
Ja, der erste Typ ist gestorben, aber der nächste Typ wurde SUPER gesegnet!
Die meisten Leute erinnern sich an den gruseligen Teil der Geschichte: Ussa berührt die Bundeslade und stirbt sofort.
Aber es gibt noch was, das du übersehen hast!
Die Leute reden oft leise über diese Passage, weil sie nicht zu der Vorstellung von einem „sicheren” Gott passt. Aber was danach passiert, ist eine noch wichtigere Lektion. Die Bundeslade verschwindet nicht, sie muss immer noch irgendwo untergebracht werden.
Nachdem Ussa gestorben ist, kriegt David Angst. Ja, er flippt total aus!
Als Anführer der Nation hat er plötzlich das Gefühl, dass Gottes Gegenwart gefährlich ist. Wie viele Menschen heute zieht sich David zurück. Er hört auf mit dem, was er gerade tut, und zögert, zu gehorchen, weil er Angst hat. In der Bibel steht, dass David Angst hatte und die Bundeslade nicht in die Stadt Davids bringen wollte, also schickte er sie zum Haus eines Mannes namens Obed-Edom.
Obed-Edom ist nicht sehr bekannt. Er ist kein König und kein berühmter Priester. Er ist einfach jemand, der bereit und verfügbar ist.
Der nächste Teil stellt einfaches Denken in Frage. Die Bundeslade bleibt drei Monate lang im Haus von Obed-Edom, und Gott segnet seine ganze Familie. Der Segen ist nicht nur spirituell oder klein, sondern klar und spürbar. Die Nachricht verbreitet sich, und David hört, dass der Herr Obed-Edom wegen der Bundeslade segnet.
Dies zeigt, dass die Bundeslade niemals „schlecht” war. Gottes Gegenwart war nicht das Problem. Das eigentliche Problem war, dass sie wie etwas Gewöhnliches behandelt wurde.
Ussa behandelte etwas Heiliges, als wäre es nur ein gewöhnliches Möbelstück. David sah den Gottesdienst nur als ein Fest. Alle versuchten, mit etwas Heiligem auf die falsche Weise umzugehen. Ihre Absichten waren gut, aber ihre Einstellung war falsch. Gott nutzte diesen Moment, um die ganze Nation an etwas zu erinnern, das wir oft vergessen: Man kann heilige Dinge nicht so behandeln, als wären sie nur zu unserem eigenen Vorteil da.
Die Geschichte von Obed-Edom zeigt, dass Gottes Gegenwart keine Bedrohung für Menschen ist, die ihm gehorchen. Sie ist ein Segen für diejenigen, die Respekt zeigen. Dieselbe Heiligkeit, die denen, die sie ignorieren, Gericht bringt, bringt auch denen, die sie ehren, Schutz und Gunst. Das ist kein Widerspruch, sondern eigentlich ganz konsequent.
Die Veränderung geschieht schnell. David findet seinen Mut wieder, aber jetzt ist er vorsichtig. Er bringt die Bundeslade auf die richtige Weise nach Jerusalem, mit Respekt, Ordnung und echter Anbetung. Ein „unbekannter Mann” und sein Haus wurden zum Wendepunkt für einen König und eine Nation.
Wenn du Gottes Segen willst, achte darauf, dass du die richtige Einstellung hast, wenn du seine Gegenwart suchst. Gott sollte nicht leichtfertig behandelt werden, aber er ist gut zu denen, die ihn respektieren.
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Ussa berührt die Bundeslade und stirbt
(2. Buch Samuel 6,1–11)
Nachdem David König über ganz Israel geworden war, beschloss er, die Bundeslade nach Jerusalem zu bringen. Die Lade symbolisierte die Gegenwart Gottes – heilig, mächtig und unantastbar, außer für diejenigen, die von Gott dazu bestimmt und angewiesen worden waren. Doch Israel war nachlässig geworden im Umgang mit dem Heiligen.
Die Bundeslade war jahrelang im Haus Abinadabs aufbewahrt worden. Als David ihre Rückführung organisierte, versammelte er Tausende von Menschen. Musik spielte, Feierlichkeiten brachen aus, und Freude erfüllte den Zug. Aber anstatt die Bundeslade so zu tragen, wie Gott es geboten hatte – auf Stangen, auf den Schultern der Leviten –, wurde sie auf einen neuen Wagen gelegt, der von Ochsen gezogen wurde.
Ussa und Ahio, die Söhne Abinadabs, führten den Wagen.
Als die Prozession über die Tenne von Nacon zog, stolperten die Ochsen. Die Bundeslade begann zu kippen. Instinktiv streckte Ussa seine Hand aus, um sie zu stützen.
In dem Moment, als er die Bundeslade berührte, fiel Ussa tot um.
Die Feierlichkeiten wurden sofort unterbrochen. Schock ersetzte die Musik. Was wie eine vernünftige, sogar edle Tat erschien – die Bundeslade vor dem Umfallen zu bewahren –, endete in einem Urteil. Die Schrift sagt, dass Gottes Zorn entbrannte, weil Ussa seine Heiligkeit verletzt hatte.
David war wütend und verängstigt. Er konnte nicht verstehen, warum aus Freude eine Tragödie geworden war. Die Lade blieb, wo sie war, und wurde vorübergehend im Haus Obed-Edoms untergebracht. In den nächsten drei Monaten segnete Gott Obed-Edoms Haushalt reichlich.
Erst dann erkannte David die Wahrheit: Gottes Gegenwart muss auf Gottes Weise behandelt werden. Aufrichtigkeit ersetzt nicht Gehorsam. Gute Absichten setzen sich nicht über Heiligkeit hinweg.
Später korrigierte David den Fehler. Die Lade wurde gemäß Gottes Anweisungen ordnungsgemäß transportiert. Diesmal war die Prozession erfolgreich – mit Ehrfurcht, Opferbereitschaft und Demut.
Die Geschichte von Ussa ist eine ernüchternde Erinnerung: Gott ist nahe – aber er ist nicht beiläufig. Heiligkeit erfordert Ehrfurcht, nicht Anmaßung.
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