• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Aug. 31stAktivGottesdienst – alte „Schuld“en werden beglichen

      Heute – wie jeden Sonntag – um 11 Uhr Lobpreis und anschließend bis 18 Uhr Gemeinschaft 

      Wir lesen und besprechen gemeinsam  1. Könige 2 ab Vers 26

      Zoom-Meeting Sonntag von 11-14 Uhr

      https://zoom.us/j/97941200715?…WVlVZWHQrRmU5cmlnTjJPdz09

      Meeting-ID: 979 4120 0715

      Kenncode: 658157

      oder per Telefon:
      Einwählen über 06938079884
      Dann nach Aufforderung 979 4120 0715# eingeben und dann nach Aufforderung 658157# eingeben
      Dann bist du im Raum und drückst *6 und kannst auch reden
      Ist ein ganz normaler Anruf auf Festnetz


      This entry was posted in 1. Könige, Einladung zum Treffen, Resümee vom Gottesdienst by Jule with 27 comments
      • Comments

        1. 1. Könige‬ ‭2‬:‭26‬-‭35‬ ‭HFA‬‬ sagt:
          31. August 2025 um 11:00 Uhr

          Salomo rechnet mit Abjatar und Joab ab

          „Zum Priester Abjatar sagte Salomo: »Geh zurück in deine Heimatstadt Anatot und bewirtschafte dein Land. Eigentlich hast auch du den Tod verdient, doch ich will dich nicht hinrichten, denn du hast zu Lebzeiten meines Vaters David die Bundeslade getragen. Alles Leid, das mein Vater erlebt hat, hast du mit ihm zusammen durchgestanden.« So entzog Salomo Abjatar das ehrenvolle Amt des Priesters. Damit erfüllte sich, was der Herr in Silo über die Nachkommen von Eli vorausgesagt hatte.

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 11:39 Uhr

            Warum ist Salomo so hart mit Abjatar?

            Er hatte sich auf die Seite Adonia gestellt, als dieser sich krönen lassen wollte

            Warum lässt er den Priester nicht töten?

            „Zum Priester Abjatar sagte Salomo: »Geh zurück in deine Heimatstadt Anatot und bewirtschafte dein Land. Eigentlich hast auch du den Tod verdient, doch ich will dich nicht hinrichten, denn du hast zu Lebzeiten meines Vaters David die Bundeslade getragen. Alles Leid, das mein Vater erlebt hat, hast du mit ihm zusammen durchgestanden.« So entzog Salomo Abjatar das ehrenvolle Amt des Priesters. Damit erfüllte sich, was der Herr in Silo über die Nachkommen von Eli vorausgesagt hatte.“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭26‬-‭27‬ ‭HFA‬‬

            Er entzieht ihm nur das Amt, denn der Priester war ein gesalbter Jehovas

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            • ‭‭1. Samuel‬ ‭2‬:‭30‬-‭31‬ ‭HFA‬‬ sagt:
              31. August 2025 um 11:48 Uhr

              „Darum sage ich, der Herr, der Gott Israels: Ich habe dir versprochen, dass mir für alle Zeiten Männer aus deiner Sippe und deinem Stammesverband als Priester dienen sollen. Doch dazu lasse ich es nun nicht mehr kommen! Denn ich ehre nur die, die auch mich ehren. Wer mir aber verächtlich den Rücken kehrt, der wird selbst auch verachtet. In Zukunft soll die Lebenskraft deiner Nachkommen gebrochen sein: Ich sorge dafür, dass nie mehr ein Mann aus deiner Sippe über seine besten Jahre hinauskommt.“
              ‭‭1. Samuel‬ ‭2‬:‭30‬-‭31‬ ‭HFA‬‬

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 11:46 Uhr

            Von wem sind ab jetzt die Priester, wenn sie nicht mehr von Eli abstammen?

            Danach sind es die Söhne von Zadok – kam aus der Linie von Pinehas

            Sie waren bis 171 vChr die Linie der Priester

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        2. ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭28‬-‭35‬ ‭HFA‬‬ sagt:
          31. August 2025 um 11:15 Uhr

          Joab

          Bald erfuhr Joab, was geschehen war. Damals bei Absaloms Verschwörung hatte er sich den Aufständischen nicht angeschlossen, doch diesmal hatte er sich auf Adonijas Seite geschlagen. Darum ergriff er nun schnell die Flucht.
          Er floh in das heilige Zelt des Herrn und hielt sich an den Hörnern des Altars fest. Salomo erhielt die Nachricht: »Joab ist ins Heiligtum geflohen und steht jetzt dort beim Altar.« Als Salomo das hörte, befahl er Benaja, dem Sohn von Jojada: »Geh, stich Joab nieder!«
          Benaja ging ins Heiligtum und sagte zu Joab: »Der König befiehlt: Du sollst sofort herauskommen!« Doch Joab erwiderte: »Nein, ich komme nicht! Wenn schon, dann will ich hier sterben.« Benaja kehrte um und teilte dem König Joabs Antwort mit.
          Da ordnete Salomo an: »Gut, wie er will! Stich ihn nieder und begrab ihn! Dann sind weder ich noch meine Nachkommen weiter verantwortlich für das Blut, das Joab ohne Grund vergossen hat.

          So wird der Herr ihn für den Mord an zwei Männern bestrafen, die weit ehrenhafter und besser waren als er:
          Abner, der Sohn von Ner und oberste Heerführer der Truppen Israels, und Amasa, der Sohn von Jeter und oberste Heerführer der Truppen Judas. Joab hat sie ohne Wissen meines Vaters mit dem Schwert erstochen.
          Diese Blutschuld soll für immer auf Joab und seinen Nachkommen lasten. Davids Thronfolgern aber und allen seinen Nachkommen möge der Herr ewig Frieden schenken.«

          Da ging Benaja wieder hinauf zum Heiligtum und erstach Joab. Man begrub ihn auf seinem Grundstück in der judäischen Steppe. Der König ernannte Benaja, den Sohn von Jojada, an Joabs Stelle zum obersten Heerführer, und dem Priester Zadok übergab er das Amt des abgesetzten Priesters Abjatar.“
          ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭26‬-‭35‬ ‭HFA‬‬

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 11:50 Uhr

            Wer oder was war Joab?

            Er war der Neffe von David, der Sohn seiner Schwester Zeruja

            Er war evtl. gleich alt wie David

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 11:56 Uhr

            Durch wen erfuhr Joab davon?

            Hatte er eine eigene kleine Geheimdienst Verbindung, die ihn mit Infos versorgte?

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 11:59 Uhr

            Warum flieht er zum Altar und hält sich dort fest?

            „Und das Gerücht kam zu Joab (denn Joab hatte sich nach Adonija geneigt, aber nach Absalom hatte er sich nicht geneigt); da floh Joab zum Zelte Jehovas und erfaßte die Hörner des Altars.“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭28‬ ‭ELB‬‬

            Nicht zum Altar allgemein, nicht dahin, wo der Gottesdienst stattfindet, nicht zum Heiligtum

            Er flieht zu. Zelt, wo der Lobpreis nach David stattfand

            „Und es geschah, als die Lade Jehovas in die Stadt Davids kam, da schaute Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster; und sie sah den König David vor Jehova hüpfen und tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen. Und sie brachten die Lade Jehovas hinein und stellten sie an ihren Ort innerhalb des Zeltes, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und David opferte Brandopfer und Friedensopfer vor Jehova.“
            ‭‭2. Samuel‬ ‭6‬:‭16‬-‭17‬ ‭ELB‬‬

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            • Jule sagt:
              31. August 2025 um 12:01 Uhr

              Es ist eigentlich in anderen Religionen üblich, dass man zum Heiligtum flieht

              „Und so jemand wider seinen Nächsten vermessen handelt, daß er ihn umbringt mit Hinterlist, von meinem Altar sollst du ihn wegnehmen, daß er sterbe.“
              ‭‭2. Mose‬ ‭21‬:‭14‬ ‭ELB‬‬

              Aber wurde schon im mosaischen Gesetz gesagt, dass dort kein „Verbiet“ ist

              Wenn du aus Versehen jemanden getötet hattest, konntest du in eine der Zufluchstätte fliehen

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            • Jule sagt:
              31. August 2025 um 12:06 Uhr

              Da er getötet werden sollte, aber nicht am Altar, muss Banaja erst mal zurück zu Salomo und nachfragen, was er nun tun solle

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          • ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭30‬ ‭HFA‬‬ sagt:
            31. August 2025 um 12:08 Uhr

            „Benaja ging ins Heiligtum und sagte zu Joab: »Der König befiehlt: Du sollst sofort herauskommen!« Doch Joab erwiderte: »Nein, ich komme nicht! Wenn schon, dann will ich hier sterben.« Benaja kehrte um und teilte dem König Joabs Antwort mit.“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭30‬ ‭HFA‬‬

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            • ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭31‬-‭33‬ ‭HFA‬‬ sagt:
              31. August 2025 um 12:11 Uhr

              Joab hatte ja mit dem Mord an den beiden Männern bereits den Tod verdient gehabt, denn beide morde waren hinterrücks

              „Da ordnete Salomo an: »Gut, wie er will! Stich ihn nieder und begrab ihn! Dann sind weder ich noch meine Nachkommen weiter verantwortlich für das Blut, das Joab ohne Grund vergossen hat. So wird der Herr ihn für den Mord an zwei Männern bestrafen, die weit ehrenhafter und besser waren als er:

              Abner, der Sohn von Ner und oberste Heerführer der Truppen Israels, und Amasa, der Sohn von Jeter und oberste Heerführer der Truppen Judas. Joab hat sie ohne Wissen meines Vaters mit dem Schwert erstochen.

              Diese Blutschuld soll für immer auf Joab und seinen Nachkommen lasten. Davids Thronfolgern aber und allen seinen Nachkommen möge der Herr ewig Frieden schenken.«“
              ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭31‬-‭33‬ ‭HFA‬‬

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            • Jule sagt:
              31. August 2025 um 12:12 Uhr

              Zu Davids Zeiten gab es mal eine Hungersnot, nur weil Saul Blitschuld auf sich geladen hatte – also handelt Salomo hier in weiser Voraussicht

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            • Jule sagt:
              31. August 2025 um 12:13 Uhr

              Zum Gesamtbild der Bibel – was sagt sie zum Thema Mord?

              „Aber Gott entgegnete: »Was hast du bloß getan? Das vergossene Blut deines Bruders schreit von der Erde zu mir!“
              ‭‭1. Mose‬ ‭4‬:‭10‬ ‭HFA‬‬

              Unschuldiges Blut, was nicht gerächt ist, schreit zu Jehova

              „Ein Mörder muss zum Tod verurteilt werden, aber nur dann, wenn mindestens zwei Zeugen gegen ihn aussagen. Eine einzelne Zeugenaussage reicht dazu nicht aus. Ein Mörder kann sich nicht freikaufen.
              .
              Ihr dürft kein Geld von ihm annehmen, sondern müsst ihn auf jeden Fall töten.
              .
              Nehmt auch kein Geld von einem Totschläger an! Er darf sich nicht das Recht erkaufen, seine Zufluchtsstadt zu verlassen und nach Hause zurückzukehren, bevor der Hohepriester gestorben ist.
              .
              Ihr sollt das Land, in dem ihr lebt, nicht entweihen. Entweiht wird es, wenn jemand darin einen anderen Menschen ermordet. Es kann nur dadurch wieder rein werden, dass der Mörder selbst sein Leben lässt.
              .
              Euer Land soll rein sein, denn ich, der Herr, wohne mitten unter euch Israeliten!«“
              ‭‭4. Mose‬ ‭35‬:‭30‬-‭34‬ ‭HFA‬‬

              Deswegen war Joab nach dem mosaischen Gesetz dazu verurteilt, getötet zu werden

              Obwohl er den Tod verdient hatte, wird er begraben – Auferstehungshoffnung(normalerweise wurden Mörder nur mit Steinen bedeckt (damit sie nicht wieder raus können bei der Auferstehung)

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        3. ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭36‬-‭46‬ ‭HFA‬‬ sagt:
          31. August 2025 um 11:35 Uhr

          Schimi verwirkt sein Leben

          „Danach ließ König Salomo Schimi zu sich rufen und befahl ihm:
          »Bau dir hier in Jerusalem ein Haus! Darin sollst du wohnen. Nie wieder darfst du die Stadt verlassen, ganz gleich wohin. Du kannst sicher sein: Sobald du durch das Stadttor gehst und den Bach Kidron überquerst, wirst du hingerichtet! Ich habe dich gewarnt – sollte es so weit kommen, dann bist du selbst schuld an deinem Tod.«

          Schimi antwortete: »Ich habe verstanden und werde den Befehl meines Herrn und Königs genau befolgen.«

          Schimi hielt sich lange an das Verbot des Königs. Doch eines Tages – etwa drei Jahre später – liefen ihm zwei Sklaven davon und suchten Zuflucht bei König Achisch von Gat, dem Sohn von Maacha.
          Als Schimi erfuhr, dass seine Sklaven sich dort aufhielten, sattelte er seinen Esel und machte sich auf den Weg zu König Achisch, um die beiden zurückzuholen. Er fand sie und brachte sie zurück nach Jerusalem.

          Als Salomo hörte, dass Schimi in Gat gewesen war, ließ er ihn zu sich rufen und stellte ihn zur Rede:
          »Habe ich dir nicht verboten, dich aus Jerusalem zu entfernen, und dich gewarnt: ›Verlass dich drauf: Sobald du aus der Stadt weggehst, wirst du hingerichtet, ganz gleich, wohin du gehst!‹? Und wie war deine Antwort? Du sagtest: ›Ich habe verstanden!‹ Dann hast du sogar bei dem Herrn geschworen, dem Befehl zu gehorchen.
          Warum hast du nun den Eid gebrochen und gegen meine Anordnung verstoßen?

          Schon meinem Vater hast du schwer zu schaffen gemacht. Du weißt ganz genau, mit welcher Frechheit du ihm damals begegnet bist. Nun ist der Tag gekommen, an dem der Herr dich für deine Bosheit bestraft! Ich aber, der König Salomo, stehe unter seinem Segen. Ja, der Herr wird dafür sorgen, dass Davids Nachkommen für alle Zeiten die Königsherrschaft gehört.«

          Danach gab König Salomo Benaja den Befehl, Schimi hinzurichten. Benaja führte Schimi hinaus und erstach ihn auf der Stelle.

          Nun hatte Salomo die Zügel der Herrschaft fest in der Hand.“
          ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭36‬-‭46‬ ‭HFA‬‬

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 12:22 Uhr

            Wer ist Schimi?

            Er hatte David, als er vor seinem Sohn Absalom fliehen musste, beschimpft und bespuckt. Aber er war auch der erste, der ihm entgegen kam, als davod zurück kam und sich entschuldigte

            Er war ein Benjaminiter – aus dem Stamm Sauls – der eigentlich nach Sauls Tod einen aus dessen Stamm auf dem Thron sehen wollte

            „Dann ist da noch Schimi, der Sohn von Gera, aus Bahurim im Stammesgebiet von Benjamin. Als ich damals nach Mahanajim floh, hat er mich mit schrecklichen Flüchen beschimpft. Doch bei meiner Rückkehr kam er mir bis an den Jordan entgegen und flehte um Gnade. Da schwor ich ihm bei dem Herrn, dass ich ihn nicht mit dem Schwert umbringen würde. Deshalb bestrafe du ihn nun für seine Untat! Du bist ein weiser Mann und wirst schon Mittel und Wege finden. So alt er auch ist, er soll eines blutigen Todes sterben!«“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭8‬-‭9‬ ‭HFA‬‬

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            • Jule sagt:
              31. August 2025 um 12:25 Uhr

              Warum soll er sich ein Haus in Jerusalem bauen?

              Damit sich kein Aufstand um ihn herum bildet und zudem konnte Salomo ihn so im Blick behalten

              Zum Antworten anmelden
          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 12:26 Uhr

            Was sollte Schimi nicht machen?

            Er sollte in der Umgebung bleiben und die Stadt nicht verlassen

            „Danach ließ König Salomo Schimi zu sich rufen und befahl ihm: »Bau dir hier in Jerusalem ein Haus! Darin sollst du wohnen. Nie wieder darfst du die Stadt verlassen, ganz gleich wohin. Du kannst sicher sein: Sobald du durch das Stadttor gehst und den Bach Kidron überquerst, wirst du hingerichtet! Ich habe dich gewarnt – sollte es so weit kommen, dann bist du selbst schuld an deinem Tod.«“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭36‬-‭37‬ ‭HFA‬‬

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          • ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭38‬-‭39‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬ sagt:
            31. August 2025 um 12:29 Uhr

            „So wohnte Schimi lange in Jerusalem.

            Drei Jahre später jedoch entliefen ihm zwei seiner Sklaven. Sie flohen zu Achisch Ben-Maacha, dem König von Gat. Als Schimi hörte, dass seine Sklaven in Gat waren,“
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭38‬-‭39‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

            Wieso „vergisst er“ das Verbot scheinbar?

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 12:34 Uhr

            Ist es strafbar, dem Gefängnis zu entfliehen?
            Nein

            Musst da dann da sein, wenn angeordnet?
            Nein

            Ist einfach ein freiheitsgedanke, ist nicht strafbar. Aber man kann mich verhaften und wieder rein bringen

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        4. ‭‭5. Mose‬ ‭23‬:‭16‬-‭17‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬ sagt:
          31. August 2025 um 12:34 Uhr

          „Wenn sich ein ausländischer Sklave zu dir flüchtet, sollst du ihn seinem Herrn nicht ausliefern. Er soll in Freiheit bei dir an einem Ort wohnen dürfen, wo es ihm gefällt. Du darfst ihn nicht unterdrücken.“
          ‭‭5. Mose‬ ‭23‬:‭16‬-‭17‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

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        5. Jule sagt:
          31. August 2025 um 12:37 Uhr

          Was ist Schimi für ein Mensch, dass seine Knechte fliehen müssen?

          „Doch eines Tages – etwa drei Jahre später – liefen ihm zwei Sklaven davon und suchten Zuflucht bei König Achisch von Gat, dem Sohn von Maacha. Als Schimi erfuhr, dass seine Sklaven sich dort aufhielten, sattelte er seinen Esel und machte sich auf den Weg zu König Achisch, um die beiden zurückzuholen. Er fand sie und brachte sie zurück nach Jerusalem.“
          ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭39‬-‭40‬ ‭HFA‬‬

          Und dann noch nach Gad, das ist das Gebiet der Philister

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 12:38 Uhr

            Was hätte er machen müssen, um seinen Kopf zu retten?

            Er hätte jemand anderes schicken können – aber vielleicht wären diejenigen dann auch weg gewesen

            Er hätte Salomo um eine Ausnahmegenehmigung bitten können

            Scheinbar nimmt er Salomo nicht wirklich ernst

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          • Jule sagt:
            31. August 2025 um 12:40 Uhr

            Er zieht los, sucht die Sklaven und bringt die auch wieder nach Hause

            Dumm gelaufen: Es wird Salomo berichtet

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        6. Jule sagt:
          31. August 2025 um 12:41 Uhr

          Er kommt auch noch, aber er entschuldigt sich nicht. Scheinbar nimmt er ihn nicht ernst

          Salomo stellt ihn zur Rede, Schimi weiß ja, was er getan hat, er kennt die Vereinbarung und muss nun die Konsequenzen tragen

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          • ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭42‬-‭43‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬ sagt:
            31. August 2025 um 12:44 Uhr

            „Da ließ der König Schimi zu sich rufen und sagte zu ihm: „Habe ich dich nicht gewarnt und dir gesagt: ‚Sobald du die Stadt verlässt, musst du sterben!‘ Und du hast geantwortet: ‚Ja, das ist gut, ich gehorche!‘ Ich habe dich sogar bei Jahwe schwören lassen. Warum hast du diesen Eid gebrochen und meinen Befehl missachtet?““
            ‭‭1. Könige‬ ‭2‬:‭42‬-‭43‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

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        7. Wuppertaler Studienbibel sagt:
          31. August 2025 um 16:32 Uhr

          Zitat aus Wuppertaler Studienbibel

          Exkurs: Zur Bestrafung Joabs und Schimis

          Den heutigen Leser werden in Kap. 2 sowohl die Anordnungen Davids (V. 5–6.8–9) als auch die Ausführungen durch Salomo (V. 28–46) befremden. Wir stoßen auf einige Grundfragen, die im gesamtbiblischen Zusammenhang von großer Bedeutung sind.

          1. Die Schwere der Schuld. Schuld bleibt Schuld. Sie kann nicht ungeschehen gemacht werden. Die Frage ist nur, wer sie trägt, der Schuldige selbst oder der Unschuldige (V. 31f)? Schuld verschwindet nicht einfach, sie muss getragen werden.

          2. Der Ernst der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit in juristischem Sinne bedeutet in der Tat »Auge um Auge, Zahn um Zahn«, nicht mehr und nicht weniger. Der Schuldige muss die Folge der Schuld tragen. Das unschuldig vergossene Blut kehrt auf Joab zurück (V. 31).

          3. Der Wert des Lebens. Mord ist Schuld vor Gott, denn Gott allein ist Schöpfer und Geber des Lebens. Er ist der Souverän über das Leben. Wer Leben nimmt, fällt Gott in die Arme und versündigt sich am Schöpfer. Schon beim ersten Mord sagt Gott: »Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde« (1Mo 4,10).

          4. Die Tiefe der Vergebung. Vergebung heißt nicht durchstreichen, ungeschehen machen. Man kann Geschehenes nie ungeschehen machen, auch Schuld nicht. Vergebung heißt: Der Unschuldige nimmt die Schuld bzw. die Folge auf sich. Die Bibel spricht deshalb an vielen Stellen von »Schuld tragen«.

          Wer die Tiefe der Vergebung als stellvertretendes Tragen sieht, wird erkennen, dass Schuld immer bleibt, egal auf wem. Und so führt die atl. Geschichte und Erfahrung zu der Frage: Wer kann die Schuld überhaupt tragen und der Schuldgeschichte ein Ende setzenl? Die Antwort führt in die Mitte des Neuen Bundes. Die Schwere der Schuld und der Ernst der Gerechtigkeit führen dazu, dass Jesus sein wertvolles Leben gibt, indem er sein Blut vergießt und so die Schuld trägt.

          @book{Schmid_2018,
          address={Holzgerlingen},
          series={Wuppertaler Studienbibel},
          title={Das erste Buch der Könige},
          publisher={SCM R. Brockhaus},
          author={Schmid, Hartmut},
          editor={Schmid, Hartmut},
          year={2018},
          pages={107},
          collection={Wuppertaler Studienbibel} }

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