1. Mose 26:8-9
Der Austausch von Zärtlichkeiten ein Indiz für die Ehe?
Als Abimelech aus dem Fenster beobachtet, wie sich Isaak und Rebekka küssen, „weiss“ er, dass die beiden verheiratet sind.
Das stützt die These von Thom, dass wir in Jehovas Augen die Ehe schließen, wenn wir mit jemanden schlafen.
Ist es vor diesem Hintergrund sinnvoll, ein unverheiratetes Paar auseinander bringen zu wollen, das gemeinsam ein Kind erwartet – nur, weil der eine Partner kein Christ ist? Wie denkt Jehova über solche Versuche, wenn der Nichtchrist gerne gemeinsam mit dem Christen das Kind groß ziehen und heiraten würde?
Welche Grundsätze greifen dann hier?
Wäre es dann wichtiger, „nur im Herrn zu heiraten“ – auch auf Kosten des Kindes, dem so der eine Elternteil weggenommen werden würde?
Oder gilt dann nicht eher der Grundsatz, dass Jehova Scheidung hasst (Maleachi 3) und das, was Paulus sagte: „wenn der Ungläubige bleiben will, so bleibe er – vielleicht ist er durch dich geheiligt“ (1. Korinther 7)?
by Jule with no comments yetGerade habe ich in einer Ansprache von Bayless Conley einen interessanten Gedanken dazu gehört:
Er ist der Ansicht, dass Isaak mit dieser Täuschung den Grundstein für die Probleme legt, die er später wegen den Brunnen hat.
Interessanterweise hatte sein Vater Abraham ähnliche Probleme – nach ähnlichen Aktionen.
by Jule with no comments yet1. Mose 26
Wo sind hier eigentlich die beiden Söhne Jakob und Esau?
Nachdem wir im vorigen Kapitel gelesen haben, dass Esau sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht verkauft hatte, dürfen wir annehmen, dass die „Kinder“ bereits erwachsen sind. Warum tauchen sie in der Geschichte nicht auf?
Was mögen sie dabei empfunden haben, als sie „den Betrug“ der Eltern beobachteten?
Ist dies vielleicht die Grundlage für den späteren Betrug Jakobs am Vater?
Und ist dies vielleicht der Grund, warum Rebekka dann auch nichts dabei findet, den Ehemann auszutricksen?
by Jule with no comments yet1. Mose 26:3
Wieso täuscht Isaak Abimelech, wenn Jehova ihm doch gerade zuvor seine Hilfe zugesichert hat?
Wieder einmal gibt es eine Hungersnot im Land und Isaak will fliehen. Aber Jehova stoppt ihn und sagt, er solle im gelobten Land bleiben „und ich werde dir beistehen und dich segnen“.
Warum dann also wieder das Täuschungsmanöver, wie es bereits sein Vater mehrfach veranstaltet hatte – immer sehr zum Mißfallen Gottes? Warum fühlt sich auch Isaak dazu gedrängt und das, wo ihm Jehova gerade gesagt hat, ER würde sich um alles kümmern?
Hatte Abraham nicht mit seinem Sohn darüber gesprochen, wie Jehova darauf reagiert hatte: dass er Unschuldige für seine – Abrahams – Fehler leiden ließ?
Oder hat er ihm nur erzählt, dass der Trick geklappt hatte, Jehova immer dafür gesorgt hatte, dass der entsprechende König seine Frau nicht angerührt hatte – und er zudem mit reichen Gaben fort gesandt wurde?
Hatte Abraham nicht darüber gesprochen, oder es sogar selbst nicht kapiert, dass es ein Fehler war – oder warum hatte er ihn wiederholt?
Schade, dass sein Sohn den selben Fehler macht und seine Ehe auch in Gefahr bringt oder zumindest Anlaß zur Misstimmung
by Jule with no comments yet1. Mose 25:30
Wieso heißt es hier, dass er so den Beinamen „rot“ erhielt?
Wir sind nun an dem Punkt angekommen, wo Esau sein Erstgeburtsrecht für ein Gericht mit roten Linsen verkauft und dann heißt es in der Neues Leben: „so erhielt er den Beinamen Edom, was ‚rot‘ bedeutet“.
Wieso muss er einen Beinamen bekommen, der „rot“ bedeutet, wenn doch sein Name „Esau“ die selbe Bedeutung hat? (Vers 25)
Ok, in der Fußnote von Vers 25 heißt es hier, dass Esau wahrscheinlich „der Haarige“ bedeutet…
In der Neues Leben wird der Vers wie folgt übersetzt:
„der Erste war am ganzen Körper mit rötlichen Haaren bedeckt. Deshalb nannte sie ihn Esau“
Also ein Mißverständnis meinerseits beim Lesen
weitere Gedanken zu 1. Mose 25 finden wir hier
by Jule with no comments yet1. Mose 25:26
Wie viel Zeit hatte Abraham noch mit seinen Enkeln?
Abraham war 100 Jahre, als Isaak geboren wurde, die Kinder kamen, als dieser 60 Jahre alt war – also ist Abraham hier 160. Laut 1. Mose 25:7 wird Abraham 175 Jahre alt – er hat also noch 15 Jahre, die er seine Enkel aufwachsen sieht und ihnen ein guter Einfluß sein kann ?
by Jule with no comments yet1. Mose 25:26
Wieder einmal viele Jahre Warten auf den ersehnten Nachwuchs
Abraham und Sara mußten viele Jahre auf ein Kind warten. Wir erfahren aus der Bibel, dass es sogar noch einmal 25 (!) Jahre sind, nachdem Jehova ihnen persönlich einen Sohn zugesichert hatte. Wir wissen nicht, wie lange sie insgesamt gewartet hatten, denn Abraham ist 100 und seine Frau 90, als sie endlich ein gemeinsames Kind bekommen. Da man zu der Zeit früh geheiratet hat, sind es mindestens 70 Jahre gewesen. Was für eine lange Zeit – wenn uns etwas so wichtig ist.
Wir lesen in der Bibel, das „hinausgeschobene Erwartung“ das Herz Krank macht (Sprüche 13:12). Wie sehr muss sich Sara nach den Kind gesehnt haben.
Auch Rebekka und Isaak müssen noch 20 Jahre auf das ersehnte Kind warten, aber dann bekommen sie gleich zwei.
Wenn wir nun daran denken, was in Sprüche gesagt wird, welche Auswirkungen so ein schier endloses Warten haben kann, dann sind wir echt beeindruckt, dass die beiden Ehepaare hier nicht ihre Hoffnung aufgegeben haben und auch nicht mit Gott darüber gehadert haben. Ohne ihr enges Verhältnis zu ihrem Gott, hätten sie vielleicht aufgegeben und sich von Gott abgewandt.
Interessanterweise habe ich vor einigen Tagen auf bibelTV ein „echtes“ Ehepaar der heutigen Zeit gesehen, die ebenso lange wie Isaak und Rebekka auf ihren Sohn gewartet hatten. In der Reihe „Club 700“ kam ein Ehepaar zu Wort, die sich ebenfalls verzweifelt ein Kind wünschten und lange warten mußten. Die Frau hatte sogar eine Fehlgeburt. Aber sie gaben die Hoffnung nicht auf, denn der Mann hatte nach eigener Aussage von Gott die Zusicherung erhalten, dass sie ein Kind haben würden und so warteten sie geduldig, während sie auch die medizinischen Möglichkeiten in Anspruch nahmen. Auch der Arzt der beiden kam zu Wort, der sagte, dass es ein Wunder sei, dass die beiden dieses Kind – nach 20 Jahren – bekommen hatten.
Wir können uns so etwas vielleicht nicht vorstellen, denn bei mir ging es damals recht schnell und auch Thom und seine erste Frau hatten keinerlei Probleme damit. Zwei seiner Töchter sind bereits kurz vor dem Ende der Schulzeit oder direkt danach ungeplant schwanger geworden. Nach dem ersten Schock freute sich jede der Beiden auf das Kind, das eine ist gerade unterwegs und wird zur Osterzeit freudig begrüßt werden. Sie hatten keinerlei Probleme, mußten nicht lange warten usw. Sara wartete über 70 Jahre, Rebekka 20 und das Ehepaar bei Club 700 auch 20 Jahre.
Wir, unsere Töchter und all diese Ehepaare die jahrelang auf ein Kind warten, können sicherlich schwer nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die ein Kind erwarten und es dann „abtreiben“ – was für ein Wort, das den Vorgang beschönigt, denn in Wirklichkeit töten sie ihr Kind
1. Mose 25:21
Auch Rebekka kann keine Kinder bekommen – Zufall?
Ebenso wie ihre Tante Sara kann Rebekka keine Kinder bekommen. Hängt dies vielleicht damit zusammen, dass sie so eng mit ihrem Mann verwandt ist? Immerhin ist ihr Vater der Bruder von Abraham – also ist sie so eine Art Großcousine von Isaak.
Oder ist es Jehova, der „den Mutterschoß verschloß“ bei den Frauen, die er auf besondere Weise benutzen will?
Ich denke hier ja nicht nur an Sara und Rebekka, sondern auch an Rahel, die geliebte Frau von Jakob später. Sie ist zwar auch eng mit ihrem Mann verwandt, aber ihre Schwester, die er vorher per List aufgedrückt bekommt, ist sehr fruchtbar und ebenso eng mit ihn verwandt.
Was ist z.B mit den Eltern von Simson, mit den Eltern von Johannes dem Täufer usw? Waren die Eheleute da auch alle so eng verwandt?
by Jule with no comments yet1. Mose 25:20
Hat die Brautschau tatsächlich 3 Jahre gedauert?
Sara wurde 127 Jahre. Da war ihr Sohn bereits 37 Jahre alt. Wenn es hier heißt, dass er und Rebekka geheiratet haben, als er 40 Jahre alt war, dann liegen ja 3 Jahre dazwischen.
Im letzten Vers vom vorigen Kapitel hatten wir gelesen, dass er Rebekka sah, mit in das Zelt seiner Mutter und sie sich zur Frau nahm (24:67). Also haben sie direkt nach ihrer Ankunft „geheiratet“.
Wie schnell nach dem Tod der geliebten Frau hat denn Abraham den Diener losgeschickt?
Ok, es war ein weiter Weg, den dieser erst mal bis zur Familie Labans zurücklegen musste, aber er hielt sich dort ja nicht lange auf, denn wir lesen ja in Vers 54, dass sie direkt am nächsten Morgen aufgebrochen sind (24:54-61)…
by Jule with no comments yet1. Mose 25:17
Was bedeutet die Formulierung „er wurde im Tod mit seinen Vorfahren vereint“?
In Vers 27 erfahren wir, dass Ismael 137 Jahre „und im Tod mit seinen Vorfahren vereint wurde“?
Das Familiengrab kann nicht gemeint sein, denn Abraham wird wohl kaum die Kinder seiner Nebenfrauen weit weg geschickt haben, damit sie später mit ihm und Sarah zusammen in der selben Höhle begraben werden.
Was also soll das eigentlich bedeuten?
Dass sie wie die Vorfahren starben? Oder dass sie eine Hoffnung bei Gott hatten, weil sie ihm gedient haben? Aber hatten das denn die Kinder der Nebenfrauen wirklich?
by Jule with no comments yet