• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Jan. 22ndWarum heilt Jesus das Ohr

      Bauer-Vater erklärt, warum Jesus Malchus‘ Ohr wiederhergestellt hat – ein starkes Bild der Erlösung

      Ein einfaches Gespräch zwischen Vater und Tochter ist in den sozialen Medien total viral gegangen und bietet eine neue, glaubensvolle Sichtweise auf Johannes 18:10.

      In dem Clip antwortet ein ahnungsloser Bauernvater auf die Frage seiner kleinen Tochter (Ashley_B auf TikTok), warum Jesus Malchus‘ Ohr wieder angenäht hat, nachdem Petrus es abgeschnitten hatte, als Jesus verhaftet wurde.

      Die Tochter fragt: „Hey Papa, weißt du noch, in Johannes 18:10, als Petrus Malchus‘ Ohr abgeschnitten hat und Jesus es wieder angenäht hat? Warum hat Jesus sein Ohr wieder angenäht?“

      Der Vater erklärt: „In diesem Moment war Peters Angriff auf Malchus, den Diener des Hohepriesters, ein Kapitalverbrechen. Petrus drohte die Hinrichtung, wenn er angeklagt würde. Indem Jesus das Ohr wieder angenäht hat, hat er alle physischen Beweise für die Übertretung beseitigt. Kein fehlendes Ohr bedeutete keinen Beweis dafür, dass Petrus die Tat begangen hatte. Wenn Petrus vor die Behörden gebracht worden wäre, wäre er für unschuldig befunden worden.“

      Diese Tat ist ein Vorzeichen des Evangeliums. Wenn wir unsere Sünden bekennen und die Erlösung durch Jesus annehmen, wäscht sein Blut alle Spuren unserer Verfehlungen weg. Ankläger mögen auf unsere Vergangenheit hinweisen, aber vor einem heiligen Gott gibt es keine Beweise mehr. Durch das Opfer Christi erscheinen wir makellos und ohne Flecken.

      Die Antwort des Vaters verbindet das Wunder direkt mit der Erlösung: Jesus hat alle Beweise dafür, dass wir jemals gesündigt haben, weggenommen. Er sieht uns aufgrund seines Sohnes und des Blutes, das er vergossen hat, als makellos an.

      Das Video wurde unter den Themen Offenbarung und Glaube auf Plattformen wie TikTok, Instagram und Facebook weit verbreitet und findet aufgrund seiner alltäglichen Vermittlung tiefer Theologie großen Anklang. Es hebt die Barmherzigkeit Jesu hervor, der nicht nur eine Wunde heilt, sondern auch die Folgen beseitigt, was widerspiegelt, wie er unsere Schuld vollständig bedeckt.

      Dieser heilsame Austausch erinnert die Gläubigen daran: Das Vertrauen in Christus löscht die Aufzeichnungen der Sünden und bietet vollständige Wiederherstellung und Unschuld vor Gott.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 22ndWie du weißt, dass du von Gott auserwählt bist

      Wie du weißt, dass du von Gott auserwählt bist.

      Jesus hat gesagt: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt“ (Johannes 15,16). Auserwählt zu sein hat nichts mit menschlicher Vorliebe zu tun – es geht um göttliche Erwählung.

      Viele quälen sich mit der Frage: „Bin ich wirklich von Gott auserwählt?“ Die Wahrheit ist, dass Gottes Wahl nicht zufällig ist – sie ist zielgerichtet. Er wählt nicht aufgrund von Vollkommenheit, sondern aufgrund seines Plans. David wurde von seiner Familie übersehen, aber von Gott auserwählt. Gideon fühlte sich schwach, wurde aber auserwählt, Israel zu befreien. Maria war gewöhnlich, wurde aber auserwählt, das Außergewöhnliche zu tragen. Gottes Wahl überrascht die Menschen oft, aber sie erfüllt seinen Willen.

      Manche denken, dass es leicht wird, wenn man auserwählt ist, dass sich immer Türen öffnen und alle einen feiern. Aber oft bringt es auch Widerstand mit sich. Joseph wurde auserwählt, aber verraten. Jeremia wurde auserwählt, aber abgelehnt. Jesus wurde auserwählt, aber gekreuzigt. Das ist ein Irrglaube, dass Auserwähltsein gleichbedeutend mit Komfort ist. In Wahrheit ist Auserwähltsein gleichbedeutend mit Berufung – und Berufung erfordert Ausdauer.

      Die Perspektive des Himmels ist klar: Gottes Wahl wird durch Früchte gekennzeichnet, nicht durch Gefühle. Du weißt, dass du auserwählt bist, wenn:
      – Sein Wort in deinem Herzen brennt, selbst wenn du versuchst, dich zu widersetzen (Jeremia 20,9).
      – Sein Geist dir Kraft gibt, die über deine natürlichen Fähigkeiten hinausgeht (Apostelgeschichte 1,8).
      – Dein Leben Früchte trägt, die Ihn verherrlichen (Johannes 15,16).
      – Widerstand entsteht, aber die Gnade dich stützt (2. Korinther 12,9).

      Auserwählt zu sein hat nichts mit Beliebtheit zu tun – es geht um Bestimmung.

      Das lehrt uns, Gottes Wahl nicht anhand von Umständen zu erkennen, sondern anhand der Beweise Seiner Hand in deinem Leben.
      Frag dich:
      – Trage ich eine Last für Sein Reich?
      – Sehe ich, wie Seine Gnade Türen öffnet, die ich nicht öffnen konnte?
      – Spüre ich, wie Seine Züchtigung mich für mehr formt?
      – Finde ich Stärke in Schwäche, weil Seine Gnade ausreichend ist?

      Wenn diese Zeichen vorhanden sind, bist du auserwählt.

      Wenn du dich fragst, ob du auserwählt bist, denk daran: Gottes Wahl basiert nicht auf deiner Vollkommenheit, sondern auf seinem Zweck. Du fühlst dich vielleicht übersehen, abgelehnt oder unwürdig – aber seine Wahl ist sicher. Du bist auserwählt, um Frucht zu tragen, auserwählt, um seine Gegenwart zu tragen, und auserwählt, um Christus zu offenbaren. Lebe mutig in dieser Identität. 🙏✨

      Peter Oladitan


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 22ndGott gibt und nimmt

      „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn.“ Hiob 1,21 (ESV) ist einer der Verse, die in Zeiten der Trauer am häufigsten zitiert werden, aber auch einer der am meisten missverstandenen. Er wird oft als Fazit über Gottes Charakter gesehen, als würde Gott persönlich Segen geben und ihn dann aus Gründen, die wir vielleicht nie verstehen werden, auch wieder wegnehmen. Für viele Gläubige hat dieser Vers still und leise ein furchteinflößendes Bild von Gott geprägt. Ein Gott, der mit der einen Hand gibt und mit der anderen nimmt. Ein Gott, dessen Güte unvorhersehbar ist. Wenn man diesen Vers aber im Kontext der gesamten Heiligen Schrift liest, vor allem im Licht des vollendeten Werks Christi, ergibt sich ein ganz anderes Bild.

      Zuerst muss man sich klar machen, dass Hiob aus seinem Schmerz heraus spricht, nicht aus einer Offenbarung. Hiob 1 berichtet von Hiobs Reaktion, nicht von Gottes Erklärung. Die Heilige Schrift beschreibt, was Hiob gesagt hat, und definiert nicht, wer Gott ist. Hiob hatte keine Kenntnis von den Gesprächen im Himmel. Er wusste nichts von dem Ankläger. Er kannte die Ursache seines Verlustes nicht. Er interpretiert die Tragödie mit den begrenzten Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen. Ehrliche Worte, die in Trauer gesprochen werden, sind nicht dasselbe wie die ewige Wahrheit über Gottes Wesen.

      Dieser Vers wird oft falsch verstanden, weil die Leute denken, dass Schweigen vom Himmel Zustimmung bedeutet. Aber später im Buch spricht Gott selbst und widerlegt sanft Hiobs Schlussfolgerungen. Noch wichtiger ist, dass das Neue Testament uns Klarheit gibt, die Hiob nie hatte. Jakobus 5,11 sagt uns, dass der Zweck des Herrn in Hiobs Leben Mitgefühl und Barmherzigkeit war. Das allein verändert alles. Gottes Absicht war nicht Verlust. Seine Absicht war Wiederherstellung. Hiobs Geschichte endet nicht mit dem Nehmen. Sie endet mit einer Verdopplung.

      Hier bringt das Evangelium die Offenbarung, die alles verändert. In Johannes 10,10 macht Jesus eine klare Unterscheidung: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Jesus sagt nicht, dass Gott gibt und nimmt. Er trennt die Quelle des Verlusts von der Quelle des Lebens. Jesus ist das genaue Abbild von Gottes Wesen. Wenn Jesus niemals jemandem das Leben, die Gesundheit oder die Versorgung genommen hat, dann kann Hiob 1,21 nicht bedeuten, dass Gott dies tut.

      Noch eindrucksvoller ist, dass uns der Hebräerbrief sagt, dass Gott in früheren Zeiten durch die Propheten gesprochen hat, aber in diesen letzten Tagen hat er durch seinen Sohn gesprochen. Das bedeutet, dass Jesus das endgültige und klarste Wort über Gott ist. Wenn wir auf Jesus schauen, sehen wir nie, dass er etwas wegnimmt, um eine Lektion zu erteilen. Wir sehen, wie er das Augenlicht wiederherstellt, Körper heilt, Sündern vergibt und Tote auferweckt. Das Kreuz selbst beweist das. Gott hat uns nichts weggenommen. Er hat seinen Sohn gegeben. Und die Auferstehung zeigt, dass der Verlust nicht das letzte Wort hat.

      Diese Geschichte bringt Frieden, wenn wir verstehen, dass Gott nicht der Urheber deines Leids ist. Hiobs Worte spiegeln menschliche Verwirrung wider, nicht göttliche Grausamkeit. Gott lenkt den Verlust nicht, um Charakter zu formen. Er ist im Leiden gegenwärtig, um Erlösung zu bringen. Selbst als Hiob nicht verstand, hörte Gott nie auf, gut zu sein. Und in Christus interpretieren wir Leiden nicht mehr durch Schweigen. Wir interpretieren es durch das Kreuz.

      Die praktische Anwendung ist zutiefst tröstlich. Wenn Verlust kommt, musst du ihn nicht Gott zuschreiben, um ihn zu ehren. Du kannst ehrlich trauern und trotzdem zuversichtlich vertrauen. Du kannst den Herrn preisen, ohne zu glauben, dass er deinen Schmerz verursacht hat. Heute bist du frei, Tragödien von Gottes Charakter zu trennen. Er nimmt dir nichts weg. Er ist bei dir. Und in Christus ist Wiederherstellung immer Teil der Geschichte.


      by Jule with 1 comment
    • Jan. 21stDeine Sünde hat deine Berufung nicht zunichte gemacht

      Deine Sünde hat deine Berufung nicht zunichte gemacht ✝️🔥

      Nur wenige Gedanken lasten schwerer auf dem menschlichen Herzen als dieser: „Habe ich zu viel falsch gemacht, als dass Gott mich noch gebrauchen könnte?“ Wenn Versagen auf Glauben trifft, fragen sich viele, ob ihre Berufung damit zunichte gemacht wurde.

      Die Heilige Schrift ist voller Männer und Frauen, die gestrauchelt sind und dennoch auserwählt wurden. Petrus verleugnete Jesus dreimal, wurde aber dennoch zum Felsen, auf dem Christus seine Kirche baute (Matthäus 16,18; Johannes 21,15–17). David beging eine schwere Sünde, blieb aber dennoch „ein Mann nach Gottes Herzen“ (Apostelgeschichte 13,22). Ihre Geschichten erinnern uns daran: Sünde mag verletzen, aber sie hebt Gottes Bundesberufung nicht auf.

      Der Feind flüstert: „Du bist zu weit gegangen. Gott ist mit dir fertig.” Aber der Himmel verkündet etwas anderes. Das Kreuz diente nicht nur der Erlösung – es diente auch der Wiederherstellung. Deine Fehler mögen dich aufhalten, aber sie können dich nicht disqualifizieren, wenn Buße auf Gnade trifft. Gottes Berufung gründet sich nicht auf deine Vollkommenheit, sondern auf seinen Plan.

      Viele gehen davon aus, dass man, wenn man einmal gefallen ist, für immer disqualifiziert ist. Aber das ist menschliches Urteilsvermögen, nicht göttliche Wahrheit. Sünde hat Konsequenzen, ja – aber Vergebung hat eine größere Kraft. Die Bibel zeigt uns, dass Gott oft zerbrochene Gefäße benutzt, um seine Herrlichkeit zu zeigen, und damit beweist, dass Erlösung stärker ist als Verderben.

      Gottes Gaben und Berufung sind „unwiderruflich” (Römer 11,29). Er ändert seine Meinung über dein Schicksal nicht aufgrund deiner Schwäche. Stattdessen nutzt er Schwäche, um seine Stärke zu vergrößern. Was der Feind als Schande beabsichtigte, verwandelt Gott in ein Zeugnis. Deine Narben werden zum Beweis seiner Gnade.

      Das lehrt uns, dass Buße wiederherstellt und Glaube zurückgewinnt. Deine Vergangenheit bestimmt nicht deine Zukunft. Wenn du bekennt und zu ihm zurückkehrst, vergibt Gott dir nicht nur – er beauftragt dich erneut. Genau der Bereich, in dem du versagt hast, kann zur Plattform für deinen Dienst werden und anderen zeigen, dass Gnade real ist.

      Wenn du das Gefühl hast, dass deine Sünde deine Berufung zunichte gemacht hat, denk daran: Das Kreuz hat deine Sünde zunichte gemacht, nicht dein Schicksal. Gott hat immer noch einen Plan und Er hat immer noch eine Absicht. Wie Petrus hast du Ihn vielleicht verleugnet, aber Er wird dir wieder mit Liebe begegnen und sagen: „Weide meine Schafe.“ Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende. 🙏✨

      🔥 Diese Botschaft geht noch tiefer, indem sie zeigt, dass Sünde real ist, aber Gnade größer – und dass Gottes Berufung in Seiner Souveränität verankert ist, nicht in unserer Vollkommenheit.


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 21st„Er warf den Stein nicht“

      „Er warf nicht mit Steinen“ – Das Mitgefühl Jesu

      Johannes 8,7 – „Als sie ihn weiter befragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

      Im Johannesevangelium begegnen wir einem der eindrucksvollsten Momente im Leben Jesu, als er sich den religiösen Führern stellte, die eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war, vorschnell verurteilten. Sie wollten Jesus auf die Probe stellen und ihn mit ihrer strengen Auslegung des Gesetzes in ein Dilemma bringen. Aber anstatt sie zu verurteilen, reagierte Jesus mit tiefer Gnade und Weisheit. Er warf nicht den Stein, sondern zeigte Barmherzigkeit und Mitgefühl. In diesem Moment zeigt uns Jesus, dass es nicht unsere Aufgabe ist, zu urteilen, sondern dass Gnade und Barmherzigkeit unsere Reaktion auf Menschen in Not bestimmen sollten.

      Dieses Ereignis fand statt, als die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war, vor Jesus brachten, in der Hoffnung, ihn dazu zu bringen, entweder gegen das Gesetz Moses oder gegen das römische Recht zu verstoßen. Sie fragten ihn, ob sie gesteinigt werden sollte. Aber anstatt sofort zu antworten, kniete Jesus nieder und schrieb in den Staub. Als sie ihn zu einer Antwort drängten, sagte er seinen berühmten Satz: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

      Lernpunkte:

      1. Das Gesetz vs. Gnade
        • Das Gesetz Moses: In Levitikus 20,10 wird deutlich, dass Ehebruch mit dem Tod bestraft wird. Das Gesetz diente dazu, Gottes Heiligkeit und die Folgen der Sünde zu offenbaren. Das Gesetz allein konnte jedoch keine Erlösung bringen; es machte nur die Notwendigkeit eines Erlösers deutlich.
        • Gnade durch Jesus: Jesus widersprach dem Gesetz nicht, sondern offenbarte dessen tieferen Sinn. In Römer 3,20 heißt es: „Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde“, aber Jesus kam, um das Gesetz zu erfüllen und die Gnade zu schenken. Er erwies der Frau und ihren Anklägern Barmherzigkeit und machte damit deutlich, dass das Gesetz zwar verurteilt, die Gnade aber eine Chance auf Erlösung und Verwandlung bietet.
      2. „Wer ohne Sünde ist“
        • Als Jesus sagte: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“, machte er deutlich, dass niemand ohne Fehler war. Jesus entlarvte die Heuchelei der Ankläger und zeigte, dass sie genauso sündig waren wie die Frau, die sie verurteilten. Matthäus 7,3-5 fordert uns auf, zuerst den Balken aus unserem eigenen Auge zu entfernen, bevor wir auf den Splitter im Auge eines anderen hinweisen.
        • Die Worte Jesu waren keine Ablehnung des Gesetzes, sondern eine Aufforderung zu Demut und Selbstreflexion. Bevor wir andere verurteilen, müssen wir zuerst unsere eigene Notwendigkeit nach Vergebung bedenken.
      3. Die Kraft der Barmherzigkeit
        • Jesus zeigte der Frau Barmherzigkeit, indem er ihr Vergebung und eine zweite Chance anbot. Er ignorierte ihre Sünde nicht, aber er verurteilte sie auch nicht. Seine Barmherzigkeit war ein kraftvoller Akt der Liebe, der ihre Sünde nicht entschuldigte, sondern ihr die Möglichkeit gab, sich zu ändern.
        • In Römer 5,8 heißt es: „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ So wie Jesus der Frau Barmherzigkeit erwies, erweist er auch uns jeden Tag Barmherzigkeit und schenkt uns Vergebung, wenn wir versagen.
      4. Der Aufruf zur Selbstprüfung
        • Die Antwort Jesu fordert uns auf, unser eigenes Herz zu prüfen, bevor wir über andere urteilen. Römer 3,23 erinnert uns daran: „Denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.“ Niemand ist aus eigener Kraft gerecht, und wir alle brauchen Gottes Gnade.
        • Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, sollten wir demütig unsere eigenen Sünden bekennen und anderen dieselbe Gnade erweisen, die uns zuteil geworden ist. Wenn wir uns auf unsere eigenen Unzulänglichkeiten konzentrieren, sind wir weniger geneigt, andere zu verurteilen.
      5. Jesus als Richter
        • In dieser Geschichte warf Jesus weder einen Stein, noch verurteilte er die Sünde. Er zeigte, dass Gott allein der wahre Richter ist. In Johannes 5,22 heißt es: „Denn der Vater richtet niemand, sondern hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen.“ Wir sind zwar dazu aufgerufen, anderen zu helfen, sich zu bessern, aber das endgültige Urteil liegt bei Gott.
        • Das Handeln Jesu erinnert uns daran, dass wir als Gläubige Barmherzigkeit zeigen und darauf vertrauen sollen, dass Gott am Ende gerecht richten wird.

      Anwendung auf unser Leben:

      1. Gnade und Barmherzigkeit walten lassen: Wenn jemand in Sünde fällt, verurteilen wir ihn dann vorschnell oder bieten wir ihm Gnade und Vergebung an? Jesus ruft uns dazu auf, seinem Beispiel der Barmherzigkeit zu folgen, und erinnert uns daran, dass wir alle Gottes Gnade brauchen. Anstatt mit Steinen zu werfen, sollten wir andere in Liebe aufrichten.
      2. Prüfe zuerst dich selbst: Bevor wir andere kritisieren oder verurteilen, müssen wir einen Moment innehalten und über unser eigenes Leben nachdenken. Gibt es Bereiche, in denen du Gottes Vergebung brauchst? Selbstprüfung hilft uns, anderen mit Demut zu begegnen, da wir wissen, dass wir nicht besser sind als sie.
      3. Vertraue auf Gottes Urteil: Die Weigerung Jesu, Steine zu werfen, zeigt, dass das endgültige Urteil Gott gehört. Wir sind aufgerufen, Gottes Barmherzigkeit und Liebe widerzuspiegeln und gleichzeitig darauf zu vertrauen, dass er zu seiner perfekten Zeit Gerechtigkeit walten lassen wird.
      4. Zur Umkehr ermutigen: Jesus zeigte Barmherzigkeit, aber er forderte die Frau auch auf, fortan nicht mehr zu sündigen. Barmherzigkeit bedeutet nicht, Sünde zu ignorieren – sie ist ein Aufruf zur Veränderung. Wir sind aufgerufen, zur Umkehr zu ermutigen und anderen zu helfen, in dem neuen Leben zu wandeln, das Christus uns schenkt.

      Schlussgedanke:

      Die Lehre aus „Er warf den Stein nicht“ erinnert uns daran, dass Jesus gekommen ist, um allen, die zu ihm kommen, Gnade und Barmherzigkeit zu schenken. In einer Welt, die schnell urteilt, ruft Jesus uns dazu auf, Barmherzigkeit zu üben, demütig zu sein und auf Gottes endgültiges Urteil zu vertrauen. Jesus hat uns gezeigt, dass es einen besseren Weg gibt – einen Weg der Liebe, der Vergebung und der Verwandlung. So wie er der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, vergeben hat, ist er bereit, auch uns zu vergeben und uns zu sich zu ziehen.

      Anwendungsfrage:
      • In welchen Bereichen Ihres Lebens müssen Sie mehr Gnade und Barmherzigkeit walten lassen, so wie Jesus es gegenüber der Frau tat, die beim Ehebruch ertappt wurde?


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 21stschauen Sie sich die Gefäße und die Diener genauer an

      Alle reden über den Wein. Fast niemand spricht über den schmutzigen Zweck der Krüge, die er benutzte.

      Wir behandeln die Hochzeit zu Kana wie eine coole Party, bei der Jesus den Tag rettete, der Bräutigam glücklich war, Ende der Geschichte.

      Aber schauen Sie sich die Gefäße und die Diener genauer an.

      Die Bibel sagt, dass dort sechs steinerne Wasserkrüge standen, die für „jüdische Reinigungsriten” bestimmt waren. Sie dienten nicht zur Dekoration. Sie waren Becken des Gerichts, Waschbecken, die dazu dienten, den Staub der Straße und den Tiermist von den Füßen der Menschen zu schrubben. Sie standen dort, weil die Menschen jahrhundertelang unter der erdrückenden Last von „rein vs. unrein” lebten.

      Jedes Mal, wenn sie ihr Haus verließen, wurden sie schmutzig. Der Staub der Straße, der Schweiß ihrer Arbeit, die versehentliche Berührung eines Nichtjuden – all das machte sie für Gottes Gegenwart ungeeignet. Sie mussten sich schrubben.

      Stellen Sie sich vor, wie die Hände in diese Krüge tauchten, die Haut schrubbten und versuchten, die Welt abzuwaschen, damit Gott nicht zornig würde.

      Diese Krüge waren die schweren, kalten Symbole einer verdrehten Religion, des erschöpfenden Kreislaufs des „Ich muss mich selbst in Ordnung bringen”.

      Und als Jesus hereinkam, waren die Krüge leer und der Wein ging zur Neige.

      Jesu Mutter kam zu ihm. Sie wusste, was für ein Mensch er war. Ihre Geburt hatte bereits viel verraten. Oberflächlich betrachtet wirkte die Antwort Jesu kalt und desinteressiert.

      Manchmal erleben wir Momente, in denen es sich anfühlt, als wäre der ganze Himmel still, als hätte Gott uns auf einen Berg gebracht und dort zurückgelassen. Wir beginnen uns zu fragen, ob es überhaupt Sinn macht, zu glauben.

      Aber Maria reagierte auf interessante Weise. Sie ging nicht auf die Antwort Jesu ein. Sie sagte nicht: „Jesus ist nicht in der Stimmung. Na gut, dann suchen wir nach Alternativen.“ NEIN! Stattdessen sagte sie: „Tut, was er euch sagt.“

      Denken Sie einen Moment darüber nach. Sie muss gedacht haben: „Ich bitte ihn um Wein. Was, wenn er einen besseren Plan hat?“

      Manchmal müssen wir loslassen und Gott walten lassen. Ein stiller Himmel bedeutet nicht immer einen „stillen Erlöser“. Ihr Herz ist genauso wichtig wie seine Gnade.

      Dann tut Jesus etwas sehr Seltsames.

      Er bittet nicht um neue, heilige Kristallgläser. Er zeigt auf die alten, fleckigen Waschbecken, die buchstäblichen Symbole ihrer Unvollkommenheit, und sagt: „Füllt sie, schöpft etwas davon heraus und bringt es dem Festmeister.“

      Stellen Sie sich vor, wie angewidert die Diener waren. Sehen Sie sich den Schock in ihren Gesichtern an. Sie schauten auf den Krug, dann auf den Becher, dann auf sich selbst und dann auf Jesus. Ihre Herzen pochten. Das war nicht nur eine seltsame Bitte, sondern ein Risiko, das ihre Karriere beenden konnte. Man serviert einem VIP kein Fußwasser. Wenn der Gastgeber Spülwasser schmeckt, werden die Diener brutal ausgepeitscht.

      Sie müssen die Kelle mit zitternden Händen eingetaucht haben. Wahrscheinlich rochen sie den nassen Kalkstein und zuckten zusammen, als sie durch den Raum gingen, voller Angst vor der Demütigung, die ihnen bevorstand.

      Sie trugen diese Angst den ganzen Weg zu ihrem Herrn, um ihm einen Schluck zu reichen. Aber irgendwo zwischen dem Eintauchen und dem Trinken übernahm die Chemie des Himmels die Kontrolle.

      Der Herr schmeckte nicht das schmutzige Wasser des Gesetzes, sondern den besten Wein des neuen Bundes.

      Vielleicht fühlst du dich gerade wie einer dieser Steinkrüge. Verbraucht. Befleckt. Du hast deine Seele blank geschrubbt, um „gut genug” zu sein, aber die Angst will nicht weichen.

      Hören Sie auf zu schrubben. Aus Ihnen werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

      Jesus ärgert sich nicht über Ihr Chaos. Er hat Sie nicht gebeten, aufzuräumen, bevor Sie sich hinsetzen. Er möchte in das Chaos eintauchen und die chemische Zusammensetzung von innen heraus verändern.

      Er nahm das Wasser, das für die Verpflichtung verwendet wurde, und verwandelte es in ein Fest.

      Die Religion gibt dir ein Handtuch und sagt: „Wasch dich, sonst darfst du nicht essen.”

      Jesus gibt dir einen Becher und sagt: „Trink davon. Du bist bereits rein.”

      Das Wasser des Gerichts ist verschwunden. Der Wein steht auf dem Tisch.

      Wirst du weiterhin neben den Krügen stehen und für eine Erlösung arbeiten, die bereits bezahlt ist? Oder bist du bereit, dich hinzusetzen und den König der Könige zu feiern, der dein Chaos in eine Botschaft verwandeln kann?

      Ref. Johannes 2:1-12

      Ellis Enobun


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    • Jan. 21stDie Frau am Brunnen – wie gleiche ich ihr?

      Die Frau am Brunnen…

      Geht es Ihnen auch so? Sie kehren zu denselben Schriftstellen zurück und entdecken neue Erkenntnisse?

      Heute habe ich mich wieder mit Johannes 4 beschäftigt, und je länger ich mich mit dem Text beschäftigt habe, desto unangenehmer und ehrlicher wurde er für mich.

      Denn heute wurde mir klar,
      dass ich, dass wir alle einmal diese Frau am Brunnen waren.

      Die Frau, die Jesus traf, war eine Samariterin am Brunnen, eine Person, die von zerbrochenen Beziehungen, unerfüllter Sehnsucht und stiller sozialer Ausgrenzung geprägt war.

      Sie war fünf Mal verheiratet gewesen, und der Mann, mit dem sie jetzt zusammen war, war nicht ihr Ehemann.

      In ihrer Kultur war dieses Detail von großer Bedeutung.
      Das war keine beiläufige Information, sondern eine schwerwiegende soziale Bloßstellung.

      Dennoch stellt die Schrift sie niemals als skandalös dar, um Aufsehen zu erregen.
      Sie wird als durstig dargestellt.

      Ihre fünf Ehen waren nicht nur ein persönliches Versagen, sie spiegelten auch ein Muster der Suche wider.

      In der Antike initiierten Frauen selten eine Scheidung.
      Ihre Geschichte beinhaltete wahrscheinlich Verlassenwerden, Tod, Überleben und Verletzlichkeit.
      Dennoch hat die Zahl eine symbolische Bedeutung.

      Immer wieder suchte sie Sicherheit, Zugehörigkeit und Leben in menschlichen Beziehungen, die sie nicht tragen konnten.

      Und wenn wir ehrlich sind, erkennen wir uns selbst darin wieder.

      Wir haben vielleicht keine fünf Ehen hinter uns, aber wir haben Ersatzbeziehungen, Erfolg, Bestätigung, Beziehungen, Produktivität, Vergnügen, Kontrolle und sogar den Dienst durchlaufen.

      Wir kehren immer wieder zum Brunnen zurück, mit anderen Krügen, aber dem gleichen Durst.

      Was diese Geschichte jedoch so erstaunlich macht, ist nicht ihre Vergangenheit.
      Es ist die Haltung Jesu.

      Ein jüdischer Rabbi spricht mit einer samaritanischen Frau, allein, am Mittag,
      was von den Menschen ihrer Zeit missbilligt wurde.
      Aber er mied sie nicht.
      Er hielt ihr keine Predigt.
      Er begann nicht mit ihren Fehlern.
      Er begann mit ihrem Durst.

      „Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest und wüsstest, wer es ist, der zu dir sagt: ‚Gib mir zu trinken!‘, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.“ (Johannes 4,10)

      Hier steht Jesus, nicht um seine Heiligkeit zu bewahren, sondern um sich selbst anzubieten.

      Er nennt ihre Geschichte vollständig, nichts wird verschwiegen, nichts wird beschönigt, doch er zieht sich nicht zurück.

      Er sagt ihr die Wahrheit, ohne sie abzulehnen, etwas, was die Religion oft versäumt.

      Jesus sagte nicht: „Bring dein Leben in Ordnung, dann komm zurück.“ Er sagte im Grunde: „Ich kenne dein Leben, und ich bin jetzt hier.“

      Das ist der evangelische Moment in dieser Geschichte, nicht wahr?

      Sie wird nicht gerufen, weil sie rein ist.
      Sie wird gerufen, weil sie vollständig erkannt ist.

      Und so wird die Frau, die zum Brunnen kam, um den Menschen auszuweichen, zu der Frau, die zurück in ihr Dorf läuft und die Wahrheit verkündet.

      Ihr Zeugnis ist keine ausgefeilte Theologie, sondern eine gelebte Begegnung
      „Kommt, seht einen Mann, der mir alles gesagt hat, was ich jemals getan habe.“ (Johannes 4,29)

      Beachten Sie, dass es nicht heißt „ein Mann, der mich beschämt hat“, sondern „ein Mann, der mir alles gesagt hat“.

      Und wieder ist dies auch unsere Geschichte.
      Wir waren einmal diese samaritanische Frau.
      Wir kehrten zu leeren Brunnen zurück.
      Wir trugen Krüge, die nie voll blieben.
      Wir schämten uns so sehr, dass wir allein kamen.
      Wir waren hoffnungsvoll genug, um trotzdem weiter Wasser zu schöpfen.

      Und dennoch begegnete uns Jesus.

      Nicht im Tempel.
      Nicht nach Selbstverbesserung.
      Sondern an gewöhnlichen Orten des täglichen Überlebens.

      Er ruft immer noch Menschen, die es leid sind, sich zu verstellen.
      Er bietet immer noch lebendiges Wasser denen an, die alles andere schon versucht haben.
      Er offenbart sich immer noch den Durstigen vor den Perfekten.

      Denn im Evangelium geht es nicht darum, unsere Leere zu verbergen, sondern sie endlich zu dem zu bringen, der sie füllen kann.

      Und das Wasser, das er gibt, versiegt nicht.🙌🏼🥹

      Quelle: Salt And Shutter


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    • Jan. 20th“Lazarus, komm heraus!“

      LAZARUS WURDE AUFERWECKT – HOFFNUNG ÜBER DEN TOD HINAUS (JOHANNES 11)

      Als Jesus in Bethanien ankam, schien die Hoffnung begraben zu sein.

      Lazarus lag bereits seit vier Tagen im Grab.

      Der Stein war versiegelt.

      Die Trauer war laut.

      Der Glaube schien zu spät zu kommen.

      Martha lief zu Jesus und sprach Worte, die viele von uns in ihrer Trauer gebetet haben:

      „Herr, wenn du hier gewesen wärst …“

      Maria weinte zu seinen Füßen.

      Und Jesus – der wusste, dass die Auferstehung nur noch Augenblicke entfernt war – weinte ebenfalls.

      Denn Gott ist nicht fern von unserem Leid. Er tritt hinein.

      Als Jesus vor einem Grab stand, das endgültig schien, stritt er nicht mit dem Tod.

      Er befahl ihm.

      „Lazarus, komm heraus!“

      Und das Unmögliche gehorchte.

      Ein toter Mann ging.

      Die Grabtücher fielen ab.

      Was der Verfall gefordert hatte, stellte Gott wieder her.

      Das war nicht nur ein Wunder – es war eine Botschaft.

      Dass Aufschub keine Verweigerung ist.

      Dass der Tod nicht das Ende ist.

      Dass, wenn Jesus spricht, sogar das Grab gehorchen muss.

      Einige von Ihnen haben das Gefühl, dass Ihre Verheißung hinter einem Stein versiegelt wurde.

      Ihr Gebet kommt vier Tage zu spät.

      Eure Situation riecht nach Verlust.

      Aber hört dies:

      Die Kraft der Auferstehung ist nicht durch Zeit, Versagen oder Tod begrenzt.

      Dieselbe Stimme, die Lazarus rief, ruft das Leben zurück in eure Hoffnung, euren Glauben, eure Zukunft.

      Rollt den Stein weg.

      Glaubt wieder.

      Was Gott auferwecken wird, wird jeden Zweifel zum Schweigen bringen.

      🔥🙏

      Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


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    • Jan. 19thJesus trifft Nathanael

      𝐔𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐭𝐡𝐞 𝐅𝐢𝐠 𝐓𝐫𝐞𝐞: 𝐉𝐞𝐬𝐮𝐬 𝐚𝐧𝐝 𝐍𝐚𝐭𝐡𝐚𝐧𝐞𝐥

      Nathanael suchte Jesus nicht. Jesus kam durch das Zeugnis eines Freundes zu ihm. Philippus fand Nathanael und sprach mit der Dringlichkeit eines Menschen, der überzeugt war, dass die Geschichte einen Wendepunkt erreicht hatte. „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben, Jesus von Nazareth, den Sohn Josephs.“ Nathanael antwortete eher mit Ehrlichkeit als mit Ehrfurcht. „Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?“

      Das war kein Zynismus um des Zynismus willen. Nazareth hatte keine prophetische Bedeutung. Es gab dort keine Erinnerung an David, keinen theologischen Stammbaum. Nathanael lehnte die Schrift nicht ab. Er verteidigte sie. Seine Frage war nicht, ob Gott unerwartet handeln könnte, sondern ob diese Behauptung mit dem übereinstimmte, was Gott bereits gesagt hatte. Skepsis, die aus der Treue zur Schrift entsteht, ist kein Unglaube. Es ist Vorsicht, die von Ehrfurcht geprägt ist.

      Philippus argumentierte nicht. Er konstruierte keine Apologie. Er sprach eine Einladung aus. „Komm und sieh.“ Dieser einfache Satz sollte zum Muster der Jüngerschaft im Johannesevangelium werden. Die Wahrheit wird nicht nur erklärt. Man begegnet ihr.

      Als Nathanael näher kam, sprach Jesus zuerst. „Siehe, ein wahrer Israelit, in dem keine Falschheit ist.“ Diese Worte spiegelten die Geschichte Jakobs wider, des Betrügers, dessen Name in Israel geändert wurde. Jesus schmeichelte Nathanael nicht. Er ordnete ihn in die Geschichte Israels ein. Hier stand ein Sohn Jakobs ohne Jakobs List. Ein Mann, der von der Heiligen Schrift geprägt war und nicht von Manipulation.

      Nathanael war erschrocken. „Woher kennst du mich?“ Das war keine beiläufige Frage. Sie trug das Gewicht, von jemandem gesehen zu werden, der ihn nicht hätte kennen dürfen.

      Jesus antwortete mit einem Satz, der seit Jahrhunderten zu Interpretationen Anlass gibt. „Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen.“

      Das Evangelium sagt uns nicht, was Nathanael unter dem Feigenbaum tat. Und das muss es auch nicht. Im jüdischen Leben symbolisierte der Feigenbaum oft Frieden, Meditation und Reflexion über die Thora. Rabbiner lehrten manchmal unter Feigenbäumen. Die Heilige Schrift spricht davon, unter seinem Feigenbaum zu wohnen, als Zeichen göttlichen Segens. Was auch immer Nathanael dort tat, es war privat. Es war verborgen. Es war nur Gott bekannt.

      Jesus sagte nicht, dass er es erraten habe. Er sagte nicht, dass er es abgeleitet habe. Er sagte, er habe es gesehen.

      Das reichte aus.

      Nathanael wechselte in einem Atemzug von Skepsis zu Bekenntnis. „Rabbi, du bist der Sohn Gottes. Du bist der König Israels.“ Das war keine langsame, durchdachte Schlussfolgerung. Es war das Verschwinden der Distanz zwischen Bekanntsein und Glauben. Nathanael erkannte, dass der Mann vor ihm das Wissen um Gott und die Autorität des verheißenen Königs besaß.

      Jesus tadelte das Bekenntnis nicht, aber er erweiterte Nathanaels Horizont. „Du wirst noch Größeres als das sehen.“ Dann sprach er von Engeln, die zum Menschensohn auf- und abstiegen. Die Sprache griff auf Jakobs Leiter zurück, wo Himmel und Erde in einem Traum aufeinander trafen. Jesus sagte, dass das, was Jakob in seiner Vision gesehen hatte, nun in Fleisch und Blut vor ihm stand. Die Verbindung zwischen Gott und Mensch würde nicht länger ein Ort oder eine Struktur sein, sondern eine Person.

      In Nathanaels Geschichte geht es nicht um Einsichten, die durch Intelligenz gewonnen wurden. Es geht um Offenbarungen, die durch das Kennenlernen empfangen wurden. Jesus gewann Nathanael nicht durch Argumente. Er enthüllte göttliches Wissen, das die Privatsphäre durchdrang und die Seele erreichte.

      In den Evangelien gibt es keine Aufzeichnungen darüber, dass Nathanael nach der Auferstehung noch einmal spricht, als er still unter den Jüngern am See von Tiberias erscheint. Er vollbringt keine Wunder. Er hält keine Predigten. Sein Glaube ist nicht laut. Er ist tief. Der Mann, der unter dem Feigenbaum erkannt wurde, blieb unter der Last der Enttäuschung, Verwirrung und des Verlusts treu.

      In Nathanael sehen wir einen Jünger, der nicht durch Spektakuläres, sondern durch Erkennen geformt wurde. Christus kennt die Seinen, bevor sie sprechen. Er sieht, was verborgen ist. Er ruft Skeptiker, ohne sie zu vernichten. Er ehrt die durch die Schrift geprägten Zweifel und beantwortet sie mit sich selbst.

      Manche begegnen Jesus in der Dunkelheit wie Nikodemus. Manche schreien wie Bartimäus. Nathanael wird gesehen, bevor er fragt. Und dieses Sehen verändert alles.

      Derjenige, der vor Nathanael stand, sieht immer noch unter Feigenbäumen. Er weiß immer noch, was verborgen ist. Er ruft immer noch ohne Zwang. Und er offenbart sich immer noch als der Ort, an dem der Himmel die Erde berührt.


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    • Jan. 19thJudas – war er nicht mit dem Herzen dabei?

      Warum war Judas für das Geld zuständig?

      Ich habe einen Beitrag darüber gelesen und muss immer wieder darüber nachdenken. Jesus hat den Verräter mit der Verwaltung des Geldes betraut. Das war kein Fehler.

      Es ist eines der beunruhigendsten Details in den Evangelien. Nicht Petrus, der mutige Bekenner. Nicht Johannes, der geliebte Jünger. Sondern Judas.

      Derjenige, der Jesus verraten würde, wurde mit der Geldbörse betraut.

      Die Schrift sagt uns ganz klar: „Judas … war ein Dieb und verwaltete die Geldbörse; und er nahm immer wieder von dem, was darin war“ (Johannes 12,6). Doch Jesus wusste es. Er wusste es schon immer.

      Das war keine Unwissenheit, sondern bewusste Gnade.

      Jesus führt nicht, indem er Ergebnisse kontrolliert; er führt, indem er Herzen offenbart. Er beseitigt nicht die Versuchung, um Heiligkeit zu schaffen, sondern lässt Prüfungen zu, um die Wahrheit aufzudecken. Der Geldbeutel war nicht die Ursache für Judas‘ Fall; er war der Ort, an dem seine heimliche Liebe langsam aufgedeckt wurde.

      Tag für Tag ging Judas neben der fleischgewordenen Liebe.

      Er hörte die Bergpredigt. Er sah, wie Aussätzige gereinigt, blinde Augen geöffnet und Tote auferweckt wurden.

      Er trug Vorräte für die Armen. Doch in seinem Inneren wuchs still und leise das Verlangen nach mehr.

      Wie erschreckend ist diese Wahrheit: Man kann in der Nähe Jesu leben und dennoch von ihm unberührt bleiben. Man kann mit heiligen Dingen umgehen, während das Herz woanders ist. Man kann das Vertrauen Gottes genießen und dennoch nicht von Gott verwandelt werden.

      Judas diente in der Gegenwart Christi, aber er unterwarf sich nie der Herrschaft Christi.

      Jesus gab Judas Verantwortung, nicht weil Judas treu war, sondern weil Liebe immer Raum für Umkehr lässt. Jede Münze, die Judas zählte, war eine weitere Gelegenheit, sich für Zufriedenheit zu entscheiden. Jede Gabe, die er trug, war eine weitere Chance, Gott zu fürchten.

      Jeder Tag mit Jesus war eine immer wiederkehrende Gnade.

      Und dennoch … Judas widerstand der Gnade.

      Was diese Geschichte noch schwerer macht, ist nicht der Verrat selbst, sondern die Zärtlichkeit, die Jesus zeigte, obwohl er wusste, dass es kommen würde.

      Jesus wusch Judas die Füße. Die Hände, die später Silber gegen Blut eintauschen würden, wurden vom Erlöser gereinigt. Jesus brach mit ihm das Brot. Er teilte das Passahmahl mit ihm. Er bot ihm Freundschaft am Tisch an.

      „Freund“, würde Jesus ihn später nennen, sogar im Garten.

      Das ist das Geheimnis der göttlichen Liebe: Jesus hört nicht auf, uns zu lieben, wenn er unser Ende sieht. Er liebt uns weiter in der Hoffnung, dass wir uns bekehren.

      Judas wurde nicht gezwungen, Christus zu verraten. Er hatte jede Gelegenheit, es nicht zu tun. Und an dieser Stelle hört die Geschichte auf, von Judas zu handeln, und beginnt, uns zu konfrontieren.

      Was hat Jesus Ihnen in die Hände gelegt? Ressourcen? Einfluss? Führungsqualitäten? Eine Berufung? Verwalten Sie diese Dinge mit Ehrfurcht oder lassen Sie zu, dass sie langsam Ihre Hingabe ersetzen?

      Die gefährlichste Versuchung ist nicht offensichtliche Rebellion. Es ist die stille Zuneigung zu etwas anderem als Jesus. Ein geteiltes Herz. Ein versteckter Kompromiss. Eine Liebe, die stärker wird, während die Anbetung schwächer wird.

      Judas wachte nicht eines Morgens auf und beschloss, den Sohn Gottes zu verraten. Er driftete dahin … Münze für Münze, Ausrede für Ausrede, Begierde für Begierde. Fassade für Fassade.

      Und Silber scheint zunächst immer klein zu sein.

      Diese Geschichte warnt uns: Nähe zur Heiligkeit ist nicht gleichbedeutend mit Loyalität. Geistliche Aktivität garantiert keine geistliche Hingabe. Und von Jesus betraut zu sein, bedeutet nicht, dass unsere Herzen vor Götzenbildern sicher sind.

      Mögen wir vor dieser Wahrheit zittern und zur Gnade laufen. Mögen wir prüfen, was wir festhalten. Mögen wir uns an geheimen Orten für Treue entscheiden. Mögen wir Jesus nicht wegen dem lieben, was wir von ihm gewinnen können,

      sondern wegen dem, wer er ist.

      Denn Verrat beginnt selten mit einem Kuss, sondern dann, wenn etwas anderes wertvoller wird als Christus. Gibt es derzeit etwas oder jemanden, von dem Sie sagen: „Ohne das kann ich nicht leben!“?

      Oh … mögen wir niemals ewige Herrlichkeit gegen dreißig Silberstücke eintauschen, die eine schuldbeladene Seele nicht heilen können ❤️‍🔥


      by Jule with 1 comment
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