Heute lesen wir Richter 2 bis 5. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 22 commentsHeute lesen wir Josua zu Ende und Richter 1. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 20 commentsWieso kann das Volk das Gelöbnis von Saul zurücknehmen?
„Doch da schritten die Soldaten ein: »Jonatan, der Israel heute durch seinen mutigen Vorstoß gerettet hat, soll sterben? Niemals lassen wir das zu! So wahr der Herr lebt: Nicht ein einziges Haar soll ihm gekrümmt werden, denn er hat diesen Sieg heute mit Gottes Hilfe errungen.« So retteten die Israeliten Jonatan vor dem Tod.“
1. Samuel 14:45 HFA
Wie war das noch mal mit den Gelübden?
Sie waren auf jeden Fall bindend, es sei denn eine unverheiratete Frau gab ein Gelübde ab und ihr Amann hörte davon, dann konnte er es ungültig machen, indem er widersprach. Das hatten wir bereits bei Hanna und Elkana, als es darum ging, dass sie den erbetenen Sohn Zeit seines Lebens in die Stiftshütte geben wollte: Hätte Elkana dem Gelübde von Hanna widersprechen können?
Wie konnte also das Volk Saul von seinem Gelübde freisprechen?
In anderen Übersetzungen wird es folgender Maßen formuliert:
„So löste das Volk Jonathan aus“
Das erinnert uns an eine andere Geschichte, die wir bereits im vergangenen Jahr gemeinsam gelesen und besprochen hatten: Jeptha und seine Tochter
Der Vater versprach Jehova, denjenigen zu opfern, der ihm als erstes entgegen kommt, wenn er von seinem erfolgreichen Kampf nach Hause zurück kehrt.aber es ist deine Tochter und wir hatten uns gefragt, ob er die wirklich als Opfer dargebracht hatte (Richter Kapitel 11)
Aber das mosaischen Gesetz sagte, dass Menschenopfer verboten sind und dass man in so einem Fall die Person frei kaufen könne. Diese wurde dann vom Priester geschätzt und dann musste der entsprechende Betrag bezahlt werden
Das Volk hat Jonathan also erlöst bzw. ausgelöst, indem sie für ihn bezahlt hatten
„Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“
Jehova zeigt, dass Jonathan es übertreten hatte und Jonathan wusste ja nichts von dem Fluch
Ich bin ein Sünder und ich hab den Tod verdient, obwohl ich garnicht weiß, dass Jehova das verboten hat
Ich habe den Tod verdient wie Jonathan, aber Jehova kann mich erlösen aufgrund des Opfers seines Sohnes
Er hätte den Tod verdient, aber Jehova gibt die Möglichkeit für einen Freilauf
„Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“
by Jule with no comments yetHeute lesen wir 1. Samuel 9
„Im Gebiet des Stammes Benjamin lebte ein wohlhabender und angesehener Mann namens Kisch. Sein Vater hieß Abiël, sein Großvater Zeror. Zeror wiederum stammte von Bechorat ab, einem Sohn von Afiach, der ebenfalls aus dem Stamm Benjamin kam. Kisch hatte einen Sohn mit Namen Saul. Im ganzen Land sah niemand so gut aus wie er. Saul war stattlich und kräftig gebaut und einen Kopf größer als alle anderen Israeliten. Eines Tages liefen die Eselinnen seines Vaters davon. Da befahl Kisch seinem Sohn: »Mach dich mit einem der Knechte auf die Suche nach den Eselinnen!«
Die beiden durchstreiften das Bergland von Ephraim und die Gegend von Schalischa, doch ohne Erfolg. Dann suchten sie die Gegend von Schaalim ab, fanden die Tiere aber nicht. Auch im Gebiet Benjamin waren die Eselinnen nicht zu sehen. Als sie schließlich in die Nähe von Zuf kamen, sagte Saul zu seinem Knecht: »Komm, lass uns nach Hause umkehren! Sicher macht sich mein Vater inzwischen mehr Sorgen um uns als um die Eselinnen.« Doch der Knecht wandte ein: »Warte noch! In der Stadt da oben wohnt ein Prophet. Er genießt hohes Ansehen beim Volk, denn alles, was er sagt, trifft ein. Komm, lass uns doch zu ihm gehen! Vielleicht kann er uns sagen, wo wir die Tiere finden.« »Aber was sollen wir ihm denn mitbringen?«, entgegnete Saul. »Unsere ganzen Vorräte sind aufgegessen, und auch sonst haben wir nichts dabei, was wir ihm schenken könnten.« »Doch, ich habe noch ein kleines Silberstück in der Tasche«, sagte der Knecht. »Das will ich dem Propheten geben, damit er uns zeigt, welchen Weg wir nehmen sollen.« »Einverstanden«, meinte Saul, »gehen wir.«
So schlugen sie den Weg zur Stadt ein, um den Propheten aufzusuchen. Als sie die Straße zur Stadt hinaufgingen, kamen ihnen ein paar Mädchen entgegen, die gerade Wasser holen wollten. Die zwei Männer fragten sie: »Wisst ihr, ob der Seher in der Stadt ist?« Früher wurden die Propheten nämlich »Seher« genannt. Wer damals etwas von Gott wissen wollte, sagte: »Komm, wir gehen zum Seher und fragen ihn.« Die Mädchen antworteten: »Ja, er ist da. Gerade ist er zum Opferfest gekommen, das heute gefeiert wird. Wenn ihr euch beeilt, trefft ihr ihn noch in der Stadt, bevor er zum Hügel hinaufsteigt, auf dem das Opfer dargebracht und das Festessen gehalten wird. Alle warten mit dem Essen auf ihn, denn erst wenn er das Mahl gesegnet hat, dürfen die Gäste essen. Geht nur in die Stadt. Ihr habt wirklich Glück, dass ihr ihn gerade heute dort antrefft.«
Da gingen die beiden weiter zur Stadt hinauf. Am Stadttor begegnete ihnen Samuel, der gerade unterwegs zu der Opferstätte war. Der Herr hatte Samuel schon einen Tag zuvor gesagt: »Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Gebiet Benjamin zu dir schicken. Ihn sollst du zum König über mein Volk salben. Er wird Israel von den Philistern befreien, denn ich habe die Not meines Volkes gesehen und seine Hilfeschreie gehört.« Als nun Saul durch das Stadttor kam, sagte der Herr zu Samuel: »Sieh, das ist der Mann, von dem ich gestern gesprochen habe. Er soll über mein Volk herrschen.« Noch beim Tor ging Saul auf Samuel zu und fragte ihn: »Kannst du mir sagen, wo hier der Seher wohnt?« »Ich selbst bin der Seher«, antwortete Samuel. »Kommt doch mit mir zu der Opferstätte hinauf. Es ist mir eine Ehre, euch heute als meine Gäste zum Festessen einzuladen. Morgen früh werde ich dir alle deine Fragen beantworten, und dann könnt ihr weiterziehen. Wegen der Esel, die vor drei Tagen verschwunden sind, brauchst du dir keine Sorgen mehr zu machen. Sie sind gefunden. Außerdem gehört alles Wertvolle in Israel ohnehin dir und deinen Verwandten.« Erstaunt erwiderte Saul: »Wie kommst du darauf? Ich bin doch nur ein Benjaminiter, ich gehöre zum kleinsten und unbedeutendsten Stamm Israels, und meine Sippe ist eine der kleinsten von ganz Benjamin.« Samuel nahm Saul und seinen Knecht mit in die Halle, in der das Festmahl nach dem Opfer aufgetragen wurde. Er ließ sie als Ehrengäste oben am Tisch Platz nehmen. Insgesamt waren etwa dreißig Gäste zu dem Essen eingeladen. Samuel befahl dem Koch: »Bring nun das Fleisch herbei, das du zurückbehalten solltest.« Da holte der Koch eine saftige Keule und gab sie Saul. »Das ist für dich«, sagte Samuel, »lass es dir schmecken. Ich habe es schon für diesen Augenblick beiseitelegen lassen, als noch kein Gast hier war.« So war Saul an diesem Tag Samuels Gast. Nach dem Fest gingen sie zusammen in die Stadt zurück. Sie setzten sich auf das flache Dach von Samuels Haus und redeten miteinander. Früh am nächsten Morgen, noch vor Sonnenaufgang, rief Samuel zu Saul hinauf: »Es ist Zeit, aufzubrechen! Ich begleite dich noch ein Stück.« Saul stand auf, und sie machten sich zusammen auf den Weg. Am Stadtrand sagte Samuel zu Saul: »Schick deinen Knecht voraus! Ich will dir noch etwas unter vier Augen sagen.« Als der Knecht gegangen war, fuhr Samuel fort: »Bleib stehen, ich habe dir eine Botschaft von Gott mitzuteilen!«
Da nahm Samuel einen kleinen Krug mit Olivenöl, goss das Öl über Sauls Kopf aus, küsste ihn und sagte: »Im Auftrag des Herrn habe ich dich nun mit diesem Öl gesalbt als Zeichen dafür, dass du der König seines Volkes Israel werden sollst. Wenn du nun wieder nach Hause gehst, wirst du bei Rahels Grab in der Nähe von Zelzach im Gebiet Benjamin zwei Männern begegnen, die dir sagen: ›Die Eselinnen, die du gesucht hast, sind gefunden! Dein Vater ist jetzt um euch besorgt und fragt sich: Wie soll ich nur meinen Sohn wiederfinden?‹ Wenn du dann zur großen Eiche von Tabor kommst, werden dir drei Männer begegnen, die unterwegs sind nach Bethel, um Gott dort Opfer darzubringen. Einer von ihnen trägt drei junge Ziegenböcke, ein anderer drei runde Brotlaibe, und der dritte hat einen Schlauch Wein dabei. Sie werden dich freundlich grüßen und dir zwei Brote anbieten, die du ruhig annehmen kannst. Dann wirst du nach Gibea kommen, wo Wachposten der Philister stehen. Gleich am Stadtrand begegnest du einer Gruppe von Propheten, sie kommen gerade von der Opferstätte auf dem Hügel herunter. Ihnen voran gehen Leute, die auf Harfen, Tamburinen, Flöten und Lauten spielen. Die Propheten selbst werden dazu weissagen. Der Geist des Herrn wird über dich kommen, und du wirst wie sie Prophezeiungen aussprechen, die Gott dir eingibt. Von da an wirst du ein ganz anderer Mensch sein. Wenn alle diese Zeichen eintreffen, dann zögere nicht lange. Tu einfach, was dir nötig erscheint, denn Gott steht dir bei. Wenn du später nach Gilgal hinuntergehst, dann warte dort eine Woche auf mich. Ich werde dir nachkommen, um in Gilgal Opfer darzubringen. Dann werde ich dir auch sagen, wie es weitergehen soll und welche Aufgaben dich erwarten.«“
1. Samuel 9:1-10:8 HFA
Warum die lange Aufzählung der Namen?
„Und es war ein Mann von Benjamin, sein Name war Kis, der Sohn Abiels, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bekoraths, des Sohnes Aphiachs, des Sohnes eines Benjaminiters, ein vermögender Mann. Und er hatte einen Sohn, sein Name war Saul, jung und schön, und kein Mann von den Kindern Israel war schöner als er; von seiner Schulter an aufwärts war er höher als alles Volk.“
1 SAMUEL 9:1-2 ELB
Um zu sehen, aus welchem Stamm Saul kommt
Er kommt aus dem Stamm Benjamin, der mal fast ausgerottet worden war von den anderen Stämmen, wegen der Geschichte mit der Nebenfrau des Leviten (Richter 20)
Durch was fällt Saul äußerlich auf?
Im ganzen Land sah niemand so gut aus wie er. Saul war stattlich und kräftig gebaut und einen Kopf größer als alle anderen Israeliten (Vers 2)
Er war besonders schön und besonders groß
Wer noch?
Ähnliches lesen wir von Baby Mose und auch Joseph
Saul (= der Erbetene), er war schöner und (einen Kopf) größer als alles Volk
Welchen Beruf hat er?
Eines Tages liefen die Eselinnen seines Vaters davon. Da befahl Kisch seinem Sohn: »Mach dich mit einem der Knechte auf die Suche nach den Eselinnen!« (Vers 3)
Er war Landwirt (das lesen wir 1. Samuel 11:5-7)) und wird nun von seinem Vater geschickt, die verlorenen Esel seines Vaters zu suchen
Hier finden wir eine gewisse Symbolik: Jehova hat die störrischen Israeliten verloren, Saul soll sie jetzt wieder einfangen, er soll sie suchen und wieder nach Hause bringen
Was passiert? Wo findet er die Esel?
Die beiden durchstreiften das Bergland von Ephraim und die Gegend von Schalischa, doch ohne Erfolg. Dann suchten sie die Gegend von Schaalim ab, fanden die Tiere aber nicht. Auch im Gebiet Benjamin waren die Eselinnen nicht zu sehen. Als sie schließlich in die Nähe von Zuf kamen, sagte Saul zu seinem Knecht: »Komm, lass uns nach Hause umkehren! Sicher macht sich mein Vater inzwischen mehr Sorgen um uns als um die Eselinnen.«
Saul scheitert, findet sie nicht – Was braucht er, um sie zu finden?
Doch der Knecht wandte ein: »Warte noch! In der Stadt da oben wohnt ein Prophet. Er genießt hohes Ansehen beim Volk, denn alles, was er sagt, trifft ein. Komm, lass uns doch zu ihm gehen! Vielleicht kann er uns sagen, wo wir die Tiere finden.«
Denjenigen, der zwischen Gott und den Menschen steht, er braucht den Seher, den Propheten
Der Knecht weist ihn darauf hin
Wer ist der ältere?
„Der Knabe“ weiß das, obwohl er jünger ist als Saul
Warum weiß Saul das nicht?
Warum kennt er ihn nicht, wo der doch in seiner Nähe wohnte und auch das Volk belehrte? Wo war Saul denn da zu den Zeiten?
Warum kennt er den Propheten Jehovas nicht und weiß nicht einmal was von ihm?
Das sagt sehr viel über Saul aus
Kennen wir Christen, die sagen „Ja ja, ich habe auch eine Bibel zu Hause“, sie sind vielleicht katholisch erzogen und haben die Bibel sogar im Schrank stehen. Andere sagen „Bibel, ich hab keine“ und man kann ich es evtl eine mitbringen
Saul kennt nicht einmal den Propheten, der seit Jahren dort aktiv ist
Auf was gucken wir?
Gehen wir mal ein paar Jahre zurück, wo Samuel als Kind in der Stiftshütte war
Man hätte auf den alten Samuel gucken können, oder auf dessen schlimmen Söhne – oder auf das eifrige Kind
Das ganze Land kannte Samuel
Saul kennt ihn nicht und Jehova nimmt trotzdem Saul und nicht einen besonders eifrigen jungen Mann
Saul scheint ein richtiger Bauer zu sein, da fragt man nicht zuerst nach der Familie sondern nach dem Vieh oder der Ernte usw
Jehova nimmt sich mit Saul jemanden, der durch Äußerlichkeiten herausragte und nicht durch besondere geistige Aktivitäten
»Aber was sollen wir ihm denn mitbringen?«, entgegnete Saul. »Unsere ganzen Vorräte sind aufgegessen, und auch sonst haben wir nichts dabei, was wir ihm schenken könnten.« »Doch, ich habe noch ein kleines Silberstück in der Tasche«, sagte der Knecht. »Das will ich dem Propheten geben, damit er uns zeigt, welchen Weg wir nehmen sollen.«
Der Knecht sagt zu hm, dass da ein Mann in der Stadt ist, Vers 6, aber Saul sagt, dass sie kein Geschenk für ihn hätten
Bedeutet dies, dass die Propheten bestechlich waren?
Es war ein allgemeiner Brauch, dass man einem Höheren eine Gabe mitbringt
Die Rabbiner hatten auch schon zu Jesu Zeiten einen eigenen Beruf, um für ihren Unterhalt zu sorgen, sie bekommen nur kleinen Unkostenbeitrag (Spesen wegen Verdienstausfall)
Rabbiner war eine Berufung, aber kein Beruf
So schlugen sie den Weg zur Stadt ein, um den Propheten aufzusuchen. Als sie die Straße zur Stadt hinaufgingen, kamen ihnen ein paar Mädchen entgegen, die gerade Wasser holen wollten. Die zwei Männer fragten sie: »Wisst ihr, ob der Seher in der Stadt ist?« Früher wurden die Propheten nämlich »Seher« genannt. Wer damals etwas von Gott wissen wollte, sagte: »Komm, wir gehen zum Seher und fragen ihn.« Die Mädchen antworteten: »Ja, er ist da. Gerade ist er zum Opferfest gekommen, das heute gefeiert wird. Wenn ihr euch beeilt, trefft ihr ihn noch in der Stadt, bevor er zum Hügel hinaufsteigt, auf dem das Opfer dargebracht und das Festessen gehalten wird. Alle warten mit dem Essen auf ihn, denn erst wenn er das Mahl gesegnet hat, dürfen die Gäste essen. Geht nur in die Stadt. Ihr habt wirklich Glück, dass ihr ihn gerade heute dort antrefft.«
Da gingen die beiden weiter zur Stadt hinauf. Am Stadttor begegnete ihnen Samuel, der gerade unterwegs zu der Opferstätte war. Der Herr hatte Samuel schon einen Tag zuvor gesagt: »Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Gebiet Benjamin zu dir schicken. Ihn sollst du zum König über mein Volk salben. Er wird Israel von den Philistern befreien, denn ich habe die Not meines Volkes gesehen und seine Hilfeschreie gehört.« Als nun Saul durch das Stadttor kam, sagte der Herr zu Samuel: »Sieh, das ist der Mann, von dem ich gestern gesprochen habe. Er soll über mein Volk herrschen.« Noch beim Tor ging Saul auf Samuel zu und fragte ihn: »Kannst du mir sagen, wo hier der Seher wohnt?« »Ich selbst bin der Seher«, antwortete Samuel.
Die Mädchen sagen ihm, dass der Seher ihm entgegen kommen würde, trotzdem fragt Saul den ihm entgegen kommenden Samuel, ob er den Seher kennt
Der Herr hatte Samuel schon einen Tag zuvor gesagt: »Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Gebiet Benjamin zu dir schicken. Ihn sollst du zum Fürsten über mein Volk salben. Er wird Israel von den Philistern befreien, denn ich habe die Not meines Volkes gesehen und seine Hilfeschreie gehört.« Als nun Saul durch das Stadttor kam, sagte der Herr zu Samuel: »Sieh, das ist der Mann, von dem ich gestern gesprochen habe. Er soll über mein Volk herrschen.«
Jehova sandte Mose, um sie aus der Hand der Ägypter zu retten
Hier sagt ER, dass Saul zum Fürsten gesalbt wird
Der Fürst steht unter dem König
Über dem König steht nur das geistige Oberhaupt
Dies ist wichtig, um zu verstehen, warum ER Saul verwirft und nicht später David, obwohl dieser so viele Fehler macht
Im übertragenen Sinne sagt Jehova auf die Forderung nach einem König zu ihnen: „Der KönigsThorn gehört mir, ihr könnt gerne einen Fürsten haben, da hab ich kein Problem mit“
Er lies Saul zum Fürsten (Elberfelder, das hebräische Wort bedeutet Fürst und nicht König) salben, nicht zum König
Ist das Wort „Führer“ abwertend, wie es anderswo übersetzt wird?
Mose und die Richter waren auch Führer, aber die erhielten keine Abgaben, wie sie nun dem Fürsten zustehen sollten
Als nun Saul durch das Stadttor kam, sagte der Herr zu Samuel: »Sieh, das ist der Mann, von dem ich gestern gesprochen habe. Er soll über mein Volk herrschen.« (Vers 17)
Hier steht „Antwortet ihm Jehova“, im hebr und in der Elberfelder
Scheinbar hatte Samuel Jehova gefragt und bekommt nun eine Antwort
Samuel war scheinbar im ständigen Gespräch mit Jehova (Vers 18)
beim Tor ging Saul auf Samuel zu und fragte ihn: »Kannst du mir sagen, wo hier der Seher wohnt?« »Ich selbst bin der Seher«, antwortete Samuel. »Kommt doch mit mir zu der Opferstätte hinauf. Es ist mir eine Ehre, euch heute als meine Gäste zum Festessen einzuladen. Morgen früh werde ich dir alle deine Fragen beantworten, und dann könnt ihr weiterziehen. (Vers 19)
Es passiert wieder einmal alles wie selbstverständlich
Wegen der Esel, die vor drei Tagen verschwunden sind, brauchst du dir keine Sorgen mehr zu machen. Sie sind gefunden. (Vers 20)
Samuel beantwortet Sauls Frage, bevor dieser sie überhaupt gestellt hat
Sie sollen über Nacht bleiben
Was wird das Thema dieser Gespräche sein?
„Und was die Eselinnen betrifft, die dir heute vor drei Tagen irregegangen sind, richte nicht dein Herz auf sie, denn sie sind gefunden. Und nach wem steht alles Begehren Israels? Nicht nach dir und nach dem ganzen Hause deines Vaters?“
1 SAMUEL 9:20 ELB
Was war das Begehren von Israel? Sie wollten einen König
„Da antwortete Saul und sprach: Bin ich nicht ein Benjaminiter, von einem der kleinsten Stämme Israels, und ist nicht meine Familie die geringste unter allen Familien des Stammes Benjamin? Und warum redest du dergleichen Worte zu mir?“
1 SAMUEL 9:21 ELB
Warum ist sein Stamm der kleinste Stamm in Israel? Durch den Krieg, über den wir in Richter 20 gelesen haben, wurden sie fast ausgerottet
„Und Samuel nahm Saul und seinen Knaben und führte sie in den Saal, und er gab ihnen einen Platz obenan unter den Geladenen; und es waren ihrer bei dreißig Mann.“
1 SAMUEL 9:22 ELB
Nicht nur Samuel durfte am oberen Ende der Tafel sitzen und Saul, sondern auch dessen Knecht
Die Männer, die dort sitzen, waren die Führung der Stadt
Ein fremder junger Mann kommt mit seinem Knecht und setzt sich auf diesen bevorrechtigten Platz
Das erweckte sicherlich Neugier
Sie waren ja Ehrengäste
Was bekommt der Ehrengast und sein Knecht?
„Und Samuel sprach zu dem Koch: Gib das Stück her, das ich dir gegeben, von dem ich dir gesagt habe: Lege es bei dir zurück. Da trug der Koch die Keule auf und was daran war und legte es Saul vor. Und er sprach: Siehe, das Zurückbehaltene; lege dir vor, iß! Denn auf die bestimmte Zeit ist es für dich aufbewahrt worden, als ich sagte: Ich habe das Volk geladen. So aß Saul mit Samuel an selbigem Tage.“
1 SAMUEL 9:23-24 ELB
Sie bekommen die besten Stücke
Warum ist die Keule was leckeres?
Das Fett gehörte Jehova, die Keule gehörte normalerweise dem Priester
Der Ehrengast bekommt die Keule, die eigentlich für den Priester, dem Diener Gottes, reserviert war (3. Mose 7:31-32)
Samuel hatte sie schon für den zukünftigen Fürsten beiseite gelegt
Nach dem Essen schlafen sie bei Samuel, Saul auf dem Dach
Warum schliefen sie auf dem Dach? Und warum lagen die Gästezimmer damals immer auf dem Dach?
Bei Rahab wurden die Boten auf dem Dach unter dem Schilf versteckt
Wie sahen die Dächer denn damals aus?
Warum war das Gästezimmer auf dem Dach und nicht in der Wohnung?
Warum unterhielten sie sich auch auf dem Dach?
Gehen wir mal 3000 Jahre zurück in der Weltgeschichte – wo war der Glaser?
Den gab es damals noch nicht und auch keine Fenster
Das Leben spielte sich bei gutem Wetter oben auf dem Dach ab, denn da war Licht und frische Luft, unten war es dunkel und stickig
Unten in dem dunklen Raum hatte man geschlafen
Sie unterhalten sich auf dem Dach, Samuel geht runter, schläft unten und geht am nächsten morgen wieder hoch, um sich mit Saul zu unterhalten
Worüber unterhielten sie sich so viel?
„Und sie gingen von der Höhe in die Stadt hinab; und er redete mit Saul auf dem Dache. Und sie standen früh auf; und es geschah, als die Morgenröte aufging, da rief Samuel dem Saul auf dem Dache zu und sprach: Stehe auf, daß ich dich geleite! Und Saul stand auf, und sie gingen beide, er und Samuel, auf die Straße hinaus.“
1 SAMUEL 9:25-26 ELB
Während des Essens über die allgemeine Situation im Lande
„Während sie an das Ende der Stadt hinuntergingen, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knaben, daß er uns vorausgehe (und er ging voraus); du aber stehe jetzt still, daß ich dich das Wort Gottes hören lasse.“
1 SAMUEL 9:27 ELB
Was macht dann Samuel?
„Und Samuel nahm die Ölflasche und goß sie aus auf sein Haupt, und er küßte ihn und sprach: Ist es nicht also, daß Jehova dich zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt hat?“
1 SAMUEL 10:1 ELB
Er salbte Saul
Wer wurde sonst gesalbt vorher? Der Hohepriester und die Priester
Nun salbt Samuel Saul zum Fürsten
Warum die vielen Zeichen?
Damit Saul erkennt, dass das wirklich von Jehova kommt, bekommt er mehrere Zeichen, was passieren würde, das erste:
„Wenn du heute von mir weggehst, so wirst du zwei Männer treffen beim Grabe Rahels, an der Grenze von Benjamin, zu Zelzach; und sie werden zu dir sagen: Die Eselinnen sind gefunden, die du zu suchen gegangen bist; und siehe, dein Vater hat die Sache der Eselinnen aufgegeben, und er ist um euch bekümmert und spricht: Was soll ich wegen meines Sohnes tun?“
1 SAMUEL 10:2 ELB
Es kommen zwei fremde Männer, die ihm sagen werden, dass die Eselinnen gefunden sind – ohne dass er sie zuvor danach fragen würde
„Und gehst du von dannen weiter und kommst zur Terebinthe Tabor, so werden dich daselbst drei Männer treffen, die zu Gott nach Bethel hinaufgehen; einer trägt drei Böcklein, und einer trägt drei Laibe Brot, und einer trägt einen Schlauch Wein. Und sie werden dich nach deinem Wohlergehen fragen und dir zwei Brote geben, und du sollst sie von ihrer Hand nehmen.“
1 SAMUEL 10:3-4 ELB
Sie bringen Opfer, die sie Jehova darbringen wollen
Sie sind auf dem Weg nach Bethel und nicht nach Silo
Inzwischen steht die Stiftshütte – ohne die Bundeslade – in Bethel und nicht mehr in Silo (wird so nebenbei erwähnt, die Ausleger sagen, dass die Philister inzwischen Silo zerstört haben)
Als Saul und sein Diener sich beraten hatten, was sie machen, was sie Samuel geben sollten, stellten sie fest, dass sie kein Brot mehr haben. Nun bekommen sie neues Brot
„Danach wirst du zu dem Hügel Gottes kommen, wo Aufstellungen der Philister sind; und es wird geschehen, sowie du daselbst in die Stadt kommst, wirst du einer Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Harfe und Tamburin und Flöte und Laute, und sie werden weissagen. Und der Geist Gottes wird über dich geraten, und du wirst mit ihnen weissagen und wirst in einen anderen Mann verwandelt werden.“
1 SAMUEL 10:5-6 ELB
Wissen sie schon, dass Jehova einen Fürsten eingesetzt hat? Propheten wissen ja mehr
Was soll passieren, wenn Saul auf die Propheten trifft? Er soll selbst prophezeien und wird wiedergeboren?
Wenn Jehovas Geist über ihn kommt, wird dieser ihn zu einem anderen Menschen machen
Das erinnert an Wiedergeborene Christen
Muss sich nicht anstrengen oder bestimmte Bücher lesen – der Geist Gottes wirkt in ihm und er wird ein anderer Mensch
In der Apostelgeschichte und den Briefen von Paulus, spricht er auch von der neuen Persönlichkeit
„Und es soll geschehen, wenn dir diese Zeichen eintreffen, so tue, was deine Hand finden wird; denn Gott ist mit dir.“
1 SAMUEL 10:7 ELB
Steht das ganz neu in der Bibel? Ist uns noch nie aufgefallen
„Und gehe vor mir nach Gilgal hinab; und siehe, ich werde zu dir hinabkommen, um Brandopfer zu opfern, um Friedensopfer zu schlachten; sieben Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme, und ich werde dir kundtun, was du tun sollst.“
1 SAMUEL 10:8 ELB
Warum passiert das erst Jahre später?
Was sollte Saul tun? Was hatte ihm Jehova durch Samuel gesagt?
Wo ist er gerade? Vers 5
Am Hügel Gottes – und wer ist dort? Der Wachposten der Philister
Wer greift die später mal an bei Gibea?
Nicht Saul, sondern sein Sohn Jonathan geht mit seinem Schildträger und greift die an. Dann erfüllt sich dies
Eigentlich kriegt Saul gleich den Auftrag: wenn der Geist Gottes über ihn kommt, die Anweisung, er soll die Philister angreifen, die er direkt sieht
Warum soll Saul denn später die 7 Tage warten? Wenn der Vorposten angegriffen würde, würden sie sich für den Krieg bereit machen. Dann würde Samuel für das Schlachtopfer kommen
Er weiß noch, dass er 7 Tage warten soll, aber er opfert noch am selben Tag, weil Samuel auf sich warten lies
Aber das lesen wir erst in ein paar Wochen (Kapitel 14)
Weiter geht es in der nächsten Woche
Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 2 commentsDie Wahl des Feldes – Zufall oder Vorsehung?
Auf welches Feld geht Ruth? Auf das von Boas (Vers 3), der Begriff „es traf sich“ kommt relativ selten in der Bibel vor – hebräisches Wort bedeutet, dass Gott dafür gesorgt hat
In hebräischer Bibel steht „Zufall“ und dann geht es weiter mit „und siehe“ …. Gott selbst hatte dafür gesorgt
Nun ist das Buch der Richter zu Ende. Was haben wir rückblickend aus Richter gelernt?
auch bei Kleinigkeiten Jehova um Rat bitten und Geduld haben
Wann hat Jehova mit wem gesprochen? Hat derjenige selbst ihn gerufen? ER erbarmte sich
Sie rufen nur, wenn nix anderes mehr geht
Jehova kommt immer in die Stille; Simsons Mutter hatte nicht mit ihm gerechnet, er kommt immer dann, wenn diejenigen zur Ruhe gekommen waren
Handeln auf eigene Faust geht immer nach hinten los
Wenn es ihnen zu gut ging, fragten sie nicht nach IHM,
Seinerzeit sie hatten ja neben ihm noch andere Götter, Jehova war für sie nur der Kriegsgott. Sie brauchten ihn ja nur, wenn es wieder Krieg gab
ER kam, wenn sie ihn nicht erwarten, sondern für sich alleine in Ruhe sind – „Stille Zeit“, so gebe ich ihm die Chance zu reden, ansonsten suche ich ja nur nach Lösungen
Egal, wie lange wir Jehova folgen, dürfen wir IHN nicht für selbstverständlich ansehen. Es kann nur im Einklang mit IHM funktionieren
Wir dürfen auch darum beten, dass wir zur Ruhe kommen um dann mit IHM die Dinge zu besprechen
In 5. Mose 28 und 29 sagt ER, wenn sie ihm gehorchen, würde er sie segnen, wenn nicht, würde er sich zurück ziehen und sie müssten alles aus eigener Kraft tun
Genau das haben wir ja nun hier gesehen
Richtet 2
„Ihr habt mir nicht gehorcht, darum habe ich euch verworfen“, sie weinten, er half
Die Situation wurde immer schlimmer, selbst die Richter wurden schlimmer. Hier in den letzten drei Kapiteln ist es am schlimmsten, sie wenden sich gegeneinander, weil sie seiner Stimme nicht gehorcht haben
Wir sollten uns immer an die Gnade erinnern, die wir schon von ihm bekommen haben und daran, wie ER immer den Knoten gelöst hat
Im zweiten Lied haben wir gesungen:
„Manchmal muss ich mit dir ringen,
ist der Blick auf dich verstellt.
Dann will ich kein Loblied singen,
wenn die Not der Welt mich quält.
Doch dein göttliches Erbarmen
trägt mich durch in schwerer Zeit.
Ich vertraue deinem Namen,
du bist mit uns, auch im Leid.
Du bist niemals weit.“
Beim zweiten Lied wurde aus dem „du sollst den Herrn deinen Gott lieben“ am Ende „ich will“
Ich sollte nicht den Blick auf mich oder sonst wo hin richten, sondern meinen Blick auf Jehova gerichtet halten – darum haben wir im ersten Lied „Mittelpunkt“ gesungen, dass sich bei uns alles um IHN dreht = ER versorgt uns mit allem, was wir brauchen
Ab nächste Woche lesen wir das Buch Ruth, die auf Jehova wartet
by Jule with no comments yetHeute lesen wir den Abschluss einer Geschichte, die wir vor ein paar Wochen in Kapitel 19 mit dem Leviten und seiner Nebenfrau begonnen haben. Wir erinnern uns?
Seine Frau war ihm weggelaufen und ein halbes Jahr später geht er ihr nach, um sie wieder nach Hause zu holen. Durch den Vater verzögert sich die Abreise, so dass sie es nicht mehr bis nach Hause schaffen. Sie müssen übernachten und entscheiden sich dann für Gibea, da es eine Bruderstadt war, hier fühlte er sich sicher. Aber das waren sie leider nicht. In der Nacht kommen die Männer des Ortes und wollen Sex – die Szene erinnert an das, was Lot in Sodom erlebte. Die Frau wird rausgeschickt und die ganze Nacht vergewaltigt, am Morgen liegt sie tot auf der Schwelle (Kapitel 19)
Letzte Woche haben wir in Kapitel 20 gelesen, dass diese Verbrechen gesühnt wird. Ja, sie rächen es gemäß dem mosaischen Gesetz mit dem Tode und ja, sie fordern auch zuerst die Herausgabe dieser Männer. Nachdem der Stamm Benjamin sich hinter die Männer stellt, wird ein Krieg gegen den ganzen Stamm beschlossen. Soweit, so gut. Obwohl es ein Krieg gemäß Gottes Geboten war, verlieren sie die ersten beiden Schlachten und man fragt sich, wie das sein kann. Nach langem Suchen kamen wir darauf, dass sie Jehova zwar befragt haben, aber die Frage nicht so ganz die war, die ER erwarten konnte. Zudem wird nach mosaischen Gesetz ein Krieg immer damit begonnen, dass die Priester die Hörner zum Sammeln blasen und dies ist hier nicht passiert. Sie rennen in ihrem „gerechten“ Zorn einfach los und im 3. Anlauf gewinnen sie die Schlacht und rotten fast den kompletten Stamm Benjamin aus; es überleben nur die 600 Männer die weiter weg in einer Höhle Zuflucht gesucht hatten (Kapitel 20). An diesem Punkt machen wir heute weiter, denn nun hat das ganze Volk ein Problem:
Nach der KurzZusammenfassung lesen wir Richter Kapitel 21 – es geht darum, dass die verbleibenden 600 Mönner vom Stamm Benjamin Frauen bekommen, damit der Stamm weiter bestehen kann. Ihre eigenen Frauen waren ja zu Tode gekommen, denn die ganze Stadt war ausgerottet worden (siehe Kapitel 20)
Die Männer werden zusammengerufen und sie beraten sich. Zuerst schauen sie nach, ob sich evtl eine Stadt nicht beteiligt hatte und stoßen auf die Stadt Jabesch Gilead
Gab es denn Gründe, nicht in den Krieg zu ziehen?
Konnte man den Wehrdienst verweigern?
Ja, aber das galt nur für einzelne: wer frisch verlobt war, sollte zuerst heiraten und Zeit mit seiner Frau genießen, wer sich gerade ein Haus gebaut hatte, sollte erst mal einziehen und darin wohnen, wer sich einen Weingarten gekauft hatte, sollte erst mal ernten usw
Und dann gab es noch die Möglichkeit, dass der spürst einzelne wieder nach Hause schickte, die Angst hatten usw aber alles erst, nachdem sich das Heer versammelt hatte
Warum war diese Stadt denn nicht mit dabei? Hatten sie evtl Gründe und waren nicht mit dem Krieg einverstanden?
Hier war es so: Wenn es nur Ja oder Nein gibt, dann gibt es nicht neutral
Wieder einmal wird Jehova nicht befragt. Wahrscheinlich hatte der Levit beim Verschicken seiner Frau mit dazu geschrieben, dass jeder, der nicht kommt, des Todes ist (ähnlich wie Saul Teile eines Rindes verschickte)
In Vers 3 lesen wir die Frage nach dem „warum“ an Jehova 🤔
Dies erinnert und stark an die Frage:
„Adam, wo bist du?“ … und
„Kain, wo ist dein Bruder Abel?“
Ihre Frage hier erscheint eher provokativ: „was machst du, wo bist du Jehova?“
Er ignoriert sie, reagiert nicht darauf
Sie merken, dass er nicht antwortet und anstatt weiter zu fragen, zb was sie tun sollen oder ob sie es tun sollen (darauf hätte Jehova geantwortet) überlegen sie selbst, wie sie das Problem auf eigene Faust lösen können
Warum eigentlich? Im letzten Kapitel haben sie den Fehler zuerst bei den Benjaminitern und bei Jehova gesucht, erst beim dritten Anlauf haben sie IHN gefragt
Hier verstecken sie sich hinter dem Schwur, den sie geleistet haben
Laut dem mosaischen Gesetzt darfst du nur bei Jehova schwören – der Grund, warum Jesus später sagt, wir sollen nicht schwören (evtl war diese Geschichte gerade bei den Juden im jährlichen Lesen der Thora dran)
Sie haben bei Gott geschworen und mussten nun den Schwur halten und dabei kam nur Blödsinn heraus. Darum: kein Schwur, der nicht unbedingt nötig ist (siehe auch Jephta in Kapitel 18)
Hier ein Schwur, den man einhält, ist eigentlich das Eheversprechen „bis das der Tod euch scheidet“
Was macht das große Heer? Sie vernichten die Stadt, die nicht gekommen war und verschonen nur die Jungfrauen. Sie fragen nicht, ob nicht einer der Männer vom Kriegsdienst befreit war (das hätten diese ja auch bei dem Treffen anbringen können, aber waren garnicht erst gekommen)
Das Problem bestand ja nur, weil sie im Kapitel davor nicht nach Gott gefragt, sondern auf eigene Faust gehandelt hatten. Im Gegensatz dazu hat sich Simson in seinen hoch emotionalem Momenten an den Feinden Gottes abreagiert
Das Heer jetzt hier hätte die Philister bekämpfen können und sich von dort Frauen nehmen
Warum sind die Feinde, die wir bekämpfen, immer in den eigenen Reihen?
Jehova lässt die Situation bis hier her zu, weil er hofft, dass sie sich nun gegen seine Feinde wenden und die endlich ausrotten
Durften sie denn die Frauen einfach klauen, war das nicht verboten?
Letztendlich war das Problem, dass sie nicht auf Jehova geschaut haben und nicht so lange nachgefragt haben, bis er antwortet
Warum steht diese Geschichte so ausführlich in der Bibel? Sind ja immerhin 3 ganze Kapitel
Man sieht, wie schnell man sich verrennen kann. Wenn man nicht stehen bleibt und zurück geht, wird alles immer schlimmer
Man reitet sich immer mehr rein
Wenn wir uns auf unseren eigenen Verstand verlassen, endet es böse (umgekehrt Sprüche 3:5)
Sie haben selbst bei so wichtigen Dingen nicht nachgefragt.
Eigentlich sind wir alle oftmals in ähnlichen Situationen. Wir vergessen, Jehova zu fragen oder warten nicht, bis ER was macht – dann zieht sich Jehova zurück und sagt „nun mach mal“
Die Grundlage „Biblischer Seelsorge“ ist: auf Jehova gucken und nicht auf mich, meine Gefühle, die Umstände oder was der andere macht
Wir lesen in Samuel 10:20+21, dass der erste König (Saul) aus dem Stamm Benjamin kommt. Er ist eins dieser Kinder, die aus dem hier entstanden sind (daher ist für Saul jeder, der nicht aus dem Stamm Benjamin kommt, ein Problem)
Der Saul 2000 Jahre später sagt in einem seiner Briefe, er wäre gerne vor Jehova verflucht, wenn all sein Volk – die Israeliten – Jesus erkennen würden (Römer 11:1). Der Apostel Paulus war auch aus dem Stamm Benjamin
Nun ist das Buch der Richter zu Ende. Was haben wir rückblickend aus Richter gelernt?
uch bei Kleinigkeiten Jehova um Rat bitten und Geduld haben
Wann hat Jehova mit wem gesprochen? Hat derjenige selbst ihn gerufen? ER erbarmte sich
Sie rufen nur, wenn nix anderes mehr geht
Jehova kommt immer in die Stille; Simsons Mutter hatte nicht mit ihm gerechnet, er kommt immer dann, wenn diejenigen zur Ruhe gekommen waren
Handeln auf eigene Faust geht immer nach hinten los
Wenn es ihnen zu gut ging, fragten sie nicht nach IHM,
Seinerzeit sie hatten ja neben ihm noch andere Götter, Jehova war für sie nur der Kriegsgott. Sie brauchten ihn ja nur, wenn es wieder Krieg gab
ER kam, wenn sie ihn nicht erwarten, sondern für sich alleine in Ruhe sind —-> „Stille Zeit“, so gebe ich ihm die Chance zu reden, ansonsten suche ich ja nur nach Lösungen
Egal, wie lange wir Jehova folgen, dürfen wir IHN nicht für selbstverständlich ansehen. Es kann nur im Einklang mit IHM funktionieren
Wir dürfen auch darum beten, dass wir zur Ruhe kommen um dann mit IHM die Dinge zu besprechen
In 5. Mose 28 und 29 sagt ER, wenn sie ihm gehorchen, würde er sie segnen, wenn nicht, würde er sich zurück ziehen und sie müssten alles aus eigener Kraft tun
Genau das haben wir ja nun hier gesehen
Richtet 2
„Ihr habt mir nicht gehorcht, darum habe ich euch verworfen“, sie weinten, er half
Die Situation wurde immer schlimmer, selbst die Richter wurden schlimmer. Hier in den letzten drei Kapiteln ist es am schlimmsten, sie wenden sich gegeneinander, weil sie seiner Stimme nicht gehorcht haben
Wir sollten uns immer an die Gnade erinnern, die wir schon von ihm bekommen haben und daran, wie ER immer den Knoten gelöst hat
Im zweiten Lied haben wir gesungen:
„Manchmal muss ich mit dir ringen,
ist der Blick auf dich verstellt.
Dann will ich kein Loblied singen,
wenn die Not der Welt mich quält.
Doch dein göttliches Erbarmen
trägt mich durch in schwerer Zeit.
Ich vertraue deinem Namen,
du bist mit uns, auch im Leid.
Du bist niemals weit.“
Beim letzten Lied wurde aus dem „du sollst den Herrn deinen Gott lieben“ am Ende „ich will“
Ich sollte nicht den Blick auf mich oder sonst wo hin richten, sondern meinen Blick auf Jehova gerichtet halten —-> darum haben wir im ersten Lied „Mittelpunkt“ gesungen, dass sich bei uns alles um IHN dreht = ER versorgt uns mit allem, was wir brauchen
Ab nächste Woche lesen wir das Buch Ruth, die auf Jehova wartet
Nochmal zum Thema Gebet
Jehova hat fast immer zu einzelnen gesprochen die in der Ruhe bzw Stille waren, nur in Richter 2 hat er zur ganzen Menge gesprochen
Soviel zu den Gedanken von Heute
Wir wünschen euch noch einen schönen Tag und eine gesegnete Woche
Heute lesen wir die Auswirkungen der Geschichte, die wir letztes Mal in Kapitel 19 mit dem Leviten und seiner Nebenfrau begonnen haben. Wir erinnern uns?
Seine Frau war ihm weggelaufen und ein halbes Jahr später geht er ihr nach, um sie wieder nach Hause zu holen. Durch den Vater verzögert sich die Abreise, so dass sie es nicht mehr bis nach Hause schaffen. Sie müssen übernachten und entscheiden sich dann für Gibea, da es eine Bruderstadt war, hier fühlte er sich sicher. Aber das waren sie leider nicht. In der Nacht kommen die Männer des Ortes und wollen Sex – die Szene erinnert an das, was Lot in Sodom erlebte. Die Frau wird rausgeschickt und die ganze Nacht vergewaltigt, am Morgen liegt sie tot auf der Schwelle (Kapitel 19)
Diese Woche haben wir in Kapitel 20 gelesen, dass dieses Verbrechen gesühnt wird.
Ja, sie rächen es gemäß dem mosaischen Gesetz mit dem Tode und ja, sie fordern auch zuerst die Herausgabe dieser Männer. Nachdem der Stamm Benjamin sich hinter die Männer stellt, wird ein Krieg gegen den ganzen Stamm beschlossen. Soweit, so gut.
Obwohl es ein Krieg gemäß Gottes Geboten war, verlieren sie die ersten beiden Schlachten und man fragt sich, wie das sein kann. Nach langem Suchen kamen wir darauf, dass sie Jehova zwar befragt haben, aber die Frage nicht so ganz die war, die ER erwarten konnte.
Zudem wird nach mosaischen Gesetz ein Krieg immer damit begonnen, dass die Priester die Hörner zum Sammeln blasen und dies ist hier nicht passiert. Sie rennen in ihrem „gerechten“ Zorn einfach los und im 3. Anlauf gewinnen sie die Schlacht und rotten fast den kompletten Stamm Benjamin aus; es überleben nur die 600 Männer die weiter weg in einer Höhle Zuflucht gesucht hatten (Kapitel 20).
An diesem Punkt machen nächstes Mal weiter, denn nun hat das ganze Volk ein Problem: es gibt keine Frauen mehr für diese Männer und so würde der Stamm unweigerlich aussterben
by Jule with no comments yetWas fällt auf?
Fragen im Vorfeld
Warum läuft er ihr nach?
Warum hält der Vater ihn auf?
Name Jehovas wird nicht erwähnt
Es werden überhaupt keine Namen erwähnt
Die Geschichte ist grauselig
Wir haben bereits letzte Woche darüber gesprochen, dass von der Zeit von Mose bis Jesus die Schulkinder die ersten 5 Bücher Mose auswendig lernten, daher müssen sie hier an die Geschichte von Lot und Sodom erinnert worden sein, denn es ist teilweise wortwörtlich wie bei Lot
Zum besseren Verständnis gibt es eine Karte von dem Weg, den der Levit genommen hat: er kam aus dem Hügelland von Ephraim und folgte seiner Frau zu deren Vater nach Bethlehem. Auf dem Rückweg kamen sie nach Jebus (Jerusalem), aber sie übernachten in Gibea
Soviel zum Vorfeld
Die Beziehung der beiden „Hauptdarsteller“
Als erstes stellt sich uns die Frage: Durfte ein Levit überhaupt eine Nebenfrau haben? Ja, nur die Priester und Hohepriester hatten besondere Vorgaben, wen sie heiraten dürften und wen nicht
In Vers 1 lesen wir, dass sie „seine Nebenfrau“ bzw „sein Kebsweib“ war, sie war also nicht seine Hauptfrau, er muss daher reich gewesen sein. Wie konnte das sein, wo er doch als Levit nur vom Volk unterstützt wurde? Er scheint noch ein Einkommen gehabt zu haben. Der Levit letzte Woche in Kapitel 17 und 18 war auf Arbeitssuche unterwegs – dieser hier kommt aus Ephraim und in der Nähe stand die Bundeslade, wo er seinen Hauptjob hatte
In Vers 2 lesen wir dass die Nebenfrau „begann gegen ihn Hurerei zu begehen“ – andere Übersetzungen sagen, „sie ärgerte sich über ihn“ – und lief weg Vielleicht floh sie vor der Strafe für Ehebruch, denn darauf stand nach mosaischen Gesetz eigentlich die Todesstrafe
Kannte der Levit das mosaische Gesetz? Ja, es war ja seine Aufgabe, das vorzulesen und auszulegen und auch sie hätte das wissen müssen, da sie es in der Schule gelernt haben
Wie lange wartet er, um sie aufzusuchen? 4 Monate – warum so lange? Um auszuschließen, dass sie von dem anderen Mann schwanger geworden ist, denn das sieht man bei einer Frau im 4. Monat. Er ist also nicht lieblos, sondern will erst mal sicher gehen, dass es ohne Folgen blieb
Warum folgt er ihr? Er will sie überzeugen, zu ihm zurück zu kommen und nimmt mehrere Esel mit, damit sie auch einen für den Rückweg hat und einen Bediensteten. In Vers 3 lesen wir, dass er gewinnend auf sie einredet, um sie (von seiner Liebe?) zu überzeugen
Die Rolle des Schwiegervaters bei dem Ganzen
Was passiert bei Schwiegervater?
In Vers 4 lesen wir, dass sich die beiden bereits im Vorfeld versöhnt haben. Der Vater freut sich, Zeit mit ihm verbringen zu können. Scheinbar feiern sie gemeinsam den Shabbat und dehnen diese Feier aus
Als der Levit am 4. Tag aufbrechen will, hält der die beiden auf, auch am fünftem. Warum?
Damit zeigte er seine Zuneigung zu der Tochter und dem Schwiegersohn. Vielleicht war er auch einsam? Auf jeden Fall wollte er noch mehr Zeit mit den beiden verbringen
Die haben als Juden ja ein Problem, da alle 7 Tage Sabbat ist und man nicht reisen darf. Vielleicht wollte der Vater noch den Sabbat mit ihnen feiern, aber der Levit wollte scheinbar zum Sabbat wieder zu Hause zu sein
Die Reise – aus der Sicht eines Juden
Sie gehen am 6. Tag erst gegen Mittag los und kommen so nur bis Jebus (Jerusalem), da ist es schon Abend. Ab Sonnenuntergang (Vers 14) würde ein neuer Tag beginnen – der Shabbat, an dem man ja keine längeren Strecken reisen durfte. Der Levit will aber nicht bleiben, da dies keine israelitische Stadt war und er schien zu wissen, dass die Menschen dort sehr schlecht und böse waren (Vers 13)
Gibea und Rama liegen ca eine halbe Std auseinander, aber beide zählten zum Stamm Benjamin. Der Levit und seine Reisegesellschaft bleiben in Gibea
Was war in Rama? Das Grab der Stammesmutter von Benjamin und Joseph und gehört nun zum Stamm von Benjamin Wir erinnern uns?: Rahel stirbt auf dem Weg ins verheißene Land Jeder Jude, der an Rama vorbei kommt, denkt „hier liegt die Lieblingsfrau von unserem Stammesvater, die Stammesmutter von Benjamin“
Sie setzten sich auf dem öffentlichen Platz nieder und hofften auf Gastfreundschaft, dass jemand sie in ihr Haus aufnimmt – was damals üblich war
Warum nahmen die Bewohner sie nicht auf?
Wovor hatten sie Angst? Vor den Gästen?
Sie denken wohl an Sodom, denn die Bewohner hier sind genau so verdorben wie seinerzeit in Sodom
Warum waren die zwei Engel nach Sodom gekommen?
Weil das Geschrei über die Bewohner war zu Jehova gedrungen (1. Mose 18:20-22)
Wer hatte geschrieen? Die Männer von Sodom sicherlich nicht, denn sie hatten ja Gefallen daran
Es ging um die Gäste, die anders waren und vergewaltigt wurden
Der Levit wußte nicht, dass die Bewohner von Gibea so verdorben waren, er dachte, dass sie ja alle zum Volk Jehovas gehören und er daher sicher wäre. Der alte Mann, der sie in sein Haus holte, wusste das schon und es zeigte sich, dass die trotzdem so schlimm waren, wie die Bewohner von Sodom sind
In Sodom geht Lot raus, bietet seine Töchter an und die Männer wollen sich auf ihn stürzen, da schlagen die Engel die Männer mit Blindheit.
Hier in Richter gibt es niemand, der betet, beide versuchen, das Problem auf ihre Weise zu lösen, obwohl der Levit sagt, er wandle in den Wegen Jehovas (Richter 19:18)
Scheinbar sind der Gastgeber und der steckt im Panikmodus, es ist eine reflexartige Reaktion
Aber sie hätten ja vorher schon beten können, beim gemeinsamen Essen, denn der Gastgeber wußte ja, wie seine Nachbarn drauf waren
Wie betet ein Juden heute? Gebetsregeln, Gebetstuch
„Gesegnet seist du Jehova, der du uns …. das Brot gegeben hast, das Korn aus der Erde wachsen lässt….“
Scheinbar waren diese Gebete der beiden reine Worthülsen, ein Gebet, weil man es eben so macht, nicht etwas, was einem persönlichen Verhältnis entspringt. Sonst hätten sie direkt daran die Bitte um Schutz und Bewährung gehängt
Und wieder sind wir bei der Abzweigung zwischen dem Leviten und seiner Nebenfrau, denn:
Wer schickt die Frau raus?
Der Ehemann (Vers 25). Die Männer bleiben drin, bekommen nicht mal mit, dass sie an der Schwelle liegt. In Vers 27 lesen wir sogar „der Levit steht auf“
D.h, dass die Männer sich schlafen gelegt hatten in dem Wissen, was da gerade mit der Frau passiert
Scheinbar sah der Levit seine Frau nur als Sexobjekt und deshalb war es ihm egal
Was macht er mit ihr, als er sieht, dass sie tot ist?
Er beerdigt sie nicht, sondern packt sie wie ein Stück Vieh auf seinen Esel, reist noch stundenlang mit ihr und zerstückelt sie dann und verschickt sie am die einzelnen Stämme —-> das ist doch nicht normal
Jeder normale Mann würde trauern und seine Frau beerdigen und dann erst weiter reisen
Wie denkt wohl Jehova über das Ganze?
Was für eine grausame Geschichte, aber wie wir zu Anfang festgestellt hatten:
Jehova wird in diesem Kapitel überhaupt nicht erwähnt
Bedeutet das, dass wir nicht wissen, ob er irgendwas in diesem Kapitel gutheißt?
Auch andere Namen werden nicht erwähnt – weder der Levit, noch seine Frau oder ihr Vater, noch der alte Mann – sie sind alle nicht in Jehovas Gedenkbuch. Denn Jehova sagte in Mose: „nur diejenigen, die gegen mich gesündigt haben, streiche ich aus meinem Gedenkbuch“
Jehova verurteilt also nicht nur die Männer der Stadt, sondern auch das Drumherum. Selbst Simson und Delila, die ihn verriet, werden mit Namen erwähnt
ER hätte gewollt, dass die Männer für ihre Frauen eintreten und zu ihm beten
Wenn die Frau wirklich Ehebruch begangen hatte, hätte sie die Todesstrafe verdient. Letztendlich hat sie sie bekommen – aber um wieviel schrecklicher ist der Tod jetzt
Wie hätte das Ganze anders laufen können?
Der Levit hätte unter anderem die Frau durch Scheidung entlassen können (so, wie es Joseph zuerst überlegt hatte, als er von Marias Schwangerschaft erfuhr)
Als normaler Israelit durftest du deiner Frau natürlich vergeben, aber ein Levit sollte vorbildlich sein und Priester durften so eine Frau nicht wieder nehmen
Scheinbar hielt er sich öfters in Grauzonen auf
Was meinten sie mit „sowas ist bisher noch nie passiert“?
„Alle, die es sahen, waren entsetzt und sagten: »So ein Verbrechen hat es noch nie bei uns gegeben. Seit wir aus Ägypten hierhergekommen sind, ist so etwas nicht geschehen. Wir müssen genau überlegen, was wir jetzt tun sollen.«“
Richter 19:30 HFA
Was meinten sie mit „sowas ist bisher noch nie passiert“? Dass er die Leichenteile rum schickt oder die Vergewaltigung der Frau?
Er wird sie nicht mit der Post geschickt haben, sondern selbst gebracht und dabei auch erzählt haben, was mit ihr passiert ist
Es geht wie bei Sodom nicht um Homosexualität und die Vergewaltigung an sich, sondern um das, was es ausdrückt: „ich bin mächtiger als du, du machst, was ich will“
Dominanzverhalten, Machtausüben von Gottlosen Männern
„Alle, die es sahen, waren entsetzt und sagten: »So ein Verbrechen hat es noch nie bei uns gegeben. Seit wir aus Ägypten hierhergekommen sind, ist so etwas nicht geschehen. Wir müssen genau überlegen, was wir jetzt tun sollen.«“
Richter 19:30 HFA
Was meinten sie mit „sowas ist bisher noch nie passiert“? Dass er die Leichenteile rum schickt oder die Vergewaltigung der Frau?
Er wird sie nicht mit der Post geschickt haben, sondern selbst gebracht und dabei auch erzählt haben, was mit ihr passiert ist
Es geht wie bei Sodom nicht um Homosexualität und die Vergewaltigung an sich, sondern um das, was es ausdrückt: „ich bin mächtiger als du, du machst, was ich will“
Dominanzverhalten, Machtausüben von Gottlosen Männern