• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Aug. 14thWo Jehova drauf steht, ist auch Jehova drin – wirklich?

      Über dem ganzen steht immer wieder, dass diese Götzen und Theraphim den Namen Jehovas trugen. Wir denken da auch an den Vorfall mit dem goldenen Kalb, nachdem sie die Gebote erhalten hatten. Sie basteln sich einen Götzen, feiern ein wildes Gelage und nennen es dann „Ein Fest für Jehova“ 

      Aber Jehova will keine Religionsausübung – er will eine Beziehung zu uns 

      Am Ende von Kapitel 17 lesen wir:

      Micha bietet dem Leviten einen Job an und weil dieser annimmt, glaubt Micha, dass er den Segen Gottes hat 

      Auch Heute denken viele: „Mehrung, ist immer ein Zeichen für den Segen Gottes“ 

      —-> aber das ist nicht so 

      Levit und Priester passte nicht zusammen, darüber hätte Micha ja schon stolpern müssen 

      Ein Levit lehrt – ein Priester opfert 

      Ein paar Monate später läuft Micha seinem Priester hinterher (Kapitel 18)


      by Jule with 2 comments
    • Aug. 14thGab es zu der Zeit wirklich keinen König in Israel?

      In Richter 17:6 und 18:1 heißt es, „es gab keinen König in Israel“ – aber Jehova war ja da und ER war der König über Israel (ist Sarkasmus). Nur haben sie das ja scheinbar nicht (an)erkannt

      Wir kommen zu dem Stichwort Eigenverantwortung: 

      Wir müssen die Dinge persönlich durchdenken und uns  anleiten lassen von Gott durch sein Wort 

      Jehova bietet von 1.  Mose bis Offenbarung an, dass wir eine persönliche Beziehung zu ihm haben können, aber sie waren nicht daran interessiert. Wir brauchen keinen König, sondern haben einen – Jehova ❤️


      by Jule with no comments yet
    • Aug. 14thDie Teraphim und Götzenbilder

      Zurück zu Micha

      Er hatte seiner Mutter Geld geklaut und seine Mutter hatte den Dieb verflucht, ohne zu wissen, wer der Dieb war. Micha erinnert sich an 3. Mose 5:2 und tut das, wozu da aufgefordert wird, er meldet sich

      Nun versucht die Mutter den Fluch aufzuheben, indem sie ihren Sohn im Namen Jehovas segnet (Richter 17:2). 

      Micha gibt das Geld zurück und was passiert? Die Mutter gibt dem Goldschmied davon eine Summe, damit dieser ein Götzenbild erstellt. Merkwürdig, sie hatte das Geld für Jehova geheiligt, um nun daraus ein Götzenbild erstellen zu lassen 

      Macht das Sinn?

      Er baut mit den Teraphim und Götzenbildern eine neue Religion auf. 

      Was sagt das Gesetz zu Bildern für die Anbetung?  (2. Mose 20)

      Warum will Jehova das nicht?

      Wie sahen die Götzenbilder aus? Bei den umliegenden Nationen und auch in Ägypten hatten sie die Gestalt von einem Kalb. 

      —-> Hier entsteht die Kälberanbetung, siehe später  bei Jerobeam. 

      Aber Jehova sieht nicht aus wie ein Kalb und zudem will er eine persönliche Beziehung 

      Er sagt: „Achtet nicht darauf, wie die Cherube aussehen. Denn die gehören zu mir zum Himmel. Schaut auf mich, ich bin wichtig!“

      Eine Falle, in die auch wir heute immer wieder tappen, zb wenn wir sagen oder denken „alles von Fruchtenbaum (oder Busch oder wem auch immer) ist toll“

      Wir müssen unseren Blick auf Jehova und den Sohn gerichtet halten und nicht auf Fruchtenbaum oder Busch oder so. Wichtig ist Jehova dabei

      Wir wissen ja auch nicht genau, wie Jesus aussah, es steht ja nix dazu in der Bibel – eben, damit wir uns kein Bild von ihm machen 


      by Jule with 4 comments
    • Aug. 14thDie Rolle des Leviten

      Die erste Frage, die sich stellt, ist: was macht der Levit eigentlich da? Sollten die nicht an bestimmten Orten dienen? War die Stadt, aus der er kam, denn eine Levitenstadt?

      Der Job eines Leviten war es, mit dem Gesetzt umherzureisen und dem Volk das Wort Gottes vorzulesen und zu erklären. Dieser Levit lässt sich in der Geschichte zwei mal dazu überreden, für Geld – nicht das Wort zu lesen und zu erklären – sondern priesterlichste Dienste zu verrichten; etwas was nicht seine Aufgabe war und wozu er auch nicht die Befähigung hatte

      In kapitel 18 lesen wir, dass die Daniter zu ihm kommen und ihn befragen, ob sie ein bestimmtes Gebiet einnehmen sollen

      Eigentlich wäre es seine Aufgabe gewesen, ihnen im Gesetz zu zeigen, welches Gebiet Jehova ihnen zugedacht hatte und sie zu ermutigen, bei der Einnahme genau dieses Landes auf Jehova zu vertrauen 

      Eigentlich hätte der Levit ihnen sagen müssen, dass sie ja aus dem Gebiet kamen, das Jehova ihnen zugesichert hatte und dass das, wo sie hin wollten, nicht ihrs war – zumindest nicht von Jehova Seite 


      by Jule with 4 comments
    • Aug. 8thSimson – was ist denn nun mit den Haaren und der Kraft?

      Heute ging es um Simson und Delilah

      Nach einer sehr ausführlichen Wiederholung der letzten drei Wochen, in denen wir uns mit Simson beschäftigt hatten, sind wir nach und nach durch den Stoff gegangen. Lieben Dank noch mal an Gaby für diese tolle Zusammenfassung 😘💐

      Diesmal haben wir uns ganz auf die Sache mit den Haaren konzentriert. Die meisten verbinden ja Simson mit den langen Haaren und dass er sehr stark war – und haben dabei im Hinterkopf, dass er die Stärke durch die Haare hatte. Aber was sagt die Bibel dazu?

      Seine Frau fragt ihn, woher seine Kraft kommt und Simson antwortet recht seltsam. Zuerst erzählt er was von Stricken, dann bringt er die Zahl 7 ins Spiel und dann sagt er, dass die Kraft in den Haaren liegt.

      »Ich bin von Mutterleib an Gott geweiht, niemals hat man mir die Haare geschnitten. Ohne sie würde ich meine Kraft verlieren und schwach werden wie jeder andere.«
      ‭‭Richter‬ ‭16:17‬ ‭HFA‬‬

      Aber glaubt er das selbst?

      Wenn wir genau lesen, dann bringt er seine Kraft mit seinem Nasirat in Verbindung, aber sie weiß ja nicht was das ist und wenn er ihr gesagt hätte, was es alles bedeutet, Nasiräer zu sein, dann hätte sie ihn ja nicht ernst genommen. Denn Simson hielt sich ja auch an die anderen Sachen nicht (mehr) und da blieben eigentlich nur noch die langen Haare als äußeres Zeichen über (dazu später mehr in 4. Mose Kapitel 6)

      Wie weit er sich selbst darüber im Klaren war, dass er eigentlich nicht wirklich ein Nasiräer war, da er sich an die Anforderungen nicht mehr hielt, wird hier nicht gesagt. Aber wie lesen, dass er es nicht bemerkte, dass sich Jehova zurück zog:

      „Delila ließ Simson in ihrem Schoß einschlafen. Dann winkte sie einen Mann herbei und schnitt Simsons sieben Haarflechten ab. Während sie es tat, verlor er seine Kraft. »Simson«, rief sie dann, »die Philister sind da!« Er wachte auf und meinte, er könnte sich wieder befreien und losreißen. Er wusste nicht, dass der Herr sich von ihm abgewandt hatte.“
      ‭‭Richter‬ ‭16:19-20‬ ‭HFA‬‬

      Warum er es nicht bemerkte: es war eine sehr intime Situation, denn er war auf ihren Knien eingeschlafen und als er wach wurde, richtete er seinen Blick zuerst auf die zärtlich geliebte Frau. Was wirklich passiert war, bekommt er erst mit, als er sich nicht mehr gegen die Philister wehren konnte.

      Die Frage kam auf, warum er sich überhaupt auf diese Fragerei eingelassen hatte. Vordergründig hatte es wohl damit zu tun, dass sie weinte. Tränen einer Frau können den stärksten Mann umwerfen und auch seine erste Frau war in dieser Hinsicht ja sehr erfolgreich. Aber dies muss nichts damit zu tun haben, dass er unvernünftig war – eigentlich können die wenigsten Männer es ertragen, wenn die Frau, die sie lieben, weint und sie daran schuld sind. Das hat etwas mit Liebe zu tun und leider nutzen viele Frauen dies Mittel, um ihren Mann zu manipulieren.

      Einige Gelehrte sind der Ansicht, dass dieses Fragespiel in gewisser Form zum Sex gehörte – er stellt sich schwach, um der Frau die Gelegenheit zu geben, sich stark zu fühlen, obwohl beide wissen, dass es so nicht ist. In diesem Zusammenhang macht es natürlich Sinn, dass er ihr die Wahrheit sagt, obwohl sie die anderen 3 Varianten davor bereits real ausprobiert hatte. Er wusste ja nicht, dass im Hinterhalt feindliche Männer auf der Lauer lagen

      In Vers 19 lesen wir, dass er mit dem Abschneiden der Haare seines Kraft verlor – War also die Kraft in den Haaren?

      Wir hatten es vorhin schon kurz angedeutet, dass die Haare nur noch das äußere Kennzeichen seines Nasirats war, dass er sich schon lange nicht mehr an das hielt, was einen Nasiräer ausmachte. Scheinbar hatte Simson im Laufe der Zeit sein persönliches Verhältnis zu Jehova verloren und es war nur so eine Art Religionsausübung. Wie dem auch sei, hatte Jehova nun scheinbar genug und wich von Simson.

      Ein anderer Punkt ist der, den wir auch sehen, als die Haare wieder wachsen (Vers 22). Simson wird ja nun gefangen genommen und abgeführt – und ohne seine Kraft und erblindet taugte er nur noch dafür, im Gefängnis „die Handmühle zu drehen“, wie es im Urtext heißt, was die Arbeit einer Frau war. Was für eine Demütigung für diesen stolzen Mann, der sich sicher gewesen war, dass ihm niemand was anhaben könne

      Dazu müssen wir noch mal genau den Text in 4. Mose lesen, die sich mit dem Nasirat befassen:

      „»Sag den Israeliten: Wenn ein Mensch, gleich ob Mann oder Frau, ein Gelübde abgelegt hat, sich eine Zeit lang ganz mir, dem Herrn, zu weihen, dann soll er weder Wein noch sonst ein berauschendes Getränk noch Essig zu sich nehmen. Er darf auch keinen Traubensaft trinken und weder frische noch getrocknete Trauben essen. Solange sein Versprechen gilt, soll er nichts verzehren, was aus Trauben zubereitet wird, auch nicht die Kerne oder die Haut der Trauben. Während der ganzen Zeit, in der er sich mir geweiht hat, dient er allein mir. Als Zeichen dafür soll er sein Haar in dieser Zeit nicht schneiden, sondern frei wachsen lassen. Er darf auch nicht in die Nähe eines Toten kommen, solange er mir geweiht ist. Selbst wenn sein Vater, seine Mutter, sein Bruder oder seine Schwester stirbt, darf er sich nicht dadurch verunreinigen, dass er in ihre Nähe kommt. Denn er dient mir, seinem Gott, und soll rein bleiben, solange sein Versprechen gilt. Wenn jemand plötzlich stirbt, während er in der Nähe ist, wird er unrein und entweiht sein Haar, das er als Zeichen seiner Weihe wachsen ließ.

      Sieben Tage später soll er sich reinigen und die Haare abschneiden lassen. Am achten Tag muss er mit zwei Turteltauben oder zwei anderen jungen Tauben zum Eingang des heiligen Zeltes gehen und sie dem Priester geben. Dieser bringt die eine Taube als Sündopfer und die andere als Brandopfer dar. So erwirkt der Priester Sühne für den, der durch die Nähe eines Toten unrein geworden ist; noch am selben Tag soll der Priester ihn erneut weihen. Dann soll der Geweihte ein einjähriges Lamm zur Vergebung seiner Schuld opfern. Die Zeit, die er mir versprochen hat, muss nun noch einmal von vorn beginnen. Die Tage vorher zählen nicht, weil er sich durch die Verunreinigung entweiht hat.«

      »Weiter gilt für den Menschen, der sich mir, dem Herrn, geweiht hat: Wenn die Zeit um ist, in der er ganz für mich da war, soll man ihn zum Eingang des heiligen Zeltes führen. Er soll mir drei gesunde, fehlerlose Tiere opfern: zwei einjährige Lämmer – ein männliches für das Brandopfer und ein weibliches für das Sündopfer – und einen Schafbock für das Friedensopfer; außerdem die dazugehörigen Speise- und Trankopfer sowie einen Korb voll Kuchen und Fladenbrote, die aus feinem Weizenmehl ohne Sauerteig gebacken sind. Die Kuchen sollen aus mit Öl vermengtem Mehl zubereitet und die Fladenbrote mit Öl bestrichen sein. Der Priester trägt alle Gaben zum Altar, um sie mir darzubringen: Zuerst das Sündopfer und das Brandopfer, dann folgen der Schafbock als Friedensopfer, der Korb mit den ungesäuerten Broten und Kuchen sowie die übrigen Speise- und Trankopfer. Während der Opferung soll der Gottgeweihte am Eingang des heiligen Zeltes sein langes Haar abschneiden lassen und ins Feuer unter dem Friedensopfer werfen. Wenn dies geschehen ist, holt der Priester eine gekochte Schulter des Schafbocks, einen Kuchen und ein Fladenbrot aus dem Korb und legt alles in die Hände des Geweihten. Dann nimmt er es wieder zurück, hält es in Richtung des Altars hoch und schwingt es hin und her, um zu zeigen, dass es mir, dem Herrn, gehören soll. Dieses heilige Schwingopfer behält der Priester. Er bekommt außerdem als seinen Anteil die Brust und einen Schenkel des Friedensopfers, die er ebenfalls hin- und herschwingt. Wenn die Opfer dargebracht sind, darf der Geweihte wieder Wein trinken. Diese Bestimmungen gelten für jeden, der mir, dem Herrn, in besonderer Weise dienen will. Er muss alle Opfer darbringen, die dieses Gesetz vorschreibt. Er kann auch noch mehr geben. Auf jeden Fall aber soll er das einhalten, was er versprochen hat und was dieses Gesetz verlangt.«“
      ‭‭4. Mose‬ ‭6:2-21‬ ‭HFA‬‬

      Wir sehen also in den ersten Versen, was alles dazu gehört, ein Nasiräer zu sein und wenn er dies alles seiner Frau so gesagt hätte, hätte sie ihn sicherlich ausgelacht, denn er trank Wein und benahm sich überhaupt nicht so wie ein Nasiräer. Eigentlich hatte er sich die ganze Zeit entweiht und hätte längst sein Haar schneiden lassen müssen, da sein Nasirat beendet war und er erst nach den vorgeschriebenen Opfern wieder neu hätte beginnen können. Mit dem Schneiden der Haare endete das Nasirat – nur dass es hier umgekehrt war und er erst die Haare abgeschnitten bekam und das Nasirat so endete

      Sicherlich wird Simson in der Gefangenschaft viel über das nachgedacht haben, was passiert war und scheinbar hatte er dabei seinen Blick auf Jehova gerichtet und nicht mehr auf seine Frau.

      Auch dies ist eine bewußte Entscheidung und zugleich die Grundlage Biblischer Seelsorge: den Blick weg von den Problemen, weg vom dem was passiert ist oder was andere getan haben oder tun – hin zu Jehova wenden

      Genau das hat Simson scheinbar getan und dadurch kam er Jehova wieder näher, vertiefte seine Beziehung mit IHM und so ließ Jehova sein Haar wieder wachsen und nahm Simson wieder als Nasiräer an, denn er hatte bestimmt, dass Simson bis zu seinem Tod ein Nasiräer sein solle

      Dadurch, dass das Verhältnis zu Jehova wieder hergestellt war, begann das Nasirat Simsons neu und die neu wachsenden Haare waren auch hier wieder „lediglich“ das äußere Zeichen

      So hatte Simson seine Kraft wieder und tat auf dem Fest der Philister das, was seine Bestimmung war: er begann mit der Vernichtung und der Vertreibung der Philister

      http://blog.thomas-pape.de/2022/08/05/samsons-haare/


      by Jule with no comments yet
    • Aug. 7thPersönliches Bibellesen – was für eine große Veränderung, wenn wir sie als ganzes Buch lesen

      Hier mal eine Reaktion von einer lieben Schwester:

      „Früher habe ich immer die Bibel als ein Verse Buch gesehen, aber nie als ganzes. Mit dem Trennen von der Lehren der ZJ hatte ich angefangen die Bibel kreuz und quer zu lesen und kam zum Schluss, dass ich damit auch nicht viel weiter komme. Aber es hatte mir schon gezeigt, dass die Bibel viel mehr zu bieten hatte. Ich wollte die Bibel dann doch als Ganzes lesen .

      Was mir bei dem Gedanken allerdings Bauchschmerzen verursachte, war dass das Buch mit Moses begann. Ich habe durchgeatmet und fing an. In Null kommer Nix war ich da durch und dachte nur , geschafft. Alles was ich meinte, dass es sowieso nicht in meinem Kopf bleibt, habe ich erst gar nicht gelesen, nur das, was ich glaubte zu verstehen. Die anderen Propheten habe ich dann mit Spannung gelesen und war ziemlich erstaunt, was es alles für tolle Geschehnisse gibt und das selbst gelesen.

      Ich war stolz auf mich. Doch immer wieder stellte ich mir die Frage ,,hast du wirklich alles verstanden “ ?!? Ich hatte IHN gebeten um Verständnis, dass ich alles verstehe.

      Ich begann viele Lesepläne zu lesen, um mehr Wissen zu erlangen. Für die Wichtigkeit, die mir bewusst war, begann ich mit dem Plan die Bibel von Anfang zu lesen, vergaß dabei, dass ich ja wieder mit Moses anfangen muss. Wieder das gleiche Spiel, ich überflog alles und betete um Verständnis zu erlernen, was unser Vater mitteilen möchte.

      Jetzt hatte ich endlich wieder ein wenig Raum um wieder beim Aktiv Gottesdienst teilzunehmen, und am Freitag beim Bibelgrundkurs. Siehe da, wir sind am Anfang bei Moses. Dieses Mal ist es aber anders, durch dieses zusammen lesen und studieren finde ich Moses sogar spannend und es erschließen sich Dinge, die ich hätte niemals allein, bei meinen Lesestil inpunkto Moses, heraus gefunden hätte.

      Ich habe immer wieder darum gebetet, Verständnis für die Bibel zu bekommen und immer wieder finde ich mich bei Moses wieder.

      Dies bedeutet für mich, dass es wichtig ist, die Bibel im gesamten zu lesen und nicht so wie sie mir gefällt.

      Mein Gebet für mehr Verständnis wurde erhört. Zwar mit Gegenwehr, aber jetzt mit Zufriedenheit.“


      by Jule with 1 comment
    • Aug. 7thWer ist “der Engel Jehovas“?

      Gleich zu Anfang vom Bibelbuch Richter lesen wir vom „Engel des Herrn“. Achten wir mal beim Lesen bitte auf die Art, wie er spricht und vergleichen wir es mit dem, wie Engel sonst mit den Menschen sprechen:

      „Der Engel des Herrn kam von Gilgal nach Bochim und sagte zu den Israeliten:
      .
      »Ich habe euch aus Ägypten befreit und in das Land gebracht, das ich euren Vorfahren versprochen habe. Damals schwor ich, meinen Bund mit euch niemals zu brechen. Ich befahl: ›Lasst euch nicht mit den Bewohnern dieses Landes ein! Zerstört ihre Götzenaltäre!‹ Doch was habt ihr getan? Ihr habt nicht auf mich gehört! Darum werde ich diese Völker nicht mehr aus eurem Gebiet vertreiben. Stattdessen wird das eintreffen, wovor ich euch gewarnt habe: Sie werden euch großes Leid zufügen und euch mit ihren Götzen ins Verderben stürzen.«
      Als der Engel des Herrn dies gesagt hatte, begannen die Israeliten laut zu weinen. Sie brachten dem Herrn Opfer dar und nannten den Ort Bochim (»Weinende«).“
      ‭‭Richter‬ ‭2:1-5‬ ‭HFA‬‬

      Wenn normalerweise ein Engel oder ein Prophet stricht, heißt es immer „Jehova sagt ….“

      Aber „der Engel Jehovas“ spricht hier immer in der Ich-Form, ist also Jehova selbst

      Wie wir aus Johannes 1:1 wissen, wird Jesus als „das Wort“ bezeichnet und wir haben in den vergangenen Jahren beim gemeinsamen Lesen in der Bibel festgestellt, dass im AT immer von dem die Rede, den wir heute als Jesus kennen, wenn Jehova spricht

      So ist es Jesus, der bei Abraham zu Besuch ist und mit ihm spricht und auch hier und bei Gideon und später bei Manoach ist es Jesus, der mit Ihnen spricht

      Hier bekommen wir eine Erklärung, wenn wir sehen, was Manoach und seine Frau dachten, mit wem sie geredet hatten. Manoach hatte Angst, dass er sterben würde, denn „niemand kann Jehova sehen und dennoch leben“

      „»Bitte, bleib noch da«, bat Manoach den Engel des Herrn. »Wir möchten dir einen jungen Ziegenbock zum Essen zubereiten!« Denn er wusste nicht, wen er vor sich hatte.

      .

      Der Engel des Herrn antwortete: »So sehr du mich auch drängst, ich werde nichts essen. Aber wenn du willst, dann bring es dem Herrn als Brandopfer dar!« »Wie heißt du?«, fragte Manoach. »Wir würden uns gern bei dir bedanken, wenn deine Ankündigung eintrifft.« Der Engel erwiderte: »Du fragst nach meinem Namen? Er ist unbegreiflich für dich!« Manoach nahm den jungen Ziegenbock sowie Brot für das Speiseopfer und verbrannte es zu Ehren des Herrn auf einem Felsblock. Da ließ Gott vor ihren Augen ein Wunder geschehen:

      .

      Als das Feuer zum Himmel aufloderte, stieg der Engel des Herrn in der Flamme empor und verschwand. Manoach und seine Frau warfen sich erschrocken zu Boden. Es war ihre letzte Begegnung mit dem Engel des Herrn. Nun begriff Manoach, mit wem sie gesprochen hatten. »Wir müssen sterben!«, rief er. »Wir haben Gott gesehen!«“ ‭‭Richter‬ ‭13:15-22‬ ‭HFA‬‬

      Weitere Gedanken gibt es in einigen Artikeln auf Thoms Seite dazu, aus denen ich euch die Hauptgedanken hier mit rein kopiere

      Die erste Stelle in der Bibel, wo der Engel Jehovas erwähnt ist, ist bei Hagar in der Wüste:

      Und der Engel Jehovas sprach zu ihr: Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Ismael (Gott hört) geben, denn Jehova hat auf dein Elend gehört. …
      Da nannte sie Jehova, der zu ihr redete: Du bist ein Gott, (El) der sich schauen läßt! (O. der mich sieht; W. des Schauens) Denn sie sprach: Habe ich nicht auch hier geschaut, nachdem er sich hat schauen lassen? (W. nach dem Schauen; And üb.: Habe ich auch hier dem nachgeschaut, der mich sieht, oder gesehen hat)
      Elberfelder 1871 – Gen 16,11,13

      Mit wem sprach Hagar? Kannte Hagar die Stimme desjenigen, der mit ihr sprach?

      Warum sprechen die Personen, die den „Engel Jehovahs“ sehen, diesen immer und immer wieder mit Jehovah an? Sind die alle zu „dumm“ zu erkennen, mit wem sie sprechen? Oft wird ja behauptet, der „Engel Jehovahs“ sei nur ein Bote, der im Auftrage Jehovahs eine Botschaft übermittelt. Gut – könnte sein. Aber mal ganz ehrlich: wenn die PostBOTIN dir einen Brief von Tante Helga gibt, sprichst du dann die Postbotin mit „Tante Helga“ an? Und warum wehrt sich der Engel nicht gegen die falsche Ansprache?

      Was aber, wenn Arnold Fruchtenbaum und andere Recht haben sollten, die folgende Ansicht vertreten:

      Vers 7 führt eine neue Einheit ein: Und der Engel Jehovas fand sie.
      .
      Dies ist das erste Erscheinen des Engels Jehovas, eines sehr einzigartigen Individuums in der biblischen Aufzeichnung. Dieses Wesen wird insgesamt achtundfünfzig Mal der Engel Jehovas genannt. Er wird auch insgesamt elf Mal der Engel Gottes genannt.
      .
      Dieser ist kein gewöhnlicher Engel; Dieser ist immer das zweite Mitglied der Triunity. Dies ist immer ein Hinweis auf den vorinkarnierten Messias.
      .
      Rabbi Hertz erklärt in seinem Kommentar, dass der Ausdruck „Engel des Herrn“ manchmal verwendet wird, um Gott selbst zu bezeichnen. In jedem Kontext, in dem er erscheint, wird er als Engel bezeichnet. und irgendwo anders im selben Kontext wird er als Gott bezeichnet.

      Und hier die wichtigsten Gedanken zu diesem Thema mit dem Engel Jehovas aus einem anderen Artikel von Thom:

      Nun gibt es die Möglichkeit, die verschiedenen Theorien nach und nach beim Lesen der Bibel „durch zu testen“. Also zum Beispiel davon auszugehen, dass der „Engel Jehovahs“ im AT vielleicht „nur ein Engel“ war, oder dass er „Michael“ war, und dann dass es „Jehovah selbst“ war …usw usf… – aber wir benötigen wohl einige Jahre, um die Bibel aus den jeweiligen Blickwinkel zu lesen, und zu merken, welche der obrigen Gedankenspiele mehr Fragen aufwerfen, und dann die nur eine wahre Antwort zu finden.

      Die andere Möglichkeit ist, verschiedene Kommentare und Erklärungen zu lesen – aber dabei müssen wir dann darauf achten, verschiedene Meinungen, verschiedene Auslegungen zu lesen – und dabei schon beim Lesen festzustellen, dass viele dieser Auslegungen sehr schwierig zu verstehen sind – und eben auch wieder neue Fragen aufwerfen.

      Und dann gibt es die Möglichkeit sich mit anderen über die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten zu unterhalten.

      Viel Arbeit?

      Ja schon, aber wir lernen nicht nur Jehovah besser kennen, sondern wir verstehen auch, dass andere Christen vielleicht eine andere Auslegung momentan bevorzugen, ABER trotzdem Jehovah lieben können.


      by Jule with no comments yet
    • Aug. 6thEin starker Mann und dennoch sehr schwach

      Morgen im AktivGottesdienst lesen wir Richter Kapitel 16 ab Vers 3. Wir haben uns ja in den vergangenen 3 Wochen mit Simson beeschöftigt.

      Zuerst haben wir erfahren, dass auch seine Muter unfruchtbar war und nur durch ein Wunder von Gott überhaupt schwanger wurde. Wie Hanna sollte sie ihren Sohn ganz Jehova widmen, er sollte von Geburt an ein Nasiräer sein.

      Eine wichtige Ankündigung für ein kinderloses Paar

      Im nächsten Kapitel haben wir dann erfahren, dass Simson es nicht so genau mit den Geboten Gottes nahm – aber dass Gott ihn trotzdem gebrauchte

      Simsons Hochzeit und was alles schief geht

      Letzte Woche ging es darum, dass sich Jehova der Schwächen von Simson bediente, um ihn dazu zu bringen, das auszuführen, was eigentlich SEIN Plan war

      Simson – von Gott gebraucht, trotz persönliche Fehler

      Diese Woche erfahren wir wieder einmal etwas darüber, dass Simson zwar sehr stark war, aber einer weinenden Frau nicht widerstehen kann. Auch wird in Kapitel 16 das Rätsel gelöst, worin eigentlich die Kraft von diesem so starken Mann bestand

      Es bleibt spannend. Wir sehen uns

      AktivGottesdienst
      Sonntag von 11-13Uhr

      https://zoom.us/j/97941200715?…WVlVZWHQrRmU5cmlnTjJPdz09

      Meeting-ID: 979 4120 0715
      Kenncode: 658157

      Bis 18 ist der Raum dann noch geöffnet für Austausch, Kennenlernen, Fragen usw

      Wir freuen uns auf euch 🤗😘


      by Jule with no comments yet
    • Juli 31stSimson – von Gott gebraucht, trotz persönliche Fehler

      Heute haben wir im AktivGottesdienst Richter Kapitel 15 und die ersten drei Verse von Kapitel 16 gelesen

      Hier einige der Gedanken, die wir dabei gemeinsam heraus gearbeitet haben

      Die „vermasselte Hochzeit“ und die Folgen

      Auge um Auge – die Rache

      Statt Schutz zu bieten, liefern sie ihn aus

      Simson bei der Prostituierten

      Nun ist der offizielle Teil zwar vorbei, aber wir sind noch bis 18 Uhr online und wir können gerne weiter über das Thema reden, wenn Interesse besteht.

      Ansonsten ist jetzt Zeit und Raum für alle Fragen, die ihr so habt, zum Austausch von euren „Erkenntnissen“ und „Sichtweisen“ und zum persönlichen Kennenlernen

      Wir freuen uns auf euch 😘


      by Jule with 1 comment
    • Juli 31stSimson bei der Prostituierten

      Simson bei der Prostituierten (Richter 16:1-3)

      War er wirklich nur dort, um die Nacht zu verbringen und zu schlafen? Warum steht er dann Nachts auf und reißt die Tore raus und trägt sie meilenweit weg?

      Reine Provokation? Macht er sich über sie lustig?

      Ohne die Türen waren sie als Stadt schutzlos, denn diese waren nun 40 Meilen weit weg und hätten erst mal wieder zurück getragen werden müssen, um sie wieder einzubauen

      Die Türen weg zu tragen war nur in der Kraft Jehovas möglich, vom rein menschlichen stand viel dagegen

      Wir dürfen nicht vergessen, dass dies mit zu den Wundern zählt, die Jehova bewirkt hatte


      by Jule with 5 comments
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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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