
Der Jona in dir, der vor der Gnade flieht.
Alle reden über den Wal. Fast niemand redet darüber, warum Jona weggerannt ist.
Wir sehen diese Geschichte oft als eine Lektion über Angst. „Jona ist weggerannt, weil er Angst hatte, in der großen, bösen Stadt zu predigen“, sagen wir. Wir stellen ihn als einen Mann dar, der vor der Gefahr flieht, als einen Feigling, der sich vor einer Mission drückt. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.
Jona hatte keine Angst vor der Mission. Er hatte Angst vor dem Erfolg.
Später sagt er selbst zu Gott: „Ich bin geflohen, weil ich wusste, dass du ein gnädiger Gott bist.“
Denk mal darüber nach. Jona hasste nicht die Gefahr. Er hasste die Gnade. Er hasste den Gedanken, dass Barmherzigkeit genau die Menschen umfassen könnte, die er bestraft sehen wollte. Ninive war der Feind. Jona wollte, dass sie verbrannten. Gottes Vergebung erschreckte ihn mehr als Ninive es jemals könnte.
Und hier ist die Wahrheit, die viele von uns ignorieren: Wenn du dich weigerst, jemandem zu vergeben, der dir wehgetan hat, verhältst du dich wie Jona.
Du sagst damit: „Gott, ich liebe deine Gnade, wenn sie mich bedeckt, aber ich hasse sie, wenn sie sie bedeckt.“ Du bist der Richter, der Angst hat, zu segnen. Derjenige, der lieber an seiner Bitterkeit festhält, als zu sehen, wie Gottes Barmherzigkeit über die Beleidigung triumphiert.
Wenn Menschen, die dir Unrecht getan haben, deine Erwartungen übertreffen, wenn sie Erfolg haben oder Frieden finden, regt sich der Jona in dir. Du willst Gerechtigkeit. Du willst Rache. Du willst, dass sie sich der Sturmfront stellen, anstatt zu sehen, wie sie von Gottes Barmherzigkeit umarmt werden.
Gott hat den Fisch nicht geschickt, um Jona aus dem Wasser zu retten. Er hat den Fisch geschickt, um Jona vor sich selbst zu retten. Vor seiner Verbitterung. Vor dem Stolz, der sich weigerte, Barmherzigkeit zu feiern.
Du bist nicht der Prophet, der vor einer Berufung flieht. Du bist derjenige, der vor der Berufung zur Vergebung flieht.
Die Religion wird dir sagen, dass du Feuer mit Feuer bekämpfen sollst. Dass du nur diejenigen segnen sollst, die dich segnen, und nur diejenigen verfluchen sollst, die dich verfluchen.
Das Evangelium sagt etwas ganz anderes: „Segnet diejenigen, die euch hassen und verachten. Sie haben mich zuerst gehasst.“
Das ist mehr als Geschichte. Das ist deine Geschichte.
Die Frage ist nicht: „Habe ich Angst vor der Mission?“
Die Frage ist: „Habe ich Angst vor Barmherzigkeit?“
Hör auf, vor dem wegzulaufen, was Gott von dir verlangt. Hör auf, dich vor seiner Gnade zu verstecken. Lass die Bitterkeit los, die dich für sein Reich blind macht. Und sieh zu, wie genau die Menschen, von denen du dachtest, dass sie es nicht verdienen, zu einem lebendigen Zeugnis der Barmherzigkeit werden, gegen die du dich einst gewehrt hast.
Barmherzigkeit ist keine Option. Sie ist die Waffe, die Ketten sprengt, Wunden heilt und Herzen verwandelt, angefangen bei deinem eigenen.🫰🏼🩷
Unterzeichnet…✝️🍂🦋🪔✨🤎
𝐉𝐚𝐲 𝐂𝐡𝐫𝐢𝐬𝐭𝐢𝐚𝐧 𝐎𝐟𝐟𝐢𝐜𝐢𝐚𝐥 🐾💎

Weglaufen hat seinen Preis
Jona wurde von Gott für einen klaren Zweck auserwählt. Er wurde mit einer Botschaft der Buße und Barmherzigkeit nach Ninive gesandt. Seine Berufung war echt, und seine Mission war wichtig. Aber anstatt zu gehorchen, entschied sich Jona zu fliehen. Seine Geschichte handelt nicht nur von einem Propheten auf einem Schiff. Sie handelt davon, was passiert, wenn Angst und persönliche Gefühle lauter werden als Gottes Stimme.
Jona floh nicht, weil Gott schwach war. Er lief nicht weg, weil Ninive nicht mehr zu retten war. Er lief weg, weil er Gottes Plan nicht wollte. Er ließ sich von Angst, Stolz und Groll leiten. Also bestieg er ein Schiff in die entgegengesetzte Richtung, in der Hoffnung, dass die Entfernung seine Berufung zum Schweigen bringen würde. In der Bibel heißt es: „Da machte sich Jona auf und floh vor dem Herrn nach Tarsis“ (Jona 1,3 KJV).
Ungehorsam muss nicht immer gewalttätig oder laut sein. Jona griff niemanden an. Er sprach nicht gegen Gott. Er weigerte sich einfach, dorthin zu gehen, wohin Gott ihn sandte. Diese Weigerung reichte aus, um Unheil zu bringen. Ein heftiger Sturm kam auf, und unschuldige Menschen wurden in Gefahr gebracht. In der Schrift heißt es: „Aber der Herr sandte einen starken Wind auf das Meer, und es entstand ein gewaltiger Sturm auf dem Meer“ (Jona 1,4 KJV).
Die Geschichte von Jona zeigt, wie leicht es ist, Gefühle mit sich herumzutragen, die wir niemals haben sollten. Wut kann sich still und leise festsetzen. Bitterkeit kann sich gerechtfertigt anfühlen. Wir können Kämpfe führen, um die Gott uns nie gebeten hat, und dies als Weisheit bezeichnen. Aber Verzögerungen und Widerstand haben immer ihren Preis.
Gott gab Jona nicht auf. Selbst inmitten des Sturms war Gnade gegenwärtig. Als Jona ins Meer geworfen wurde, bereitete Gott einen großen Fisch vor, um ihn vor dem Tod zu retten. „Nun hatte der Herr einen großen Fisch vorbereitet, der Jona verschlang“ (Jona 1,17 KJV). Disziplin bedeutete nicht Verlassenheit. Züchtigung hob die Gnade nicht auf.
In der Dunkelheit betete Jona. Sein Herz begann sich zu wandeln. Auf die Buße folgte schließlich Gehorsam. Gott sprach erneut, und Jona ging. „Und das Wort des Herrn kam zum zweiten Mal zu Jona“ (Jona 3,1 KJV). Die Stadt wurde gewarnt, die Menschen taten Buße, und Leben wurden verschont.
Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Gottes Ruf ernst ist. Verzögerung löscht das Schicksal nicht aus, aber sie raubt den Frieden. Gott ist geduldig, aber Geduld ist keine Erlaubnis zum Ungehorsam. Jeder Schritt weg von seinem Willen kostet etwas.
Hören Sie aufmerksam zu, wenn Zweifel flüstern. Seien Sie vorsichtig, wenn Bequemlichkeit sich sicherer anfühlt als Gehorsam. Weglaufen mag im Moment einfacher erscheinen, aber es führt immer zu Verlust. Gehorchen Sie Gott schnell. Vertrauen Sie seinem Plan voll und ganz. Ihr Frieden, Ihre Bestimmung und die Leben, die mit Ihrem Gehorsam verbunden sind, sind wichtiger als Ihre Angst.
by Jule with 1 commentHeute lesen wir das Bibelbuch Jona . Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with no comments yetHeute lesen wir das Bibelbuch Jona. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 3 comments