
DER TAG, AN DEM GOTT DIE TÜR SCHLOSS
Als die Zeit, die Gott festgelegt hatte, vorbei war, redete er mit Noah und sagte ihm, er solle mit seiner Familie in die Arche gehen. Ein Tier nach dem anderen kam rein, genau wie Gott es gesagt hatte. Es gab keine Hektik und keine Verwirrung. Alles lief nach Gottes Wort ab. Als das letzte Tier drin war, schloss der Herr selbst die Tür der Arche.
„Der Herr schloss ihn ein.“
Genesis 7,16
Dieser Moment veränderte alles. Die Tür war nicht mehr offen. Die Welt, die Gottes Warnung ignoriert hatte, blieb draußen, und Noah wurde durch Gottes eigene Hand im Inneren beschützt.
Dann begann es zu regnen. Vierzig Tage und vierzig Nächte lang fiel Regen vom Himmel, und Wasser sprudelte aus den Tiefen der Erde hervor. Das Land wurde langsam überflutet. Flüsse traten über ihre Ufer. Täler verschwanden. Die Erde sah nicht mehr so aus wie zuvor. Das Gericht schritt voran, stetig und sicher, ohne Umkehr.
„Und es regnete vierzig Tage und vierzig Nächte lang auf die Erde.“
Genesis 7:12
Das Wasser stieg weiter, bis selbst die höchsten Berge bedeckt waren. Alle Lebewesen außerhalb der Arche verloren ihren Lebensatem. Menschen, Tiere und Vögel wurden alle weggefegt. Nichts entkam der Flut. Doch inmitten all dieser Zerstörung wurde die Arche emporgehoben und sicher getragen. Gott selbst hielt sie aufrecht.
„Aber Gott dachte an Noah und an alle Tiere und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war.“
Genesis 8,1
Nur Noah und die, die mit ihm waren, blieben am Leben. Die alte Welt ging zu Ende, nicht durch Zufall, sondern durch Gottes gerechte Entscheidung. Das Wasser blieb viele Tage lang auf der Erde und markierte das Ende eines Zeitalters und den stillen Beginn eines neuen. Über der überfluteten Welt schwebte die Arche und bewahrte das Leben, das weitergehen sollte.
Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Gottes Warnungen echt sind, sein Timing sicher und sein Schutz treu. Wenn Gott eine Tür schließt, kann niemand sie öffnen. Und wenn er rettet, rettet er vollständig.
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THE DAY GOD SHUT THE DOOR
When the time God had set was complete, He spoke to Noah and told him to enter the ark with his family. One by one, the animals came in, just as God had commanded. There was no rush and no confusion. Everything happened according to God’s word. When the last one entered, it was the Lord Himself who shut the door of the ark.
“The Lord shut him in.”
Genesis 7:16
That moment changed everything. The door was no longer open. The world that ignored God’s warning was left outside, and Noah was kept safe inside by God’s own hand.
Then the rain began. For forty days and forty nights, rain fell from the sky, and water burst up from the depths of the earth. The land was slowly covered. Rivers overflowed. Valleys disappeared. The earth no longer looked the same. Judgment moved forward, steady and sure, with no turning back.
“And rain fell upon the earth forty days and forty nights.”
Genesis 7:12
The waters continued to rise until even the highest mountains were covered. Every living thing outside the ark lost the breath of life. People, animals, and birds were all swept away. Nothing escaped the flood. Yet in the middle of all that destruction, the ark was lifted up and carried safely. God Himself sustained it.
“But God remembered Noah and all the beasts and all the livestock that were with him in the ark.”
Genesis 8:1
Only Noah and those with him remained alive. The old world came to an end, not by accident, but by God’s righteous decision. The waters stayed on the earth for many days, marking the close of one age and the quiet beginning of another. Above the flooded world, the ark floated, guarding the life that would continue.
This story reminds us that God’s warnings are real, His timing is sure, and His protection is faithful. When God closes a door, no one can open it. And when He saves, He saves completely.