Der Name des Sohnes
Sie nennt ihren Sohn Ikabod, das bedeutet „die Herrlichkeit Jehovas ist gewichen“ (da die Bundeslade weg ist)
Sie nennt ihn nicht nach dem Vater bzw Großvater, wie es eigentlich üblich gewesen wäre
Woran erinnert uns sowas mit dem Namen?
„Sohn meiner Trauer“ = wir erinnern uns an Rahel bei der Geburt von Benjamin, die ihn im Sterben so nannte. Dieser wird später umbenannt von Jakob, er ändert den Namen an, so dass er eine andere Bedeutung erhält
„Aber Rahel spürte, dass sie sterben musste. Darum nannte sie den Jungen Benoni (»Schmerzenskind«), Jakob jedoch gab ihm den Namen Benjamin (»Glückskind«).“
1. Mose 35:18 HFA
Wir hatten ja bereits, als wir 1. Mose besprochen haben, festgestellt, dass Rahel scheinbar kein so enges Verhältnis zu Jehova hatte – denn die Namen, die sie ihren Söhnen gab, hatten nichts mit Jehova zu tun, ganz im Gegensatz zu den Namen, die Lea ihren Söhnen gab
Rahel guckt mehr auf sich, die Frau von Pinehas guckt mehr auf die Herrlichkeit, die gewichen ist
Wohin würden wir in dem Moment schauen, wenn wir damals gelebt hätten?
by Jule with no comments yetWarum muss der Mensch „zurück“kehren zum Staub?
Weil wir die Sünde ererbt haben, „verdienen“ wir den Tod
„Staub bist du und zum Staub wirst du zurück kehren“
Hier müssen wir sehen, was die Worte ursprünglich im Hebräisch geschrieben wurden
Der Mensch = Adam
Die Erde aus der er gemacht wurde = Adam
Handelt sich also um eine Art Wortspiel
by Jule with no comments yetDanke an Achim, Gaby, Marion und Samuel fürs Kommen
Der wichtige Hauptgedanke war heute, was für ein Glaube genau das war, der Abraham als Gerechtigkeit angerechnet wurde
Hierbei ging es nicht darum, dass er glaubte, dass Jehova der Schöpfer ist. Denn „das glauben auch sue Dämonen und schaudern“.
Bei diesem Glauben geht es darum, dass Abraham wie seinerzeit Abel glaubte, dass er ein Sünder ist und dass er einen Erlöser braucht, der als Mittler dafür sorgt, dass wir uns Jehova ohne Furcht nähen können.
Es geht um die Prophezeiung aus 1. Mose 3:15, um den Samen
Und natürlich ging es auch noch einmal um den Gedanken, dass Jehova uns kennt und liebt. Da ER außerhalb von Raum und Zeit ist, weiss er nicht nur, was wir getan haben und gerade tun, sondern auch, was wir noch tun werden (ähnlich wie wenn wir ein Video von einem Fußballspiel sehen mit jemanden, der das noch nicht gesehen hat. Wir kennen schon den Ausgang, ohne dass wir jetzt noch beeinflussen könnten, wie es ausgeht). Jehova liebt uns trotzdem .
Ein wichtiger Gedanke
by Jule with 1 comment„Vergleicht man Richter Kapitel 19 mit den Umständen um Lot in 1. Mose 19, so lassen sich mindestens sieben Gemeinsamkeiten feststellen.
Der Verfasser der Richter wollte offensichtlich eine enge Parallele zu Genesis 19 ziehen, um das Ausmaß der Unmoral und der Sünde der Benjaminiter zu verdeutlichen. Es geht darum, dass die Kanaanisierung für die Benjaminiter und die Leviten wirklich vollständig abgeschlossen ist.“
Auszug aus
Richter und Ruth
Arnold Fruchtenbaum
Der Levit und seine Nebenfrau- Richter 19
Was fällt auf?
Fragen im VorfeldM
Warum läuft er ihr nach?
Warum hält der Vater ihn auf?
Name Jehovas wird nicht erwähnt
Es werden überhaupt keine Namen erwähnt
Die Geschichte ist grauselig
Wir haben bereits letzte Woche darüber gesprochen, dass von der Zeit von Mose bis Jesus die Schulkinder die ersten 5 Bücher Mose auswendig lernten, daher müssen sie hier an die Geschichte von Lot und Sodom erinnert worden sein, denn es ist teilweise wortwörtlich wie bei Lot
Zum besseren Verständnis gibt es eine Karte von dem Weg, den der Levit genommen hat: er kam aus dem Hügelland von Ephraim und folgte seiner Frau zu deren Vater nach Bethlehem. Auf dem Rückweg kamen sie nach Jebus (Jerusalem), aber sie übernachten in Gibea
Soviel zum Vorfeld
Als nächstes haben wir uns die Beziehung der beiden „Hauptdarsteller“ angesehen
Dieses und das nächste Unterthema gehören eigentlich zusammen. Aber ich habe sie getrennt, weil vielleicht der eine oder andere sich eher nur für das andere mit dem Sabbat interessiert 😁
Sie setzten sich auf dem öffentlichen Platz nieder und hofften auf Gastfreundschaft, dass jemand sie in ihr Haus aufnimmt – was damals üblich war
Und weil es mit dazu gehört, hier noch ergänzender Stoff dazu von Arnold Fruchtenbaum
Und wieder sind wir bei der Beziehung zwischen dem Leviten und seiner Nebenfrau, denn
Was für eine grausame Geschichte. Was denkt wohl Jehova darüber j d woher können wir das wissen?
Was meinten sie mit „sowas ist bisher noch nie passiert“? Dass er die Leichenteile rum schickt oder die Vergewaltigung der Frau?
Nächsten Sonntag lesen wir weiter in Kapitel 20, was durch das Ganze dann ausgelöst wurde
Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with no comments yetHier mal eine Reaktion von einer lieben Schwester:
„Früher habe ich immer die Bibel als ein Verse Buch gesehen, aber nie als ganzes. Mit dem Trennen von der Lehren der ZJ hatte ich angefangen die Bibel kreuz und quer zu lesen und kam zum Schluss, dass ich damit auch nicht viel weiter komme. Aber es hatte mir schon gezeigt, dass die Bibel viel mehr zu bieten hatte. Ich wollte die Bibel dann doch als Ganzes lesen .
Was mir bei dem Gedanken allerdings Bauchschmerzen verursachte, war dass das Buch mit Moses begann. Ich habe durchgeatmet und fing an. In Null kommer Nix war ich da durch und dachte nur , geschafft. Alles was ich meinte, dass es sowieso nicht in meinem Kopf bleibt, habe ich erst gar nicht gelesen, nur das, was ich glaubte zu verstehen. Die anderen Propheten habe ich dann mit Spannung gelesen und war ziemlich erstaunt, was es alles für tolle Geschehnisse gibt und das selbst gelesen.
Ich war stolz auf mich. Doch immer wieder stellte ich mir die Frage ,,hast du wirklich alles verstanden “ ?!? Ich hatte IHN gebeten um Verständnis, dass ich alles verstehe.
Ich begann viele Lesepläne zu lesen, um mehr Wissen zu erlangen. Für die Wichtigkeit, die mir bewusst war, begann ich mit dem Plan die Bibel von Anfang zu lesen, vergaß dabei, dass ich ja wieder mit Moses anfangen muss. Wieder das gleiche Spiel, ich überflog alles und betete um Verständnis zu erlernen, was unser Vater mitteilen möchte.
Jetzt hatte ich endlich wieder ein wenig Raum um wieder beim Aktiv Gottesdienst teilzunehmen, und am Freitag beim Bibelgrundkurs. Siehe da, wir sind am Anfang bei Moses. Dieses Mal ist es aber anders, durch dieses zusammen lesen und studieren finde ich Moses sogar spannend und es erschließen sich Dinge, die ich hätte niemals allein, bei meinen Lesestil inpunkto Moses, heraus gefunden hätte.
Ich habe immer wieder darum gebetet, Verständnis für die Bibel zu bekommen und immer wieder finde ich mich bei Moses wieder.
Dies bedeutet für mich, dass es wichtig ist, die Bibel im gesamten zu lesen und nicht so wie sie mir gefällt.
Mein Gebet für mehr Verständnis wurde erhört. Zwar mit Gegenwehr, aber jetzt mit Zufriedenheit.“
by Jule with 1 commentEinige Gedanken, die wir gestern Abend gemeinsam erarbeitet haben und über die ich bereits in den vergangenen Jahren geschrieben hatte…
Kain und Abel
Adam gibt seiner Frau einen anderen Namen
Nur Gott selbst kann uns helfenby Jule with no comments yet
gestern kam auch die Frage auf, was Satan eigentlich dachte, was mit Eva passieren würde, wenn sie von der Frucht essen würde?
Auch hierzu haben wir in den vergangenen Jahren so einiges zusammen getragen:
hätten sie wirklich unvermeidlich sterben müssen?
der Baum des Lebens und unweigerlicher Tod
der Baum des Lebens und die kupferne Schlange
Scheinbar waren diese Gedanken dem Satan auch bereits gekommen, denn er wollte ja nicht den Tod der Menschen, sondern er wollte sein wie Gott und über die Menschen herrschen 😉 (Jesaja 14:12-14 und Hesekiel 28)
by Jule with no comments yetGedanken zum Grundkurs gestern Abend
Vielleicht mögen Achim und Samuel eins ihrer Aha Erlebnisse von heute Abend mit den anderen teilen?
„Jehova fragte Adam und gab ihm indirekt eine Möglichkeit seine Schuld einzugestehen. Was tat Adam? Er gab die Schuld Gott!! Die Frau die DU mir gabst ist Schuld daran. AHA, weil Gott ihm eine Frau gab deswegen aß Adam. Sowas nennt man billigste Schuldumkehr.“
„Genesis 3,15 (ELB 1905)
„Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ Der Same der Frau. Sonst wird immer von den Nachkommen der Männer gesprochen. Aber hier wird von einem Menschen gesprochen der nur der Nachkomme einer Frau ist. Jesus“
Für mich war bei dem Thema heute der Gedanke stark beeindruckend, dass das ganze auch hätte anders ausgehen können, wenn Adam und Eva anders reagiert hätten
Wie geht Gott mit dem Ungehorsam des Menschen um?
Die Art und Weise wie Adam und Eva mit ihrer Schuld umgehen
Die Schuld bei anderen suchen
Und noch ein Gedanke, der heute Abend angesprochen wurde
Das Verhältnis zwischen Mann und Frau ändert sich – von Gott so vorgesehen?by Jule with no comments yet

Uns geht es hier in der Gruppe – ebenso wie hier vor Ort und im persönlichen Leben – darum den Menschen zu helfen, Jehova kennen zu lernen. Nicht das, was er alles von uns erwartet und was wir alles leisten oder bringen müssen – sondern IHN als Person
Wir wollen helfen, „eine Beziehung aufzubauen, zu bewahren und zu vertiefen“
Das hat absolut nichts mit Studium zu tun und die ganzen langen Abhandlungen, die Thom in der Gruppe postet, sind für diejenigen, die tiefer in Gottes Wort graben wollen. Wir erwarten nicht, dass jeder in der Gruppe so tief schürfen will
In erster Linie geht es uns darum, den anderen zu helfen, sich richtig herum aufs Pferd zu setzen. Es taucht bei dem, was wir im Gottesdienst gemeinsam lesen und besprechen, auch immer wieder auf
Jehova hat uns zuerst geliebt und weil das so ist, deshalb erwidern wir seine Liebe
Er ist nicht der Gott, der Gebote und Gesetze aufstellt und Forderungen, die wir erfüllen müssen um seine Liebe zu erringen (wie es einige als Kind bei ihrem Vater erlebt haben)
Jehova ist nicht derjenige, der es nötig hat, Sachen einzufordern und akribisch darauf zu achten, was wir mal wieder falsch gemacht haben
Er ist unser Schöpfer und er liebt uns, nicht nur trotz unserer Fehler, sondern weil du DU bist.
Ich habe das auch erst da richtig begriffen, als ich eine Weile mit Thom verheiratet war – denn mein Mann ist genau so. Ich muss mir kein Bein ausreißen, damit er mich liebt und gut behandelt und meine emotionalen Bedürfnisse erfüllt. Er liebt mich einfach wie ich bin. Nicht trotz meiner Fehler, sondern weil ich Jule bin. Ich muss mir das nicht verdienen und er achtet nicht auf meine Fehler. Er liebt mich einfach so
—-> dies ist ein unheimlich gutes und befreiendes Gefühl. Ich fühle mich wohl, sicher, geborgen und gehalten und habe das allererste Mal nicht das Gefühl, mich verbiegen zu müssen. Ich darf einfach sein, wie ich bin, ich bin geliebt. Von Thom, ebenso von Jehova
Wir alle haben im täglichen Leben jede Menge Druck und das, was wir nicht gebrauchen können, ist noch zusätzlicher Druck. Was wir brauchen, ist, dass wir uns fallen lassen können – ohne Angst
Druck erzeugt eigentlich eher, dass wir noch mehr in unsere Schwäche fallen, um dem Druck zu entkommen. Das war auch gestern beim Zoom Treffen das Thema: all diese Schwächen, die wir haben und die uns „vor Jehova verurteilen“, wie wir es all die Jahre gelernt haben, haben den Ursprung dadrin, dass wir Druck ablassen wollen. Das trifft auf Alkohol, Drogen, unmäßiges Essen und ebenso auf die ganzen sexuellen Dinge zu. Keiner von uns sucht sich einen Partner „in der Welt“ oder tut andere Dinge, die ihm mißfallen, weil er Jehova einen Stinkefinger zeigen will.
Und die meisten „Sünden“, wegen denen man ausgeschlossen wird, begehen wir doch, um dem Druck loszuwerden. Also eine endlos Spirale nach unten
Und nun kommt das, was uns so wichtig ist und von dem wir denken, dass es wichtig ist, es zu verstehen:
Das ist nicht Jehova! Er ist nicht so, er fordert nicht laufend Sachen ein, die wir teilweise garnicht „können“.
Z.B.: du fühlst dich einsam und landest dadurch immer bei den falschen Männern. Damit hast du Hemmungen vor Gott, denn der „will das ja nicht“ und er „straft mich, weil ich ungehorsam war“: nix mehr mit Segen
Ich habe es in den letzten Wochen immer wieder in der Gruppe gelesen, dass einige auf die Frage, warum sie keine ZJ mehr sind, antworten „weil ich es nicht schaffe, nach der Bibel zu leben“, eine Schwester schrieb gestern „weil ich habe mich scheiden lassen und einen Freund“
Echt jetzt? Und da ist man es nicht mehr würdig, sein Zeuge zu sein? Liebt er uns dann nicht mehr? War ja auch eine Frage, die eine Schwester im Board hatte, die mit einer Frau zusammen ist…
Was für ein Bild haben wir eigentlich von Gott? DAS ist NICHT der Gott der Bibel
Jehova liebt uns um unserer selbst Willen, weil wir sein Kind sind. Oder liebst du dein Kind nicht mehr oder dann weniger, nur weil es Fehler macht oder dich enttäuscht?
Dieses Bild, das die meisten leider haben, hindert sie daran, sich Gott zu nahen, sie gehen da eher in Deckung und sind todunglücklich, weil sie es nicht schaffen, diesen fordernden Gott zufrieden zu stellen, obwohl sie es doch eigentlich wollen
Lange Rede kurzer Sinn:
Jehova erwartet nicht erst den Gehorsam und liebt uns dann – er liebt uns zuerst und WEIL wir seine Liebe sehen und spüren, deshalb fühlen wir uns von ihm angezogen und deshalb möchten wir gerne, dass er sich über uns freut.
Und weißt du was? ER weiß, dass wir immer wieder Fehler machen und Dinge tun, die ihm nicht so gefallen. Er weiß es schon jetzt und er liebt uns. In einem Lied heißt es „und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst“.
Wenn wir dies begreifen, dann lässt auch der Druck nach und dann können wir eine gesunde Beziehung zum Schöpfer aufbauen und dann werden wir auch geheilt. Achim sagte gestern „allein, dass der Druck weg ist, macht eine ganze Menge aus“. Frag mal Achim, welchen Druck er noch Ende letzten Jahres ausgesetzt war und wie befreit er sich seit Anfang des Jahres fühlt
Das ist es, was wir euch allen nahe bringen wollen und das ist auch der Grund, warum wir immer wieder von Jehova reden und das ist auch der Grund, warum wir es für so wichtig halten, dass die Leute auch zu den Treffen kommen. Denn gestern hatten einige ein aha Erlebnis, für sie völlig unerwartet. Und viele Dinge besprechen wir nicht in einer großen Gruppe, wo jeder es lesen kann. Thom und ich reden auch normalerweise nicht über das, was wir erlebt haben.
Und noch was: Jehova erwartet nicht, dass du studierst – er möchte nur die Chance, Dir zu zeigen, wer und wie er wirklich ist
In diesem Sinne wünschen wir dir noch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with no comments yet