• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Jan. 22nddiejenigen, die bereit sind, geläutert zu werden

      „Wer kann den Tag seines Kommens ertragen,
      und wer kann bestehen, wenn er erscheint?“
      Maleachi 3,2

      Die Frage selbst hat Gewicht.
      Sie geht davon aus, dass das Kommen des Herrn
      keine sanfte Unterbrechung des normalen Lebens ist.
      Es ist nicht dekorativ oder nur beruhigend.

      Es ist ein Ereignis, das diejenigen, die es erleben, unter Druck setzt,
      eine Ankunft, die eher entlarvt als schmückt.

      Der Prophet greift zu einem Bild, das seine Zuhörer
      sicherlich tief verstanden haben.

      Er sagte, dass der Herr wie das Feuer eines Schmelzers sein wird.

      Zum Kontext: In der Antike
      war das Schmelzen ein kunstvolles und bewusstes Handwerk.
      Feuer wurde nicht leichtfertig eingesetzt.

      Gold und Silber wurden nicht deshalb erhitzt,
      weil sie entbehrlich waren,
      sondern weil sie kostbar waren.

      Die Aufgabe des Veredlers bestand nicht darin,
      das Metall zu zerstören, sondern es zu seinem wahren Selbst zu machen.

      Zu wenig Hitze brachte nichts.
      Zu viel Hitze ruinierte das, was nicht ersetzt werden konnte.
      Das Feuer musste dosiert, aufrechterhalten und sorgfältig beobachtet werden.

      Während das Metall erhitzt wurde, stiegen Verunreinigungen,
      die sich im Laufe der Zeit darin angesammelt hatten, an die Oberfläche.
      Was nicht dazugehörte, trennte sich von dem, was dazugehörte.
      Das Feuer schuf die Verunreinigungen nicht, es brachte sie zum Vorschein.

      Was lange Zeit verborgen war, wurde
      unter dem Druck der Hitze sichtbar.

      Beim Veredeln ging es also nie um Ablehnung.
      Es ging um die Unterscheidung zwischen dem,
      was echt war, und dem, was nicht bleiben konnte.

      Maleachi sagt ganz genau, wo diese Veredelungsarbeit beginnt.
      „Er wird die Söhne Levis reinigen“ (Maleachi 3,3).

      Das Feuer beginnt nicht bei den Völkern
      oder bei denen, die eindeutig außerhalb des Bundes stehen.
      Es beginnt bei denen, die dem Altar am nächsten sind,
      denen, die mit der Anbetung,
      der Unterweisung und der Vertretung betraut sind.

      Im Leben Israels standen die Priester
      den heiligen Dingen Gottes am nächsten.

      Wenn die Anbetung wiederhergestellt werden sollte,
      konnte dies nicht geschehen, ohne sie einzubeziehen.
      Die Anbetung kann nicht erneuert werden, wenn die Anbeter
      selbst unberührt bleiben.

      Diese Läuterung ist ein Gericht, aber keine Verlassenheit.
      Es ist ein Gericht, das auf Wiederherstellung abzielt.
      Maleachi sagt, der Zweck dieser Reinigung sei,
      „damit sie Opfer in Gerechtigkeit darbringen können“.

      Das Feuer ist kein Selbstzweck.
      Schmerz ist nicht das Ziel. Reinheit ist es.
      Die Enthüllung dient nicht der
      Demütigung, sondern der Heilung.

      Das Feuer der Läuterung existiert, weil
      Gott möchte, dass die Anbetung wieder echt ist,
      nicht nur wie eine Routine oder Pflicht.

      Zu Malachis Zeiten hatte sich das Volk
      an eine verminderte Ehrfurcht gewöhnt.
      Opfer wurden immer noch dargebracht,
      aber ohne Ehrerbietung.

      Gottes Name wurde ausgesprochen, aber ohne Gewicht.
      Die Formen der Anbetung blieben bestehen,
      aber ihr Kern war verblasst.

      Das Feuer des Läuterers konfrontiert diese Art von Glauben
      nicht, indem es den Altar entfernt, sondern indem es ihn reinigt.
      Nicht, indem es die Anbetung beendet, sondern indem es sie wieder wahrhaftig macht.

      Zu Beginn der Evangelien
      nimmt diese Verheißung Gestalt an.
      Der Messias kommt nicht
      umgeben von sichtbaren Flammen,
      aber seine Gegenwart brennt genauso tief.

      Er deckt Motive auf, erschüttert bequeme Religiosität
      und konfrontiert Heuchelei, die gelernt hat,
      sich hinter Frömmigkeit zu verstecken.

      Gleichzeitig heilt, stellt wieder her und vergibt er.

      Sein Feuer verzehrt nicht die Menschen,
      sondern das, was sie von Gott fernhält.

      Die Läuterungsarbeit ist oft unangenehm,
      weil sie nicht beim Verhalten Halt macht.
      Sie reicht bis ins Herz. Sie hält an.
      Sie drängt. Sie weigert sich, etwas zu überstürzen,
      was ganz gemacht werden muss.

      Das Bild von Maleachi erinnert uns daran, dass
      Gottes Heiligkeit nicht im Widerspruch zu seiner Barmherzigkeit steht.
      Dasselbe Feuer, das Unreinheit offenbart,
      ist das Feuer, das das Wahre bewahrt.

      Der Herr läutert, weil er beabsichtigt,
      unter seinem Volk zu wohnen.
      Er reinigt, weil er Nähe wünscht,
      nicht Distanz.

      Wenn Maleachi also fragt:
      „Wer kann bestehen, wenn er erscheint?“,
      lautet die Antwort nicht: diejenigen, die bereits rein sind.

      Die Schrift suggeriert das niemals.
      Die Antwort lautet: diejenigen, die bereit sind, geläutert zu werden.
      Diejenigen, die den Händen vertrauen, die das Feuer kontrollieren.
      Diejenigen, die glauben, dass das, was Gott entfernt,
      nie dazu bestimmt war, zu bleiben.

      Das Feuer des Läuterers zerstört den Glauben nicht.
      Es bereitet ihn vor, bis das, was übrig bleibt,
      in der Gegenwart eines heiligen Gottes bestehen kann.

      Letztendlich findet Malachis Läuterer
      seine Erfüllung in Christus.

      Er ist derjenige, der sich nähert,
      ohne zu zerstören, und derjenige,
      der Heiligkeit trägt, ohne
      die Barmherzigkeit zurückzuziehen.

      In seinem Leben und Wirken
      sehen wir den Läuterer am Werk,
      der nicht weit vom Feuer entfernt steht,
      sondern ganz in die menschliche Schwäche eintritt
      und ihre Hitze selbst trägt.

      Am Kreuz treffen Gericht und Barmherzigkeit aufeinander,
      nicht um die Sünder aufzugeben, sondern um
      wahre Anbetung wieder möglich zu machen.

      Christus läutert uns nicht aus der Ferne.
      Er läutert uns, indem er unter uns wohnt,
      sich selbst hingibt und treu bleibt,
      bis das, was vor Gott steht, nicht mehr
      von Angst oder Heuchelei geprägt ist, sondern von Gnade, die rein macht.


      by Jule with 1 comment
    • Mai 16thBibelgrundkurs – was wissen wir aus der Bibel über Johannes den Täufer?

      Wir sehen uns am Abend beim Bibelgrundkurs per Zoom. Thema: „Auf festem Grund gebaut“  

      Freitags von 17:30 – 19:30 Uhr

      https://zoom.us/j/92455453256?pwd=ZlZYTmpZTWtyMjRuM01adE1RV284Zz09

      Meeting-ID: 924 5545 3256 

      Kenncode: 174855

      und per Telefon: 

      Einwählen über 06938079884 

      Dann nach Aufforderung 92455453256# und dann nach Aufforderung 174855# Dann bist du im Raum und drückst *6 und kannst auch reden


      by Jule with 39 comments
    • Juli 8thDer „Wegbereiter“ aus Maleachi und Lukas

      Beim Bibelkurs heute Abend sind wir inzwischen bei Johannes angekommen

      Nachdem wir uns nun gut 1,5 Jahre in 30 Lektionen mit dem AT aufgehalten haben, sind wir nun an dem Punkt angelangt, an dem die Juden waren, als Jehova alles vorbereitet hatte, dass Jesus auf die Erde kam 

      Wer zum Grundkurs kommt oder schon einmal da war, der kennt den Standartsatz „das wissen wir ja noch garnicht!“ 

      Warum immer wieder dieser Satz?

      Weil wir es gewohnt sind, beim Lesen gleich die Sachen „mit zu lesen“, die wir bereits zu wissen glauben. 

      Jeder von uns kommt aus irgendeiner christlichen Strömung, die uns geprägt hat. Viele kennen „die Bibel“ bzw die passenden Bibelstellen, die uns überzeugt haben, das zu glauben, was wir glauben 

      Einige sind es zB gewohnt, bei allem, was sie in der Bibel lesen, zu schauen, inwiefern das auf Jesus hinweist bzw wo wieder mal was ist, was wir tun müssen oder nicht tun dürfen 

      Wir wollen in dem Grundkurs „Auf festen Grund gebaut“ anders vorgehen. Wir wollen lesen, was da steht – ohne Interpretation. Denn einer der ersten Sätze, der in diesem Kurs prägend ist, kam gleich in der 1. Lektion: „Die Bibel ist Geschichte aus Gottes Sicht“. Wir wollen beim Lesen einmal das, was da steht, buchstäblich nehmen, es sei denn, es wird explizit darauf hingewiesen, dass es „etwas ist, wie…“ bzw ein Gleichnis.

      Hast du deine Bibel schon mal aus dieser Perspektove gelesen? Vielleicht hast du ja Lust, dies einmal mit uns zu tun. Wir sind gerne bereit, einen weiteren Kurs zu starten, der wieder bei Lektion 1 und 1. Mose beginnt 

      Maleachi und Johannes 

      Letzte Woche hatten wir uns damit beschäftigt, warum Jehova eigentlich Propheten zu den Menschen schickte und warum er dazu Menschen benutzte und keine Engel

      Das, was uns als erstes zu den Propheten einfällt, ist die Warnung (vor einem Strafgericht Gottes). Und das stimmt auch: die meisten Propheten Jehovas im AT warnen das Volk Israel davor, dass sie (wieder einmal) auf dem falschen Weg sind und dass sie sich ändern müssen. Sonst würde Jehova nicht weiter an ihrer Seite gehen. Nein, sie selbst werden sich gerade von IHM ab und da er dem Menschen einen freien Willen gegeben hat, darf dieser den auch so nutzen, wie er mag. Jehova lässt uns machen. Aber wenn wir uns von ihm abwenden, dann geht ER nicht mit. Es bedeutet, dass er uns ziehen lässt und es bedeutet auch, dass wir ohne IHN an unserer Seite nun auch nicht mehr den Segen genießen. Wir werden nun nur noch das erreichen, was wir aus eigener Kraft können, er unterstützt uns nicht dabei. 

      Genau dies ist das, was Jehova meint, wenn er sagt, dass er „dann einen Fluch über sie kommen lässt“. Nicht ER tut ihnen schlimmes, sondern er zieht lediglich seine Hand zurück und wir müssen alleine da durch. Aber das wollten wir ja, wir waren ja der Ansicht, dass wir es ohne ihn besser könnten 🤪

      Aber Jehova schickte die Propheten nicht nur, um zu warnen, sondern auch, um die Menschen auf das Kommen des Messias vorzubereiten!

      In diesem Zusammenhang haben wir uns heute Abend mit Maleachi beschäftigt, ganz besonders mit dem letzten Kapitel 

      Am besten, du liest die drei Kapitel mal für dich allein, damit du den Zusammenhang hast, wichtig waren heute Abend diese drei Verse für uns:

      „Der Herr, der allmächtige Gott, antwortet: »Ich schicke meinen Boten voraus, der mein Kommen ankündigt und mir den Weg bereitet. Noch wartet ihr auf den Herrn, ihr wünscht euch den Boten herbei, der meinen Bund mit euch bestätigt. Ich sage euch: Er ist schon unterwegs! Ganz plötzlich werde ich, der Herr, in meinen Tempel einziehen. …

      Dann aber redeten diejenigen miteinander, die noch Ehrfurcht vor dem Herrn hatten, und der Herr hörte ihnen genau zu. In einem Buch ließ er die Namen aller aufschreiben, die ihn achten und seinen Namen in Ehren halten. So sollten sie immer in Erinnerung bleiben. ,,,

      Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen zwischen einem Menschen, der mir die Treue hält, und einem Gottlosen; ihr werdet erkennen, welche Folgen es hat, ob jemand mir dient oder nicht.“

      ‭‭Maleachi‬ ‭3:1, 16, 18‬ ‭HFA‬‬

      Hier ist die Rede von einem Boten, der dem Messias vorausgehen würde und wir haben uns gefragt, ob denn dieser Bote bereits da war. Denn nachdem wir am Abend vom Gründonnerstag gemeinsam das Passah gefeiert hatten um nachzuempfinden, was Jesus und seine Jünger da an diesem Abend gefeiert hatten (und aus dem dann das hervorging, was wir heute als „Abendmahl des Herrn“ feiern), erinnerten wir uns alle an „den Becher Elias“, der auch heute noch bei den Juden mit auf dem Tisch steht, wenn sie das Passah feiern. Wir haben uns erinnert, dass bei der Feier immer ein Jude raus geht, um zu sehen, ob Elia schon kommt.

      In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, was es denn bedeutet, dass Jesus nun den Becher nimmt, davon trinkt und ihn weiter reicht. War denn er in irgendeiner Hinsicht Elia?

      Bei weiterlesen in Lukas Kapitel 1 wurde schnell klar, dass wir die Antwort auf diese Frage sicherlich schon unzählige Male gelesen haben – ohne es zu bemerken…

      Am Besten, die liest für dich persönlich mal das ganze erste Kapitel von Lukas. Hier aber schon mal die Lösung:

      „Als Herodes König von Judäa war, lebte dort ein Priester namens Zacharias. Er gehörte zur Dienstgruppe Abija. Wie Zacharias stammte auch seine Frau Elisabeth aus der Familie von Aaron. Beide lebten nach Gottes Willen und hielten sich in allem genau an seine Gebote und Ordnungen. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth konnte keine bekommen, und beide waren inzwischen alt geworden. Wieder einmal tat Zacharias seinen Dienst als Priester vor Gott, weil die Gruppe Abija an der Reihe war. Wie üblich wurde ausgelost, wer zur Ehre Gottes im Tempel den Weihrauch anzünden sollte. Das Los fiel auf Zacharias. Er betrat den Tempel, während die Volksmenge draußen betete. Plötzlich sah er auf der rechten Seite des Räucheropferaltars einen Engel des Herrn stehen. Sein Anblick flößte Zacharias Angst und Schrecken ein. Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen! Du wirst über dieses Kind froh und glücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen. Er wird weder Wein noch andere berauschende Getränke zu sich nehmen. Schon vor seiner Geburt wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein, und er wird viele in Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückbringen. Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Propheten Elia wird er das Kommen Gottes vorbereiten: Er wird dafür sorgen, dass die Eltern sich wieder mit den Kindern versöhnen, und die Ungehorsamen werden wieder danach fragen, wie sie Gottes Willen erfüllen können. So wird er das ganze Volk darauf vorbereiten, den Herrn zu empfangen.«“

      ‭‭Lukas‬ ‭1:5-17‬ ‭HFA‬‬

      Hier wird ganz klar gesagt, dass Johannes dieser „Elia“ ist, der Bote, der in Maleachi 3 angekündigt wurde 

      „Der Herr, der allmächtige Gott, antwortet: »Ich schicke meinen Boten voraus, der mein Kommen ankündigt und mir den Weg bereitet. Noch wartet ihr auf den Herrn, ihr wünscht euch den Boten herbei, der meinen Bund mit euch bestätigt. Ich sage euch: Er ist schon unterwegs! Ganz plötzlich werde ich, der Herr, in meinen Tempel einziehen.“

      ‭‭Maleachi‬ ‭3:1‬ ‭HFA‬‬

      Wir hatten darüber gesprochen, was es bedeutet, „den Weg zu bereiten“: damals gab es noch keine Asphaltwege, überall lagen Steine und so mussten diese erst mal aus dem Weg geräumt werden, bevor der König kommen konnte. Dies verstanden die Juden zur Zeit Maleachis, als er von einem „Wegbereiter“ sprach. 

      Hier in Lukas wird nun erklärt, was Jehova damit meinte:

      „Im Geist und in der Kraft des Propheten Elija wird er dem Herrn als Bote vorausgehen. Er wird die Herzen der Väter zu ihren Kindern umkehren lassen und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten zurückführen, um so das Volk für das Kommen des Herrn bereit zu machen.““

      ‭‭Lukas‬ ‭1:17‬ ‭NBH‬‬

      Wir haben uns angesehen, was in Lukas über die Eltern von Johannes gesagt wird: sie sind nicht nur beide Leviten, sondern kommen aus der Linie Aarons, der Priesterlinie. Zudem waren sie „hardcore“ Juden, denen es wichtig war, Jehova genau so anzubeten, wie ER es für diese Zeit angeordnet hatte (was bedeutet, dass es zu einem anderen Zeitpunkt andere Vorgaben Jehovas gab und wieder geben würde)

      Zur damaligen Zeit gab es so viele Priester, dass man auslosen musste, wer Dienst im Tempel tun durfte. Dieser Dienst bestand  darin, dass der Priester zwei mal am Tag Räucherwerk im Heiligsten – dem Wohnzimmer Jehovas – darbrachte, während das Volk draußen im Vorhof betete. Danach kam der Priester wieder raus und sprach den Segen (dazu später mehr)

      Nun war also Zacharias an der Reihe. Dies ist sein griechischer Name, im Hebräischen lautet er Sacharja und beides bedeutet  „an den Jehova gedacht hat“,  der Name seiner Frau Elisabeth bedeutet „die bei Gott schwört“ und der Name Johannes bedeutet „Jehova ist gnädig“

      Als Sacharja das Räucherwerk darbringt, erschrickt er und fürchtet sich. Warum? Warum hat er Angst vor dem Engel Jehovas?

      Vielleicht denkt er an die Söhne von Aaron, die unerlaubt Räucherwerk dargebracht hatten und die Jehova dafür mit dem Tod strafte.

      „»Woran kann ich erkennen, dass deine Worte wahr sind?«, fragte Zacharias erstaunt den Engel. »Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist schon alt!«“

      ‭‭Lukas‬ ‭1:18‬ ‭HFA‬‬

      Der Engel kündigt ihm an, dass Jehova seine Gebete erhört hat und er mit seiner Frau Elisabeth einen Sohn haben wird. Zacharias kann es nicht so recht glauben, denn seine Frau ist bereits aus dem gebärfähigem Alter heraus, vom rein menschlichen her ist dies unmöglich 

      Warum zweifelt er hier? Als gottesfürchtiger Mann ist er ja mit den Schriften bestens vertraut. Mussten ihm nicht die zahlreichen Paare einfallen, die mit der Hilfe Jehovas auch im hohen Altern noch Kinder bekommen haben? Wir denken da an Abraham und Sarah, an Isaak und Rebekka, an die Eltern von Simson, an Erkana und Hanna, die Eltern von Samuel. Es fällt auf, dass Jehova meist durch ein Wunder den Mutterschoß einer Frau öffnet, wenn er etwas Besonderes vor hat 

      „Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel und stehe unmittelbar vor Gott als sein Diener. Er gab mir den Auftrag, dir diese gute Nachricht zu überbringen. Was ich gesagt habe, wird sich erfüllen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Aber weil du meinen Worten keinen Glauben geschenkt hast, wirst du so lange stumm sein und nicht mehr sprechen können, bis es eintrifft.«“

      ‭‭Lukas‬ ‭1:19-20‬ ‭HFA‬‬

      Der Engel „legt Zacharias ein Schweigegelübde auf“, er wird stumm sein, bis sich das Angekündigte erfüllt hat.

      „Inzwischen wartete die Menschenmenge draußen auf Zacharias. Alle wunderten sich, dass er so lange im Tempel blieb. Als er endlich herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Daran erkannten sie, dass er im Tempel eine göttliche Erscheinung gehabt haben musste. Zacharias verständigte sich durch Handzeichen mit ihnen und blieb stumm. Als die Zeit seines Tempeldienstes vorüber war, kehrte er nach Hause zurück.“

      ‭‭Lukas‬ ‭1:21-23‬ ‭HFA‬‬

      Warum wartete das Volk auf ihn?

      Weil es eigentlich immer gleich lang dauerte, bis der Priester das Räiucherwerk dargebracht hatte und wieder raus zu ihnen kam 

      Nun hätten sie ja auch einfach gehen können, warum taten sie es nicht? Ach ja, richtig, sie warteten ja auf den Segen, den der Priester immer sprechen sollte, wenn er raus kam und der auch immer gesprochen wurde. 

      Hier haben wir also auch die Lösung auf die Frage, woran sie denn erkannt hatten, dass er stumm war. Anstatt den Segen wie gewohnt zu sprechen, verständigte er sich durch Handzeichen.

      „Als seine Dienstwoche vorüber war, ging er wieder nach Hause. Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und zog sich fünf Monate völlig zurück. Sie sagte: „Der Herr hat mir geholfen. Er hat meinen Kummer gesehen und die Schande meiner Kinderlosigkeit von mir genommen.““

      ‭‭Lukas‬ ‭1:23-25‬ ‭NBH‬‬

      Obwohl Zacharias stumm war und so nicht mehr für den Dienst im Tempel geeignet war, bleibe er auch noch den Rest seiner Dienstwoche vor Ort und machte Zuarbeiten für die anderen. Wir erinnern uns, dass jemand, an dem irgendeine Behinderung war, nicht für den Priesterdienst geeignet war 

      Nachdem die Woche um war, ging er nach Hause zu seiner Frau und zeugte mit ihr den verheißenen Sohn 

      Soviel zu heute 

      Wie ihr seht: es ist und bleibt spannend 🤗


      by Jule with no comments yet
    • Nov. 14thIn einem gereinigten Land ein ‘dritter Teil’ bewahrt

      Stoff zu Sacharja 13 und Maleachi 3


      by Jule with 2 comments

      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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