Jakob sah, deren Fuß auf der Erde ruht und deren oberste Sprosse bis zum Tor des Himmels reicht, bis zur Schwelle der Herrlichkeit. Wenn diese Leiter auch nur eine Stufe zu kurz gewesen wäre, um die Erde zu erreichen, wären wir verloren gewesen. Aber Christus erreicht uns dort, wo wir sind. Er nahm unsere Natur an und überwand, damit wir durch die Annahme seiner Natur ebenfalls überwinden können. Er wurde „in der Gestalt des sündigen Fleisches“ (Römer 8,3) geschaffen und lebte ein sündloses Leben. Nun hält er durch seine Göttlichkeit den Thron des Himmels fest, während er uns durch seine Menschlichkeit erreicht. Er fordert uns auf, durch den Glauben an ihn, die Herrlichkeit des Charakters Gottes zu erlangen. Deshalb sollen wir vollkommen sein, so wie unser „Vater im Himmel vollkommen ist”.

      Jesus hatte gezeigt, worin Gerechtigkeit besteht, und auf Gott als ihre Quelle hingewiesen. Nun wandte er sich den praktischen Pflichten zu. Beim Almosengeben, beim Beten, beim Fasten, sagte er, solle nichts getan werden, um Aufmerksamkeit zu erregen oder Lob für sich selbst zu erlangen. Gebt aufrichtig, zum Wohle der leidenden Armen. Lasst im Gebet die Seele mit Gott kommunizieren. Geht beim Fasten nicht mit gesenktem Kopf und einem Herzen voller Gedanken an euch selbst… Wer sich Gott am vorbehaltlosesten hingibt, wird ihm den annehmbarsten Dienst erweisen. Denn durch die Gemeinschaft mit Gott werden die Menschen zu Mitarbeitern Gottes, indem sie seinen Charakter in der Menschheit verkörpern.

      Der Dienst, der aus aufrichtigem Herzen geleistet wird, hat einen großen Lohn. „Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.“ Durch das Leben, das wir durch die Gnade Christi führen, wird der Charakter geformt. Die ursprüngliche Lieblichkeit beginnt, der Seele wiedergegeben zu werden. Die Eigenschaften des Charakters Christi werden vermittelt, und das Bild des Göttlichen beginnt zu leuchten. Die Gesichter der Männer und Frauen, die mit Gott wandeln und arbeiten, drücken den Frieden des Himmels aus. Sie sind von der Atmosphäre des Himmels umgeben. Für diese Seelen hat das Reich Gottes begonnen. Sie haben die Freude Christi, die Freude, ein Segen für die Menschheit zu sein. Sie haben die Ehre, für den Dienst des Meisters angenommen zu sein; man vertraut ihnen, sein Werk in seinem Namen zu tun. (Das Leben Jesu, 311-312)

      Ellen G. White


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 20th„Der neue Flicken“ – Es geht um Identität

      Wenn Jesus von einem neuen Flicken auf einem alten Kleidungsstück und von neuem Wein in alten Weinschläuchen spricht, lehrt er nicht, dass man etwas verbessern soll. Er verkündet vielmehr, dass etwas ersetzt werden muss. Diese Parabel wird oft zu einer Lektion über Ausgewogenheit oder Weisheit abgeschwächt, aber Jesus tut etwas viel Radikaleres. Er erklärt, dass das alte System nicht repariert, verstärkt oder verbessert werden kann. Es muss vollständig hinter sich gelassen werden.

      Jesus sagt: „Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Stück ungeschrumpftem Stoff, denn der Flicken reißt vom Kleid ab und es entsteht ein noch schlimmerer Riss“ (Matthäus 9,16, ESV). Das Problem ist nicht der Stoff. Der neue Stoff ist gut. Das Problem ist das Kleidungsstück. Das alte Kleidungsstück ist bereits gedehnt, verwittert und durch die Zeit geformt worden. Wenn der neue Stoff zu schrumpfen beginnt, legt er offen, was bereits zerbrechlich war. Die Gnade verursacht den Riss nicht. Die Gnade offenbart ihn.

      Hier ist die Offenbarung, die die meisten Menschen übersehen. Jesus warnt die Menschen nicht davor, Traditionen zu vermischen. Er offenbart, dass Gnade immer die Leistung stört. Wenn man das vollendete Werk Christi in ein System einführt, das auf Anstrengung, Streben und Selbstgerechtigkeit aufgebaut ist, sind Spannungen unvermeidlich. Nicht weil Gnade hart ist, sondern weil das alte System nicht flexibel ist. Es kann sich nicht dehnen. Es kann Freiheit nicht überleben.

      Dann vertieft Jesus das Bild. „Auch wird neuer Wein nicht in alte Weinschläuche gefüllt. Wenn man das tut, platzen die Schläuche, der Wein wird verschüttet und die Schläuche werden zerstört“ (Matthäus 9,17, ESV). Wein steht in der Schrift oft für Leben, Freude und das Wirken des Heiligen Geistes. Neuer Wein ist lebendig. Er dehnt sich aus. Er gärt. Alte Weinschläuche waren steif, spröde und bereits bis zum Maximum gedehnt. Sie waren für eine frühere Füllung konzipiert, nicht für eine lebendige.

      Dies ist keine Botschaft über Verhaltensänderung. Es ist eine Botschaft über Identität. Der alte Weinschlauch steht für die alte Art, durch Gesetz, eigene Anstrengung und religiöse Verpflichtung mit Gott in Beziehung zu treten. Der neue Wein steht für das Leben Christi selbst, das durch das vollendete Werk am Kreuz in den Gläubigen gegossen wurde. Man kann das Leben der Auferstehung nicht in einem System einschließen, das auf Leistung ausgerichtet ist.

      Hier kommt der Friede ins Spiel. Viele Gläubige haben das Gefühl, dass sie versagen, weil sie dem religiösen Druck nicht standhalten können. Sie versuchen, Gnade mit Gesetz zu verbinden. Sie versuchen, Freude in Verpflichtung zu gießen. Sie fragen sich, warum die Dinge immer wieder zerreißen oder platzen. Jesus sagt sanft: Das Problem bist nicht du. Das Problem ist der Behälter. Du warst nie dazu bestimmt, das Leben Christi in einem System der Selbstaufrechterhaltung zu tragen.

      Jesus schließt mit den Worten: „Aber neuer Wein wird in neue Weinschläuche gefüllt, und so bleiben beide erhalten“ (Matthäus 9,17, ESV). Neue Weinschläuche sind weich. Sie sind flexibel. Sie dehnen sich mit dem aus, was sie enthalten. Das geschieht, wenn Gerechtigkeit als Geschenk empfangen wird und nicht durch Anstrengung erreicht wird. Gnade schafft Kapazität. Ruhe schafft Raum. Gewissheit ermöglicht es dem Leben Christi, ohne Angst vor einem Bruch zu wachsen.

      Das vollendete Werk Jesu kam nicht, um dem alten Ich zu helfen, sich besser zu verhalten. Es kam, um ein völlig neues Ich zu schaffen. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur“ (2. Korinther 5,17, ESV). Ein neues Leben erfordert einen neuen Behälter. Keine geflickte Identität. Keine verstärkte Denkweise. Eine völlig neue Art des Seins.

      Die Anwendung ist befreiend und klar. Hören Sie auf, Gnade in alte Erwartungen zu pressen. Hören Sie auf, die Freude Christi in ein von Angst getriebenes Christentum zu gießen. Lassen Sie das Bedürfnis los, das zu bewahren, was Jesus gekommen ist, um zu erfüllen und zu ersetzen. Nehmen Sie den neuen Weinschlauch an, den Gott Ihnen in Christus bereits gegeben hat. Wenn Sie das tun, wird das Leben Jesu Sie nicht belasten. Es wird Sie stärken.

      Neuer Wein gehört in neue Weinschläuche. Und Sie sind bereits neu gemacht worden.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 20thJesus treibt Dämonen aus – was genau ist die Kritik?

      Als die Pharisäer Jesus beschuldigen, Dämonen durch die Kraft Beelzebubs auszutreiben, stellen sie nicht ein Wunder in Frage. Sie stellen die Autorität in Frage. Jesus reagiert nicht defensiv. Er antwortet mit einer Offenbarung. „Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird verwüstet, und keine Stadt oder kein Haus, das in sich selbst gespalten ist, wird bestehen bleiben“ (Matthäus 12,25, ESV). Jesus gibt keine politische Erklärung ab. Er deckt auf, wie Macht tatsächlich funktioniert.

      Spaltung ist nicht nur Konflikt. Es ist Widerspruch. Ein Reich bricht nicht zusammen, weil es von außen angegriffen wird, sondern weil es innerlich zerbrochen ist. Jesus offenbart etwas, das tiefer geht als geistlicher Kampf. Er zeigt, dass Autorität nicht existieren kann, wenn die Identität verwirrt ist. Wenn Satan Satan austreiben würde, sagt Jesus, wäre sein Reich bereits zu Ende. Das Böse zerstört sich nicht selbst. Die Finsternis bekämpft nicht die Finsternis. Nur eine größere Macht kann ihr entgegenstehen und sie verdrängen.

      Dann macht Jesus eine Aussage, die alles verändert. „Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, dann ist das Reich Gottes zu euch gekommen“ (Matthäus 12,28, ESV). Beachten Sie die Wortwahl. Nicht „wird kommen“. Ist gekommen. Das Reich nähert sich nicht. Es ist gegenwärtig. Die Wunder sind kein Beweis für Anstrengung. Sie sind ein Beweis für die Ankunft. Jesus leiht sich keine Macht. Er demonstriert Herrschaft.

      Hier ist die Offenbarung, die die meisten Menschen übersehen. Jesus beschreibt keinen Kampf zwischen Gleichgestellten. Er beschreibt ein Haus, das bereits erobert wurde. Er sagt: „Wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine Güter rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt?“ (Matthäus 12,29, ESV). Der Starke leistet in dieser Geschichte keinen Widerstand. Er ist bereits gefesselt. Die Plünderung findet nach der Fesselung statt, nicht während des Kampfes.

      Das bedeutet, dass das Wirken Jesu kein Tauziehen mit der Finsternis ist. Es ist die Aufräumarbeit nach einem bereits errungenen Sieg. Die Autorität Jesu kommt nicht aus der Konfrontation. Sie kommt aus der Eroberung. Satan wird nicht herausgefordert. Er wird in der Gegenwart des rechtmäßigen Königs als machtlos entlarvt.

      Das bringt den Gläubigen Frieden. Viele Christen leben so, als ob das Reich der Finsternis dem Reich Gottes gleichgestellt wäre. Jesus beseitigt diese Angst vollständig. Ein geteiltes Reich fällt, aber das Reich Gottes ist nicht geteilt. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind vollkommen vereint. In Gott gibt es keinen Widerspruch. Keine inneren Konflikte. Keine Instabilität. Und weil Sie in Christus sind, leben Sie nicht zwischen zwei Reichen. Sie sind in eines versetzt worden.

      Die letzten Worte Jesu klingen scharf, aber sie sind klarstellend. „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“ (Matthäus 12,30, ESV). Hier geht es nicht darum, Neutralität zu bedrohen. Es geht darum, die Ausrichtung zu offenbaren. Das Sammeln ist die Frucht der Einheit. Das Zerstreuen ist das Ergebnis der Spaltung. Jesus verlangt keine Anstrengung. Er offenbart die Treue.

      Hier ist die Anwendung, die Ruhe bringt. Hören Sie auf, in sich selbst gespalten zu leben. Hören Sie auf zu glauben, dass Gott in einem Moment für Sie ist und im nächsten gegen Sie. Hören Sie auf, Ihre Kämpfe als Beweis für spirituelles Versagen zu interpretieren. Das Reich, zu dem Sie gehören, ist nicht zerbrochen. Der Starke ist bereits gebunden worden. Sie kämpfen nicht um den Sieg. Sie leben davon.

      Die Einheit mit Christus ist Ihre Stabilität. Das Reich Gottes ist über Sie gekommen. Und ein solches Reich fällt nicht.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 19thVergebung – auch wenn es dem anderen überhaupt nicht leid tut

      Wenn Sie verletzt, misshandelt, abgelehnt und verspottet worden sind, sollten Sie wissen, dass Sie nicht allein sind. Oftmals haben sich diejenigen, die Unrecht begangen haben, nicht entschuldigt oder um Vergebung gebeten; dennoch leben sie ihr Leben ohne Reue weiter und scheinen von den Wunden, die sie verursacht haben, unbeeindruckt zu sein. Diese Tatsachen entbinden Sie nicht von Ihrer Verantwortung, zu vergeben. Unversöhnlichkeit widerspricht nicht nur Gottes Erwartungen, sondern ist auch ungesund. Wenn Sie anderen nicht vergeben, nähren Sie Wut, Bitterkeit, Groll usw. und geben Ihren inneren Frieden auf, was Ihre Fähigkeit beeinträchtigt, gesunde Beziehungen zu führen.

      Gott hat uns vergeben und uns geboten, anderen zu vergeben (Matthäus 6,14-15; Markus 11,25; Epheser 4,32). Wir lesen darüber, sprechen darüber und erwarten es sogar. Warum scheint es dann so schwer zu sein, zu vergeben? Ich habe im Laufe der Jahre mit vielen Menschen gearbeitet; ohne Zweifel ist das größte Hindernis für Vergebung die falsche Vorstellung, dass Vergebung gleichbedeutend mit Zustimmung ist. Sie können und sollten anderen für das Unrecht, das sie begangen haben, vergeben. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, ihr Verhalten zu akzeptieren oder zuzulassen, dass es weitergeht.

      Für Ihr geistiges, emotionales und körperliches Wohlbefinden empfehle ich Ihnen Folgendes:

      1. Schaffen Sie sich einen Schutz. – Studien haben gezeigt, dass unabhängig davon, was Sie glauben, sagen und tun, mindestens 20 % der Menschen nicht mit Ihnen übereinstimmen werden. Rechnen Sie damit, dass es Menschen in Ihrem Leben geben wird, die Sie nicht mögen. Sie interessieren sich nicht für Sie und unterstützen Sie nicht. Sie können nicht das Leben leben, zu dem Gott Sie berufen hat, wenn Sie sich bewusst geistiger und/oder körperlicher Misshandlung aussetzen. Es ist möglich und in manchen Fällen sogar notwendig, Menschen zu lieben und gleichzeitig gesunde und sichere Grenzen zu wahren, um sich selbst und Ihre Lieben vor den schädlichen Auswirkungen von Missbrauch zu schützen.

      2. Vergeben – Ob Sie Lust dazu haben oder nicht, nehmen Sie sich bewusst vor, denen zu vergeben, die Sie verletzt haben. Um sich vollständig mit Christus zu versöhnen, ist Unversöhnlichkeit keine Option. Nehmen Sie sich Zeit, um mit Gott allein zu sein. Erinnern Sie sich an alle, die Sie verletzt haben, und bitten Sie Gott, Ihnen unterdrückte Verletzungen zu offenbaren. Vergeben Sie jeder Person einzeln. Beten Sie: „Vater Gott, ich vertraue darauf, dass du die Verletzungen kennst, die ich erlebt habe. Ich glaube, dass du diese Verletzungen gemäß deinem Willen und zu meinem Besten nutzen kannst und wirst. Ich weiß, dass ich dazu aus eigener Kraft nicht in der Lage bin und dass ich dich brauche. Durch deine Gnade und durch die Kraft des Heiligen Geistes entscheide ich mich, __________ zu vergeben, für __________. Amen.“

      3. Liebe andere – Wir sind aufgefordert, andere zu lieben (Johannes 13,34-35); dazu gibt es keine Ausnahmen. Ein Teil der Nächstenliebe besteht darin, für andere zu beten (Lukas 6,27-28). Bete: „Vater Gott, ich weiß, dass __________ dein Kind ist und dass du es genauso liebst wie mich. Ich bete für sein Glück und Wohlergehen und dass der Heilige Geist ihm Offenbarung und Versöhnung bringt. Amen.“

      Wenn es nur so einfach wäre; leider ist es das nicht. Vergebung ist kein Ziel, sondern ein Prozess. Während du gebetet und vergeben hast, hat Satan zugesehen. Und obwohl ich vermute, dass er sich vor deinem entschlossenen Gehorsam gegenüber Gott gefürchtet hat, kennt er die Schwäche deines Fleisches. Er wartet geduldig, und schon bald werden diese Gefühle der Unversöhnlichkeit wieder auftauchen. Du musst sie als das erkennen, was sie sind: Satans Absicht, dich zu täuschen, zu spalten und abzulenken. Du musst ihm widerstehen und ihn zurückweisen; sage ihm, zu wem du gehörst und wessen Geboten du gehorchen wirst. Dann kehre zu Schritt 1 zurück.

      Du hast deine Verletzungen anerkannt. Du hast vergeben und für diejenigen gebetet, die dich verletzt haben. Du bist nicht allein; wir stehen das gemeinsam durch. Ich bin hier, bin stolz auf dich und bete mit dir und für dich.

      Gott segne dich. <3 -L


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 18thSei die Gemeinde

      Es ist leicht zu singen, zu beten und zu klatschen, wenn die Lichter an sind.

      Wenn die Musik spielt, der Pastor predigt und alle zuschauen. Aber Gott misst den Glauben nicht an der Anwesenheit oder dem Applaus…

      Der wahre Test dafür, ob man zur Kirche gehört, ist das, was man tut, wenn niemand zusieht.

      Wenn der Gottesdienst zu Ende ist und die Menschen nach Hause gehen.

      Wenn sich die E-Mails stapeln, die Rechnungen kommen, der Nachbar einen verletzt oder die Geduld zu Ende geht.

      Kirche zu sein bedeutet, die Unliebbaren zu lieben.

      Den Unbeachteten zu helfen.

      Zu beten, wenn das Leben schwer ist.

      Zu vergeben, wenn es schwer ist.

      Manchmal denken wir, dass unser Glaube in Versammlungen bewiesen wird,

      aber der wahre Maßstab für die Kirche ist das Leben nach dem Sonntag. Es sind die Momente, in denen dein Herz Gott über Bequemlichkeit, Gnade über Stolz und Dienst über Selbstsucht stellt.

      Lass dein Licht im wirklichen Leben leuchten.

      Nicht nur im Gebäude, nicht nur in der Routine, nicht nur in dem, was die Menschen sehen.

      Denn Kirche zu sein hat nichts mit Mauern oder Programmen zu tun, sondern mit Leben, die durch Seine Liebe verwandelt wurden. ❤️

      📖 Matthäus 5,16

      „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

      📖 Jakobus 1,27

      „Wahre Spiritualität, die in den Augen unseres Vatergottes rein ist, bedeutet, das Leben von Waisen und Witwen in ihren Nöten zu verbessern und sich nicht von den Werten der Welt korrumpieren zu lassen.“

      Sei Kirche über die Lieder, über den Gottesdienst, über den Sonntag hinaus.

      Sei jeden Tag Kirche.


      by Jule with 1 comment
    • ‹ Older Posts Newer Posts ›

      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

      • Biblische Seelsorge
      • Gemeinsam die Bibel lesen
      • Hauskreis Offenbarung