
Matthäus war nicht in einer Synagoge.
Er kniete nicht nieder.
Er fastete nicht, betete nicht und versuchte auch nicht, Gott zu beeindrucken.
Er saß an einem Steuertisch und zählte Münzen, die mit Kompromissen einhergingen, belastet von Ablehnung, von der Gesellschaft als Verräter und Sünder gebrandmarkt. Sein Ruf eilte ihm voraus, wo immer er auch hinging.
**Und genau dort rief Jesus ihn zu sich.**
Freund, ich liebe das an Gott:
Jesus wartete nicht darauf, dass Matthäus sein Leben in Ordnung brachte.
Er sagte nicht: „Matthäus, bring dein Leben in Ordnung, dann komm zu mir.“
Er verlangte keine Erklärung oder ein Geständnis.
Jesus sagte einfach: **„Folge mir nach.“**
Das sagt uns etwas Wichtiges über Gnade.
Gnade wartet nicht auf Perfektion.
Gnade zeigt sich mitten im Chaos.
Matthäus ist Jesus nicht nachgejagt – **Jesus ist Matthäus nachgegangen.**
Und derselbe Jesus geht auch heute noch den Menschen nach.
Manchmal denken wir, dass Gott nur an heiligen Orten spricht – in Kirchen, Gebetsräumen, auf Berggipfeln. Aber diese Passage erinnert uns daran, dass **Gott in Büros, im Alltag, in Misserfolgen und an Orten spricht, für die wir uns schämen.**
Der Steuertisch stand für alles, woran die Menschen Matthäus gemessen haben.
Aber Jesus sah über den Tisch hinaus und sah einen Jünger.
Die Menschen sahen einen Zöllner.
Jesus sah einen Evangelisten.
So wirkt Gott.
Er berücksichtigt niemals deine Vergangenheit, um deine Zukunft zu bestimmen.
Beachte die Reihenfolge:
Jesus rief zuerst.
Matthäus stand als Zweiter auf.
Die Verwandlung qualifizierte ihn nicht für den Ruf – **der Ruf löste die Verwandlung aus.**
Dies steht im Einklang mit der unveränderlichen Wahrheit der Schrift:
„Als wir noch Sünder waren, ist Christus für uns gestorben“ (Römer 5,8).
Gott liebt nicht die zukünftige Version von dir – er liebt **dich jetzt**, und diese Liebe bewirkt Veränderung.
Als Matthäus aufstand, ließ er alles hinter sich. Aber er ging nicht, weil er unter Druck gesetzt wurde – er ging, weil er **gesehen** wurde.
Als Jesus ihn rief, veränderte sich etwas in seinem Inneren.
Die gleiche Stimme, die „Folge mir nach“ sagte, sagte auch: „Du bist noch nicht fertig.“
Der Zöllnertisch war ein Symbol dafür, wer Matthäus früher war.
Aber der Weg mit Jesus wurde zu dem Ort, an dem er zu dem wurde, der er sein sollte.
Und hier ist die gute Nachricht für uns heute:
Wenn Jesus einen Mann rufen kann, der an einem Steuertisch sitzt,
kann er auch dich rufen in deiner Unsicherheit,
in deiner Gebrochenheit,
an dem Ort, an dem du dich am wenigsten spirituell fühlst.
Gott lässt sich von deinem Chaos nicht einschüchtern.
Er wird nicht von deiner Vergangenheit abgestoßen.
Er fühlt sich zu Herzen hingezogen, die reagieren, wenn er spricht.
Ein einziger Moment mit Jesus kann deine Identität neu definieren.
Ein Schritt des Gehorsams kann Ihre Geschichte neu schreiben.
Wenn Sie also das Gefühl haben, heute an einem „Zöllnertisch” zu sitzen – festgefahren, verurteilt, übersehen –, dann hören Sie dies ganz deutlich:
**Jesus kommt immer noch vorbei.
Er ruft immer noch Namen.
Und er sieht immer noch mehr in Ihnen, als Sie derzeit sind.**
Ihr Werden beginnt in dem Moment, in dem Sie Ja sagen.
This entry was posted in Fragen, Gemeinsam die Bibel in einem Jahr lesen, Markus and tagged Lukas 5, Markus 2, Matthäus 9, Römer 5 by Jule with 1 commentDu musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
Matthew was not in a synagogue.
He was not on his knees.
He wasn’t fasting, praying, or trying to impress God.
He was sitting at a tax table—counting coins that came with compromise, weighed down by rejection, labeled by society as a traitor and a sinner. His reputation walked into every room before he did.
**And that is exactly where Jesus called him.**
Friend, I love this about God:
Jesus did not wait for Matthew to clean up his act.
He did not say, “Matthew, get your life together, then come find Me.”
He didn’t demand an explanation or a confession.
Jesus simply said, **“Follow Me.”**
That tells us something powerful about grace.
Grace doesn’t wait for perfection.
Grace shows up in the middle of the mess.
Matthew didn’t chase Jesus—**Jesus pursued Matthew.**
And that same Jesus is still pursuing people today.
Sometimes we think God only speaks in holy places—churches, prayer rooms, mountaintop moments. But this passage reminds us that **God speaks in offices, in routines, in failures, and in places we’re embarrassed about.**
The tax table represented everything people used to define Matthew by.
But Jesus looked past the table and saw a disciple.
People saw a tax collector.
Jesus saw a gospel writer.
That’s how God works.
He never consults your past to determine your future.
Notice the order:
Jesus called first.
Matthew stood up second.
Transformation did not qualify him for the call—**the call released the transformation.**
This aligns with the enduring truth of Scripture:
> “While we were still sinners, Christ died for us” (Romans 5:8).
God doesn’t love the future version of you—He loves **you right now**, and that love empowers change.
When Matthew stood up, he left everything behind. But he didn’t leave because he was pressured—he left because he was **seen**.
When Jesus called him, something shifted inside.
The same voice that said “Follow Me” also said, “You are not finished.”
The tax table was a symbol of who Matthew used to be.
But the road with Jesus became the place of who he was becoming.
And here’s the good news for us today:
If Jesus can call a man sitting at a tax table,
He can call you in your uncertainty,
In your brokenness,
In the place where you feel least spiritual.
God is not intimidated by your mess.
He is not repelled by your past.
He is drawn to hearts that will respond when He speaks.
One moment with Jesus can redefine your identity.
One step of obedience can rewrite your story.
So if you feel like you’re sitting at a “tax table” today—stuck, judged, overlooked—hear this clearly:
**Jesus is still passing by.
He is still calling names.
And He is still seeing more in you than where you are right now.**
Your becoming begins the moment you say yes.