• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 25thMose musste sein Gesicht verhüllen

      Als ich zum ersten Mal in Exodus 34,29–35 über das strahlende Gesicht von Moses las, nachdem er auf dem Berg mit Gott gesprochen hatte, war ich vor allem von der Bedeutung der Gegenwart und Heiligkeit Gottes beeindruckt.

      Mir fiel auf, wie die Menschen Angst hatten, sich ihm zu nähern.
      Wegen dieser Angst musste Moses einen Schleier
      über sein Gesicht legen, wenn er mit ihnen sprach.
      Das war der Teil, der mir zuvor im Gedächtnis geblieben war.
      Es zeigte mir, wie ernst und überwältigend Gottes Heiligkeit war.

      Aber als ich den Abschnitt heute noch mal langsamer las,
      fiel mir ein anderes Detail auf.

      Damals gab es eine klare Grenze.
      Nicht jeder konnte sich Gott nähern.
      Tatsächlich durfte nur Moses den Berg besteigen
      und direkt mit dem Herrn sprechen.
      Die Leute mussten auf Abstand bleiben.

      Zu Beginn des Buches Exodus war es sogar verboten,
      den Berg zu berühren (Exodus 19).
      Gottes Herrlichkeit war nichts,
      was gewöhnliche Menschen einfach so erleben konnten.

      Seine Heiligkeit war echt und unbegreiflich.

      Als Mose herunterkam und sein Gesicht strahlte,
      war das ein Beweis dafür, dass er in Gottes Gegenwart gewesen war.
      Doch selbst diese reflektierte Herrlichkeit war zu viel für das Volk.
      Sie hatten Angst. Also legte Mose einen Schleier über sein Gesicht.

      Es gab immer noch eine Art Trennung.
      Gott sprach durch einen Vermittler zum Volk.
      Der Zugang war auf jeden Fall eingeschränkt.

      Wenn ich das jetzt lese, wird mir klar, dass das nicht
      daran lag, dass Gott sich nicht um sein Volk kümmerte.
      Es lag an der Ernsthaftigkeit seiner
      Heiligkeit und der Realität der menschlichen Sünde.

      Die Barriere zeigte sowohl, wer Gott ist, als auch, wer wir sind.

      Später dachte der Apostel Paulus in 2. Korinther 3 über dieses Ereignis nach.

      Er erklärte, dass der Schleier etwas Tieferes symbolisierte.
      Dann zeigte er auf Christus als denjenigen, der diesen Schleier weggenommen hat.
      Durch Jesus ist der Zugang zu Gott nicht mehr so eingeschränkt.

      Durch Christus müssen wir nicht mehr aus Angst weit weg stehen.
      Wir sind eingeladen, näher zu kommen. In Hebräer 4,16 steht,
      dass wir uns mit Zuversicht dem Thron der Gnade nähern können.
      Diese Zuversicht kommt nicht daher, dass wir es wert sind,
      sondern weil Christus den Weg bereitet hat.

      Als ich diesen Abschnitt nochmal las,
      wurde mir der Unterschied klarer.

      Zu Moses‘ Zeiten gab es eine Barriere.
      Es gab Distanz, es gab Angst
      wegen der Größe von Gottes Herrlichkeit.

      Aber jetzt können wir dank Jesus frei zu Gott kommen,
      so wie wir sind, ohne Angst, abgelehnt zu werden.

      Das heißt nicht, dass Gottes Heiligkeit weniger ernst geworden ist.
      Es bedeutet, dass Christus sich um das gekümmert hat, was uns einst von ihm getrennt hat.

      Wenn ich mir Exodus 34 noch einmal anschaue, sehe ich jetzt sowohl
      die Schönheit als auch die Begrenztheit dieses Moments.
      Moses spiegelte Gottes Herrlichkeit wider, aber nur für eine begrenzte Zeit.

      Das Volk konnte Gottes Worte empfangen,
      aber seine sichtbare Herrlichkeit nicht vollständig ertragen.
      Es gab immer noch einen Schleier.

      Ich bin dankbar, dass in Christus die Einladung anders ist.
      Wir stehen nicht zitternd am Fuße eines Berges.
      Wir werden sogar zu einer persönlichen Beziehung eingeladen.

      Diese Erkenntnis lässt mich
      tiefer schätzen, was Jesus getan hat.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 25thWarum wollte Gott Mose umbringen?

      Eine der verrücktesten Geschichten in der Bibel kommt gleich am Anfang des Buches Exodus vor. Auf dem Weg nach Ägypten „begegnete der Herr Mose und wollte ihn töten“ (Ex 4,24–26).

      Diese Szene ist genauso überraschend wie seltsam. Mose hat gerade erst seine von Gott gegebene Mission angefangen, da will der Herr ihn schon umbringen! Warum?

      Der Grund wird klar. Moses hatte es versäumt, seinen Sohn zu beschneiden, und damit die Verpflichtung aus dem Bund vernachlässigt, die jeder israelitische Vater hat (Gen 17,10–14).

      Diese kurze Geschichte hat ein paar Unklarheiten. Die hebräischen Pronomen „er“, „ihm“ und „sein“ lassen uns raten, auf wen sie sich beziehen – auf Moses oder seinen Sohn.

      Trotzdem ist die Grundhandlung klar. Zippora, die Frau von Moses, schreitet zur Tat. Sie beschneidet ihren Sohn und berührt Moses‘ Füße mit der blutigen Vorhaut und sagt: „Du bist für mich ein Blutbräutigam.“

      Moses wird verschont. Er wird durch Blut gerettet. Obwohl er bereits verheiratet ist, wird er zu einem hatan damim (חֲתַן־דָּמִים), einem „Blutbräutigam“.

      Ein weiteres Detail ist von großer Bedeutung und verbindet diese Erzählung mit dem Passahfest. Das hebräische Verb, das für Zipporas „Berühren“ Moses‘ mit dem Blut verwendet wird, ist naga (נגע). Dasselbe Verb taucht später in den Anweisungen zum Passahfest auf, wo Israel aufgefordert wird, den Türpfosten und die Türpfosten mit dem Blut des Lammes zu „berühren“ (Ex 12,22).

      In beiden Szenen markiert Blut die Grenze zwischen Tod und Leben.

      Diese nächtliche Rettung ist ein Vorzeichen für die Befreiung Israels vom Todesengel in Ägypten durch das Blut des Passahlamms (2. Mose 12,13). Und sie findet ihre Erfüllung in Christus. Er wird nach dem Gesetz beschnitten (Lukas 2,21), wird zum wahren Passahlamm (Johannes 1,29; 1. Korinther 5,7) und ist der Bräutigam, der seine Braut durch sein eigenes Blut rettet (Eph 5,25–27; Offb 19,7).

      Hinter dem Schutzschild seines Blutes sind wir sicher.


      Heute lesen wir in „Die Bibel in einem Jahr“ Exodus 4. Mach mit unter https://www.1517.org/oneyear


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    • Feb. 25thDie Identität Christi verstehen – damals und heute

      ✨ „ICH BIN DER ICH BIN“

      Die Identität Christi verstehen – damals und heute
      📖 „Und Gott sprach zu Mose: Ich bin der Ich bin.“ – 2. Mose 3,14

      📖 EINLEITUNG

      Als Jesus „Ich bin“ sagte, machte er nicht nur poetische Aussagen – er erklärte sich selbst zur GÖTTLICHKEIT.
      In den Evangelien wurden diese „Ich bin“-Aussagen unter dem Gesetz zu Israel gesprochen und offenbarten Jesus als Jehova Messias.

      In der dispensationalistischen Wahrheit müssen wir:
      Erkennen, wem Christus sich damals offenbart hat
      Verstehen, wie er sich heute durch das Evangelium des Paulus offenbart
      📖 „Das Wort der Wahrheit richtig auslegen.“ – 2. Timotheus 2,15

      🔤 DIE SIEBEN „ICH BIN“-ERKLÄRUNGEN – RICHTIG GETEILT

      1️⃣ ICH BIN – DIE EWIGE ESSENZ
      📖 2. Mose 3,14
      Erklärung:
      „ICH BIN“ erklärt Gottes Selbstexistenz, unveränderliche Natur und absolute Autorität.

      Unterpunkte:
      Selbst existent (2. Mose 3,14)
      Souverän (Jesaja 44,6)
      Gestern, heute und in Ewigkeit derselbe (Hebräer 13,8)
      Über allem Geschaffenen erhaben (Kolosser 1,16)
      ➡️ Jesus wird nicht – er IST.

      2️⃣ ICH BIN – DER WAHRE WEG
      📖 Johannes 14,6
      Erklärung:
      Für Israel war Jesus der einzige Weg zum Vater – nicht durch das Gesetz, sondern durch ihn selbst.

      Unterpunkte:
      Wahrer Zugang zu Gott (Johannes 14,6)
      Vertrauenswürdiger Mittler (1. Timotheus 2,5)
      Lehrte vor dem Kreuz (Matthäus 15,24)
      Übergang zur Gnade der Wahrheit (Röm 5,1)
      ➡️ Der Weg für Israel wird zur Versöhnung für den Leib.

      3️⃣ ICH BIN – DIE VERTRAUENSWÜRDIGE WAHRHEIT
      📖 Johannes 14,6
      Erklärung:
      Christus ist die fleischgewordene Wahrheit, aber die Wahrheit muss nach und nach offenbart werden.

      Unterpunkte:
      Verkörperte Wahrheit (Joh 1,14)
      Israel bezeugt (Johannes 18,37)
      Auf Paulus übertragen (Galater 1,11–12)
      Von der Kirche geschätzt (Kolosser 1,25)
      ➡️ Die ganze Schrift ist wahr – aber nicht die ganze Schrift ist für uns.

      4️⃣ ICH BIN – DAS BROT, DAS ERNÄHRT
      📖 Johannes 6,35
      Erklärung:
      Die Rede vom Brot des Lebens ging auf den geistlichen Hunger Israels ein und wies auf das Kreuz hin.

      Unterpunkte:
      Für Israel bereitgestellt (Johannes 6,32)
      Vom Vater versprochen (Johannes 6,40)
      In Manna dargestellt (2. Mose 16,15)
      Jetzt als Leben aus Gnade verkündet (Kolosser 3,4)
      ➡️ Heute ist Christus nicht Brot für das Reich – sondern Leben für den Leib.

      5️⃣ ICH BIN – DER GUTE HIRTE
      📖 Johannes 10:14
      Erklärung:
      Die Sprache des Hirten gehört zum prophetischen Programm Israels.

      Unterpunkte:
      Hirte Israels (Psalm 23:1)
      Sein Leben opfern (Joh 10,11)
      Die Schafe von den Fremden trennen (Joh 10,5)
      Israel vorübergehend beiseite lassen (Röm 11,11)
      ➡️ Christus führt jetzt den Leib als Haupt – nicht als Hirte.

      6️⃣ ICH BIN – DAS LICHT DER WELT
      📖 Joh 8,12
      Erklärung:
      Christus war das Licht Israels – aber heute strahlt die Kirche durch ihn.

      Unterpunkte:
      Licht für Israel (Jes. 9,2)
      Lebensspendende Gegenwart (Joh. 1,4)
      Erhoben in der Auferstehung (2. Kor. 4,6)
      Lebendig durch die Gläubigen (Eph. 5,8)
      ➡️ Wir folgen nicht dem Licht – wir reflektieren ihn.

      7️⃣ ICH BIN – DER EWIGE HERR
      📖 Offenbarung 22,13
      Erklärung:
      Alpha und Omega sprechen von prophetischer Vollendung, nicht vom Schicksal der Kirche.

      Unterpunkte:
      Alpha der Schöpfung (Offb 1,8)
      Omega der Prophezeiung (Offb 22,13)
      Von Israel erwartet (Offb 22,20)
      Bereits für die Kirche eingesetzt (Eph. 2:6)
      ➡️ Israel wartet auf sein Kommen –
      Die Kirche wartet darauf, zu gehen.

      🧾 FAZIT

      Jesus ist ewig ICH BIN, aber seine Dienste unterscheiden sich je nach Zeitalter.
      Wenn man nicht richtig unterscheidet, führt das zu Verwirrung; richtiges Unterscheiden führt zu Zuversicht.
      📖 „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ – Kolosser 1,27

      📣 AUFRUF ZUM HANDELN

      🙏 Glaubt an das Evangelium der Gnade.
      📖 Studiert die Briefe des Paulus.
      ✂️ Teilt das Wort richtig.
      🕊️ Ruht in dem vollbrachten Werk Christi.
      👑 Wandelt würdig eurer Berufung.

      ✨ ABSCHLIESSENDE GEDANKEN

      1️⃣ 🔥 Jesus ist ewig Gott
      2️⃣ 📖 Die Schrift muss ausgelegt werden
      3️⃣ ✝️ Das Kreuz verändert alles
      4️⃣ 🧬 Identität ersetzt Nachahmung
      5️⃣ 🕊️ Gnade verdeutlicht Christus
      6️⃣ 👑 Der Leib hat eine himmlische Berufung
      7️⃣ ✨ „Ich bin“ rettet auch heute noch


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    • Feb. 25thWenn deine Arme müde werden

      WENN DEINE ARME MÜDE WERDEN 🔥

      In Exodus 17 kämpft Israel gegen Amalek.

      Moses geht mit dem Stab Gottes in der Hand auf den Hügel.

      Solange Moses seine Hände hochhielt, hatte Israel die Oberhand.

      Wenn seine Hände sanken, gewann der Feind an Boden.

      Lies das noch mal.

      👉 Der Sieg passierte nicht nur im Tal.
      👉 Er wurde auf dem Hügel entschieden.

      Aber hier kommt der Teil, über den wir nicht reden …

      Moses wurde müde.

      Der Mann Gottes.
      Der Befreier.
      Derjenige, der das Rote Meer teilte.
      Derjenige, der Gott aus einem brennenden Busch sprechen hörte.

      Seine Arme wurden schwer.

      Und als das passierte, kritisierten Aaron und Hur ihn nicht.
      Sie haben ihn nicht ersetzt.
      Sie haben nichts über ihn gepostet.

      Sie haben seine Arme hochgehalten.

      Sie haben einen Stein unter ihn gelegt, damit er sich hinsetzen konnte.
      Und sie haben seine Hände bis zum Sonnenuntergang hochgehalten.

      Und Israel hat gewonnen.

      🔥 Hier ist die Erkenntnis:

      Manche Schlachten werden nicht durch Talent gewonnen.
      Manche Schlachten werden nicht durch Strategie gewonnen.
      Manche Schlachten werden durch Ausdauer gewonnen.

      Wenn die Anbetung hochgehalten bleibt…
      Wenn das Gebet erhoben bleibt…
      Wenn die Führung unterstützt bleibt…
      Verliert der Feind an Boden.

      Dies war nicht nur eine militärische Schlacht.
      Es war ein Bild der Fürbitte.

      Josua kämpfte im Tal.
      Mose kämpfte auf dem Berg.
      Aaron und Hur kämpften, indem sie denjenigen hochhielten, der betete.

      Jeder hatte eine Rolle.

      Und hier ist die Frage:

      👉 Wer hält deine Arme hoch?
      👉 Und wessen Arme hältst du hoch?

      Wir lieben es, Josua im Rampenlicht des Schlachtfeldes zu sein.
      Aber manchmal kommt der größte Sieg davon, dass man einfach nicht zulässt, dass die Hände eines anderen fallen.

      Verachte den Dienst der Unterstützung nicht.
      Unterschätze nicht die Kraft der Einigkeit.
      Isoliere dich nicht in einem Kampf, den Gott für die Gemeinschaft vorgesehen hat.

      Wenn wir uns gegenseitig hochhalten, gewinnen wir gemeinsam.


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    • Feb. 24thDurch das Wasser gerettet

      Am Anfang von Exodus gibt’s eine Stelle, die man leicht als einfache Rettungsgeschichte lesen kann, aber sie hat eine tiefe prophetische Schönheit, wenn man sie durch das vollendete Werk Jesu betrachtet. In Exodus 2,2–3 (ESV) steht, dass Moses‘ Mutter, als er geboren wurde, sah, dass er ein hübsches Kind war, und ihn drei Monate lang versteckte. Als sie ihn nicht mehr verstecken konnte, legte sie ihn in einen Korb aus Papyrusschilf und stellte ihn zwischen das Schilf am Flussufer. Was auf den ersten Blick wie Verzweiflung aussieht, ist in Wirklichkeit göttliche Bewahrung.

      Im hebräischen Text wird für den Korb von Moses dasselbe Wort verwendet wie für die Arche Noah. Das ist kein Zufall. Beide waren Rettungsgefäße durch Wasser. Beide waren Orte göttlicher Bewahrung, als der Tod die Situation umgab. Selbst hier, lange vor dem Kreuz, malte Gott Bilder der Erlösung.

      Moses wurde durch das Wasser gerettet, genau in dem Moment, als der Pharao versuchte, den hebräischen Befreier zu vernichten. Der Feind handelte früh, aber Gott war der Geschichte bereits voraus. Was der Pharao zur Vernichtung beabsichtigte, nutzte Gott zur Rettung. Moses überlebte nicht nur knapp in diesem Fluss. Er wurde von der Vorsehung getragen.

      Moses ist in diesem Moment ein Schatten des größeren Befreiers, der noch kommen sollte.

      So wie Mose durch Wasser gerettet wurde, bevor er seine Rolle als Befreier übernahm, ging Jesus später ins Wasser der Taufe, bevor er seinen öffentlichen Dienst begann. In Matthäus 3,16 (ESV) heißt es: „Und als Jesus getauft wurde, stieg er sofort aus dem Wasser, und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel.“ Der Vater bestätigte den Sohn öffentlich, bevor sich sein Dienst entfaltete. In beiden Geschichten sehen wir, wie die Hand des Himmels auf dem auserwählten Befreier ruht. Doch während Mose nur vorausschaute, erfüllte Jesus die Mission perfekt.

      Aber hier bringt das vollendete Werk dem Gläubigen noch tiefere Ruhe. Mose wurde in einem Schilfkorb aufbewahrt, der zu seinem Schutz versiegelt war. Du aber bist jetzt in etwas viel Größerem verborgen. In Kolosser 3,3 (ESV) heißt es: „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen.“ Beachte die Kraft dieser Sprache. Nicht ausgesetzt. Nicht kaum schwimmend. Verborgen mit Christus in Gott.

      Was der Korb für Moses vorübergehend war, ist die Vereinigung mit Christus für dich dauerhaft.

      Der Feind konnte Moses‘ Auftrag nicht aufhalten, und wegen des Kreuzes kann der Feind dich nicht von dem trennen, was Gott in Christus gesichert hat. Hebräer 2,14 (ESV) sagt uns, dass Jesus durch seinen Tod denjenigen vernichtet hat, der die Macht über den Tod hat, nämlich den Teufel. Der größere Erlöser hat bereits den entscheidenden Sieg errungen.

      Sogar das Bild des Wassers flüstert Hoffnung zu. In der gesamten Heiligen Schrift steht Wasser oft sowohl für Gefahr als auch für Befreiung. Doch immer wieder beweist Gott, dass er weiß, wie er sein Volk sicher hindurchbringen kann. In Jesaja 43,2 (ESV) heißt es: „Wenn du durch Wasser gehst, bin ich bei dir … sie werden dich nicht überwältigen.“ Diese Verheißung findet ihre endgültige Erfüllung in Jesus.

      Hier ist die Offenbarung für dein Leben heute. Du treibst nicht ungeschützt durch das Leben. Du bist nicht eine schlechte Woche, einen schwierigen Anruf, einen Arztbericht oder eine emotionale Abwärtsspirale davon entfernt, verloren zu sein. Durch das vollendete Werk Christi wird dein Leben auf eine Weise gehalten, bedeckt und gesichert, die viel stärker ist als ein Korb im Nil. Selbst an Tagen, an denen deine Gedanken laut und dein Glaube leise sind, hat der Himmel seinen Griff um dich nicht gelockert.

      Einige von euch haben Zeiten durchlebt, in denen sich alles zu schnell zu bewegen schien und ihr nur versucht habt, den Kopf über Wasser zu halten. Vielleicht haben sich die Umstände geändert. Vielleicht sind Beziehungen angespannt. Vielleicht gab es Momente, in denen ihr euch still gefragt habt: Bin ich im Moment noch mit Gott im Reinen? Hört dies sanft, aber deutlich. Eure Sicherheit beruhte nie auf eurer emotionalen Stabilität. Sie beruhte auf dem vollbrachten Werk Christi.

      Wenn Gott Mose für seine Berufung bewahrt hat, wie viel sicherer bist du dann jetzt, da das Kreuz vollendet ist und du in Christus verborgen bist. Du treibst nicht durch das Leben und hoffst, dass alles zusammenhält. Du wirst treu von einem Vater getragen, der nicht verliert, was er hält. Derselbe treue Gott, der über den Befreier im Fluss wachte, wacht gerade jetzt über dich. Er hat sich nicht entfernt. Er ist nicht distanziert geworden. Und er ist nicht nervös wegen deiner Zukunft.

      Selbst wenn du nicht das ganze Bild sehen kannst, wirst du dennoch tief gesehen. Selbst wenn sich das Leben unsicher anfühlt, ist dein Platz in Christus nicht unsicher. Du wirst gehalten, du wirst beschützt und du wirst sicher in ihm bewahrt.


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    • Feb. 11thAnweisung für die Einrichtung des Heiligtums

      Heute lesen wir 2. Mose 37 bis 40. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


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    • Feb. 10th“Kein Bein wurde ihm gebrochen“

      Als Jesus gekreuzigt wurde, haben die römischen Soldaten ein brutales, aber effizientes Protokoll befolgt. Die Gekreuzigten konnten tagelang leiden, und um den Tod zu beschleunigen, haben die Soldaten den noch lebenden Opfern die Beine gebrochen, damit sie sich nicht mehr hochdrücken konnten, um zu atmen. Genau das haben sie mit den beiden Männern gemacht, die neben Jesus gekreuzigt wurden. Aber als sie zu Jesus kamen, haben sie was total Unerwartetes gemacht. Sie haben ihm nicht die Beine gebrochen. Die Bibel sagt uns ganz klar, warum, aber die Tiefe dessen, was da passierte, geht weit über das Offensichtliche hinaus.

      Johannes beschreibt diesen Moment mit beeindruckender Genauigkeit. „Da kamen die Soldaten und brachen dem ersten und dem anderen, der mit ihm gekreuzigt worden war, die Beine. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, brachen sie ihm die Beine nicht“ (Johannes 19,32–33, ESV). Praktisch gesehen sahen die Soldaten keine Notwendigkeit, ihm die Beine zu brechen, da er bereits tot war. Aber Johannes sagt uns sofort, dass dies nicht nur eine medizinische Beobachtung war. Es war eine Erfüllung.

      „Denn diese Dinge geschahen, damit die Schrift erfüllt würde: ‚Keiner seiner Knochen wird zerbrochen werden‘“ (Johannes 19,36, ESV). Das war keine spontane Entscheidung der römischen Henker. Es war die Erfüllung einer Verheißung, die Jahrhunderte zuvor geschrieben worden war. Gott hatte schon lange vor der Gründung Roms über diesen Moment gesprochen.

      Die erste Parallele geht zurück auf das Passahlamm. Im Buch Exodus gibt Gott Israel genaue Anweisungen für das Lamm, dessen Blut sie vor dem Tod schützen würde. „Es soll in einem Haus gegessen werden; ihr sollt nichts von seinem Fleisch außerhalb des Hauses mitnehmen und ihr sollt keine seiner Knochen brechen“ (Exodus 12,46, ESV). Das Lamm durfte geschlachtet, gebraten und gegessen werden, aber seine Knochen durften nicht gebrochen werden. Jesus stirbt während des Passahfestes. Er wird das Lamm Gottes genannt. Und wie beim echten Passahlamm wird keiner seiner Knochen gebrochen. Das Zeichen ist unverkennbar. Die endgültige Befreiung ist da.

      Eine weitere Parallele findet sich in den Psalmen, die David lange vor der Einführung der Kreuzigung geschrieben hat. „Er bewahrt alle seine Knochen, keiner von ihnen wird gebrochen“ (Psalm 34,20, ESV). Im unmittelbaren Kontext spricht der Vers davon, dass Gottes Gerechter vom Herrn bewahrt wird. Aber in Jesus, dem Gerechten par excellence, erreicht der Vers seine volle Bedeutung. Bewahrung bedeutet hier nicht Rettung vor dem Tod. Es bedeutet Erfüllung durch den Tod. Gott bewahrt die Integrität des Opfers, selbst wenn das Leben ausgegossen wird.

      Hier ist eine Parallele, die fast niemand berücksichtigt. Gebrochene Beine hätten bedeutet, dass Jesus wie die anderen durch Ersticken gestorben wäre. Aber Jesus stirbt nicht, weil ihm das Leben genommen wird. Er stirbt, weil er sein Leben hingibt. Zu einem früheren Zeitpunkt im Evangelium sagt Jesus: „Niemand nimmt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin“ (Johannes 10,18, ESV). Als die Soldaten eintreffen, ist sein Werk bereits vollbracht. Seine Beine sind ungebrochen, weil seine Autorität ungebrochen ist. Der Tod hat ihn nicht überwältigt. Er hat sich selbst hingegeben.

      Es gibt auch eine Parallele zum Bund, die offen sichtbar ist. Im Alten Testament symbolisierten gebrochene Knochen oft Gericht, Fluch oder Züchtigung. Jesus trägt die ganze Last des Gerichts, doch seine Knochen bleiben unversehrt. Dies ist eine stille Erklärung, dass der Fluch vollständig aufgenommen wurde, ohne das Opfer zu beschädigen. Das Opfer ist vollständig, makellos und unbefleckt. Nichts fehlt. Nichts ist beschädigt.

      Sogar der Speer, der seine Seite durchbohrt, unterstreicht diese Wahrheit. Johannes sagt uns: „Einer der Soldaten durchbohrte seine Seite mit einem Speer, und sofort floss Blut und Wasser heraus“ (Johannes 19,34, ESV). Der Speer bestätigt den Tod, ohne die Knochen zu verletzen. Blut und Wasser fließen und signalisieren Reinigung und Leben, nicht Niederlage. Das Opfer ist bewiesen, nicht zerstört.

      Den beiden Männern neben Jesus wurden die Beine gebrochen, weil ihnen das Leben genommen wurde. Die Beine Jesu wurden nicht gebrochen, weil sein Leben bereits gegeben worden war. Der eine Tod wird erzwungen. Der andere wird angeboten. Der eine endet in Stille. Der andere endet mit den Worten: „Es ist vollbracht.“

      Dieses Detail ist kein Zufall. Es ist die Präzision des Evangeliums. Gott sorgt dafür, dass Jesus selbst im Tod jede Vorahnung, jedes Vorbild und jede Verheißung erfüllt. Die ungebrochenen Knochen halten eine stille Predigt. Das Lamm ist vollkommen. Das Opfer ist vollbracht. Die Erlösung ist gekommen.

      – Brian Romero


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    • Feb. 10thGott erneuert den Bund mit seinem Volk

      Heute lesen wir 2. Mose 33 bis 36. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with 5 comments
    • Feb. 9thSo schnell haben sie alles wieder vergessen

      Heute lesen wir 2. Mose 29 bis 32. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with 1 comment
    • Feb. 7thDas Heilige Zelt – Gott will bei seinem Volk wohnen

      Heute lesen wir 2. Mose 25 bis 28. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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      • Hauskreis Offenbarung