
Sie hätte eigentlich nicht da sein dürfen…
Eine nichtjüdische Frau in einem jüdischen Raum.
Eine Außenseiterin aufgrund ihrer Herkunft, Kultur und Religion.
Zu dieser Zeit galt ihr Volk als unrein, vergessen und der Verheißungen Israels unwürdig.
Dennoch kam sie.
Nicht für sich selbst, sondern für ihre Tochter, die litt.
Die Antwort Jesu kam vielen hart vor.
„Lasst zuerst die Kinder satt werden.“
Worte, die die tiefe Kluft dieser Kultur widerspiegelten, in der Nichtjuden oft als Hunde bezeichnet wurden und Barmherzigkeit nur wenigen vorbehalten war…
Aber sie nahm es nicht übel.
Sie ging nicht weg.
Sie diskutierte nicht über ihren Wert.
Sie zeigte sich demütig und gläubig.
„Ja, Herr… aber auch die Hunde fressen die Brotkrumen, die vom Tisch fallen.“
Und in diesem Moment würdigte Jesus einen Glauben, der Grenzen überschritt.
Ihre Tochter wurde geheilt.
Nicht wegen ihres Status.
Nicht wegen ihrer Herkunft.
Sondern weil ihr Glaube erkannte, wer Jesus wirklich war.
Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass Gottes Barmherzigkeit nicht durch Etiketten begrenzt ist.
Gnade ist nicht den Qualifizierten vorbehalten.
Und Glaube verlangt keine Ansprüche, er hält an Demut und Vertrauen fest.
📖 Markus 7:29-30
„Für diese Antwort kannst du gehen; der Dämon hat deine Tochter verlassen.“
Glaube, der sich weigert, loszulassen, bewegt immer noch das Herz Gottes.
by Jule with no comments yet