
NAOMI – Eine Frau voller Ausdauer und Kraft
So zu leben wie NAOMI heißt, ehrlich durch die Trauer zu gehen und trotzdem offen zu bleiben für Gottes stille Arbeit, auch wenn die Hoffnung weit weg scheint.
NAOMI kannte tiefen Verlust. Eine Hungersnot trieb sie aus ihrer Heimat, und an einem fremden Ort begrub sie ihren Mann und ihre beiden Söhne. Was mit ihr nach Bethlehem zurückkehrte, war nicht die Frau, die sie verlassen hatte, sondern eine Frau, die von Trauer und Erschöpfung gezeichnet war. NAOMI verdrängte ihren Schmerz nicht – sie benannte ihn. Sie erkannte ihre Bitterkeit an und erlaubte sich, offen vor Gott und anderen zu trauern.
Doch NAOMIS Geschichte endet nicht in Leere. Selbst in ihrer Trauer handelte sie weiterhin mit Weisheit und Sorgfalt. Sie leitete Ruth mit Umsicht, schützte ihre Zukunft und vertraute still darauf, dass Gott noch immer am Werk war, jenseits dessen, was sie sehen konnte. NAOMI inszenierte keine Erlösung, sondern schuf Raum dafür.
Durch NAOMIS Leben lernen wir, dass Glaube keine Fröhlichkeit im Leiden erfordert. Gott ehrt ehrliche Klage, geduldiges Durchhalten und Herzen, die bereit sind, wieder zu hoffen. Was NAOMI für das Ende hielt, wurde zum Anfang der Wiederherstellung – nicht nur für sie selbst, sondern für kommende Generationen. Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass Gott das erlöst, was die Trauer zu löschen versucht.
„Nennt mich nicht Naomi, nennt mich Mara; denn der Allmächtige hat mir sehr bitter geschlagen.“
(Ruth 1,20, KJV)
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Reflexion:
(Mutig & entschlossen)
(Glaubenszentriert & reflektierend)
(Befähigend & zielorientiert)
(Poetisch und bodenständig)
**Lebe wie Naomi – ehrlich in der Trauer, offen für Wiederherstellung.
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Unterstützende Schriftstellen:
📖 Ruth 1,1–5 – Verlust und Vertreibung
📖 Ruth 1,19–22 – Naomis Rückkehr in Bitterkeit
📖 Ruth 2,19–23 – Gottes stille Fürsorge
📖 Ruth 4,13–17 – Wiederherstellung und Vermächtnis
📖 Psalm 34,18 – Der Herr ist denen nahe, die gebrochenen Herzens sind
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